Geisterspiele Coronavirus
09.03.2020 - 10:59 Uhr
29.10.2020 - 00:10 Uhr
Zitat von bschuss
Interessant finde ich ja dennoch, dass das Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf sagt, dass noch keine Infektion in Zusammenhang mit einem Spiel von Hertha (und ich glaube auch Union) nachgewiesen werden konnte, und auf Grund der Kapazität des Olys, des Hygienekonzeptes, sowie der guten Verkehrsanbindung 5000 Zuschauer "vollkommen ohne Probleme" zu handlen wären.
Interessant finde ich ja dennoch, dass das Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf sagt, dass noch keine Infektion in Zusammenhang mit einem Spiel von Hertha (und ich glaube auch Union) nachgewiesen werden konnte, und auf Grund der Kapazität des Olys, des Hygienekonzeptes, sowie der guten Verkehrsanbindung 5000 Zuschauer "vollkommen ohne Probleme" zu handlen wären.
Ich kann das widerlegen, weil ich mich im März mich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem unser Spieler angesteckt habe. Ich habe damals auch angegeben, dass es im Stadion war also da sieht man schon, wie schwierig es auch sein muss die Mengen an Daten in die Gesundheitsämter überhaupt zu verarbeiten. Ich denke in Wahrheit ist das alles nur ein Bruchteil an Infektionen, die überhaupt in die Gesundheitsämter ankommen.
29.10.2020 - 00:37 Uhr
Zitat von DenizBSC
Ich kann das widerlegen, weil ich mich im März mich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem unser Spieler angesteckt habe. Ich habe damals auch angegeben, dass es im Stadion war also da sieht man schon, wie schwierig es auch sein muss die Mengen an Daten in die Gesundheitsämter überhaupt zu verarbeiten. Ich denke in Wahrheit ist das alles nur ein Bruchteil an Infektionen, die überhaupt in die Gesundheitsämter ankommen.
Zitat von bschuss
Interessant finde ich ja dennoch, dass das Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf sagt, dass noch keine Infektion in Zusammenhang mit einem Spiel von Hertha (und ich glaube auch Union) nachgewiesen werden konnte, und auf Grund der Kapazität des Olys, des Hygienekonzeptes, sowie der guten Verkehrsanbindung 5000 Zuschauer "vollkommen ohne Probleme" zu handlen wären.
Interessant finde ich ja dennoch, dass das Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf sagt, dass noch keine Infektion in Zusammenhang mit einem Spiel von Hertha (und ich glaube auch Union) nachgewiesen werden konnte, und auf Grund der Kapazität des Olys, des Hygienekonzeptes, sowie der guten Verkehrsanbindung 5000 Zuschauer "vollkommen ohne Probleme" zu handlen wären.
Ich kann das widerlegen, weil ich mich im März mich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem unser Spieler angesteckt habe. Ich habe damals auch angegeben, dass es im Stadion war also da sieht man schon, wie schwierig es auch sein muss die Mengen an Daten in die Gesundheitsämter überhaupt zu verarbeiten. Ich denke in Wahrheit ist das alles nur ein Bruchteil an Infektionen, die überhaupt in die Gesundheitsämter ankommen.
Es ging in der Aussage des Gesundheitsamts um die Partien nach Wiederzulassung von Zuschauer.
Im März galten ja noch keine weitreichenden Maßnahmen und es waren mehr als 50.000 gegen Bremen da.
Ich glaube schon, dass zumindest bei den Hertha-Heimspielen gegen Frankfurt und Stuttgart das Risiko einer Infektion sehr gering war und es prinzipiell auch weiterhin möglich wäre, solche Veranstaltungen unter den erprobten Konzepten durchzuführen.
Allerdings ist das bei den Maßnahmen, die heute beschlossen wurden, eher nebensächlich, denn wenn sämtliche Freizeiteinrichtungen, Restaurants, Fittnesstudios usw. schließen und Amateursportlern das Training untersagt wird, kann man natürlich keine 4.000-5.000 Zuschauer noch gestatten.
Ob diese ganzen Verbote gerechtfertigt und vorallem zielführend sind, sei mal dahingestellt.
29.10.2020 - 00:55 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
Es ging in der Aussage des Gesundheitsamts um die Partien nach Wiederzulassung von Zuschauer.
Im März galten ja noch keine weitreichenden Maßnahmen und es waren mehr als 50.000 gegen Bremen da.
