Fortuna, eine Leidenschaft in Rot-Weiß...
17.09.2011 - 23:09 Uhr
.... oder wie kamt ihr zur Fortuna? Schreibt hier, wie ihr zur Leidenschaft Fortuna kamt. Meine werdet ihr in einer Antwort finden, damit der beginn nicht am Anfang alles zu macht.....
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18.09.2011 - 00:27 Uhr
Fortuna, mein Verein, meine Leidenschaft, es hat sich nir geändert, egal, ob Höhen oder Tiefen da waren! Traurigkeit, Freude, viele Gefühle waren vertreten, lest hier den Bericht eines "Oldtimers".
Die Gedanken gehen zurück an den Beginn meines Erinnerns. Die Zeitschraube geht zurück in die 60er. Meine ersten Erinnerungen gehen zurück ins jahr 1966. Damals als Kind befand ich mich in einer Kinderreha. Komischerweise erinner ich mich an die Rundfunkübertragung des Endspiels der WM 66. Aber es ist gebündelt von dem Wissen, das Fortuna aufgestiegen war.....
Es war der erste Spieltag in der Bundesliga. In der Sportschau wurde Fortuna nicht gezeigt und ich wunderte mich, warum mein Vater mir erstmals erlaubte, das Aktuelle Sportstudio zu sehen. Damals wußte ich noch nicht viel mit Favoriten und Außenseiter anzufangen, nach dem Spielbericht des ASS schon. Fortuna gewann überrascht beim BVB mit 2:1! Was folgte war der Abstieg.
In meinen Erinnerungen setzte sich fest, dass Fortuna immer einer der Favoriten in der Regionalliga war. Mehr aus Zufall geriet ich dann in das ganz alte Rheinstadion. Es war ein Spiel gegen die preußen aus Münster, die zweite Hälfte lief und unsere Fortuna lag mit 0:1 zurück. Dann sehe ich aufs Spielfeld, ich kann nicht sehr viel erkennen, denn ich als "kleiner" Knirps sehe nicht viel, nur auf einamal gehen die Hände hoch, Fortuna schießt den Ausgleich! Das Spiel endet mit dem Remis und meine Besuche wurden öfter, natürlich nur in der zeiten Halbzeit, denn damals kam man kostenlos hinein!
Was dann kam, waren ein paar Frusterlebnisse, denn Fortuna verpasste die Ränge, die zur Aufstiegsrunde berechtigten. Dann kam mein Geburtstag, der vieles veränderte: Ich bekam ein Transistorradio zum Geburtstag geschenkt, es sollte in den folgenden Jahren zum ständigen Begleiter werden, wie auch mein Fahrrad!
Es folgte die Saison 70/71. Meine "Nebenschäftigung" sollte gleichzeitig zum Fluch und Segen werden. Dort verdiente ich mein Geld, um ins Stadion zu gehen, gleichzeitig unterband es das Verlangen, jedes Spiel zu sehen, da ich "arbeiten" musste. Was folgte waren Spiele im Pokal, gegen Werder war ich im Stadion. Heute nennt man es Sensation, für mich war es nur Freude: Fortuna schlug die Bremer nach Verlängerung 3:1. Es folgten Spieltage, wo mir das geschenkte Radio erlaubte, die aufregende Saison zu verfolgen. Ich arbeitete, Fortuna spielte auswärts unentschieden gegen den VfL Bochum. Im Pokal wurde der Klasenknkurrent und heutige "Intimfeind" (warum eigentlich) mit 4:0 nach Hause geschickt! Der WSV, im Pokal draußen, in der RL jedoch immer noch Konkurrent, sollte bis zu den letzten Minuten noch Kopfzerbrechen bereiten. Doch davor lag noch im Flingerbroich der Sieg im Pokal gegen den VfL, auch genannt Borussia aus Mönchengladbach. Der damalige deutsche Meister fand seinen Meister in Form eines Herrn Namens Geye, der leider viel zu früh verstarb. Ein anderer Bekannter, namens Vogt, sah meistens nur die Versen von Rainer.
Es folgte das Halbfinale am Abend gegen die Bayern, dass ich wieder nur am Transistor verfolgen konnte, während ich meine Hausaufgaben machte. Trotz der Niederlage, unglücklich, begann die große Zeit der Fortuna für mich. Aber das ahnte damals noch niemand!
