Kaderplanung
30.04.2012 - 13:40 Uhr
04.06.2016 - 17:40 Uhr
Dann haben wir wohl unterschiedliche Saisons gesehen... Fand das Pärchen langkamp/Brooks in der Hinrunde sehr stabil. GLaube, da gab es auch die meisten zu null spiele.
Stark ist mir zwar sehr positiv und bissig im dm aufgefallen, aber in der Rückrunde sah ich ihn in der IV eher als Begleitschutz des Stürmers.(Schalke mal mit Sicherheit ausgenommen. da war das Kollektiv aber auch bärenstark)
Der starke Kraft hat bestimmt großes Talent, aber um an langkamp vorbeizukommen, Braucht es konstant mehr. Vllt schafft er es ja über die Vorbereitung, aber jetzt schon davon auszugehen wùrde ich nicht.
Gibt's hier nicht einige Zahlenfetis, die hierfür was zur Hand haben?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von since1892 am 04.06.2016 um 17:44 Uhr bearbeitet
06.06.2016 - 19:47 Uhr
Die Kaderplanung bei den meisten Vereinen, welche nicht über das entsprechende Kapital verfügen, wird so manchen Manager die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Die Ablösesummen für Rode und Kramer sind überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. Es mag ja sein, dass in England Geld keine Rolle mehr spielt und demnach ganz Europa dem Wahn verfällt utopische Ablösesummen generieren zu wollen. Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass mit den hohen Ablösesummen auch die Gehälter nach oben getrieben werden. Da kommt mir ein Ex-Herthaner wieder in den Sinn, der doch tatsächlich die Ansicht vertrat, dass Fußballspieler grundsätzlich zu wenig verdienen. Wenn ich die Gehälter mit einem Notarzt oder einer Richterin am Bundesverfassungsgericht vergleiche, dann sieht man doch gleich ganz deutlich wie wenig diese mit Wissen, Bildung und auch langjährigen Entbehrungen (Studienzeit) verdienen werden. Ich will jetzt wirklich keine Neidgesellschaft ins Leben rufen, aber eine gute Entwicklung nimmt das Gehaltsgefüge und die Ablösesummen im Fußball meiner Ansicht nach nicht mehr.
Vereine, wie Hertha BSC werden an dieser Entwicklung nicht nur Probleme bekommen, sondern künftig auch nicht mehr konkurrenzfähig sein. Aus meiner Sicht ist es absehbar, dass mit begrenzten Mitteln Bundesligafußball nicht mehr möglich ist. Welche Auswege gibt es? Entweder es wird eine europäische Luxusliga gegründet. Die Top zwei jeder Liga oder vielleicht aus England, Spanien, Italien auch die Top 4 sind dabei. Der Rest dümpelt in den nationalen Ligen weiter. Eine andere Variante ist das amerikanische Modell indem Ablösesummen und Gehälter "gedeckelt" werden. Das Prinzip setze ich an dieser Stelle als bekannt voraus. Die dritte Variante ist, das finanzschwache Vereine (und das sehe ich nicht als Makel an) jedes Jahr in der Jugend einen Messi oder Ronaldo herausbringen und für viel Geld an finanzkräftige Vereine veräußern. Das bringt dann zwar richtig Kohle nur Kaufen können sie sich dafür eben nur einen Rode oder Wagner
und spielen dann trotzdem mit 12 anderen Teams gegen den Abstieg.
Nun mal konkret zu unserem Team. Ich habe stark den Eindruck, dass wir zwar Geld für Verstärkungen haben. Wir dafür jedoch nichts vernünftiges bekommen. Damit will ich nicht despektierlich sein, aber ausdrücken wollen, dass wir mit dem vorhandenen Mitteln keine Qualitätssteigerung "kaufen" können. Vielleicht reicht das Gesamtvolumen für einen Spieler. Der hilft uns vielleicht in einem Mannschaftsteil weiter, aber nicht für eine breite Qualitätserhöhung. Wenn ich das so lese, dann sind wir an Spielern interessiert, die uns richtig weiter bringen würden jedoch nicht oder noch nicht bezahlbar sind. Ein Heller ist bezahlbar bringt uns aber nicht weiter. Ich interpretiere die Aussage von Preetz " die Transferperiode wird lang sein" so, dass wir damit zufrieden sein müssen was am Ende vom großen Kuchen noch übrig bleibt. Und selbst dann wird es nicht einfacher, weil es viele Vereine gibt, die an der "Resterampe" lauern.
Ich kann mir vorstellen, dass Preetz sehr viele Spieler auf dem Schirm und kontaktiert haben wird wohl wissentlich, dass womöglich ein bis zwei von den großen Vereinen "verschmäht werden und übrig bleiben und Preetz dann vielleicht den Vorteil gegenüber den anderen Vereinen hat, dass er schon frühzeitig in Kontakt getreten ist.
Ich bin gespannt, welcher Spieler für uns übrig bleiben wird. Heller oder Ziyech?
