Joachim Löw (Bundestrainer)
11.02.2010 - 19:25 Uhr
08.07.2010 - 11:22 Uhr
Zitat von FC1964:
.Er versteht es eine mannschaft auf ein turnier einzustellen wie kein anderer
was bringt dich zu dieser erkenntnis?
.Er versteht es eine mannschaft auf ein turnier einzustellen wie kein anderer
was bringt dich zu dieser erkenntnis?
08.07.2010 - 11:25 Uhr
Zitat von berbo:
Zitat von FC1964:
.Er versteht es eine mannschaft auf ein turnier einzustellen wie kein anderer
was bringt dich zu dieser erkenntnis?
Hast du die Vorbereitung verpaßt? Zig Verletzte, alle Spieler erst 2 Wochen vor dem Turnier zusammen, Stammspieler ausser Form und nicht nominiert, die jüngste Mannschaft seit 70 Jahren und trotzdem erreicht man das Halbfinale. Das lag nicht nur am Glück.
Zitat von Patzer:
Jetzt mal ehrlich: Wer glaubt eigentlich noch ernsthaft daran, dass Löw seinen Posten räumt?
Ich. Wozu sich das noch antun? Die Aasgeier kommen doch schon wieder aus den Löchern, konnten sich gerade mal in der Woche zurück halten als man durchs AF und VF gestürmt ist.
Da würde ich lieber erstmal Pause machen und mir dann nen Verein suchen, wo ich in Ruhe arbeiten kann. r
Zitat von FC1964:
.Er versteht es eine mannschaft auf ein turnier einzustellen wie kein anderer
was bringt dich zu dieser erkenntnis?
Hast du die Vorbereitung verpaßt? Zig Verletzte, alle Spieler erst 2 Wochen vor dem Turnier zusammen, Stammspieler ausser Form und nicht nominiert, die jüngste Mannschaft seit 70 Jahren und trotzdem erreicht man das Halbfinale. Das lag nicht nur am Glück.
Zitat von Patzer:
Jetzt mal ehrlich: Wer glaubt eigentlich noch ernsthaft daran, dass Löw seinen Posten räumt?
Ich. Wozu sich das noch antun? Die Aasgeier kommen doch schon wieder aus den Löchern, konnten sich gerade mal in der Woche zurück halten als man durchs AF und VF gestürmt ist.
Da würde ich lieber erstmal Pause machen und mir dann nen Verein suchen, wo ich in Ruhe arbeiten kann. r
Dieser Beitrag wurde zuletzt von jim_nihilist am 08.07.2010 um 11:29 Uhr bearbeitet
08.07.2010 - 11:29 Uhr
es geht mir bei dem satz eher um "wie kein anderer",sprich jogi DER beste ;)
08.07.2010 - 11:31 Uhr
Zitat von Patzer:
Jetzt mal ehrlich: Wer glaubt eigentlich noch ernsthaft daran, dass Löw seinen Posten räumt?
Ich nicht - und begrüße es nach dieser WM auch nicht.
Jetzt mal ehrlich: Wer glaubt eigentlich noch ernsthaft daran, dass Löw seinen Posten räumt?
Ich nicht - und begrüße es nach dieser WM auch nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sonntagsschuss_86 am 08.07.2010 um 11:33 Uhr bearbeitet
08.07.2010 - 11:31 Uhr
Zitat von berbo:
es geht mir bei dem satz eher um "wie kein anderer",sprich jogi DER beste ;)
Dann mach halt "manch anderer" draus.
es geht mir bei dem satz eher um "wie kein anderer",sprich jogi DER beste ;)
Dann mach halt "manch anderer" draus.
08.07.2010 - 11:55 Uhr
Zitat von Patzer:
Zitat von berbo:
es geht mir bei dem satz eher um "wie kein anderer",sprich jogi DER beste ;)
Es gibt immer bessere, Fakt ist aber, dass man die beste WM seit 90 gespielt hat. Nicht ergebnistechnisch, aber spielerisch. Ich bin wahrlich kein Sympathisant oder gar Fan der Nationalmannschaft, aber gegen England und Argentinien war das einfach nur überragend.
man darf aber auch mal sehen, dass wir mit Müller, Schweinsteiger und evtl. Özil auch das beste Spielermaterial seit Ewigkeiten zur Verfügung haben.
Zitat von berbo:
es geht mir bei dem satz eher um "wie kein anderer",sprich jogi DER beste ;)
Es gibt immer bessere, Fakt ist aber, dass man die beste WM seit 90 gespielt hat. Nicht ergebnistechnisch, aber spielerisch. Ich bin wahrlich kein Sympathisant oder gar Fan der Nationalmannschaft, aber gegen England und Argentinien war das einfach nur überragend.
man darf aber auch mal sehen, dass wir mit Müller, Schweinsteiger und evtl. Özil auch das beste Spielermaterial seit Ewigkeiten zur Verfügung haben.
