Ehemalige Herthaner
19.05.2011 - 19:37 Uhr
30.08.2026 - 08:59 Uhr
Zitat von CGDOGG
Ich finde es einfach nur traurig. Vor allen Dingen wegen dem Hintergrund, dass Reese sich entschieden hatte, trotz 2. Liga in Berlin zu bleiben und dann doch gewechselt ist, eben weil Hertha an Ihn herangetreten ist und das Geld der Wolfsburger benötigte.
Zum Thema, dass er den Wechsel mit den Werten des VW-Konzerns begründete… Was sollte man eurer Meinung in einem Interview sagen ? Er wäre bei den Wolfsburger Fans sofort durch gewesen, wenn er gesagt hätte: „Ich bin nur nach Wolfsburg gewechselt, um der Hertha beim überleben zu helfen.“
Das er auch nochmal selbst vom Gehalt in Wolfsburg und evtl. am Transfer verdient, ist meiner Meinung nach kein Grund, soviel Missgunst und Hass zu säen.
Wer sich über so etwas aufregt, ist höchstwahrscheinlich eine echt traurige Nummer !
Ich finde es einfach nur traurig. Vor allen Dingen wegen dem Hintergrund, dass Reese sich entschieden hatte, trotz 2. Liga in Berlin zu bleiben und dann doch gewechselt ist, eben weil Hertha an Ihn herangetreten ist und das Geld der Wolfsburger benötigte.
Zum Thema, dass er den Wechsel mit den Werten des VW-Konzerns begründete… Was sollte man eurer Meinung in einem Interview sagen ? Er wäre bei den Wolfsburger Fans sofort durch gewesen, wenn er gesagt hätte: „Ich bin nur nach Wolfsburg gewechselt, um der Hertha beim überleben zu helfen.“
Das er auch nochmal selbst vom Gehalt in Wolfsburg und evtl. am Transfer verdient, ist meiner Meinung nach kein Grund, soviel Missgunst und Hass zu säen.
Wer sich über so etwas aufregt, ist höchstwahrscheinlich eine echt traurige Nummer !
Reese selbst redet doch von Grautönen, und genauso ist es.
All das mag stimmen das der Verein an ihn rangetreten sei, dass der Verein ihn unbedingt halten wollte mit Topgehalt.
Lustigerweise erinnert mich das etwas an die Messi Abschiedssaga bei Barca.
Natürlich hat er es als Unterschiedsspieler verdient gut bezahlt zu werden aber
müssen es dann 2Mio sein? Bei „deinem“ Verein?
Nur um dann am Ende bittere Tränen zu weinen weil der Verein finanziell kollabiert, wobei man selbst mit der eigenen Gier ein Brandbeschleuniger war.
Zeitgleich wirken manche Dinge mit neuen Infos wie eine Farce bei ihm.
So soll er damals vor seiner Vertragsverlängerung aktiv bzw händeringend nach einem neuen Klub gesucht haben.
Als dann gen Ende des Fensters kein Angebot gab, habe er sich dann für Benny‘s Verzweiflungsangebot entschieden. Wie es dann weiter ging wissen wir alle „ich bin hier noch nicht fertig“ plus seine KI Kult-Tshirts für 40€.
Sich entscheiden zu bleiben und ein (von uns aus) unrationelles Angebot anzunehmen ist die eine Sache,
es dann aber auf Basis der Fanseele emotional und monetär auszuschlachten eine ganz andere.
Allem in allem bin ich ihm auch dankbar für viele tolle Erinnerungen, aber mittlerweile bin ich froh dass es genau das ist. Erinnerungen.
30.08.2026 - 09:05 Uhr
Zitat von chris2207
Hätte her Reese nicht so einen Bullshit von Werten und VW erzählt, sondern einfach etwas tiefer gestapelt wäre ihm wahrscheinlich niemand böse.
Das Hertha das Geld brauchte und VW einfach das meiste geboten hat ist doch jedem klar. Hätte ich für mich genauso unterschrieben.