Vereine, wie Hertha BSC werden an dieser Entwicklung nicht nur Probleme bekommen, sondern künftig auch nicht mehr konkurrenzfähig sein. Aus meiner Sicht ist es absehbar, dass mit begrenzten Mitteln Bundesligafußball nicht mehr möglich ist. Welche Auswege gibt es? Entweder es wird eine europäische Luxusliga gegründet. Die Top zwei jeder Liga oder vielleicht aus England, Spanien, Italien auch die Top 4 sind dabei. Der Rest dümpelt in den nationalen Ligen weiter. Eine andere Variante ist das amerikanische Modell indem Ablösesummen und Gehälter "gedeckelt" werden. Das Prinzip setze ich an dieser Stelle als bekannt voraus. Die dritte Variante ist, das finanzschwache Vereine (und das sehe ich nicht als Makel an) jedes Jahr in der Jugend einen Messi oder Ronaldo herausbringen und für viel Geld an finanzkräftige Vereine veräußern. Das bringt dann zwar richtig Kohle nur Kaufen können sie sich dafür eben nur einen Rode oder Wagner
und spielen dann trotzdem mit 12 anderen Teams gegen den Abstieg. Nun mal konkret zu unserem Team. Ich habe stark den Eindruck, dass wir zwar Geld für Verstärkungen haben. Wir dafür jedoch nichts vernünftiges bekommen. Damit will ich nicht despektierlich sein, aber ausdrücken wollen, dass wir mit dem vorhandenen Mitteln keine Qualitätssteigerung "kaufen" können. Vielleicht reicht das Gesamtvolumen für einen Spieler. Der hilft uns vielleicht in einem Mannschaftsteil weiter, aber nicht für eine breite Qualitätserhöhung. Wenn ich das so lese, dann sind wir an Spielern interessiert, die uns richtig weiter bringen würden jedoch nicht oder noch nicht bezahlbar sind. Ein Heller ist bezahlbar bringt uns aber nicht weiter. Ich interpretiere die Aussage von Preetz " die Transferperiode wird lang sein" so, dass wir damit zufrieden sein müssen was am Ende vom großen Kuchen noch übrig bleibt. Und selbst dann wird es nicht einfacher, weil es viele Vereine gibt, die an der "Resterampe" lauern.
Ich kann mir vorstellen, dass Preetz sehr viele Spieler auf dem Schirm und kontaktiert haben wird wohl wissentlich, dass womöglich ein bis zwei von den großen Vereinen "verschmäht werden und übrig bleiben und Preetz dann vielleicht den Vorteil gegenüber den anderen Vereinen hat, dass er schon frühzeitig in Kontakt getreten ist.
Ich bin gespannt, welcher Spieler für uns übrig bleiben wird. Heller oder Ziyech?
06.06.2016 - 21:26 Uhr
Zitat von MAX43
Die Kaderplanung bei den meisten Vereinen, welche nicht über das entsprechende Kapital verfügen, wird so manchen Manager die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Die Ablösesummen für Rode und Kramer sind überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. Es mag ja sein, dass in England Geld keine Rolle mehr spielt und demnach ganz Europa dem Wahn verfällt utopische Ablösesummen generieren zu wollen. Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass mit den hohen Ablösesummen auch die Gehälter nach oben getrieben werden. Da kommt mir ein Ex-Herthaner wieder in den Sinn, der doch tatsächlich die Ansicht vertrat, dass Fußballspieler grundsätzlich zu wenig verdienen. Wenn ich die Gehälter mit einem Notarzt oder einer Richterin am Bundesverfassungsgericht vergleiche, dann sieht man doch gleich ganz deutlich wie wenig diese mit Wissen, Bildung und auch langjährigen Entbehrungen (Studienzeit) verdienen werden. Ich will jetzt wirklich keine Neidgesellschaft ins Leben rufen, aber eine gute Entwicklung nimmt das Gehaltsgefüge und die Ablösesummen im Fußball meiner Ansicht nach nicht mehr.
Vereine, wie Hertha BSC werden an dieser Entwicklung nicht nur Probleme bekommen, sondern künftig auch nicht mehr konkurrenzfähig sein. Aus meiner Sicht ist es absehbar, dass mit begrenzten Mitteln Bundesligafußball nicht mehr möglich ist. Welche Auswege gibt es? Entweder es wird eine europäische Luxusliga gegründet. Die Top zwei jeder Liga oder vielleicht aus England, Spanien, Italien auch die Top 4 sind dabei. Der Rest dümpelt in den nationalen Ligen weiter. Eine andere Variante ist das amerikanische Modell indem Ablösesummen und Gehälter "gedeckelt" werden. Das Prinzip setze ich an dieser Stelle als bekannt voraus. Die dritte Variante ist, das finanzschwache Vereine (und das sehe ich nicht als Makel an) jedes Jahr in der Jugend einen Messi oder Ronaldo herausbringen und für viel Geld an finanzkräftige Vereine veräußern. Das bringt dann zwar richtig Kohle nur Kaufen können sie sich dafür eben nur einen Rode oder Wagner
und spielen dann trotzdem mit 12 anderen Teams gegen den Abstieg.
Nun mal konkret zu unserem Team. Ich habe stark den Eindruck, dass wir zwar Geld für Verstärkungen haben. Wir dafür jedoch nichts vernünftiges bekommen. Damit will ich nicht despektierlich sein, aber ausdrücken wollen, dass wir mit dem vorhandenen Mitteln keine Qualitätssteigerung "kaufen" können. Vielleicht reicht das Gesamtvolumen für einen Spieler. Der hilft uns vielleicht in einem Mannschaftsteil weiter, aber nicht für eine breite Qualitätserhöhung. Wenn ich das so lese, dann sind wir an Spielern interessiert, die uns richtig weiter bringen würden jedoch nicht oder noch nicht bezahlbar sind. Ein Heller ist bezahlbar bringt uns aber nicht weiter. Ich interpretiere die Aussage von Preetz " die Transferperiode wird lang sein" so, dass wir damit zufrieden sein müssen was am Ende vom großen Kuchen noch übrig bleibt. Und selbst dann wird es nicht einfacher, weil es viele Vereine gibt, die an der "Resterampe" lauern.
