Kaderschmiede Mit Quelle: Saison 26/27
01.06.2026 - 10:03 Uhr
02.06.2026 - 11:19 Uhr
Zitat von 96madmax96
Klar, nicht das Aufbauspiel eines Nawrocki, aber dafür nicht so Verletzungsanfällig.
Klar, nicht das Aufbauspiel eines Nawrocki, aber dafür nicht so Verletzungsanfällig.
Gerade das Aufbauspiel ist schon fast die größte Stärke von Hugonet.
Passt auf jeden Fall gut ins Spielsystem, dazu ablösefrei und trotzdem "erst" 26. Wenn er erneut eine Saison hinlegen kann wie 24/25 unter Christian Titz, dann auf jeden Fall ein Spieler mit sehr interessantem Profil für Mannschaften die auch in der Defensive spielstarke Leute bevorzugen.
Für mich ein logischer und guter Transfer.
02.06.2026 - 11:24 Uhr
Zitat von 96madmax96
Ablösefrei sicherlich ein guter bis sehr guter Transfer.
Klar, nicht das Aufbauspiel eines Nawrocki, aber dafür nicht so Verletzungsanfällig.
Kennt das System, sowie die Art von Christian Titz.
Ich denke damit kann man nichts falsch machen.
Ghita - Tomiak - Hugonet (wenn auch viele Tomiak nicht gut finden) ist eine gute Abwehrkette für Zweitligaverhältnisse. In der Hinterhand hat man noch mit zuletzt aufsteigender Form Okon und Allgeier, sodass man auch Hugonet auf ZIV und dann einen der anderen beiden für Tomiak bringen könnte.
Glaubt ihr da passiert noch was, oder gehen wir mit 5 gestandenen IVs plus einem Talent in die Saison?
Könnte mir auch vorstellen, das man es erstmal dabei belässt und jetzt das Mittelfeld und Sturm angeht, und die 6. IV Stelle dann zum Ende der Transferperiode vllt noch mit einer günstigen Leihe oder ggf. Nawrocki als Zusatzoption schließt.
Ablösefrei sicherlich ein guter bis sehr guter Transfer.
Klar, nicht das Aufbauspiel eines Nawrocki, aber dafür nicht so Verletzungsanfällig.
Kennt das System, sowie die Art von Christian Titz.
Ich denke damit kann man nichts falsch machen.
Ghita - Tomiak - Hugonet (wenn auch viele Tomiak nicht gut finden) ist eine gute Abwehrkette für Zweitligaverhältnisse. In der Hinterhand hat man noch mit zuletzt aufsteigender Form Okon und Allgeier, sodass man auch Hugonet auf ZIV und dann einen der anderen beiden für Tomiak bringen könnte.
Glaubt ihr da passiert noch was, oder gehen wir mit 5 gestandenen IVs plus einem Talent in die Saison?
Könnte mir auch vorstellen, das man es erstmal dabei belässt und jetzt das Mittelfeld und Sturm angeht, und die 6. IV Stelle dann zum Ende der Transferperiode vllt noch mit einer günstigen Leihe oder ggf. Nawrocki als Zusatzoption schließt.
Tomiak dürfte gerne einen anderen Verein finden. Er passt auch nicht ins Spiel bei uns, viel zu langsam, zu viele Fehler.
02.06.2026 - 12:22 Uhr
Zitat von TSV9609
Tomiak dürfte gerne einen anderen Verein finden. Er passt auch nicht ins Spiel bei uns, viel zu langsam, zu viele Fehler.
Tomiak dürfte gerne einen anderen Verein finden. Er passt auch nicht ins Spiel bei uns, viel zu langsam, zu viele Fehler.
Sehe ich komplett anders.
Ich sehe ihn sogar als einen der wichtigsten Spieler in unserer Verteidigung.
02.06.2026 - 13:25 Uhr
Zitat von handycap
Sehe ich komplett anders.
Ich sehe ihn sogar als einen der wichtigsten Spieler in unserer Verteidigung.
Zitat von TSV9609
Tomiak dürfte gerne einen anderen Verein finden. Er passt auch nicht ins Spiel bei uns, viel zu langsam, zu viele Fehler.
Tomiak dürfte gerne einen anderen Verein finden. Er passt auch nicht ins Spiel bei uns, viel zu langsam, zu viele Fehler.
Sehe ich komplett anders.
Ich sehe ihn sogar als einen der wichtigsten Spieler in unserer Verteidigung.
Bin ich bei dir. Seine Körpersprache eckt an, kann ich absolut nachvollziehen, aber ebenso bin ich überzeugt, dass er als zentraler Spieler in der 3er Kette eine wichtige Rolle spielen wird für uns.
Rechts Hugonet, Links Ghita liest sich schon sehr gut.
02.06.2026 - 13:26 Uhr
Zitat von handycap
Sehe ich komplett anders.
Ich sehe ihn sogar als einen der wichtigsten Spieler in unserer Verteidigung.
Zitat von TSV9609
Tomiak dürfte gerne einen anderen Verein finden. Er passt auch nicht ins Spiel bei uns, viel zu langsam, zu viele Fehler.
Tomiak dürfte gerne einen anderen Verein finden. Er passt auch nicht ins Spiel bei uns, viel zu langsam, zu viele Fehler.