Es folgte der letzte Spieltag der Saison. Der Vfl aus Bochum zierte die Tabellenspitze punktgleich vor der ´tuna, gefolgt mit einem Punkt Rückstand vom WSV. Wieder musste ich "arbeiten". Das Trabsistor machte nicht nur mir viel Freude, auch die Erwachsenen Fußballanhänger waren meine Begleiter. Es ging gegen den VfR! Wer ist der VfR werden die jüngeren Fragen und die älteren wissen Bescheid! Der Verein stammt aus Neuß, heute in der Bezirksliga, damals der Garant dafür, dass die Fortuna in der Liga Schwierigkeiten hatte. Und genau dieser VfR war Gegner in einer Partie, die vieles entscheiden sollte.
Und die Schwierigkeiten blieben! Der VfR führte in Düsseldorf mit 1:0. Der WSV ging früh in Führung und bis Mitte der zweiten Hälfte waren sie Meister der RL und Fortuna? Sie lag auf Platz drei, eine tolle Saison, bis zum 33.Spieltag nur 12 Minuspunkte und jetzt verstellte wieder einmal der VfR den Weg.
Geye, ihr kennt den Namen? Er war beteiligt an der Wende, aber das 1:1 reichte nicht! WSV und der VfL hatten das bessere Tor- bzw Punktverhältnis als die letzten Minuten der Saison begannen. Es folgten die Treffer zum 2:1 und 3:1 und Fortuna stand in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga, aber da nur der 2.Platz heraussprng war der FCN Gegner in der Aufstiegsrunde, der absolute Favorit für den Aufstieg.
In der Aufstiegsrunde jedoch ließ die Fortuna keinen Zweifel aufkommen, wer demnächst in der Buli spielt. Der Favorit aus Nürnberg wurde zweimal besiegt und zum erstenmal schafte ein Verein den Aufstieg ohne Niederlage, es war die Fortuna! Nur Pauli und die überraschend starken Neunkirchener konnten der Fortua zu Hause ein Remis abtrozten!
Foruna setzte sich im zweiten Anlauf fest in der Buli, begeisterte Spiele folgten im Rheinstadion und der FCB entwickelte sich zu einem Gegner, gegen den Fortuna öfter als gegen jede andere Mannschaft überraschte. Der Nobody aus Düssedorf entwickelte sich zu einer festen Größe in der Buli.
Was folgte, war die unerfreuliche Zeit. Der Niedergang begann mit dem größten Erfolg gegen Barca. Köhnen und Baltes nach der Begegnung Langzeitverletzt leiteten den Niedergang mit Trainerwechsel, Nottransfers ein.
Es folgte die zweite liga mit einem Herrn Namens Fach, der sich abwertend über Meppen äußerte, doch ausgerechnet gegen diesen Gegner war der Herr froh, auch in der zweiten Liga auftreten zu dürfen.
Was folgte waren der erneute Auftsieg in die Buli und dann der abgang in die Niederungen des Fußballs. Brittklassig, ein Grauen, und wer war der SC Brück? Ein Verein, der der Fortuna ein 0:0 abtrotzte in der Oberliga! Nichts galt mehr, wir waren in der Drittklassigkeit angekommen! Nocheinmal ging es aufwärts. Es folgten die Aufstiege und enreut der abgang. Durchgereicht erneut in Liga drei, weit entfernt davon, den Profifussball zu vertreten.
Gerettet am grünen Tisch, dann doch der Absturz, nur Platz 8 in der VIERTEN Liga, der Tiefpunkt erreicht.
Es beginnt der Aufstieg, ungewöhnlich, aber gefeiert!. Endlich baut die Fortuna auf Konsolidarität, was keiner ahnt, es ist der Weg nach oben! Velbert beantragt aufgrund des immensens Vorsprung der Fortuna keine Lizenz, wird aber Meister, während die Fortuna nach dem Aufstieg nur feiert und die Meisterschaft verspielt!. Nach und nach wird der Anspruch auf den richtigen Profifußbll aufgebaut.
Zuschauerrekorde werden aufgebaut, der Erfolg der Mannschaft hinkt hintehher. Rl und Quali zur 3. werden erreicht und mit der Niederlage gegen Berlin im heimischen Stadion, nun LTU-Arena genannt, beginnt der Höhenflug!