Ich kann mir vorstellen, dass Preetz sehr viele Spieler auf dem Schirm und kontaktiert haben wird wohl wissentlich, dass womöglich ein bis zwei von den großen Vereinen "verschmäht werden und übrig bleiben und Preetz dann vielleicht den Vorteil gegenüber den anderen Vereinen hat, dass er schon frühzeitig in Kontakt getreten ist.
Ich bin gespannt, welcher Spieler für uns übrig bleiben wird. Heller oder Ziyech?
Die Kaderplanung bei den meisten Vereinen, welche nicht über das entsprechende Kapital verfügen, wird so manchen Manager die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Die Ablösesummen für Rode und Kramer sind überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. Es mag ja sein, dass in England Geld keine Rolle mehr spielt und demnach ganz Europa dem Wahn verfällt utopische Ablösesummen generieren zu wollen. Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass mit den hohen Ablösesummen auch die Gehälter nach oben getrieben werden. Da kommt mir ein Ex-Herthaner wieder in den Sinn, der doch tatsächlich die Ansicht vertrat, dass Fußballspieler grundsätzlich zu wenig verdienen. Wenn ich die Gehälter mit einem Notarzt oder einer Richterin am Bundesverfassungsgericht vergleiche, dann sieht man doch gleich ganz deutlich wie wenig diese mit Wissen, Bildung und auch langjährigen Entbehrungen (Studienzeit) verdienen werden. Ich will jetzt wirklich keine Neidgesellschaft ins Leben rufen, aber eine gute Entwicklung nimmt das Gehaltsgefüge und die Ablösesummen im Fußball meiner Ansicht nach nicht mehr.
Vereine, wie Hertha BSC werden an dieser Entwicklung nicht nur Probleme bekommen, sondern künftig auch nicht mehr konkurrenzfähig sein. Aus meiner Sicht ist es absehbar, dass mit begrenzten Mitteln Bundesligafußball nicht mehr möglich ist. Welche Auswege gibt es? Entweder es wird eine europäische Luxusliga gegründet. Die Top zwei jeder Liga oder vielleicht aus England, Spanien, Italien auch die Top 4 sind dabei. Der Rest dümpelt in den nationalen Ligen weiter. Eine andere Variante ist das amerikanische Modell indem Ablösesummen und Gehälter "gedeckelt" werden. Das Prinzip setze ich an dieser Stelle als bekannt voraus. Die dritte Variante ist, das finanzschwache Vereine (und das sehe ich nicht als Makel an) jedes Jahr in der Jugend einen Messi oder Ronaldo herausbringen und für viel Geld an finanzkräftige Vereine veräußern. Das bringt dann zwar richtig Kohle nur Kaufen können sie sich dafür eben nur einen Rode oder Wagner
und spielen dann trotzdem mit 12 anderen Teams gegen den Abstieg. Nun mal konkret zu unserem Team. Ich habe stark den Eindruck, dass wir zwar Geld für Verstärkungen haben. Wir dafür jedoch nichts vernünftiges bekommen. Damit will ich nicht despektierlich sein, aber ausdrücken wollen, dass wir mit dem vorhandenen Mitteln keine Qualitätssteigerung "kaufen" können. Vielleicht reicht das Gesamtvolumen für einen Spieler. Der hilft uns vielleicht in einem Mannschaftsteil weiter, aber nicht für eine breite Qualitätserhöhung. Wenn ich das so lese, dann sind wir an Spielern interessiert, die uns richtig weiter bringen würden jedoch nicht oder noch nicht bezahlbar sind. Ein Heller ist bezahlbar bringt uns aber nicht weiter. Ich interpretiere die Aussage von Preetz " die Transferperiode wird lang sein" so, dass wir damit zufrieden sein müssen was am Ende vom großen Kuchen noch übrig bleibt. Und selbst dann wird es nicht einfacher, weil es viele Vereine gibt, die an der "Resterampe" lauern.
Ich kann mir vorstellen, dass Preetz sehr viele Spieler auf dem Schirm und kontaktiert haben wird wohl wissentlich, dass womöglich ein bis zwei von den großen Vereinen "verschmäht werden und übrig bleiben und Preetz dann vielleicht den Vorteil gegenüber den anderen Vereinen hat, dass er schon frühzeitig in Kontakt getreten ist.
Ich bin gespannt, welcher Spieler für uns übrig bleiben wird. Heller oder Ziyech?
Ich gebe Dir mit dem was Du schreibst vollkommen recht , der Markt ist am explodieren . Ich habe schon vor Monaten gewarnt , dass Vereine die nicht die finanziellen Möglichkeiten haben Probleme bekommen . Extreme Beispiele Volland , Hofmann , Rode . Was für Möglichkeiten bleiben , man verkauft sein Tafelsilber ( Brooks oder Darida ) , setzt mehr auf die Jugend , erweitert sein scouting ( Mittelamerika , Afrika ) oder wartet ab was übrig bleibt . Es muss ja irgendwann eine Kettenreaktion geben ein Kader kann ja nicht aus 40 -50 Spielern bestehen . Ich bin auf jedenfall gespannt was passiert , Prognosen zu Transfers kann man keine abgeben .