Sehe ich komplett anders.
Ich sehe ihn sogar als einen der wichtigsten Spieler in unserer Verteidigung.
Moin handycap. Wir sind mega oft einer Meinung, aber da muß ich mich deinem Vorredner anschließen.
Tomiak kann bzw muß weg. In der Zeit, in der er verletzt wsr, hatte Hannover viel viel weniger Gegentore. Er ist zu langsam, er ist mit dem Ball oft zu arrogant. Die Vorzüge, seine Lufthoheit. Mehr sehr ich da nicht. Er hat sich in den letzten Spielen immer überrennen lassen. Besonders beim letzten Spiel gegen Nürnberg kreide ich ihm mind. ein der Gegentore an. Er ist zu behebig und immer mal wieder für einen Fehlpass gut, hinter dem er dann aber nicht her kommt, weil er, wie erwähnt, zu langsam ist. Allgeier zB kann seine Fehler, die tierisch abgenommen haben, zumindest meist noch über sein Tempo ausbügeln.
Irgendwo habe ich in den letzten 4 Wochen mal ne Auflistung gemacht, wieviel Tore/Gegentore/Punkte mit und ohne Tomiak zustande kamen. Dabei sah seine Statistik nicht sonderlich gut aus.
PS: Hier, mal schnell rausgesucht:
Rückrunde mit Tomiak:
- 1,778 Punkte pro Spiel
- 2 Tore geschossen
- 1,667 Tore bekommen
Rückrunde ohne Tomiak:
- 1,875 Punkte
- 1,5 Tore geschossen
- 0,875 Tore bekommen
Heisst, ohne Tomiak gab es eine niedrigere Torausbeute (es wurde 0,5 Tore weniger geschossen), dafür hat man aber mit Tomiak 0,792 Tore mehr bekommen. Und diese Zahl wiegt halt mehr für einen Verteidiger.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HAPPYV am 02.06.2026 um 13:40 Uhr bearbeitet
02.06.2026 - 13:27 Uhr
Ich meine bei X gelesen zu haben, dass Tietenberg in seinem Podcast gesagt hat, dass Tomiak eventuell nicht noch eine Saison mit Titz spielen wird.
Leider habe ich es beim Scrollen nicht wiedergefunden und will mir auch gerade den Podcast nicht anhören. Das "klang" zumindest eher nach Abschied. Den Wahrheitsgehalt kann ich natürlich nicht einschätzen - ich persönlich bin aber auch eher "Anti-Tomiak". Die Szene in der er in der letzten Spielzeit Ghita bei einem Gegentor angemault hat obwohl er selber nicht unbeteiligt war, hat das Fass bei mir zum Überlaufen gebracht. Ich wäre nicht traurig wenn er transferiert wird.
Leider habe ich es beim Scrollen nicht wiedergefunden und will mir auch gerade den Podcast nicht anhören. Das "klang" zumindest eher nach Abschied. Den Wahrheitsgehalt kann ich natürlich nicht einschätzen - ich persönlich bin aber auch eher "Anti-Tomiak". Die Szene in der er in der letzten Spielzeit Ghita bei einem Gegentor angemault hat obwohl er selber nicht unbeteiligt war, hat das Fass bei mir zum Überlaufen gebracht. Ich wäre nicht traurig wenn er transferiert wird.
02.06.2026 - 13:49 Uhr
Tomiak wurde ja auch unter Breitenreiter wegen Disziplinarischen maßnahme auf die Tribüne gesetzt. Trotzdem muss man ihm zu gute halten das er auch aus einer langen Verletzungspause praktisch in die heiße Phase der Saison gekommen ist. Offefnsichtlich war er da noch nicht wieder komplett fit. Das heißt der Vergleich zu den statistiken ist auch nicht ganz fair.
Das ist doch auch nur spekulation von Tietenberg. Bevor man jetzt bei Tomiak eine weitere Baustelle aufmacht, sollte man sich erstmal um wichtigere Positionen kümmern. Da ist keine Not momentan zu handeln.
Das ist doch auch nur spekulation von Tietenberg. Bevor man jetzt bei Tomiak eine weitere Baustelle aufmacht, sollte man sich erstmal um wichtigere Positionen kümmern. Da ist keine Not momentan zu handeln.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kn0xv1lle am 02.06.2026 um 13:50 Uhr bearbeitet
03.06.2026 - 07:11 Uhr
Habe gerade das Begrüßungsvideo zu Jean Hugonet geschaut.
JEAN HUGONET | Schlagzeug, Studium, Sprache, STIMMUNG: Der NEUZUGANG stellt sich vor
Ich finde ihn zumindest schon einmal sehr sympathisch. Freue mich darauf ihn spielen zu sehen, habe bisher nicht sonderlich auf ihn geachtet.
JEAN HUGONET | Schlagzeug, Studium, Sprache, STIMMUNG: Der NEUZUGANG stellt sich vor
Ich finde ihn zumindest schon einmal sehr sympathisch. Freue mich darauf ihn spielen zu sehen, habe bisher nicht sonderlich auf ihn geachtet.
03.06.2026 - 14:00 Uhr
Mit der Verpflichtung von Jean Hugonet bestätigt sich, dass wir weiterhin unter Christian Titz auf eine Dreierkette setzen. Die drei Positionen in dieser Kette besitzen durchaus unterschiedliche Anforderungen.