08.07.2010 - 11:58 Uhr
Zitat von Wuldor:
Zitat von raute1983:
Wir hatten zu wenige im Team, die mit den schnellen Spaniern mithalten konnten.
[...]
Dazu kommen absolute Minusleistungen von Podolski und Özil. Was Özil abgeliefert hat habe ich noch nie von einem Spieler in einem Halbfinale gesehen, Lustlos, Lauffaul, dauernd am lamentieren…
Wenn man sieht wie die Spieler Iniesta, Xavi Villa und Pedro, die Deutschen zugestellt haben. Sensationell. Das gleiche sieht man in Barcelona. Die arbeiten wahnsinnig mit, erobern die Bälle und Zack geht’s nach vorne.
Welches Halbfinale Spanien-Deutschland hast du denn gesehen? Bei dem, das ich gesehen habe, war der Ball das einzige, was sich schnell bewegt hat und die Bälle, die von den Spaniern erobert wurden, gingen Zack nach hinten. Das war ja die Ursache für die "Minusleistungen von Podolski und Özil", die beide ein schnelles end-to-end-Spiel brauchen, um ihre Stärken ausspielen zu können. Hätten die Spanier mal bloß schnell nach vorn gespielt und den Deutschen wie die Engländer und Argentinier einen offenen Schlagabtausch geliefert...
Das mit dem Schnell bezieht sich auf die Ballzirkulation der Spanier. Da wo die waren, kam kein deutscher hin, sie waren immer zu spät dran, mußten schnell raus rücken, wurden dann überlaufen durch einen schnellen Haken und durch ein perfektes Passspiel.
Schnelligkeit hat nicht immer was mit Endgeschwindigkeit zu tun, sondern auch mit Handlungsschnelligkeit und da waren wir zu langsam, immer hintendran, da läufst dir einen Wolf.
Dennoch war Spanien auch als Mannschaft Klasse, alle haben mitgebarbeitet und bei uns haben einige nur rumgestanden. Ich war mit Özil absolut nicht einverstanden, aber ist ja auch kein Beinbruch, er ist noch ein Junger Spieler.
Wir haben die Spanier kaum zu Fehler gezwungen, die uns aber ungemein, auch wenn vieles einfache Ballverluste waren und das auch oft nach eigenen Ballgewinnen
Zitat von raute1983:
Wir hatten zu wenige im Team, die mit den schnellen Spaniern mithalten konnten.
[...]
Dazu kommen absolute Minusleistungen von Podolski und Özil. Was Özil abgeliefert hat habe ich noch nie von einem Spieler in einem Halbfinale gesehen, Lustlos, Lauffaul, dauernd am lamentieren…
Wenn man sieht wie die Spieler Iniesta, Xavi Villa und Pedro, die Deutschen zugestellt haben. Sensationell. Das gleiche sieht man in Barcelona. Die arbeiten wahnsinnig mit, erobern die Bälle und Zack geht’s nach vorne.
Welches Halbfinale Spanien-Deutschland hast du denn gesehen? Bei dem, das ich gesehen habe, war der Ball das einzige, was sich schnell bewegt hat und die Bälle, die von den Spaniern erobert wurden, gingen Zack nach hinten. Das war ja die Ursache für die "Minusleistungen von Podolski und Özil", die beide ein schnelles end-to-end-Spiel brauchen, um ihre Stärken ausspielen zu können. Hätten die Spanier mal bloß schnell nach vorn gespielt und den Deutschen wie die Engländer und Argentinier einen offenen Schlagabtausch geliefert...
Das mit dem Schnell bezieht sich auf die Ballzirkulation der Spanier. Da wo die waren, kam kein deutscher hin, sie waren immer zu spät dran, mußten schnell raus rücken, wurden dann überlaufen durch einen schnellen Haken und durch ein perfektes Passspiel.
Schnelligkeit hat nicht immer was mit Endgeschwindigkeit zu tun, sondern auch mit Handlungsschnelligkeit und da waren wir zu langsam, immer hintendran, da läufst dir einen Wolf.
Dennoch war Spanien auch als Mannschaft Klasse, alle haben mitgebarbeitet und bei uns haben einige nur rumgestanden. Ich war mit Özil absolut nicht einverstanden, aber ist ja auch kein Beinbruch, er ist noch ein Junger Spieler.