Ich glaube schon, dass zumindest bei den Hertha-Heimspielen gegen Frankfurt und Stuttgart das Risiko einer Infektion sehr gering war und es prinzipiell auch weiterhin möglich wäre, solche Veranstaltungen unter den erprobten Konzepten durchzuführen.
Allerdings ist das bei den Maßnahmen, die heute beschlossen wurden, eher nebensächlich, denn wenn sämtliche Freizeiteinrichtungen, Restaurants, Fittnesstudios usw. schließen und Amateursportlern das Training untersagt wird, kann man natürlich keine 4.000-5.000 Zuschauer noch gestatten.
Ob diese ganzen Verbote gerechtfertigt und vorallem zielführend sind, sei mal dahingestellt.
Zitat von DenizBSC
Ich kann das widerlegen, weil ich mich im März mich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem unser Spieler angesteckt habe. Ich habe damals auch angegeben, dass es im Stadion war also da sieht man schon, wie schwierig es auch sein muss die Mengen an Daten in die Gesundheitsämter überhaupt zu verarbeiten. Ich denke in Wahrheit ist das alles nur ein Bruchteil an Infektionen, die überhaupt in die Gesundheitsämter ankommen.
Zitat von bschuss
Interessant finde ich ja dennoch, dass das Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf sagt, dass noch keine Infektion in Zusammenhang mit einem Spiel von Hertha (und ich glaube auch Union) nachgewiesen werden konnte, und auf Grund der Kapazität des Olys, des Hygienekonzeptes, sowie der guten Verkehrsanbindung 5000 Zuschauer "vollkommen ohne Probleme" zu handlen wären.
Interessant finde ich ja dennoch, dass das Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf sagt, dass noch keine Infektion in Zusammenhang mit einem Spiel von Hertha (und ich glaube auch Union) nachgewiesen werden konnte, und auf Grund der Kapazität des Olys, des Hygienekonzeptes, sowie der guten Verkehrsanbindung 5000 Zuschauer "vollkommen ohne Probleme" zu handlen wären.
Ich kann das widerlegen, weil ich mich im März mich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem unser Spieler angesteckt habe. Ich habe damals auch angegeben, dass es im Stadion war also da sieht man schon, wie schwierig es auch sein muss die Mengen an Daten in die Gesundheitsämter überhaupt zu verarbeiten. Ich denke in Wahrheit ist das alles nur ein Bruchteil an Infektionen, die überhaupt in die Gesundheitsämter ankommen.
Es ging in der Aussage des Gesundheitsamts um die Partien nach Wiederzulassung von Zuschauer.
Im März galten ja noch keine weitreichenden Maßnahmen und es waren mehr als 50.000 gegen Bremen da.
Ich glaube schon, dass zumindest bei den Hertha-Heimspielen gegen Frankfurt und Stuttgart das Risiko einer Infektion sehr gering war und es prinzipiell auch weiterhin möglich wäre, solche Veranstaltungen unter den erprobten Konzepten durchzuführen.
Allerdings ist das bei den Maßnahmen, die heute beschlossen wurden, eher nebensächlich, denn wenn sämtliche Freizeiteinrichtungen, Restaurants, Fittnesstudios usw. schließen und Amateursportlern das Training untersagt wird, kann man natürlich keine 4.000-5.000 Zuschauer noch gestatten.
Ob diese ganzen Verbote gerechtfertigt und vorallem zielführend sind, sei mal dahingestellt.
Wann wären sie deiner Meinung nach gerechtfertigt?
29.10.2020 - 01:14 Uhr
Zitat von Kraule
Wann wären sie deiner Meinung nach gerechtfertigt?
Zitat von Dicksen_Paule
Es ging in der Aussage des Gesundheitsamts um die Partien nach Wiederzulassung von Zuschauer.
Im März galten ja noch keine weitreichenden Maßnahmen und es waren mehr als 50.000 gegen Bremen da.
Ich glaube schon, dass zumindest bei den Hertha-Heimspielen gegen Frankfurt und Stuttgart das Risiko einer Infektion sehr gering war und es prinzipiell auch weiterhin möglich wäre, solche Veranstaltungen unter den erprobten Konzepten durchzuführen.