Der rechte Halbverteidiger muss große Räume verteidigen, häufig nach außen herausrücken und trotzdem stabil im Aufbau bleiben. Der zentrale Innenverteidiger ist dagegen weit mehr als ein klassischer Abwehrchef. Titz hat selbst beschrieben, dass dieser Spieler situativ wie eine „schwimmende Sechs“ agieren soll. Links braucht es idealerweise einen Spieler, der mit seinem starken linken Fuß den Spielaufbau öffnet und diagonale Lösungen anbieten kann.
Auf der rechten Seite sehe ich vor allem Virgil Ghiță und Bastian Allgeier. Ghiță bringt vieles mit, was man von einem klassischen Innenverteidiger erwartet. In der vergangenen Saison kam er auf 234 gewonnene Zweikämpfe, 88 gewonnene Kopfballduelle, 301 Sprints und 1.326 intensive Läufe. Dazu erreichte er eine Höchstgeschwindigkeit von 33,45 km/h. Das ist ein Profil, das besonders gegen körperlich starke Mannschaften und Zielspieler wertvoll wird. Allgeier hat naturgemäß aufgrund seiner geringeren Einsatzzeit niedrigere Gesamtwerte, ist aber dennoch interessant. 96 gewonnene Zweikämpfe, 156 Sprints, 584 intensive Läufe und vor allem eine Höchstgeschwindigkeit von 34,14 km/h zeigen ein etwas anderes Profil. Seine Entwicklung während der Saison überrascht mich daher nicht. Er musste zunächst lernen, die Rolle des Halbverteidigers zu interpretieren. Diese Position verlangt nicht nur klassisches Verteidigen, sondern auch das Absichern der Außenbahn, das Verteidigen im Halbraum und eine hohe Beweglichkeit in Umschaltsituationen.
Gerade deshalb kann ich mir vorstellen, dass Allgeier unter Titz langfristig weiterhin mehr Spielzeit erhalten wird, auch weil noch eine höhere Entwicklungsfähigkeit gegeben ist.. Nicht weil er grundsätzlich besser als Ghiță wäre, sondern weil sein Profil für die Rolle des rechten Halbverteidigers sehr gut passt. Ghiță wird dennoch wichtig bleiben. Gegen Mannschaften mit viel Flankenspiel, hoher Physis und starkem Luftspiel würde ich ihn sogar eher vorne sehen. Außerdem wäre Ghiță ein möglicher Backup auch für die beiden anderen Innenverteigerpositionen.
Auf der linken Seite ist die Situation deutlich überschaubarer. Aktuell sehe ich dort Ime Okon. Seine Zahlen unterstreichen, warum Hannover langfristig auf ihn setzt: 174 gewonnene Zweikämpfe, 297 Sprints, 1.233 intensive Läufe und eine Höchstgeschwindigkeit von 34,56 km/h sind für einen 21-jährigen Innenverteidiger bemerkenswert. Bei Okon ist weniger entscheidend, was er heute bereits perfekt beherrscht, sondern welches Entwicklungspotenzial vorhanden ist. Größe, Tempo, Dynamik und Reichweite sind Eigenschaften, die sich nur schwer trainieren lassen. Gleichzeitig bleibt er ein Rechtsfuß auf der linken Seite. Das ist keineswegs unlösbar, aber gerade in einem ballbesitzorientierten System nicht ideal. Deshalb gehe ich weiterhin davon aus, dass Hannover in dieser Transferphase noch einen echten Linksfuß für diese Position verpflichten wird. Hoffentlich jemand, der nicht als Notlösung kommt, sondern klar den Anforderungen des Trainers entspricht.
Im Zentrum konkurrieren nun Boris Tomiak und Jean Hugonet um eine Rolle, die vermutlich die wichtigste innerhalb der gesamten Dreierkette ist.
Tomiak hat unter Titz durchaus überzeugt. Seine Saisonwerte mit 208 gewonnenen Zweikämpfen, 49 gewonnenen Kopfballduellen, 914 intensiven Läufen und einer Durchschnittsbewertung von 7,18 zeigen einen sehr soliden Zweitligaverteidiger. Entsprechend halte ich auch einen Teil der Kritik an ihm für überzogen. Die eigentliche Frage lautet jedoch nicht, ob Tomiak ein guter Spieler ist, sondern ob er der ideale Spieler für diese spezielle Rolle ist. Der zentrale Innenverteidiger bei Titz muss nicht nur verteidigen, sondern den Spielaufbau organisieren, Pressing anziehen, Räume erkennen und situativ ins Mittelfeld vorrücken.
Hugonet hat unter Titz bereits in Magdeburg gespielt und kennt die Abläufe. In der Saison 2024/25 absolvierte er dort 32 Ligaspiele, erzielte drei Tore und bereitete drei weitere vor. Auffällig sind vor allem seine durchschnittlich rund 73 Ballkontakte pro Partie, was auf eine starke Einbindung in den Spielaufbau hindeutet. Seine aktuellen Leistungsdaten mit 192 gewonnenen Zweikämpfen, 75 gewonnenen Kopfballduellen, 934 intensiven Läufen, 215 Sprints und einer Höchstgeschwindigkeit von 34,01 km/h runden dieses Bild ab.