Wir haben die Spanier kaum zu Fehler gezwungen, die uns aber ungemein, auch wenn vieles einfache Ballverluste waren und das auch oft nach eigenen Ballgewinnen
08.07.2010 - 12:03 Uhr
Zu unserer Mannschaft bleibt zu sagen, dass ich etwas Angst habe, dass uns die über Jahrzehnte vorhandene Siegermentalität verloren gegangen ist. Klar spielen wir schönen Fußball, aber in den entscheidenden Momenten versagen wir seit einigen Jahren. Vielleicht liegt es auch daran, dass (und man stelle mich jetzt nicht als rassistisch hin) der multikulturelle Anteil in unserer Mannschaft etwas zu hoch ist. Gerade Spielern wie Boateng, Özil und Podolski ist gestern nämlich nicht viel gelungen.
Deshalb bin ich auch der Meinung, dass trotz der Euphorie um Löw jetzt ein neuer Trainer her muss, der frischen Wind in die ganze Sache bringt und vielleicht das Augenmerk wieder etwas mehr auf klassische deutsche Stärken wie Standardsituationen lenkt.
Damit will ich die Verdienste Löws nicht schmälern, auch wenn ich einige Entscheidungen (wie etwas das krampfhafte Festhalten an Podolski) nicht verstehen kann. Diese Mannschaft trägt ohne Zweifel seine Handschrift, nur glaube ich, dass es unter Löw zum ganz großen Wurf (sprich wieder einmal einem Titel) auch in den nächsten Jahren nicht reichen wird.
Deshalb bin ich auch der Meinung, dass trotz der Euphorie um Löw jetzt ein neuer Trainer her muss, der frischen Wind in die ganze Sache bringt und vielleicht das Augenmerk wieder etwas mehr auf klassische deutsche Stärken wie Standardsituationen lenkt.
Damit will ich die Verdienste Löws nicht schmälern, auch wenn ich einige Entscheidungen (wie etwas das krampfhafte Festhalten an Podolski) nicht verstehen kann. Diese Mannschaft trägt ohne Zweifel seine Handschrift, nur glaube ich, dass es unter Löw zum ganz großen Wurf (sprich wieder einmal einem Titel) auch in den nächsten Jahren nicht reichen wird.
08.07.2010 - 12:12 Uhr
Das taktische Konzept gestern war völlig falsch, denke das hat jeder gesehen.
Stellt sich natürlich die Frage, ob es wirklich so geplant war, die Spanier erst hinter der Mittellinie anzugreifen oder ob es einzig der Unsicherheit der Spieler geschuldet war
Stellt sich natürlich die Frage, ob es wirklich so geplant war, die Spanier erst hinter der Mittellinie anzugreifen oder ob es einzig der Unsicherheit der Spieler geschuldet war
08.07.2010 - 12:20 Uhr
Zitat von raute1983:
Zitat von Wuldor:
Welches Halbfinale Spanien-Deutschland hast du denn gesehen? Bei dem, das ich gesehen habe, war der Ball das einzige, was sich schnell bewegt hat und die Bälle, die von den Spaniern erobert wurden, gingen Zack nach hinten. Das war ja die Ursache für die "Minusleistungen von Podolski und Özil", die beide ein schnelles end-to-end-Spiel brauchen, um ihre Stärken ausspielen zu können. Hätten die Spanier mal bloß schnell nach vorn gespielt und den Deutschen wie die Engländer und Argentinier einen offenen Schlagabtausch geliefert...
Das mit dem Schnell bezieht sich auf die Ballzirkulation der Spanier. Da wo die waren, kam kein deutscher hin, sie waren immer zu spät dran, mußten schnell raus rücken, wurden dann überlaufen durch einen schnellen Haken und durch ein perfektes Passspiel.
Schnelligkeit hat nicht immer was mit Endgeschwindigkeit zu tun, sondern auch mit Handlungsschnelligkeit und da waren wir zu langsam, immer hintendran, da läufst dir einen Wolf.
Sag' ich ja, die Spanier haben bis zur Führung im Fast-Stillstand den Ball zwischen eigener Hälfte und ersten gegnerischen Drittel hin- und hergepasst. Dadurch wurde Deutschland gezwungen, sich komplett in der eigenen Hälfte zu versammeln, weil es einfach unmöglich wurde, einen Gegner mit Ball am Fuß zu stellen, ohne dass ein anderer in gefährlicher Position dadurch frei wurde. Ein Beispiel, das sogar Bartels auffiel: In dem Moment, wo Boateng nur ein kleines Stück einrückte, um Pedro besser zu kontrollieren, wurde Ramos völlig ungedeckt perfekt in Szene gesetzt und eine äußerst gefährliche Situation entstand. In der Folge rückte das deutsche Team wieder enger zusammen, um das in Zukunft zu verhindern. Und immer so weiter. So wurden all die Dinge unterdrückt, die uns in den Spielen davor so stark gemacht haben: Zeit und Platz nach Balleroberung in der eigenen Hälfte und dadruch Raum und Überzahl in der gegnerischen.