Gegen den Angstgegner Werder II folgt das letzte Spiel der Saison. Wäre es werder 1, wäre es einfacher, aber Christ flankt einen Ball, der sich vor der Rekordkulisse ins Werdernetz senkt. Es ist das letzte Tor der Drittklassigkeit und die Devise folgt: 40Plus!. Zuhause werden wir eine Macht, auswärts nicht, deshalb wird zuletzt der Auftsieg verpasst.
Wir sind als Aufsteiger in Liga zwei verblieben! Und es folgt der Schock! Niederlage an Niederlage reiht sich zu einen Start, der Böses erwarten läßt! Doch grundsolides handeln der Führung bringt die Wende.
Fortuna ist nie abgestiegen, wenn sie oberhalb der Hälfte landete. Mit dem Aufstieg nichts zu tun, obwohl diese Mannschaft sicher bessser in der Relagition besser ausgesehn hätte, als der Aufsteiger FCA.
Neue Rekorde, neues Gefühl, alles ist drin, und der Oldie meint, es kann reichen, um dorthin zu kommen, wo wir hingehören!
Liga eins winkt, jeder weiß es, aber wie in den letzten Wochen und Jahren gilt: Wir denken von Spiel zu Spiel.
Ich bin heiß auf Liga 1, und ab jetzt ist alles möglich, denn Fortuna hat Leidenchaft und die Fans auch. Der Traum heißt Liga eins, und wie so oft sind wir nicht die Favoriten, aber vielleicht doch der Aufsteiger?
Egal was ist, eins bleibt bestehen, Fortuna wird nie vergehen..............
Die Gedanken gehen zurück an den Beginn meines Erinnerns. Die Zeitschraube geht zurück in die 60er. Meine ersten Erinnerungen gehen zurück ins jahr 1966. Damals als Kind befand ich mich in einer Kinderreha. Komischerweise erinner ich mich an die Rundfunkübertragung des Endspiels der WM 66. Aber es ist gebündelt von dem Wissen, das Fortuna aufgestiegen war.....
Es war der erste Spieltag in der Bundesliga. In der Sportschau wurde Fortuna nicht gezeigt und ich wunderte mich, warum mein Vater mir erstmals erlaubte, das Aktuelle Sportstudio zu sehen. Damals wußte ich noch nicht viel mit Favoriten und Außenseiter anzufangen, nach dem Spielbericht des ASS schon. Fortuna gewann überrascht beim BVB mit 2:1! Was folgte war der Abstieg.
In meinen Erinnerungen setzte sich fest, dass Fortuna immer einer der Favoriten in der Regionalliga war. Mehr aus Zufall geriet ich dann in das ganz alte Rheinstadion. Es war ein Spiel gegen die preußen aus Münster, die zweite Hälfte lief und unsere Fortuna lag mit 0:1 zurück. Dann sehe ich aufs Spielfeld, ich kann nicht sehr viel erkennen, denn ich als "kleiner" Knirps sehe nicht viel, nur auf einamal gehen die Hände hoch, Fortuna schießt den Ausgleich! Das Spiel endet mit dem Remis und meine Besuche wurden öfter, natürlich nur in der zeiten Halbzeit, denn damals kam man kostenlos hinein!
Was dann kam, waren ein paar Frusterlebnisse, denn Fortuna verpasste die Ränge, die zur Aufstiegsrunde berechtigten. Dann kam mein Geburtstag, der vieles veränderte: Ich bekam ein Transistorradio zum Geburtstag geschenkt, es sollte in den folgenden Jahren zum ständigen Begleiter werden, wie auch mein Fahrrad!
Es folgte die Saison 70/71. Meine "Nebenschäftigung" sollte gleichzeitig zum Fluch und Segen werden. Dort verdiente ich mein Geld, um ins Stadion zu gehen, gleichzeitig unterband es das Verlangen, jedes Spiel zu sehen, da ich "arbeiten" musste. Was folgte waren Spiele im Pokal, gegen Werder war ich im Stadion. Heute nennt man es Sensation, für mich war es nur Freude: Fortuna schlug die Bremer nach Verlängerung 3:1. Es folgten Spieltage, wo mir das geschenkte Radio erlaubte, die aufregende Saison zu verfolgen. Ich arbeitete, Fortuna spielte auswärts unentschieden gegen den VfL Bochum. Im Pokal wurde der Klasenknkurrent und heutige "Intimfeind" (warum eigentlich) mit 4:0 nach Hause geschickt! Der WSV, im Pokal draußen, in der RL jedoch immer noch Konkurrent, sollte bis zu den letzten Minuten noch Kopfzerbrechen bereiten. Doch davor lag noch im Flingerbroich der Sieg im Pokal gegen den VfL, auch genannt Borussia aus Mönchengladbach. Der damalige deutsche Meister fand seinen Meister in Form eines Herrn Namens Geye, der leider viel zu früh verstarb. Ein anderer Bekannter, namens Vogt, sah meistens nur die Versen von Rainer.