Interessant ist dabei vor allem der Vergleich zu Tomiak. Hugonet bringt etwas mehr Dynamik und vor allem Geschwindigkeit. Daher lässt sich der Rückschluss ableiten, dass Hugonet wahrscheinlich Tomiak ersetzen wird, wenn nichts gravierendes mehr passiert. Damit stellt sich zwangsläufig die Frage nach Tomiaks Perspektive. Für mich bleibt er ein mindestens guter Zweitligaspieler, möglicherweise sogar mehr. Ein Spieler seiner Qualität wird sich kaum dauerhaft mit einer Reservistenrolle zufriedengeben.
Falls irgendwann ein interessantes Angebot auf dem Tisch liegt und Tomiak gleichzeitig unzufrieden sein sollte, könnte Hannover vor einer schwierigen Entscheidung stehen. Denn in diesem Fall müsste man entweder erneut auf dem Transfermarkt aktiv werden oder einem Talent aus dem eigenen Nachwuchs den Weg öffnen. Bei Joschua Siewert scheint das Potenzial vorhanden zu sein, aber einen 17-Jährigen als direkten Backup für die zentrale Position einer Titz-Dreierkette einzuplanen, wäre zweifellos ein Risiko.
Eine weitere Frage drängt sich für mich auf: Warum wurde Hugonet nicht bereits im Winter verpflichtet, wo der Transfer eigentlich schon vorbereitet war. Die Erklärung allein auf finanzielle Aspekte zu reduzieren, greift mir zu kurz. Viel plausibler erscheint mir eine sportliche Erklärung. Hugonet ist ein sehr spezifischer Systemspieler. Unter Titz ergibt die Verpflichtung sofort Sinn. Ohne Titz wäre die Bewertung möglicherweise deutlich anders ausgefallen. Gerüchten zur Folge hatte Schmadtke damals Zweifel, ob Titz langfristig die richtige Lösung ist, oder es scheint möglich, dass Schmadtke grundsätzlich einen trainerunabhängigeren Kader bevorzugt, was wohl näher an der Wahrheit ist. Unter diesem Aspekt betrachtet haben wir wahrscheinlich einen Spieler, der unter Titz funktioniert und sobald wir den Trainer wechseln zu einem Problem werden kann.
Am Ende können wir festhalten, dass die Verpflichtung von Hugonet ein klares Signal ist, die Mannschaft weiter auf die Anforderungen von Christian Titz umzubauen.
Der rechte Halbverteidiger muss große Räume verteidigen, häufig nach außen herausrücken und trotzdem stabil im Aufbau bleiben. Der zentrale Innenverteidiger ist dagegen weit mehr als ein klassischer Abwehrchef. Titz hat selbst beschrieben, dass dieser Spieler situativ wie eine „schwimmende Sechs“ agieren soll. Links braucht es idealerweise einen Spieler, der mit seinem starken linken Fuß den Spielaufbau öffnet und diagonale Lösungen anbieten kann.
Auf der rechten Seite sehe ich vor allem Virgil Ghiță und Bastian Allgeier. Ghiță bringt vieles mit, was man von einem klassischen Innenverteidiger erwartet. In der vergangenen Saison kam er auf 234 gewonnene Zweikämpfe, 88 gewonnene Kopfballduelle, 301 Sprints und 1.326 intensive Läufe. Dazu erreichte er eine Höchstgeschwindigkeit von 33,45 km/h. Das ist ein Profil, das besonders gegen körperlich starke Mannschaften und Zielspieler wertvoll wird. Allgeier hat naturgemäß aufgrund seiner geringeren Einsatzzeit niedrigere Gesamtwerte, ist aber dennoch interessant. 96 gewonnene Zweikämpfe, 156 Sprints, 584 intensive Läufe und vor allem eine Höchstgeschwindigkeit von 34,14 km/h zeigen ein etwas anderes Profil. Seine Entwicklung während der Saison überrascht mich daher nicht. Er musste zunächst lernen, die Rolle des Halbverteidigers zu interpretieren. Diese Position verlangt nicht nur klassisches Verteidigen, sondern auch das Absichern der Außenbahn, das Verteidigen im Halbraum und eine hohe Beweglichkeit in Umschaltsituationen.
Gerade deshalb kann ich mir vorstellen, dass Allgeier unter Titz langfristig weiterhin mehr Spielzeit erhalten wird, auch weil noch eine höhere Entwicklungsfähigkeit gegeben ist.. Nicht weil er grundsätzlich besser als Ghiță wäre, sondern weil sein Profil für die Rolle des rechten Halbverteidigers sehr gut passt. Ghiță wird dennoch wichtig bleiben. Gegen Mannschaften mit viel Flankenspiel, hoher Physis und starkem Luftspiel würde ich ihn sogar eher vorne sehen. Außerdem wäre Ghiță ein möglicher Backup auch für die beiden anderen Innenverteigerpositionen.