06.06.2016 - 21:39 Uhr
Zitat von since1892
Dann haben wir wohl unterschiedliche Saisons gesehen... Fand das Pärchen langkamp/Brooks in der Hinrunde sehr stabil. GLaube, da gab es auch die meisten zu null spiele.
Stark ist mir zwar sehr positiv und bissig im dm aufgefallen, aber in der Rückrunde sah ich ihn in der IV eher als Begleitschutz des Stürmers.(Schalke mal mit Sicherheit ausgenommen. da war das Kollektiv aber auch bärenstark)
Der starke Kraft hat bestimmt großes Talent, aber um an langkamp vorbeizukommen, Braucht es konstant mehr. Vllt schafft er es ja über die Vorbereitung, aber jetzt schon davon auszugehen wùrde ich nicht.
Gibt's hier nicht einige Zahlenfetis, die hierfür was zur Hand haben?
Dann haben wir wohl unterschiedliche Saisons gesehen... Fand das Pärchen langkamp/Brooks in der Hinrunde sehr stabil. GLaube, da gab es auch die meisten zu null spiele.
Stark ist mir zwar sehr positiv und bissig im dm aufgefallen, aber in der Rückrunde sah ich ihn in der IV eher als Begleitschutz des Stürmers.(Schalke mal mit Sicherheit ausgenommen. da war das Kollektiv aber auch bärenstark)
Der starke Kraft hat bestimmt großes Talent, aber um an langkamp vorbeizukommen, Braucht es konstant mehr. Vllt schafft er es ja über die Vorbereitung, aber jetzt schon davon auszugehen wùrde ich nicht.
Gibt's hier nicht einige Zahlenfetis, die hierfür was zur Hand haben?
Zumindest kann ich dir sagen, dass wir in den 5 Spielen, die er in der Rückrunde verletzungsbedingt gefehlt hat, unsere einzigen 4 Spiele verloren haben. Ich kann mich erinnern, dass er durch Stellungsfehler zwar nicht der letzte in der Kette zum Tor war, jedoch am ehesten das Tor aber verhindern können. Eingebrannt hat sich da der Elfer, der von Lustenberger am Ende verschuldet wurde, Langkamp jedoch mit schlechtem Abwehrverhalten ausgelöst hat. Da gab es einige Aktionen von.
Stark hat schon jetzt eine ungeheure Ausstrahlung, ist Schneller und beweglicher als Langkamp, kopfballtechnisch gleich auf und besonders in Sachen Aufbauspiel und Handlungsschnelligkeit voraus !
Vorteil Langkamp ist höchsten s seine Erfahrung und Robustheit !
Langkamp ist ein sehr solider Abwehrspieler nicht weniger aber auch nicht mehr !
08.06.2016 - 20:12 Uhr
Nächste Saison spielen mit Darmstadt, Ingolstadt, Freiburg, Frankfurt, Bremen, Leipzig und Augsburg Vereine in der ersten Liga, die vermeintlich schwächer als der BSC aufgestellt sind (Stand jetzt). Der Königstransfer im ZOM von Kiyotake hat sich ziemlich wahrscheinlich zerschlagen und immer noch lasten erhebliche Schulden auf dem Verein, da die Anteile, die an KKR gehen, unbedingt behalten werden müssen.
Die jetzige Truppe sollte den Klassenerhalt auch nächste Saison packen, genügend Erfahrung und auch Qualität ist da, wohlwissend um die Rückrunde.
Ich stelle mal die Forderung in den Raum keine Spieler, die sofort helfen zu verpflichten um vor allem Geld zu sparen. Das macht natürlich nicht viel Spaß für die Fans, unser Meister der Münze (Schiller) hätte ihn jedoch.
Risiko? - natürlich!, aber - sofern es funktioniert und man die Klasse hält - ein ziemlich cleverer Schachzug.
Die Euroliga würde ich abschenken. Natürlich sollte man versuchen die Qualifikationsspiele als gehobene Testspiele und mit bestmöglichster Besetzung zu gewinnen. Ansonsten jedoch Jugendspielern wie Torunarigha, Mittelstädt, Körber, Kohls, Kurt, Beyer (sind genügend da) und Rekonvaleszenten, sowie Ersatzspielern und dem ein oder anderen jungen Neuzugang Spielpraxis zu geben. Die Gruppenphase wird dann wahrscheinlich nicht überstanden, aber ist doch nicht schlimm.
Wie seht Ihr das? Mit aller Macht einen teueren Spieler wie Pröpper holen, sprich die Baustellen bestmöglichst besetzen, oder nur so hoch zu springen wie man muss.. (was natürlich mittelfristig sogar überraschende Erfolge haben kann. Wenn auch eher unwahrscheinlich)
Die jetzige Truppe sollte den Klassenerhalt auch nächste Saison packen, genügend Erfahrung und auch Qualität ist da, wohlwissend um die Rückrunde.
Ich stelle mal die Forderung in den Raum keine Spieler, die sofort helfen zu verpflichten um vor allem Geld zu sparen. Das macht natürlich nicht viel Spaß für die Fans, unser Meister der Münze (Schiller) hätte ihn jedoch.