Allerdings ist das bei den Maßnahmen, die heute beschlossen wurden, eher nebensächlich, denn wenn sämtliche Freizeiteinrichtungen, Restaurants, Fittnesstudios usw. schließen und Amateursportlern das Training untersagt wird, kann man natürlich keine 4.000-5.000 Zuschauer noch gestatten.
Ob diese ganzen Verbote gerechtfertigt und vorallem zielführend sind, sei mal dahingestellt.
Zitat von DenizBSC
Ich kann das widerlegen, weil ich mich im März mich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem unser Spieler angesteckt habe. Ich habe damals auch angegeben, dass es im Stadion war also da sieht man schon, wie schwierig es auch sein muss die Mengen an Daten in die Gesundheitsämter überhaupt zu verarbeiten. Ich denke in Wahrheit ist das alles nur ein Bruchteil an Infektionen, die überhaupt in die Gesundheitsämter ankommen.
Zitat von bschuss
Interessant finde ich ja dennoch, dass das Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf sagt, dass noch keine Infektion in Zusammenhang mit einem Spiel von Hertha (und ich glaube auch Union) nachgewiesen werden konnte, und auf Grund der Kapazität des Olys, des Hygienekonzeptes, sowie der guten Verkehrsanbindung 5000 Zuschauer "vollkommen ohne Probleme" zu handlen wären.
Interessant finde ich ja dennoch, dass das Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf sagt, dass noch keine Infektion in Zusammenhang mit einem Spiel von Hertha (und ich glaube auch Union) nachgewiesen werden konnte, und auf Grund der Kapazität des Olys, des Hygienekonzeptes, sowie der guten Verkehrsanbindung 5000 Zuschauer "vollkommen ohne Probleme" zu handlen wären.
Ich kann das widerlegen, weil ich mich im März mich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem unser Spieler angesteckt habe. Ich habe damals auch angegeben, dass es im Stadion war also da sieht man schon, wie schwierig es auch sein muss die Mengen an Daten in die Gesundheitsämter überhaupt zu verarbeiten. Ich denke in Wahrheit ist das alles nur ein Bruchteil an Infektionen, die überhaupt in die Gesundheitsämter ankommen.
Es ging in der Aussage des Gesundheitsamts um die Partien nach Wiederzulassung von Zuschauer.
Im März galten ja noch keine weitreichenden Maßnahmen und es waren mehr als 50.000 gegen Bremen da.
Ich glaube schon, dass zumindest bei den Hertha-Heimspielen gegen Frankfurt und Stuttgart das Risiko einer Infektion sehr gering war und es prinzipiell auch weiterhin möglich wäre, solche Veranstaltungen unter den erprobten Konzepten durchzuführen.
Allerdings ist das bei den Maßnahmen, die heute beschlossen wurden, eher nebensächlich, denn wenn sämtliche Freizeiteinrichtungen, Restaurants, Fittnesstudios usw. schließen und Amateursportlern das Training untersagt wird, kann man natürlich keine 4.000-5.000 Zuschauer noch gestatten.
Ob diese ganzen Verbote gerechtfertigt und vorallem zielführend sind, sei mal dahingestellt.
Wann wären sie deiner Meinung nach gerechtfertigt?
Wenn die Zahlen es erfordern und ich spreche nicht von absoluten Zahlen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir über weitgehende Einschränkungen der Grundrechte sprechen, ein genauso hohes Gut wie die Gesundheit des Einzelnen.
Viel wichtiger ist mir aber, ob die Maßnahmen zielführend sind.
Wenn man einem die ganze Zeit erzählt, dass die meisten Infektionen in privaten Haushalten auftreten, man dann das öffentliche Leben größtenteils einstellt und die Leute also somit genau in die privaten Haushalte treibt (auch wenn Treffen dort ab mehr als zwei Haushalten nicht erlaubt sind, bleibt es halt schwer kontrollierbar), dann zweifel ich, ob das wirklich alles den gewünschten Erfolg hat.
Dinge zu verbieten, die laut Experten und teilweise auch Politikern, keinen bis einen geringen Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben, ist halt für mich nicht wirklich sinnvoll.
Das sehen ja anscheinend auch eine ganze Reihe von Ärzteverbänden und Virologen so, die heute ein Positionspapier dazu veröffentlicht haben.
Ich möchte jetzt aber keine Grundsatzdiskussion starten. Es ist beschlossen, wir müssen jetzt damit Leben und hoffen, dass es Wirkung zeigt. Wenn nicht, hat die Politik ihre Mittel schon fast ausgeschöpft und wir werden noch schlimmere Zustände befürchten müssen - nicht nur auf das Infektionsgeschehen bezogen.