Auf der linken Seite ist die Situation deutlich überschaubarer. Aktuell sehe ich dort Ime Okon. Seine Zahlen unterstreichen, warum Hannover langfristig auf ihn setzt: 174 gewonnene Zweikämpfe, 297 Sprints, 1.233 intensive Läufe und eine Höchstgeschwindigkeit von 34,56 km/h sind für einen 21-jährigen Innenverteidiger bemerkenswert. Bei Okon ist weniger entscheidend, was er heute bereits perfekt beherrscht, sondern welches Entwicklungspotenzial vorhanden ist. Größe, Tempo, Dynamik und Reichweite sind Eigenschaften, die sich nur schwer trainieren lassen. Gleichzeitig bleibt er ein Rechtsfuß auf der linken Seite. Das ist keineswegs unlösbar, aber gerade in einem ballbesitzorientierten System nicht ideal. Deshalb gehe ich weiterhin davon aus, dass Hannover in dieser Transferphase noch einen echten Linksfuß für diese Position verpflichten wird. Hoffentlich jemand, der nicht als Notlösung kommt, sondern klar den Anforderungen des Trainers entspricht.
Im Zentrum konkurrieren nun Boris Tomiak und Jean Hugonet um eine Rolle, die vermutlich die wichtigste innerhalb der gesamten Dreierkette ist.
Tomiak hat unter Titz durchaus überzeugt. Seine Saisonwerte mit 208 gewonnenen Zweikämpfen, 49 gewonnenen Kopfballduellen, 914 intensiven Läufen und einer Durchschnittsbewertung von 7,18 zeigen einen sehr soliden Zweitligaverteidiger. Entsprechend halte ich auch einen Teil der Kritik an ihm für überzogen. Die eigentliche Frage lautet jedoch nicht, ob Tomiak ein guter Spieler ist, sondern ob er der ideale Spieler für diese spezielle Rolle ist. Der zentrale Innenverteidiger bei Titz muss nicht nur verteidigen, sondern den Spielaufbau organisieren, Pressing anziehen, Räume erkennen und situativ ins Mittelfeld vorrücken.
Hugonet hat unter Titz bereits in Magdeburg gespielt und kennt die Abläufe. In der Saison 2024/25 absolvierte er dort 32 Ligaspiele, erzielte drei Tore und bereitete drei weitere vor. Auffällig sind vor allem seine durchschnittlich rund 73 Ballkontakte pro Partie, was auf eine starke Einbindung in den Spielaufbau hindeutet. Seine aktuellen Leistungsdaten mit 192 gewonnenen Zweikämpfen, 75 gewonnenen Kopfballduellen, 934 intensiven Läufen, 215 Sprints und einer Höchstgeschwindigkeit von 34,01 km/h runden dieses Bild ab.
Interessant ist dabei vor allem der Vergleich zu Tomiak. Hugonet bringt etwas mehr Dynamik und vor allem Geschwindigkeit. Daher lässt sich der Rückschluss ableiten, dass Hugonet wahrscheinlich Tomiak ersetzen wird, wenn nichts gravierendes mehr passiert. Damit stellt sich zwangsläufig die Frage nach Tomiaks Perspektive. Für mich bleibt er ein mindestens guter Zweitligaspieler, möglicherweise sogar mehr. Ein Spieler seiner Qualität wird sich kaum dauerhaft mit einer Reservistenrolle zufriedengeben.
Falls irgendwann ein interessantes Angebot auf dem Tisch liegt und Tomiak gleichzeitig unzufrieden sein sollte, könnte Hannover vor einer schwierigen Entscheidung stehen. Denn in diesem Fall müsste man entweder erneut auf dem Transfermarkt aktiv werden oder einem Talent aus dem eigenen Nachwuchs den Weg öffnen. Bei Joschua Siewert scheint das Potenzial vorhanden zu sein, aber einen 17-Jährigen als direkten Backup für die zentrale Position einer Titz-Dreierkette einzuplanen, wäre zweifellos ein Risiko.
Eine weitere Frage drängt sich für mich auf: Warum wurde Hugonet nicht bereits im Winter verpflichtet, wo der Transfer eigentlich schon vorbereitet war. Die Erklärung allein auf finanzielle Aspekte zu reduzieren, greift mir zu kurz. Viel plausibler erscheint mir eine sportliche Erklärung. Hugonet ist ein sehr spezifischer Systemspieler. Unter Titz ergibt die Verpflichtung sofort Sinn. Ohne Titz wäre die Bewertung möglicherweise deutlich anders ausgefallen. Gerüchten zur Folge hatte Schmadtke damals Zweifel, ob Titz langfristig die richtige Lösung ist, oder es scheint möglich, dass Schmadtke grundsätzlich einen trainerunabhängigeren Kader bevorzugt, was wohl näher an der Wahrheit ist. Unter diesem Aspekt betrachtet haben wir wahrscheinlich einen Spieler, der unter Titz funktioniert und sobald wir den Trainer wechseln zu einem Problem werden kann.
Am Ende können wir festhalten, dass die Verpflichtung von Hugonet ein klares Signal ist, die Mannschaft weiter auf die Anforderungen von Christian Titz umzubauen.
03.06.2026 - 14:29 Uhr
Zitat von Wurstwart96
Mit der Verpflichtung von Jean Hugonet bestätigt sich, dass wir weiterhin unter Christian Titz auf eine Dreierkette setzen. Die drei Positionen in dieser Kette besitzen durchaus unterschiedliche Anforderungen.