Risiko? - natürlich!, aber - sofern es funktioniert und man die Klasse hält - ein ziemlich cleverer Schachzug.
Die Euroliga würde ich abschenken. Natürlich sollte man versuchen die Qualifikationsspiele als gehobene Testspiele und mit bestmöglichster Besetzung zu gewinnen. Ansonsten jedoch Jugendspielern wie Torunarigha, Mittelstädt, Körber, Kohls, Kurt, Beyer (sind genügend da) und Rekonvaleszenten, sowie Ersatzspielern und dem ein oder anderen jungen Neuzugang Spielpraxis zu geben. Die Gruppenphase wird dann wahrscheinlich nicht überstanden, aber ist doch nicht schlimm.
Wie seht Ihr das? Mit aller Macht einen teueren Spieler wie Pröpper holen, sprich die Baustellen bestmöglichst besetzen, oder nur so hoch zu springen wie man muss.. (was natürlich mittelfristig sogar überraschende Erfolge haben kann. Wenn auch eher unwahrscheinlich)
08.06.2016 - 20:21 Uhr
Zitat von Batistao
Nächste Saison spielen mit Darmstadt, Ingolstadt, Freiburg, Frankfurt, Bremen, Leipzig und Augsburg Vereine in der ersten Liga, die vermeintlich schwächer als der BSC aufgestellt sind (Stand jetzt). Der Königstransfer im ZOM von Kiyotake hat sich ziemlich wahrscheinlich zerschlagen und immer noch lasten erhebliche Schulden auf dem Verein, da die Anteile, die an KKR gehen, unbedingt behalten werden müssen.
Die jetzige Truppe sollte den Klassenerhalt auch nächste Saison packen, genügend Erfahrung und auch Qualität ist da, wohlwissend um die Rückrunde.
Ich stelle mal die Forderung in den Raum keine Spieler, die sofort helfen zu verpflichten um vor allem Geld zu sparen. Das macht natürlich nicht viel Spaß für die Fans, unser Meister der Münze (Schiller) hätte ihn jedoch.
Risiko? - natürlich!, aber - sofern es funktioniert und man die Klasse hält - ein ziemlich cleverer Schachzug.
Die Euroliga würde ich abschenken. Natürlich sollte man versuchen die Qualifikationsspiele als gehobene Testspiele und mit bestmöglichster Besetzung zu gewinnen. Ansonsten jedoch Jugendspielern wie Torunarigha, Mittelstädt, Körber, Kohls, Kurt, Beyer (sind genügend da) und Rekonvaleszenten, sowie Ersatzspielern und dem ein oder anderen jungen Neuzugang Spielpraxis zu geben. Die Gruppenphase wird dann wahrscheinlich nicht überstanden, aber ist doch nicht schlimm.
Wie seht Ihr das? Mit aller Macht einen teueren Spieler wie Pröpper holen, sprich die Baustellen bestmöglichst besetzen, oder nur so hoch zu springen wie man muss.. (was natürlich mittelfristig sogar überraschende Erfolge haben kann. Wenn auch eher unwahrscheinlich)
Nächste Saison spielen mit Darmstadt, Ingolstadt, Freiburg, Frankfurt, Bremen, Leipzig und Augsburg Vereine in der ersten Liga, die vermeintlich schwächer als der BSC aufgestellt sind (Stand jetzt). Der Königstransfer im ZOM von Kiyotake hat sich ziemlich wahrscheinlich zerschlagen und immer noch lasten erhebliche Schulden auf dem Verein, da die Anteile, die an KKR gehen, unbedingt behalten werden müssen.
Die jetzige Truppe sollte den Klassenerhalt auch nächste Saison packen, genügend Erfahrung und auch Qualität ist da, wohlwissend um die Rückrunde.
Ich stelle mal die Forderung in den Raum keine Spieler, die sofort helfen zu verpflichten um vor allem Geld zu sparen. Das macht natürlich nicht viel Spaß für die Fans, unser Meister der Münze (Schiller) hätte ihn jedoch.
Risiko? - natürlich!, aber - sofern es funktioniert und man die Klasse hält - ein ziemlich cleverer Schachzug.
Die Euroliga würde ich abschenken. Natürlich sollte man versuchen die Qualifikationsspiele als gehobene Testspiele und mit bestmöglichster Besetzung zu gewinnen. Ansonsten jedoch Jugendspielern wie Torunarigha, Mittelstädt, Körber, Kohls, Kurt, Beyer (sind genügend da) und Rekonvaleszenten, sowie Ersatzspielern und dem ein oder anderen jungen Neuzugang Spielpraxis zu geben. Die Gruppenphase wird dann wahrscheinlich nicht überstanden, aber ist doch nicht schlimm.
Wie seht Ihr das? Mit aller Macht einen teueren Spieler wie Pröpper holen, sprich die Baustellen bestmöglichst besetzen, oder nur so hoch zu springen wie man muss.. (was natürlich mittelfristig sogar überraschende Erfolge haben kann. Wenn auch eher unwahrscheinlich)
Naja dass der Kader wieder für den Klassenerhalt reicht da geh ich noch mit. Aber die Euroleague abschenken? Auf gar keinen Fall denn erstens freu ich mich auf spannende Gegner und für die Strahlkraft unseres Clubs wäre die Gruppenphase sicher nicht verkehrt. Und zu den Transfers: Sicher sollte man sich lieber zurückhalten als überteuerte Spieler zu holen die uns nicht weiterhelfen. Da sich Kiyotake erledigt hat würde ich erstmal abwarten. Denk mal es gibt sicher einige Kandidaten, aber das hängt sicher auch von der Quali für die Euro League ab. Zur not gibts immer noch die Resterampe
Auch wenn andere Clubs gerade sehr aktiv sind bin ich positiv optimistisch.