29.10.2020 - 09:45 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
Wenn die Zahlen es erfordern und ich spreche nicht von absoluten Zahlen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir über weitgehende Einschränkungen der Grundrechte sprechen, ein genauso hohes Gut wie die Gesundheit des Einzelnen.
Viel wichtiger ist mir aber, ob die Maßnahmen zielführend sind.
Wenn man einem die ganze Zeit erzählt, dass die meisten Infektionen in privaten Haushalten auftreten, man dann das öffentliche Leben größtenteils einstellt und die Leute also somit genau in die privaten Haushalte treibt (auch wenn Treffen dort ab mehr als zwei Haushalten nicht erlaubt sind, bleibt es halt schwer kontrollierbar), dann zweifel ich, ob das wirklich alles den gewünschten Erfolg hat.
Dinge zu verbieten, die laut Experten und teilweise auch Politikern, keinen bis einen geringen Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben, ist halt für mich nicht wirklich sinnvoll.
Das sehen ja anscheinend auch eine ganze Reihe von Ärzteverbänden und Virologen so, die heute ein Positionspapier dazu veröffentlicht haben.
Ich möchte jetzt aber keine Grundsatzdiskussion starten. Es ist beschlossen, wir müssen jetzt damit Leben und hoffen, dass es Wirkung zeigt. Wenn nicht, hat die Politik ihre Mittel schon fast ausgeschöpft und wir werden noch schlimmere Zustände befürchten müssen - nicht nur auf das Infektionsgeschehen bezogen.
Zitat von Kraule
Wann wären sie deiner Meinung nach gerechtfertigt?
Zitat von Dicksen_Paule
Es ging in der Aussage des Gesundheitsamts um die Partien nach Wiederzulassung von Zuschauer.
Im März galten ja noch keine weitreichenden Maßnahmen und es waren mehr als 50.000 gegen Bremen da.
Ich glaube schon, dass zumindest bei den Hertha-Heimspielen gegen Frankfurt und Stuttgart das Risiko einer Infektion sehr gering war und es prinzipiell auch weiterhin möglich wäre, solche Veranstaltungen unter den erprobten Konzepten durchzuführen.
Allerdings ist das bei den Maßnahmen, die heute beschlossen wurden, eher nebensächlich, denn wenn sämtliche Freizeiteinrichtungen, Restaurants, Fittnesstudios usw. schließen und Amateursportlern das Training untersagt wird, kann man natürlich keine 4.000-5.000 Zuschauer noch gestatten.
Ob diese ganzen Verbote gerechtfertigt und vorallem zielführend sind, sei mal dahingestellt.
Zitat von DenizBSC
Ich kann das widerlegen, weil ich mich im März mich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem unser Spieler angesteckt habe. Ich habe damals auch angegeben, dass es im Stadion war also da sieht man schon, wie schwierig es auch sein muss die Mengen an Daten in die Gesundheitsämter überhaupt zu verarbeiten. Ich denke in Wahrheit ist das alles nur ein Bruchteil an Infektionen, die überhaupt in die Gesundheitsämter ankommen.
Zitat von bschuss
Interessant finde ich ja dennoch, dass das Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf sagt, dass noch keine Infektion in Zusammenhang mit einem Spiel von Hertha (und ich glaube auch Union) nachgewiesen werden konnte, und auf Grund der Kapazität des Olys, des Hygienekonzeptes, sowie der guten Verkehrsanbindung 5000 Zuschauer "vollkommen ohne Probleme" zu handlen wären.
Interessant finde ich ja dennoch, dass das Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf sagt, dass noch keine Infektion in Zusammenhang mit einem Spiel von Hertha (und ich glaube auch Union) nachgewiesen werden konnte, und auf Grund der Kapazität des Olys, des Hygienekonzeptes, sowie der guten Verkehrsanbindung 5000 Zuschauer "vollkommen ohne Probleme" zu handlen wären.
Ich kann das widerlegen, weil ich mich im März mich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem unser Spieler angesteckt habe. Ich habe damals auch angegeben, dass es im Stadion war also da sieht man schon, wie schwierig es auch sein muss die Mengen an Daten in die Gesundheitsämter überhaupt zu verarbeiten. Ich denke in Wahrheit ist das alles nur ein Bruchteil an Infektionen, die überhaupt in die Gesundheitsämter ankommen.