Der rechte Halbverteidiger muss große Räume verteidigen, häufig nach außen herausrücken und trotzdem stabil im Aufbau bleiben. Der zentrale Innenverteidiger ist dagegen weit mehr als ein klassischer Abwehrchef. Titz hat selbst beschrieben, dass dieser Spieler situativ wie eine „schwimmende Sechs“ agieren soll. Links braucht es idealerweise einen Spieler, der mit seinem starken linken Fuß den Spielaufbau öffnet und diagonale Lösungen anbieten kann.
Auf der rechten Seite sehe ich vor allem Virgil Ghiță und Bastian Allgeier. Ghiță bringt vieles mit, was man von einem klassischen Innenverteidiger erwartet. In der vergangenen Saison kam er auf 234 gewonnene Zweikämpfe, 88 gewonnene Kopfballduelle, 301 Sprints und 1.326 intensive Läufe. Dazu erreichte er eine Höchstgeschwindigkeit von 33,45 km/h. Das ist ein Profil, das besonders gegen körperlich starke Mannschaften und Zielspieler wertvoll wird. Allgeier hat naturgemäß aufgrund seiner geringeren Einsatzzeit niedrigere Gesamtwerte, ist aber dennoch interessant. 96 gewonnene Zweikämpfe, 156 Sprints, 584 intensive Läufe und vor allem eine Höchstgeschwindigkeit von 34,14 km/h zeigen ein etwas anderes Profil. Seine Entwicklung während der Saison überrascht mich daher nicht. Er musste zunächst lernen, die Rolle des Halbverteidigers zu interpretieren. Diese Position verlangt nicht nur klassisches Verteidigen, sondern auch das Absichern der Außenbahn, das Verteidigen im Halbraum und eine hohe Beweglichkeit in Umschaltsituationen.
Gerade deshalb kann ich mir vorstellen, dass Allgeier unter Titz langfristig weiterhin mehr Spielzeit erhalten wird, auch weil noch eine höhere Entwicklungsfähigkeit gegeben ist.. Nicht weil er grundsätzlich besser als Ghiță wäre, sondern weil sein Profil für die Rolle des rechten Halbverteidigers sehr gut passt. Ghiță wird dennoch wichtig bleiben. Gegen Mannschaften mit viel Flankenspiel, hoher Physis und starkem Luftspiel würde ich ihn sogar eher vorne sehen. Außerdem wäre Ghiță ein möglicher Backup auch für die beiden anderen Innenverteigerpositionen.
Auf der linken Seite ist die Situation deutlich überschaubarer. Aktuell sehe ich dort Ime Okon. Seine Zahlen unterstreichen, warum Hannover langfristig auf ihn setzt: 174 gewonnene Zweikämpfe, 297 Sprints, 1.233 intensive Läufe und eine Höchstgeschwindigkeit von 34,56 km/h sind für einen 21-jährigen Innenverteidiger bemerkenswert. Bei Okon ist weniger entscheidend, was er heute bereits perfekt beherrscht, sondern welches Entwicklungspotenzial vorhanden ist. Größe, Tempo, Dynamik und Reichweite sind Eigenschaften, die sich nur schwer trainieren lassen. Gleichzeitig bleibt er ein Rechtsfuß auf der linken Seite. Das ist keineswegs unlösbar, aber gerade in einem ballbesitzorientierten System nicht ideal. Deshalb gehe ich weiterhin davon aus, dass Hannover in dieser Transferphase noch einen echten Linksfuß für diese Position verpflichten wird. Hoffentlich jemand, der nicht als Notlösung kommt, sondern klar den Anforderungen des Trainers entspricht.
Im Zentrum konkurrieren nun Boris Tomiak und Jean Hugonet um eine Rolle, die vermutlich die wichtigste innerhalb der gesamten Dreierkette ist.
Tomiak hat unter Titz durchaus überzeugt. Seine Saisonwerte mit 208 gewonnenen Zweikämpfen, 49 gewonnenen Kopfballduellen, 914 intensiven Läufen und einer Durchschnittsbewertung von 7,18 zeigen einen sehr soliden Zweitligaverteidiger. Entsprechend halte ich auch einen Teil der Kritik an ihm für überzogen. Die eigentliche Frage lautet jedoch nicht, ob Tomiak ein guter Spieler ist, sondern ob er der ideale Spieler für diese spezielle Rolle ist. Der zentrale Innenverteidiger bei Titz muss nicht nur verteidigen, sondern den Spielaufbau organisieren, Pressing anziehen, Räume erkennen und situativ ins Mittelfeld vorrücken.
Hugonet hat unter Titz bereits in Magdeburg gespielt und kennt die Abläufe. In der Saison 2024/25 absolvierte er dort 32 Ligaspiele, erzielte drei Tore und bereitete drei weitere vor. Auffällig sind vor allem seine durchschnittlich rund 73 Ballkontakte pro Partie, was auf eine starke Einbindung in den Spielaufbau hindeutet. Seine aktuellen Leistungsdaten mit 192 gewonnenen Zweikämpfen, 75 gewonnenen Kopfballduellen, 934 intensiven Läufen, 215 Sprints und einer Höchstgeschwindigkeit von 34,01 km/h runden dieses Bild ab.