08.06.2016 - 21:00 Uhr
Bei einer Sache gehe ich mit. Bevor man Spieler holt, die einem nicht weiterhelfen, nur um neue Spieler vorstellen zu koennen, kann man lieber das Geld sparen. Aber ein bis zwei Verstaerkungen sollte man schon irgendwie bekommen koennen. Wenn nicht, dann halt nicht.
08.06.2016 - 21:12 Uhr
Ich glaube nicht, dass es möglich ist, die nächsten Jahre bis zum Auslaufen des Kredits von KKR die Transferausgaben runterzufahren und einfach Geld anzuhäufen. Man verdient auf lange Sicht vermutlich mehr Geld, wenn man sich gezielt verbessert, in der Geldrangliste langsam klettert und sich attraktiv für Sponsoren macht. Zudem ich nachwievor den Weg der gesteigerten Transfereinnahmen durch intelligente Transferausgaben gehen würde.
Wir haben stand jetzt mMn mit Brooks, Darida, Weiser und Stark vier Spieler im Kader, denen ich kurz- oder langfristig zutraue, zweistellige Millionenbeträge einzuspielen. Drei dieser vier wurden erst unter Dardai verpflichtet, der andere unter ihm zur unverzichtbaren Stütze. Diesen Weg sollte man bei der Kaderplanung weitergehen. Wenn zwischendurch erfahrene Kaliber wie Kalou oder Ibisevic abfallen, ist da auch nichts gegen einzuwenden, trotzdem sollte man das Augenmerk gezielt auf entwicklungsfähige Spieler setzen. Klingt aber leichter, als es ist. Wollen nämlich viele Vereine.
Trotzdem werden auch in diesem Sommer bei dem einsetzenden Kaufrausch einige talentierte Spieler hinten runter fallen. Man wird vermutlich nur mehr Geduld benötigen, als letztes Jahr. Richtig Qualität brauchen wir eigentlich nur auf der Außenbahn und bestenfalls im OM. Ansonsten hat die Mannschaft ein ordentliches Gerüst. Dort in zwei Spieler investieren, den ein oder anderen Perspektivspieler dazu und ich bin recht zufrieden. Wobei man immer abwarten muss, wie sich die Abgangsseite entwickelt.
Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich im nächsten Jahr stand jetzt auch einige wirklich schwache Teams in der Buli sehe, die ordentlich Probleme bekommen könnten. Bietet hoffentlich eine Chance, unsere Entwicklung fortzuführen.
08.06.2016 - 21:46 Uhr
Zitat von wacken
...
Wir haben stand jetzt mMn mit Brooks, Darida, Weiser und Stark vier Spieler im Kader, denen ich kurz- oder langfristig zutraue, zweistellige Millionenbeträge einzuspielen.
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Wir haben stand jetzt mMn mit Brooks, Darida, Weiser und Stark vier Spieler im Kader, denen ich kurz- oder langfristig zutraue, zweistellige Millionenbeträge einzuspielen.
...
MMn gibt es bei Weiser eine AK. Der mögliche Transferertrag ist also bei ihm begrenzt, wenn es nicht gelingt ihm diese abzukaufen, aber danach sieht es zur Zeit wohl nicht aus.
Ansonsten sind Transfererlöse durch kluge Einkäufe und Entwicklung der Spieler immer wünschenswert. Dazu gehört ein gutes Scouting, natürlich viel Glück und der Mut diesen jungen Spielern auch Einsatzzeiten zu ermöglichen, auch wenn da dann natürlich noch nicht alles nach Wunsch laufen wird.
15.06.2016 - 16:48 Uhr
Jede Mannschaft braucht ab und zu frisches Blut und gezielte Verstärkungen bringen sie weiter. Aber Fußball ist kein Monopoli und wildes Kaufen und Verkaufen von Spielern in der Hoffnung, einen Gewinn von ein oder zwei Mio. zu erzielen, schadet nur. Die Finanzierung eine Vereins auf Kauf- und Verkauf aufzubauen, kann zum Kollaps führen.
Einmalige hohe Transfereinnahmen sind oft erfreulich und wir alle kennen das Wort "Schmerzgrenze", aber wenn man sich wirklich dauerhaft oben festsetzen will, braucht man nicht einmalige sondern regelmäßige Einnahmen. Diese sind aber nur durch dauerhafte Teilnahme am Europapokal zu erzielen und hierfür sind sportliche Schwächungen zu vermeiden. Auch die Gladbacher haben sich nicht durch die 17 Mio. für Reus oben festgesetzt - diese haben sie fast sofort durch den Fehleinkauf de Jong (12 Mio.) wieder verbrannt- sondern durch ihre regelmäßigen Einnahmen in der Cl.