Es folgte das Halbfinale am Abend gegen die Bayern, dass ich wieder nur am Transistor verfolgen konnte, während ich meine Hausaufgaben machte. Trotz der Niederlage, unglücklich, begann die große Zeit der Fortuna für mich. Aber das ahnte damals noch niemand!
Es folgte der letzte Spieltag der Saison. Der Vfl aus Bochum zierte die Tabellenspitze punktgleich vor der ´tuna, gefolgt mit einem Punkt Rückstand vom WSV. Wieder musste ich "arbeiten". Das Trabsistor machte nicht nur mir viel Freude, auch die Erwachsenen Fußballanhänger waren meine Begleiter. Es ging gegen den VfR! Wer ist der VfR werden die jüngeren Fragen und die älteren wissen Bescheid! Der Verein stammt aus Neuß, heute in der Bezirksliga, damals der Garant dafür, dass die Fortuna in der Liga Schwierigkeiten hatte. Und genau dieser VfR war Gegner in einer Partie, die vieles entscheiden sollte.
Und die Schwierigkeiten blieben! Der VfR führte in Düsseldorf mit 1:0. Der WSV ging früh in Führung und bis Mitte der zweiten Hälfte waren sie Meister der RL und Fortuna? Sie lag auf Platz drei, eine tolle Saison, bis zum 33.Spieltag nur 12 Minuspunkte und jetzt verstellte wieder einmal der VfR den Weg.
Geye, ihr kennt den Namen? Er war beteiligt an der Wende, aber das 1:1 reichte nicht! WSV und der VfL hatten das bessere Tor- bzw Punktverhältnis als die letzten Minuten der Saison begannen. Es folgten die Treffer zum 2:1 und 3:1 und Fortuna stand in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga, aber da nur der 2.Platz heraussprng war der FCN Gegner in der Aufstiegsrunde, der absolute Favorit für den Aufstieg.
In der Aufstiegsrunde jedoch ließ die Fortuna keinen Zweifel aufkommen, wer demnächst in der Buli spielt. Der Favorit aus Nürnberg wurde zweimal besiegt und zum erstenmal schafte ein Verein den Aufstieg ohne Niederlage, es war die Fortuna! Nur Pauli und die überraschend starken Neunkirchener konnten der Fortua zu Hause ein Remis abtrozten!
Foruna setzte sich im zweiten Anlauf fest in der Buli, begeisterte Spiele folgten im Rheinstadion und der FCB entwickelte sich zu einem Gegner, gegen den Fortuna öfter als gegen jede andere Mannschaft überraschte. Der Nobody aus Düssedorf entwickelte sich zu einer festen Größe in der Buli.
Was folgte, war die unerfreuliche Zeit. Der Niedergang begann mit dem größten Erfolg gegen Barca. Köhnen und Baltes nach der Begegnung Langzeitverletzt leiteten den Niedergang mit Trainerwechsel, Nottransfers ein.
Es folgte die zweite liga mit einem Herrn Namens Fach, der sich abwertend über Meppen äußerte, doch ausgerechnet gegen diesen Gegner war der Herr froh, auch in der zweiten Liga auftreten zu dürfen.
Was folgte waren der erneute Auftsieg in die Buli und dann der abgang in die Niederungen des Fußballs. Brittklassig, ein Grauen, und wer war der SC Brück? Ein Verein, der der Fortuna ein 0:0 abtrotzte in der Oberliga! Nichts galt mehr, wir waren in der Drittklassigkeit angekommen! Nocheinmal ging es aufwärts. Es folgten die Aufstiege und enreut der abgang. Durchgereicht erneut in Liga drei, weit entfernt davon, den Profifussball zu vertreten.
Gerettet am grünen Tisch, dann doch der Absturz, nur Platz 8 in der VIERTEN Liga, der Tiefpunkt erreicht.