Interessant ist dabei vor allem der Vergleich zu Tomiak. Hugonet bringt etwas mehr Dynamik und vor allem Geschwindigkeit. Daher lässt sich der Rückschluss ableiten, dass Hugonet wahrscheinlich Tomiak ersetzen wird, wenn nichts gravierendes mehr passiert. Damit stellt sich zwangsläufig die Frage nach Tomiaks Perspektive. Für mich bleibt er ein mindestens guter Zweitligaspieler, möglicherweise sogar mehr. Ein Spieler seiner Qualität wird sich kaum dauerhaft mit einer Reservistenrolle zufriedengeben.
Falls irgendwann ein interessantes Angebot auf dem Tisch liegt und Tomiak gleichzeitig unzufrieden sein sollte, könnte Hannover vor einer schwierigen Entscheidung stehen. Denn in diesem Fall müsste man entweder erneut auf dem Transfermarkt aktiv werden oder einem Talent aus dem eigenen Nachwuchs den Weg öffnen. Bei Joschua Siewert scheint das Potenzial vorhanden zu sein, aber einen 17-Jährigen als direkten Backup für die zentrale Position einer Titz-Dreierkette einzuplanen, wäre zweifellos ein Risiko.
Eine weitere Frage drängt sich für mich auf: Warum wurde Hugonet nicht bereits im Winter verpflichtet, wo der Transfer eigentlich schon vorbereitet war. Die Erklärung allein auf finanzielle Aspekte zu reduzieren, greift mir zu kurz. Viel plausibler erscheint mir eine sportliche Erklärung. Hugonet ist ein sehr spezifischer Systemspieler. Unter Titz ergibt die Verpflichtung sofort Sinn. Ohne Titz wäre die Bewertung möglicherweise deutlich anders ausgefallen. Gerüchten zur Folge hatte Schmadtke damals Zweifel, ob Titz langfristig die richtige Lösung ist, oder es scheint möglich, dass Schmadtke grundsätzlich einen trainerunabhängigeren Kader bevorzugt, was wohl näher an der Wahrheit ist. Unter diesem Aspekt betrachtet haben wir wahrscheinlich einen Spieler, der unter Titz funktioniert und sobald wir den Trainer wechseln zu einem Problem werden kann.
Am Ende können wir festhalten, dass die Verpflichtung von Hugonet ein klares Signal ist, die Mannschaft weiter auf die Anforderungen von Christian Titz umzubauen.
Mit der Verpflichtung von Jean Hugonet bestätigt sich, dass wir weiterhin unter Christian Titz auf eine Dreierkette setzen. Die drei Positionen in dieser Kette besitzen durchaus unterschiedliche Anforderungen.
Der rechte Halbverteidiger muss große Räume verteidigen, häufig nach außen herausrücken und trotzdem stabil im Aufbau bleiben. Der zentrale Innenverteidiger ist dagegen weit mehr als ein klassischer Abwehrchef. Titz hat selbst beschrieben, dass dieser Spieler situativ wie eine „schwimmende Sechs“ agieren soll. Links braucht es idealerweise einen Spieler, der mit seinem starken linken Fuß den Spielaufbau öffnet und diagonale Lösungen anbieten kann.
Auf der rechten Seite sehe ich vor allem Virgil Ghiță und Bastian Allgeier. Ghiță bringt vieles mit, was man von einem klassischen Innenverteidiger erwartet. In der vergangenen Saison kam er auf 234 gewonnene Zweikämpfe, 88 gewonnene Kopfballduelle, 301 Sprints und 1.326 intensive Läufe. Dazu erreichte er eine Höchstgeschwindigkeit von 33,45 km/h. Das ist ein Profil, das besonders gegen körperlich starke Mannschaften und Zielspieler wertvoll wird. Allgeier hat naturgemäß aufgrund seiner geringeren Einsatzzeit niedrigere Gesamtwerte, ist aber dennoch interessant. 96 gewonnene Zweikämpfe, 156 Sprints, 584 intensive Läufe und vor allem eine Höchstgeschwindigkeit von 34,14 km/h zeigen ein etwas anderes Profil. Seine Entwicklung während der Saison überrascht mich daher nicht. Er musste zunächst lernen, die Rolle des Halbverteidigers zu interpretieren. Diese Position verlangt nicht nur klassisches Verteidigen, sondern auch das Absichern der Außenbahn, das Verteidigen im Halbraum und eine hohe Beweglichkeit in Umschaltsituationen.
Gerade deshalb kann ich mir vorstellen, dass Allgeier unter Titz langfristig weiterhin mehr Spielzeit erhalten wird, auch weil noch eine höhere Entwicklungsfähigkeit gegeben ist.. Nicht weil er grundsätzlich besser als Ghiță wäre, sondern weil sein Profil für die Rolle des rechten Halbverteidigers sehr gut passt. Ghiță wird dennoch wichtig bleiben. Gegen Mannschaften mit viel Flankenspiel, hoher Physis und starkem Luftspiel würde ich ihn sogar eher vorne sehen. Außerdem wäre Ghiță ein möglicher Backup auch für die beiden anderen Innenverteigerpositionen.