Es kommt ja auch noch hinzu, dass man jeden Gegner aus dem Konzept bringen kann, wenn man konsequent auf den Ball geht und die Ballführenden unter Druck setzt - nur Spanien nicht. Wie du sagst, da läuft man sich einen Wolf und es kommt doch nichts bei 'rum, denn die Spanier sind das so gewohnt. Die spielen das ihre ganze Karriere so, in der Jugend, im Verband, im Verein. Solange man das nicht nochmal besser kann als die, bleibt als einzige Chance das Einigeln, hoffen dass die Spanier kein Standard-Tor machen oder eine unvermeidliche Lücke finden und auch tatsächlich zum Torerfolg kommen und natürlich auf die eine echte eigene Chance lauern, die sich über 90 Minuten vielleicht ein- oder zweimal bietet. So haben die Schweizer gespielt und es hat geklappt. So haben wir gespielt - ob freiwillig oder gezwungen ist die Frage - und es hat leider nicht geklappt. So ist Fußball.
Zitat von Wuldor:
Welches Halbfinale Spanien-Deutschland hast du denn gesehen? Bei dem, das ich gesehen habe, war der Ball das einzige, was sich schnell bewegt hat und die Bälle, die von den Spaniern erobert wurden, gingen Zack nach hinten. Das war ja die Ursache für die "Minusleistungen von Podolski und Özil", die beide ein schnelles end-to-end-Spiel brauchen, um ihre Stärken ausspielen zu können. Hätten die Spanier mal bloß schnell nach vorn gespielt und den Deutschen wie die Engländer und Argentinier einen offenen Schlagabtausch geliefert...
Das mit dem Schnell bezieht sich auf die Ballzirkulation der Spanier. Da wo die waren, kam kein deutscher hin, sie waren immer zu spät dran, mußten schnell raus rücken, wurden dann überlaufen durch einen schnellen Haken und durch ein perfektes Passspiel.
Schnelligkeit hat nicht immer was mit Endgeschwindigkeit zu tun, sondern auch mit Handlungsschnelligkeit und da waren wir zu langsam, immer hintendran, da läufst dir einen Wolf.
Sag' ich ja, die Spanier haben bis zur Führung im Fast-Stillstand den Ball zwischen eigener Hälfte und ersten gegnerischen Drittel hin- und hergepasst. Dadurch wurde Deutschland gezwungen, sich komplett in der eigenen Hälfte zu versammeln, weil es einfach unmöglich wurde, einen Gegner mit Ball am Fuß zu stellen, ohne dass ein anderer in gefährlicher Position dadurch frei wurde. Ein Beispiel, das sogar Bartels auffiel: In dem Moment, wo Boateng nur ein kleines Stück einrückte, um Pedro besser zu kontrollieren, wurde Ramos völlig ungedeckt perfekt in Szene gesetzt und eine äußerst gefährliche Situation entstand. In der Folge rückte das deutsche Team wieder enger zusammen, um das in Zukunft zu verhindern. Und immer so weiter. So wurden all die Dinge unterdrückt, die uns in den Spielen davor so stark gemacht haben: Zeit und Platz nach Balleroberung in der eigenen Hälfte und dadruch Raum und Überzahl in der gegnerischen.
Es kommt ja auch noch hinzu, dass man jeden Gegner aus dem Konzept bringen kann, wenn man konsequent auf den Ball geht und die Ballführenden unter Druck setzt - nur Spanien nicht. Wie du sagst, da läuft man sich einen Wolf und es kommt doch nichts bei 'rum, denn die Spanier sind das so gewohnt. Die spielen das ihre ganze Karriere so, in der Jugend, im Verband, im Verein. Solange man das nicht nochmal besser kann als die, bleibt als einzige Chance das Einigeln, hoffen dass die Spanier kein Standard-Tor machen oder eine unvermeidliche Lücke finden und auch tatsächlich zum Torerfolg kommen und natürlich auf die eine echte eigene Chance lauern, die sich über 90 Minuten vielleicht ein- oder zweimal bietet. So haben die Schweizer gespielt und es hat geklappt. So haben wir gespielt - ob freiwillig oder gezwungen ist die Frage - und es hat leider nicht geklappt. So ist Fußball.
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