FC Carl Zeiss Jena
17.08.2021 - 09:37 Uhr
29.08.2026 - 09:47 Uhr
Uff, was für eine Schlacht. Am Ende nehmen wir einen Punkt mit, der sich trotz des Ausgleichs durch die Gastgeber tief in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit nicht wie eine Niederlage anfühlt. Der Grund ist, dass Chemnitz uns den größten Teil des Spiels dominiert und eingeengt hat. Wir waren eigentlich nur mit Defensivarbeit beschäftigt und konnten uns nur selten entlasten. Aber der Reihe nach.
Munser bringt uns nach einem mustergültigen Konter sehr früh in Führung. In der Folge drückt Chemnitz und hat etliche Chancen, die entweder vergeben, auf den letzten Drücker geklärt oder vom starken Liesegang bereinigt werden. Wir schaffen es in dieser Phase eigentlich gar nicht, mal einen Konter durchzubringen. Wir schleppen uns mit der Führung Richtung Halbzeit, bis sich eine Schlüsselszene ereignet: Der zuvor verwarnte Eshele fährt völlig unnötig im gegnerischen Sechzehner mit der Hand zum Ball und sieht gelb-rot. Richtig dämliche Aktion, ich weiß nicht was das in so einer Situation soll?! So hat er der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen, die nun eine Halbzeit zu zehnt spielen musste.
Diese zweite Halbzeit war sehr umkämpft und Chemnitz drückte auf den Ausgleich. Es entstanden zwei Abseitstore und einige Paraden von Liesegang, aber der valide Einschlag blieb aus. Dann wurde auch noch Redde des Platzes verwiesen und wir waren zu neunt. Wir kämpfen, beißen, werfen uns rein. Aber die Nachspielzeit war zu lang und am Ende fand Chemnitz den einen unachtsamen Moment von uns und glich aus. Doch damit nicht genug, der Schiri legte noch ein paar Minuten drauf und wir schwammen dem Abpfiff entgegen. Gott sei Dank blieben wir danach hinten dicht und so ist es immerhin ein Punkt. Tatsächlich hatte Werner kurz vor dem Gegentor die Vorentscheidung auf dem Fuß, aber scheiterte am Alu - das wäre aber echt zu viel des Guten gewesen.
Trotz der langen Führung ist es am Ende ein glückliches Remis. Da wir aber eine Halbzeit nur zu zehnt gespielt haben, bin ich natürlich trotzdem stolz auf die Jungs. Die haben geackert und gemacht, insgesamt kann ich nur monieren, dass man keine Kontersituation hinbekommt. Diese Entlastungen haben sichtlich gefehlt.
Zu Eshele möchte ich nicht viel sagen, außer dass ich jetzt volle Hoffnungen habe, dass Kirchhoff und Walter ihre Chance bekommen. Grote flippte nach Spielende aus und sah ebenfalls einen Platzverweis. Sein Interview nach dem Spiel bei OstsportTV fand ich peinlich. Ihm scheint der Druck hier im Umfeld doch ziemlich nahe zu gehen und er wirkt schon dünnhäutig. Die Mannschaft selbst strahlt auch nicht unbedingt vor Selbstvertrauen. Das werden harte Wochen, sehr harte Wochen.
Munser bringt uns nach einem mustergültigen Konter sehr früh in Führung. In der Folge drückt Chemnitz und hat etliche Chancen, die entweder vergeben, auf den letzten Drücker geklärt oder vom starken Liesegang bereinigt werden. Wir schaffen es in dieser Phase eigentlich gar nicht, mal einen Konter durchzubringen. Wir schleppen uns mit der Führung Richtung Halbzeit, bis sich eine Schlüsselszene ereignet: Der zuvor verwarnte Eshele fährt völlig unnötig im gegnerischen Sechzehner mit der Hand zum Ball und sieht gelb-rot. Richtig dämliche Aktion, ich weiß nicht was das in so einer Situation soll?! So hat er der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen, die nun eine Halbzeit zu zehnt spielen musste.
Diese zweite Halbzeit war sehr umkämpft und Chemnitz drückte auf den Ausgleich. Es entstanden zwei Abseitstore und einige Paraden von Liesegang, aber der valide Einschlag blieb aus. Dann wurde auch noch Redde des Platzes verwiesen und wir waren zu neunt. Wir kämpfen, beißen, werfen uns rein. Aber die Nachspielzeit war zu lang und am Ende fand Chemnitz den einen unachtsamen Moment von uns und glich aus. Doch damit nicht genug, der Schiri legte noch ein paar Minuten drauf und wir schwammen dem Abpfiff entgegen. Gott sei Dank blieben wir danach hinten dicht und so ist es immerhin ein Punkt. Tatsächlich hatte Werner kurz vor dem Gegentor die Vorentscheidung auf dem Fuß, aber scheiterte am Alu - das wäre aber echt zu viel des Guten gewesen.
Trotz der langen Führung ist es am Ende ein glückliches Remis. Da wir aber eine Halbzeit nur zu zehnt gespielt haben, bin ich natürlich trotzdem stolz auf die Jungs. Die haben geackert und gemacht, insgesamt kann ich nur monieren, dass man keine Kontersituation hinbekommt. Diese Entlastungen haben sichtlich gefehlt.
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