Es beginnt der Aufstieg, ungewöhnlich, aber gefeiert!. Endlich baut die Fortuna auf Konsolidarität, was keiner ahnt, es ist der Weg nach oben! Velbert beantragt aufgrund des immensens Vorsprung der Fortuna keine Lizenz, wird aber Meister, während die Fortuna nach dem Aufstieg nur feiert und die Meisterschaft verspielt!. Nach und nach wird der Anspruch auf den richtigen Profifußbll aufgebaut.
Zuschauerrekorde werden aufgebaut, der Erfolg der Mannschaft hinkt hintehher. Rl und Quali zur 3. werden erreicht und mit der Niederlage gegen Berlin im heimischen Stadion, nun LTU-Arena genannt, beginnt der Höhenflug!
Gegen den Angstgegner Werder II folgt das letzte Spiel der Saison. Wäre es werder 1, wäre es einfacher, aber Christ flankt einen Ball, der sich vor der Rekordkulisse ins Werdernetz senkt. Es ist das letzte Tor der Drittklassigkeit und die Devise folgt: 40Plus!. Zuhause werden wir eine Macht, auswärts nicht, deshalb wird zuletzt der Auftsieg verpasst.
Wir sind als Aufsteiger in Liga zwei verblieben! Und es folgt der Schock! Niederlage an Niederlage reiht sich zu einen Start, der Böses erwarten läßt! Doch grundsolides handeln der Führung bringt die Wende.
Fortuna ist nie abgestiegen, wenn sie oberhalb der Hälfte landete. Mit dem Aufstieg nichts zu tun, obwohl diese Mannschaft sicher bessser in der Relagition besser ausgesehn hätte, als der Aufsteiger FCA.
Neue Rekorde, neues Gefühl, alles ist drin, und der Oldie meint, es kann reichen, um dorthin zu kommen, wo wir hingehören!
Liga eins winkt, jeder weiß es, aber wie in den letzten Wochen und Jahren gilt: Wir denken von Spiel zu Spiel.
Ich bin heiß auf Liga 1, und ab jetzt ist alles möglich, denn Fortuna hat Leidenchaft und die Fans auch. Der Traum heißt Liga eins, und wie so oft sind wir nicht die Favoriten, aber vielleicht doch der Aufsteiger?
Egal was ist, eins bleibt bestehen, Fortuna wird nie vergehen..............
18.09.2011 - 11:35 Uhr
@Wekelnblitz
Echt eine klasse und mitreißende Zusammenfassung aus dem "Leben eines echten Fortunen".
Dagegen stinkt meine Geschichte natürlich nur meilenweit ab, aber um den Thread nicht gleich sofort wieder nach unten durchrutschen zu lassen will ich gerne weiter machen (auch wenn ich es ja schon ein paar Mal erzählt habe).
Wie kommt ein Bayer, dem ausgerechnet die Leidenschaft zu Bayern München in die Wiege gelegt wurde, zu Fortuna Düsseldorf? Leider gibt es dahinter keine spektakuläre Geschichte. Auch gabs kein bewegendes Ereignis. Und wie schon gesagt in die Wiege gelegt wurde mir die Leidenschaft auch mit Sicherheit nicht. Das Ganze ist ziemlich unspektakulär und fast langweilig.
Ich war im Sommer '99 beruflich mal für einen Monat in Düsseldorf. Gott sei dank hatte ich damals relativ viel Freizeit und hab die in Düsseldorf halt dann auch entsprechend genutzt. ;) Gut, dass ich dann trotz der ja eigentlich nur kurzen Zeit sofort eine sehr große Liebe und Leidenschaft für die Stadt Düsseldorf entwickelt habe dürfte letztlich dann keinen wundern der selbst dort lebt. ;) Jedenfalls war Düsseldorf dann bald "meine Stadt" und auch heute versuche ich echt noch so oft wie es geht immer wieder dort mal einen kurzen Abstecher zu machen. Leider ist das bei der Entfernung halt oft immer nicht so einfach.