Wenn wir beispielsweise Brooks und Darida für zusammen 30 Mio. verscherbeln und die dadurch entstandenen Löcher durch Neueinkäufe von 20 Mio. zu stopfen versuchen, haben wir zwar einen Gewinn von 10 Mio. gemacht, aber gleichzeitig wurde die Schlagkraft des Kaders um 10 Mio. geschwächt. Das nennt man dann die Gesetzes des Marktes. Anderenfalls wären die Manager der anderen Vereine Trottel und wir hätten diese über den Tisch gezogen. Das aber sollte man besser nicht fest einplanen. Diese Schwächung von 10 Mio. könnte dazu führen, dass wir in der Folgesaison den Europapokal verpassen oder sogar absteigen. Nicht nur die Einnahmen aus dem Europapokal sind dann weg auch Fernsehgelder gibt es plötzlich weniger. Das wird dann sehr teuer und das gerade erwirtschaftete Geld ist schon wieder futsch. Gerade Hertha weiß durch leidvolle Erfahrungen, wie teuer ein Abstieg werden kann. Das beste, was Brooks und Darida für die Finanzen von Hertha tun können, ist es, die Mannschaft zu Erfolg und im Europapokal möglichst weit zu führen.
Wolfsburg ist genau dies -wenn auch eine Stufe höher- passiert. Sie haben den Ausnahmespieler de Bruyne für sagenhafte 74 Mio. verkauft und dafür immerhin Draxler für auch ganz stattliche 36 Mio. geholt. Als Ergebnis sind sie sportlich von der CL im freien Fall bis ins Mittelfeld durchgereicht worden. Von den 74 Mio. wird nicht viel übrig geblieben sein.
Schon beim Kauf von neuen Spielern einzuplanen, diese nach kurzer Zeit mit Gewinn wieder abzugeben, ist auch problematisch. Immer mal wieder gibt es trotz intensiven Scoutings Fehleinkäufe. Außerdem hängt der ablösefreie Wechsel nach Vertragsablauf immer wie ein Damoklesschwert über dem Verein. Dass Vereine alles dran setzen, diesen zu vermeiden, ist eine Selbstverständlichkeit. Aber häufig klappt es eben nicht. Schauen wir nach Schalke: Dort ist soeben Matip (MW 18 Mio.) ablösefrei gegangen. Auch Neustädter (MW 7 Mio.) ist gerade ablösefrei zu haben. Didavi (MW 7 Mio.) ist ablösefrei von Stuttgart nach Wolfsburg gewechselt. Ein renommierter Bundesligaspieler, der zurzeit ablösefrei zu haben ist, ist der Stuttgarter Harnik (MW 2,5 Mio.). Bremen hat in der laufenden Transferperiode schon drei ablösefreie Spieler verpflichtet: Eilers (Dresden). Thy (St. Pauli) und Petsos (Wien). Alle drei sind dabei in eine stärkere Liga gewechselt. es ist also nicht davon auszugehen, dass die abgebenden Vereine sie als Versager eingestuft haben und loswerden wollten. Auch Rybus (MW 5 Mio.), den viele als wünschenswerte Verstärkung für Hertha sehen, ist derzeit ablösefrei zu haben.
Schauen wir mal wie es bei Götze weitergeht. Er möchte ja gerne in einem Jahr ablösefrei wechseln und dabei im Gegenzug schätzungsweise 10 Mio. Handgeld von seinem neuen Verein einsacken. Mein Tipp ist, dass Bayern ihn zwar jetzt aber weit unter Wert abgeben, um nicht in einem Jahr völlig leer auszugehen. Geschwächt ist die Position der Münchner auf jeden Fall. Das Geld, das sie einst für ihn ausgegeben haben, kriegen sie nie und nimmer wieder herein, von Gewinn mal ganz zu schweigen. Der neue Verein muss nicht die Bayern sondern den Spieler (mit Geld) zu einem Wechsel bewegen. Dieses Geld hat er aber nur, wenn die Münchner mit ihren Ablöseforderungen kräftig heruntergehen. Hierbei geht es immerhin um den Spieler, der Deutschland zur Weltmeisterschaft geschossen hat.
Transfergewinne werden auch durch Klauseln erschwert. Jeder Spieler, der etwas auf sich hält, lässt sich inzwischen eine in seinen Vertrag schreiben. Diese gehen selbstverständlich grundsätzlich zu Lasten des Vereins. In diesen Klauseln steht dann, dass er nach zwei oder drei Jahren oder bei einem Abstieg zu einer festgesetzten Summe gehen kann. Diese liegt dann natürlich weit unter seinem Marktwert. Und wieder winkt ihm Handgeld. Zieler von Hannover 96 mag hier als Beispiel herhalten. Sollte aber doch mal ein Spieler mit Gewinn verkauft worden sein, so greift häufig genug eine ganz andere Klausel. Sein Vor-vor-Verein meldet sich und hat seinerzeit beim Wechsel eine Klausel eingebaut, nach der er an dem Gewinn beteiligt wird. Das geht wieder zu Lasten des abgebenden Vereins.
Fazit: Setzen wir auf sportlichen Erfolg. dann kommt das Geld von selbst.
Einmalige hohe Transfereinnahmen sind oft erfreulich und wir alle kennen das Wort "Schmerzgrenze", aber wenn man sich wirklich dauerhaft oben festsetzen will, braucht man nicht einmalige sondern regelmäßige Einnahmen. Diese sind aber nur durch dauerhafte Teilnahme am Europapokal zu erzielen und hierfür sind sportliche Schwächungen zu vermeiden. Auch die Gladbacher haben sich nicht durch die 17 Mio. für Reus oben festgesetzt - diese haben sie fast sofort durch den Fehleinkauf de Jong (12 Mio.) wieder verbrannt- sondern durch ihre regelmäßigen Einnahmen in der Cl.