Es ging in der Aussage des Gesundheitsamts um die Partien nach Wiederzulassung von Zuschauer.
Im März galten ja noch keine weitreichenden Maßnahmen und es waren mehr als 50.000 gegen Bremen da.
Ich glaube schon, dass zumindest bei den Hertha-Heimspielen gegen Frankfurt und Stuttgart das Risiko einer Infektion sehr gering war und es prinzipiell auch weiterhin möglich wäre, solche Veranstaltungen unter den erprobten Konzepten durchzuführen.
Allerdings ist das bei den Maßnahmen, die heute beschlossen wurden, eher nebensächlich, denn wenn sämtliche Freizeiteinrichtungen, Restaurants, Fittnesstudios usw. schließen und Amateursportlern das Training untersagt wird, kann man natürlich keine 4.000-5.000 Zuschauer noch gestatten.
Ob diese ganzen Verbote gerechtfertigt und vorallem zielführend sind, sei mal dahingestellt.
Wann wären sie deiner Meinung nach gerechtfertigt?
Wenn die Zahlen es erfordern und ich spreche nicht von absoluten Zahlen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir über weitgehende Einschränkungen der Grundrechte sprechen, ein genauso hohes Gut wie die Gesundheit des Einzelnen.
Viel wichtiger ist mir aber, ob die Maßnahmen zielführend sind.
Wenn man einem die ganze Zeit erzählt, dass die meisten Infektionen in privaten Haushalten auftreten, man dann das öffentliche Leben größtenteils einstellt und die Leute also somit genau in die privaten Haushalte treibt (auch wenn Treffen dort ab mehr als zwei Haushalten nicht erlaubt sind, bleibt es halt schwer kontrollierbar), dann zweifel ich, ob das wirklich alles den gewünschten Erfolg hat.
Dinge zu verbieten, die laut Experten und teilweise auch Politikern, keinen bis einen geringen Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben, ist halt für mich nicht wirklich sinnvoll.
Das sehen ja anscheinend auch eine ganze Reihe von Ärzteverbänden und Virologen so, die heute ein Positionspapier dazu veröffentlicht haben.
Ich möchte jetzt aber keine Grundsatzdiskussion starten. Es ist beschlossen, wir müssen jetzt damit Leben und hoffen, dass es Wirkung zeigt. Wenn nicht, hat die Politik ihre Mittel schon fast ausgeschöpft und wir werden noch schlimmere Zustände befürchten müssen - nicht nur auf das Infektionsgeschehen bezogen.
Du hast aber schon mitbekommen, dass 75% der Infektionen nicht mehr nachvollziehbar sind?
Fußball ist wichtig, für die Gesellschaft und die Unterhaltung selbst. Für mich sogar zum Lebensunterhalt! Und doch ist mir die Gesundheit, das Leben wichtiger. Es gibt halt unterschiedliche Haltungen und das ist gut so aber dürfen diese nicht Andere körperlich um Leib und Leben gefährden!
Genießen wir die Geisterspiele solange sie noch stattfinden können.
Vielleicht relativieren sich am Ende - aus der Not heraus - die Gehälter und sonstige utopischen Summen im Profisport, Unterhaltungsindustrie usw.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kraule am 29.10.2020 um 09:47 Uhr bearbeitet
29.10.2020 - 10:24 Uhr
Die Zahlen steigen, weil der Mensch sich nicht an die Gebote zur Bewältigung der Pandemie hält. Derzeit steckt sich pro Woche einer von 100 an. Klingt nicht so wild. Das Problem ist, die Zahlen verdoppeln sich alle 10 Tage und die Maßnehmen, die jetzt ergriffen werden, wirken erst in ein bis 2 Wochen. Durch Inkubationszeit und bis erste Symptome auftreten und die Leute zum Arzt gehen entsteht diese Verzögerung. die Zahl der Todesopfer folgt etwa 3 Wochen später, weil Todesfolge wenn sie eintritt, erst nochmals etwa 10 Tage später.