Gut jedenfalls als ich dann wieder in Bayern zurück war, hab ich dann auch angefangen mehr aus Interesse als aus wirklicher Verbundenheit heraus regelmäßig die Ergebnisse von Fortuna Düsseldorf mir anzuschauen. Nachdem Düsseldorf "meine Stadt" ist und ich mit den Rest der Mannschaft eh nix anfangen konnte hofft man natürlich auf Fortunen-Siege und drückt die Daumen. Tja, und wie es halt dann immer so ist wenn man auf etwas hofft, dann fiebert man schnell auch richtig mit. Das Ganze war dann einfach eine schleichende Entwicklung. Es gab kein bestimmtes Ereignis ab dem ich dann gesagt hätte "so jetzt bin ich Fortuna-Fan". Es hat sich einfach so entwickelt. Halt wie so unangenehme Angewohnheiten die man selber garnicht realisiert sondern nur anderen auffallen. :cool :D :D
Auf jeden Fall kann ich nicht sagen, wann sich aus Interesse Verbundenheit, aus Verbundenheit Zuneigung und aus Zuneigung Leidenschaft entwickelt hat. Aber hey, sind wir mal ehrlich. Im Prinzip war es halt einfach klar. Die Fortuna ist einfach der geilste Club der Welt - da muß man früher oder später halt einfach Fan werden - ist doch klar... ;)
Echt eine klasse und mitreißende Zusammenfassung aus dem "Leben eines echten Fortunen".
Dagegen stinkt meine Geschichte natürlich nur meilenweit ab, aber um den Thread nicht gleich sofort wieder nach unten durchrutschen zu lassen will ich gerne weiter machen (auch wenn ich es ja schon ein paar Mal erzählt habe).
Wie kommt ein Bayer, dem ausgerechnet die Leidenschaft zu Bayern München in die Wiege gelegt wurde, zu Fortuna Düsseldorf? Leider gibt es dahinter keine spektakuläre Geschichte. Auch gabs kein bewegendes Ereignis. Und wie schon gesagt in die Wiege gelegt wurde mir die Leidenschaft auch mit Sicherheit nicht. Das Ganze ist ziemlich unspektakulär und fast langweilig.
Ich war im Sommer '99 beruflich mal für einen Monat in Düsseldorf. Gott sei dank hatte ich damals relativ viel Freizeit und hab die in Düsseldorf halt dann auch entsprechend genutzt. ;) Gut, dass ich dann trotz der ja eigentlich nur kurzen Zeit sofort eine sehr große Liebe und Leidenschaft für die Stadt Düsseldorf entwickelt habe dürfte letztlich dann keinen wundern der selbst dort lebt. ;) Jedenfalls war Düsseldorf dann bald "meine Stadt" und auch heute versuche ich echt noch so oft wie es geht immer wieder dort mal einen kurzen Abstecher zu machen. Leider ist das bei der Entfernung halt oft immer nicht so einfach.
Gut jedenfalls als ich dann wieder in Bayern zurück war, hab ich dann auch angefangen mehr aus Interesse als aus wirklicher Verbundenheit heraus regelmäßig die Ergebnisse von Fortuna Düsseldorf mir anzuschauen. Nachdem Düsseldorf "meine Stadt" ist und ich mit den Rest der Mannschaft eh nix anfangen konnte hofft man natürlich auf Fortunen-Siege und drückt die Daumen. Tja, und wie es halt dann immer so ist wenn man auf etwas hofft, dann fiebert man schnell auch richtig mit. Das Ganze war dann einfach eine schleichende Entwicklung. Es gab kein bestimmtes Ereignis ab dem ich dann gesagt hätte "so jetzt bin ich Fortuna-Fan". Es hat sich einfach so entwickelt. Halt wie so unangenehme Angewohnheiten die man selber garnicht realisiert sondern nur anderen auffallen. :cool :D :D
Auf jeden Fall kann ich nicht sagen, wann sich aus Interesse Verbundenheit, aus Verbundenheit Zuneigung und aus Zuneigung Leidenschaft entwickelt hat. Aber hey, sind wir mal ehrlich. Im Prinzip war es halt einfach klar. Die Fortuna ist einfach der geilste Club der Welt - da muß man früher oder später halt einfach Fan werden - ist doch klar... ;)
18.09.2011 - 18:19 Uhr