Wenn wir beispielsweise Brooks und Darida für zusammen 30 Mio. verscherbeln und die dadurch entstandenen Löcher durch Neueinkäufe von 20 Mio. zu stopfen versuchen, haben wir zwar einen Gewinn von 10 Mio. gemacht, aber gleichzeitig wurde die Schlagkraft des Kaders um 10 Mio. geschwächt. Das nennt man dann die Gesetzes des Marktes. Anderenfalls wären die Manager der anderen Vereine Trottel und wir hätten diese über den Tisch gezogen. Das aber sollte man besser nicht fest einplanen. Diese Schwächung von 10 Mio. könnte dazu führen, dass wir in der Folgesaison den Europapokal verpassen oder sogar absteigen. Nicht nur die Einnahmen aus dem Europapokal sind dann weg auch Fernsehgelder gibt es plötzlich weniger. Das wird dann sehr teuer und das gerade erwirtschaftete Geld ist schon wieder futsch. Gerade Hertha weiß durch leidvolle Erfahrungen, wie teuer ein Abstieg werden kann. Das beste, was Brooks und Darida für die Finanzen von Hertha tun können, ist es, die Mannschaft zu Erfolg und im Europapokal möglichst weit zu führen.
Wolfsburg ist genau dies -wenn auch eine Stufe höher- passiert. Sie haben den Ausnahmespieler de Bruyne für sagenhafte 74 Mio. verkauft und dafür immerhin Draxler für auch ganz stattliche 36 Mio. geholt. Als Ergebnis sind sie sportlich von der CL im freien Fall bis ins Mittelfeld durchgereicht worden. Von den 74 Mio. wird nicht viel übrig geblieben sein.
Schon beim Kauf von neuen Spielern einzuplanen, diese nach kurzer Zeit mit Gewinn wieder abzugeben, ist auch problematisch. Immer mal wieder gibt es trotz intensiven Scoutings Fehleinkäufe. Außerdem hängt der ablösefreie Wechsel nach Vertragsablauf immer wie ein Damoklesschwert über dem Verein. Dass Vereine alles dran setzen, diesen zu vermeiden, ist eine Selbstverständlichkeit. Aber häufig klappt es eben nicht. Schauen wir nach Schalke: Dort ist soeben Matip (MW 18 Mio.) ablösefrei gegangen. Auch Neustädter (MW 7 Mio.) ist gerade ablösefrei zu haben. Didavi (MW 7 Mio.) ist ablösefrei von Stuttgart nach Wolfsburg gewechselt. Ein renommierter Bundesligaspieler, der zurzeit ablösefrei zu haben ist, ist der Stuttgarter Harnik (MW 2,5 Mio.). Bremen hat in der laufenden Transferperiode schon drei ablösefreie Spieler verpflichtet: Eilers (Dresden). Thy (St. Pauli) und Petsos (Wien). Alle drei sind dabei in eine stärkere Liga gewechselt. es ist also nicht davon auszugehen, dass die abgebenden Vereine sie als Versager eingestuft haben und loswerden wollten. Auch Rybus (MW 5 Mio.), den viele als wünschenswerte Verstärkung für Hertha sehen, ist derzeit ablösefrei zu haben.
Schauen wir mal wie es bei Götze weitergeht. Er möchte ja gerne in einem Jahr ablösefrei wechseln und dabei im Gegenzug schätzungsweise 10 Mio. Handgeld von seinem neuen Verein einsacken. Mein Tipp ist, dass Bayern ihn zwar jetzt aber weit unter Wert abgeben, um nicht in einem Jahr völlig leer auszugehen. Geschwächt ist die Position der Münchner auf jeden Fall. Das Geld, das sie einst für ihn ausgegeben haben, kriegen sie nie und nimmer wieder herein, von Gewinn mal ganz zu schweigen. Der neue Verein muss nicht die Bayern sondern den Spieler (mit Geld) zu einem Wechsel bewegen. Dieses Geld hat er aber nur, wenn die Münchner mit ihren Ablöseforderungen kräftig heruntergehen. Hierbei geht es immerhin um den Spieler, der Deutschland zur Weltmeisterschaft geschossen hat.
Transfergewinne werden auch durch Klauseln erschwert. Jeder Spieler, der etwas auf sich hält, lässt sich inzwischen eine in seinen Vertrag schreiben. Diese gehen selbstverständlich grundsätzlich zu Lasten des Vereins. In diesen Klauseln steht dann, dass er nach zwei oder drei Jahren oder bei einem Abstieg zu einer festgesetzten Summe gehen kann. Diese liegt dann natürlich weit unter seinem Marktwert. Und wieder winkt ihm Handgeld. Zieler von Hannover 96 mag hier als Beispiel herhalten. Sollte aber doch mal ein Spieler mit Gewinn verkauft worden sein, so greift häufig genug eine ganz andere Klausel. Sein Vor-vor-Verein meldet sich und hat seinerzeit beim Wechsel eine Klausel eingebaut, nach der er an dem Gewinn beteiligt wird. Das geht wieder zu Lasten des abgebenden Vereins.
Fazit: Setzen wir auf sportlichen Erfolg. dann kommt das Geld von selbst.
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