Also was tun? Versuchen dafür zu sorgen, das jeder Mensch auf weniger andere trifft als bisher und damit das Risiko senkt sich zu infizieren. Warum erst ab nächste Woche allerdings erschließt sich mir nicht. Erste Intensivstationen auch in Deutschland beklagen Überfüllung. Und es sei nochmals daran erinnert, ist die Intensivstation voll, ist da auch kein Platz mehr für den Herzinfarkt, Schlaganfall, Autounfall und und und. Dann sterben die Leute coronabedingt, aber nicht durch Corona.
Ich sehe daher das Opfer auf Zuschauer bei Fussballspielen zu verzichten bei weitem nicht als ein solches an. Das sind reine First World Poblems. Freizeitaktivitäten sind das Problem derzeit und da wird jeder gleich behandelt. Im übrigen sind etwa 80% der Bevölkerung dacor mit der bisherigen Handhabung.
Also was tun? Versuchen dafür zu sorgen, das jeder Mensch auf weniger andere trifft als bisher und damit das Risiko senkt sich zu infizieren. Warum erst ab nächste Woche allerdings erschließt sich mir nicht. Erste Intensivstationen auch in Deutschland beklagen Überfüllung. Und es sei nochmals daran erinnert, ist die Intensivstation voll, ist da auch kein Platz mehr für den Herzinfarkt, Schlaganfall, Autounfall und und und. Dann sterben die Leute coronabedingt, aber nicht durch Corona.
Ich sehe daher das Opfer auf Zuschauer bei Fussballspielen zu verzichten bei weitem nicht als ein solches an. Das sind reine First World Poblems. Freizeitaktivitäten sind das Problem derzeit und da wird jeder gleich behandelt. Im übrigen sind etwa 80% der Bevölkerung dacor mit der bisherigen Handhabung.
29.10.2020 - 10:31 Uhr
Zitat von The Revenant
Warum erst ab nächste Woche allerdings erschließt sich mir nicht. Erste Intensivstationen auch in Deutschland beklagen Überfüllung.
Warum erst ab nächste Woche allerdings erschließt sich mir nicht. Erste Intensivstationen auch in Deutschland beklagen Überfüllung.
Das diese Regelungen erst ab nächster Woche in Kraft treten liegt daran, dass Sie zunächst an geeigneter Stelle bekanntgegeben werden müssen.
Und auch die Möglichkeit gegeben sein muss, dass jeder davon Kenntnis erlangt.
Klingt vielleicht merkwürdig, ist aber ein notwendiger Verwaltungsakt. So wurde mir das zumindest mal erklärt.
29.10.2020 - 11:05 Uhr
Zitat von The Revenant
Derzeit steckt sich pro Woche einer von 100 an. Klingt nicht so wild. Das Problem ist, die Zahlen verdoppeln sich alle 10 Tage und die Maßnehmen, die jetzt ergriffen werden, wirken erst in ein bis 2 Wochen. Durch Inkubationszeit und bis erste Symptome auftreten und die Leute zum Arzt gehen entsteht diese Verzögerung. die Zahl der Todesopfer folgt etwa 3 Wochen später, weil Todesfolge wenn sie eintritt, erst nochmals etwa 10 Tage später.
Derzeit steckt sich pro Woche einer von 100 an. Klingt nicht so wild. Das Problem ist, die Zahlen verdoppeln sich alle 10 Tage und die Maßnehmen, die jetzt ergriffen werden, wirken erst in ein bis 2 Wochen. Durch Inkubationszeit und bis erste Symptome auftreten und die Leute zum Arzt gehen entsteht diese Verzögerung. die Zahl der Todesopfer folgt etwa 3 Wochen später, weil Todesfolge wenn sie eintritt, erst nochmals etwa 10 Tage später.
Bitte was? Es steckt sich pro Woche einer von 100 an? Dann hätten wir 120.000 Fälle pro Tag - glaube du hast dich da um eine Dezimalstelle vertan.
Auch, dass die heute getroffenen Maßnahmen erst in 1-2 Wochen wirken, ist natürlich Quatsch. Was du vielleicht gemeint hast ist, dass man in 1-2 Wochen (eher 2) an den offiziellen Zahlen den Erfolg ablesen kann. Aber wenn du ab heute dich mit niemandem mehr triffst, dann wirkt diese Maßnahme natürlich ab heute, und nicht erst in 2 Wochen.
Und die Quelle dafür, dass 80% der deutschen den Lockdown gut finden, hätte ich auch gerne mal gesehen
29.10.2020 - 11:06 Uhr
Falls das falsch rüber gekommen sein sollte, es geht mir nicht in erster Linie um die Zulassung von Zuschauern bei Fußballspielen.