Ich weiß nicht genau, wann das „Fieber“ mich gepackt hat. Ich bin aber geborener Düsseldorfer und habe mir, seit ich denken kann, schon als Kind die Spiele der Fortuna als Fan in der Sportschau angesehen und jeden Artikel in der Zeitung gelesen. Irgendwann, da mußte ich wohl um die 11 Jahre alt gewesen sein, hatte mich ein älterer Junge aus der Nachbarschaft mich mit ins Rheinstadion genommen. Dieser hat mich sehr gerne mitgenommen, da ich wenig Niederlagen live erleben mußte. Zu dieser Zeit habe ich die Realschule besucht und Wilfried Woyke war der Hausmeister unserer Schule. Auch das Pokalspiel in Gelsenkirchen habe ich live verfolgt – mit einem 2:1 Sieg gegen den Äffzeh. :)
Die nächsten Jahre habe ich Fortuna meist nur im Fernsehen bzw. in der Zeitung verfolgt, was nicht heißt, dass ich nicht bei jedem Spiel mit Herz und Blut mitgefiebert hätte. Wenn es noch eine Steigerung bedurft hätte wurde meine Leidenschaft durch den Beginn einer Lehrstelle bei Bayer Leverkusen vertieft. Um mich herum nur *everkusender und *ölner!!! :/:
Da es für mich nach der Lehre in Leverkusen (bis heute) beruflich weiterging, waren die darauffolgenden Jahre für mich als Fortune kein Zuckerschlecken. In den Niederrungen, in denen Fortuna stattfand, wurde ich im Umkreis der anderen Fans müde belächelt. :ugly
Zwischenzeitlich nochmal in die Bundesliga aufgestiegen, ich war sogar mit meinem Vater zum Aufstiegsspiel nach Chemnitz gefahren! Leider ging es danach wieder abwärts. Man hatte auf der Arbeit mittlerweile sogar Mitleid mit mir – was mich noch härter traf als der Hohn und Spott! :ugly :ugly :ugly
Ein Kollege überlies mir das ein oder andere Mal seine Dauerkarte für seinen Löwenverein. Wobei ich mich dann fragte: Was mache ich eigentlich hier? Die Spiele waren nicht schlecht, aber Stimmung kam nicht in mir auf – im Stadion meistens auch nicht! :/:
Dann wurde die Villa Kunterbunt gebaut :) , und meine Wege führten mich immer öfter zu meinem Verein und seit der letzten Drittligasaison sogar als Vereinsmittglied und Dauerkartenbesitzer.
Meine Hoffnung ist groß, wieder einmal in die erste Liga aufzusteigen und dann endlich wieder meinen Kollegen parroli bieten zu können, endlich wieder mit gleichen Waffen kämpfen zu können. :)
Und wenn der Ziegenverein gleichzeitig in die zweite Liga runtergeht…………… :D
95olé
Die nächsten Jahre habe ich Fortuna meist nur im Fernsehen bzw. in der Zeitung verfolgt, was nicht heißt, dass ich nicht bei jedem Spiel mit Herz und Blut mitgefiebert hätte. Wenn es noch eine Steigerung bedurft hätte wurde meine Leidenschaft durch den Beginn einer Lehrstelle bei Bayer Leverkusen vertieft. Um mich herum nur *everkusender und *ölner!!! :/:
Da es für mich nach der Lehre in Leverkusen (bis heute) beruflich weiterging, waren die darauffolgenden Jahre für mich als Fortune kein Zuckerschlecken. In den Niederrungen, in denen Fortuna stattfand, wurde ich im Umkreis der anderen Fans müde belächelt. :ugly
Zwischenzeitlich nochmal in die Bundesliga aufgestiegen, ich war sogar mit meinem Vater zum Aufstiegsspiel nach Chemnitz gefahren! Leider ging es danach wieder abwärts. Man hatte auf der Arbeit mittlerweile sogar Mitleid mit mir – was mich noch härter traf als der Hohn und Spott! :ugly :ugly :ugly
Ein Kollege überlies mir das ein oder andere Mal seine Dauerkarte für seinen Löwenverein. Wobei ich mich dann fragte: Was mache ich eigentlich hier? Die Spiele waren nicht schlecht, aber Stimmung kam nicht in mir auf – im Stadion meistens auch nicht! :/:
Dann wurde die Villa Kunterbunt gebaut :) , und meine Wege führten mich immer öfter zu meinem Verein und seit der letzten Drittligasaison sogar als Vereinsmittglied und Dauerkartenbesitzer.
Meine Hoffnung ist groß, wieder einmal in die erste Liga aufzusteigen und dann endlich wieder meinen Kollegen parroli bieten zu können, endlich wieder mit gleichen Waffen kämpfen zu können. :)
Und wenn der Ziegenverein gleichzeitig in die zweite Liga runtergeht…………… :D
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