Auf der linken Seite ist die Situation deutlich überschaubarer. Aktuell sehe ich dort Ime Okon. Seine Zahlen unterstreichen, warum Hannover langfristig auf ihn setzt: 174 gewonnene Zweikämpfe, 297 Sprints, 1.233 intensive Läufe und eine Höchstgeschwindigkeit von 34,56 km/h sind für einen 21-jährigen Innenverteidiger bemerkenswert. Bei Okon ist weniger entscheidend, was er heute bereits perfekt beherrscht, sondern welches Entwicklungspotenzial vorhanden ist. Größe, Tempo, Dynamik und Reichweite sind Eigenschaften, die sich nur schwer trainieren lassen. Gleichzeitig bleibt er ein Rechtsfuß auf der linken Seite. Das ist keineswegs unlösbar, aber gerade in einem ballbesitzorientierten System nicht ideal. Deshalb gehe ich weiterhin davon aus, dass Hannover in dieser Transferphase noch einen echten Linksfuß für diese Position verpflichten wird. Hoffentlich jemand, der nicht als Notlösung kommt, sondern klar den Anforderungen des Trainers entspricht.
Im Zentrum konkurrieren nun Boris Tomiak und Jean Hugonet um eine Rolle, die vermutlich die wichtigste innerhalb der gesamten Dreierkette ist.
Tomiak hat unter Titz durchaus überzeugt. Seine Saisonwerte mit 208 gewonnenen Zweikämpfen, 49 gewonnenen Kopfballduellen, 914 intensiven Läufen und einer Durchschnittsbewertung von 7,18 zeigen einen sehr soliden Zweitligaverteidiger. Entsprechend halte ich auch einen Teil der Kritik an ihm für überzogen. Die eigentliche Frage lautet jedoch nicht, ob Tomiak ein guter Spieler ist, sondern ob er der ideale Spieler für diese spezielle Rolle ist. Der zentrale Innenverteidiger bei Titz muss nicht nur verteidigen, sondern den Spielaufbau organisieren, Pressing anziehen, Räume erkennen und situativ ins Mittelfeld vorrücken.
Hugonet hat unter Titz bereits in Magdeburg gespielt und kennt die Abläufe. In der Saison 2024/25 absolvierte er dort 32 Ligaspiele, erzielte drei Tore und bereitete drei weitere vor. Auffällig sind vor allem seine durchschnittlich rund 73 Ballkontakte pro Partie, was auf eine starke Einbindung in den Spielaufbau hindeutet. Seine aktuellen Leistungsdaten mit 192 gewonnenen Zweikämpfen, 75 gewonnenen Kopfballduellen, 934 intensiven Läufen, 215 Sprints und einer Höchstgeschwindigkeit von 34,01 km/h runden dieses Bild ab.
Interessant ist dabei vor allem der Vergleich zu Tomiak. Hugonet bringt etwas mehr Dynamik und vor allem Geschwindigkeit. Daher lässt sich der Rückschluss ableiten, dass Hugonet wahrscheinlich Tomiak ersetzen wird, wenn nichts gravierendes mehr passiert. Damit stellt sich zwangsläufig die Frage nach Tomiaks Perspektive. Für mich bleibt er ein mindestens guter Zweitligaspieler, möglicherweise sogar mehr. Ein Spieler seiner Qualität wird sich kaum dauerhaft mit einer Reservistenrolle zufriedengeben.
Falls irgendwann ein interessantes Angebot auf dem Tisch liegt und Tomiak gleichzeitig unzufrieden sein sollte, könnte Hannover vor einer schwierigen Entscheidung stehen. Denn in diesem Fall müsste man entweder erneut auf dem Transfermarkt aktiv werden oder einem Talent aus dem eigenen Nachwuchs den Weg öffnen. Bei Joschua Siewert scheint das Potenzial vorhanden zu sein, aber einen 17-Jährigen als direkten Backup für die zentrale Position einer Titz-Dreierkette einzuplanen, wäre zweifellos ein Risiko.
Eine weitere Frage drängt sich für mich auf: Warum wurde Hugonet nicht bereits im Winter verpflichtet, wo der Transfer eigentlich schon vorbereitet war. Die Erklärung allein auf finanzielle Aspekte zu reduzieren, greift mir zu kurz. Viel plausibler erscheint mir eine sportliche Erklärung. Hugonet ist ein sehr spezifischer Systemspieler. Unter Titz ergibt die Verpflichtung sofort Sinn. Ohne Titz wäre die Bewertung möglicherweise deutlich anders ausgefallen. Gerüchten zur Folge hatte Schmadtke damals Zweifel, ob Titz langfristig die richtige Lösung ist, oder es scheint möglich, dass Schmadtke grundsätzlich einen trainerunabhängigeren Kader bevorzugt, was wohl näher an der Wahrheit ist. Unter diesem Aspekt betrachtet haben wir wahrscheinlich einen Spieler, der unter Titz funktioniert und sobald wir den Trainer wechseln zu einem Problem werden kann.
Am Ende können wir festhalten, dass die Verpflichtung von Hugonet ein klares Signal ist, die Mannschaft weiter auf die Anforderungen von Christian Titz umzubauen.
Bist du dir so 100% sicher, das Hugonet mt Tomiak um die ZIB Stelle kämpft?
Klar, hat er die schwimmende 6 aus der IV heraus bei Magdeburg vllt gut gespielt. Aber wie verhaält sich das bei uns? Sind seine stärken, gerade durch das Tempo und den Spielaufbau, vllt so viel besser als unsere Alternativen, sodass man Tomiak den ZIV spielen lässt, und Hugonet als RIV aufstellt?
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