Das ist nur ein Teil von der gesamten Freizeit-, Kultur-, Gastronomie- und Tourismusbranche.
Es geht mir allgemein um das öffentliche Leben, um die Freizeitaktivitäten, egal ob man daran als aktiver oder passiver teilnimmt.
Ich bete, dass diese Maßnahmen die gewünschte Wirkung zeigen, aber ich frage mich, ob es wirklich so sinnvoll ist, die (illegalen) Zusammenkünfte jetzt in schwer zu kontrollierene private Haushalte zu drängen.
In der Öffentlichkeit gibt es viel bessere Möglichkeiten Hygienekonzepte zu erarbeiten, umzusetzen und eben zu kontrollieren. Das hat ja bis jetzt auch größtenteils gut geklappt, denn die meisten Infektionen sollen ja laut allen Instituten, Politikern und Co. gerade nicht im öffentlichen Raum aufgetreten sein.
Aber wiegesagt, die Maßnahmen sind beschlossen, ich trage sie mit, hinterfrage sie aber zeitgleich, gerade wenn das auch zig Ärzte, ein paar Virologen und selbst einige Politiker aktuell tun. Meiner Meinung nach gefährde ich mit dieser Haltung auch nicht das Leben von Mitmenschen, aber das darf natürlich jeder anders sehen. Für mich bleiben Grundrechte ein mindestens genauso schützenswertes Gut, wie es die Gesundheit des Einzelnen ist, weswegen ich mich immer mit Einschränkungen dieser Rechte schwer tun werde, selbst wenn es dafür plausible Gründe gibt. Die Geschichte hat dafür einfach zu schrecklich Beispiele geliefert, auch wenn ich hier den Handelnden natürlich keine anderen Beweggründe als die Eindämmung der Pandemie vorwerfe.
Das ist nur ein Teil von der gesamten Freizeit-, Kultur-, Gastronomie- und Tourismusbranche.
Es geht mir allgemein um das öffentliche Leben, um die Freizeitaktivitäten, egal ob man daran als aktiver oder passiver teilnimmt.
Ich bete, dass diese Maßnahmen die gewünschte Wirkung zeigen, aber ich frage mich, ob es wirklich so sinnvoll ist, die (illegalen) Zusammenkünfte jetzt in schwer zu kontrollierene private Haushalte zu drängen.
In der Öffentlichkeit gibt es viel bessere Möglichkeiten Hygienekonzepte zu erarbeiten, umzusetzen und eben zu kontrollieren. Das hat ja bis jetzt auch größtenteils gut geklappt, denn die meisten Infektionen sollen ja laut allen Instituten, Politikern und Co. gerade nicht im öffentlichen Raum aufgetreten sein.
Aber wiegesagt, die Maßnahmen sind beschlossen, ich trage sie mit, hinterfrage sie aber zeitgleich, gerade wenn das auch zig Ärzte, ein paar Virologen und selbst einige Politiker aktuell tun. Meiner Meinung nach gefährde ich mit dieser Haltung auch nicht das Leben von Mitmenschen, aber das darf natürlich jeder anders sehen. Für mich bleiben Grundrechte ein mindestens genauso schützenswertes Gut, wie es die Gesundheit des Einzelnen ist, weswegen ich mich immer mit Einschränkungen dieser Rechte schwer tun werde, selbst wenn es dafür plausible Gründe gibt. Die Geschichte hat dafür einfach zu schrecklich Beispiele geliefert, auch wenn ich hier den Handelnden natürlich keine anderen Beweggründe als die Eindämmung der Pandemie vorwerfe.
29.10.2020 - 11:07 Uhr
Zitat von The Revenant
.....Im übrigen sind etwa 80% der Bevölkerung dacor mit der bisherigen Handhabung.
.....Im übrigen sind etwa 80% der Bevölkerung dacor mit der bisherigen Handhabung.
Die Umfrage würde ich gerne sehen.
Für die aktuellen Einschränkungen gibt es kein Verständnis unter der Bevölkerung, weil die Maßnahmen weder begründet noch wirkungsvoll sind. Aber es ist ja einfacher, alles immer kritiklos hinzunehmen (siehe aktuelle Äußerung unseres Managers zu den Geisterspielen).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bluedream am 29.10.2020 um 11:09 Uhr bearbeitet
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