Jetzt hier plötzlich die Mitleidsnummer rauszuholen, naja.
Was hat er erwartet. Roten Teppich in Berlin als Dankeschön?
Hätte her Reese nicht so einen Bullshit von Werten und VW erzählt, sondern einfach etwas tiefer gestapelt wäre ihm wahrscheinlich niemand böse.
Das Hertha das Geld brauchte und VW einfach das meiste geboten hat ist doch jedem klar. Hätte ich für mich genauso unterschrieben.
Jetzt hier plötzlich die Mitleidsnummer rauszuholen, naja.
Was hat er erwartet. Roten Teppich in Berlin als Dankeschön?
Seine Erwartungshaltung hin oder her. Für seine Leistungen hier und den finanziellen Spielraum, den er uns durch den Wechsel ermöglicht hat, hat er definitiv einen roten Teppich verdient. Und anstatt ihm hier einen würdigen Abschied im Olympiastadion zu gönnen, werden massenhaft Menschen ihm Hass entgegen sprühen. Wegen ein paar quatschigen Aussagen, wobei er nie auch nur einen Hertha Fan verletzt hat.
Ein wenig Schadenfreude, wenn es nicht klappt mit dem Aufstieg bei VW, kann man ja auch keinem verübeln oder beim nicht gemachten 11er im Pokal.
30.08.2026 - 09:35 Uhr
Fabi hat unseren Verein am Leben gehalten und auch durch Ihn stehen wir jetzt da, wo wir gerade sind.
Hätte Hertha das Geld nicht gebraucht, wäre er noch bei uns.
Ich habe ein unterschriebenes Trikot von ihm und halte es in Ehren. Er stand für Werte, hat aber nicht immer alles perfekt gemacht, er ist auch erst 28.
Eine Statue muss man ihm nicht bauen, sein Trikot und Erinnerung kann man in Ehren halten. Er hat den Fußball und Hertha geliebt.
Hätte Hertha das Geld nicht gebraucht, wäre er noch bei uns.
Ich habe ein unterschriebenes Trikot von ihm und halte es in Ehren. Er stand für Werte, hat aber nicht immer alles perfekt gemacht, er ist auch erst 28.
Eine Statue muss man ihm nicht bauen, sein Trikot und Erinnerung kann man in Ehren halten. Er hat den Fußball und Hertha geliebt.
30.08.2026 - 10:40 Uhr
Es ist ja interessant, wenn man die drei Abgänge an die "Werkklubs" (Maza, Eichhorn, Reese) vergleicht. Alle drei waren Publikumslieblinge bei Hertha, alle drei sind für etwa für 10' Ablöse gegangen. Alle drei haben starke Leistungen gebracht. Wenn die beiden Leverkusener nach Berlin kommen, werden sie höchstwahrscheinlich gut aufgenommen. Was lief bei Reese so anders?
Es kommt mir da die Erinnerung hoch an Deisler, ab dem Moment, wo das 20' Handgeld an ihn von Bayern München illegal veröffentlicht wurde. Von da ab wurde er gnadenlos ausgepfiffen.
In beiden Fällen steckt so etwas wie "Verrat": vorn der Publikumsliebling, im Hintergrund läuft bereits Geschäftliches.
Ich möchte mal sehen, wie mit Reese umgegangen würde, wenn er noch hier wäre mit seinem 2' Gehalt und ohne Ablöseerzielung und für Herthas finanziellen "Spielräume" die "Bremse" wäre.
Es kommt mir da die Erinnerung hoch an Deisler, ab dem Moment, wo das 20' Handgeld an ihn von Bayern München illegal veröffentlicht wurde. Von da ab wurde er gnadenlos ausgepfiffen.
In beiden Fällen steckt so etwas wie "Verrat": vorn der Publikumsliebling, im Hintergrund läuft bereits Geschäftliches.
Ich möchte mal sehen, wie mit Reese umgegangen würde, wenn er noch hier wäre mit seinem 2' Gehalt und ohne Ablöseerzielung und für Herthas finanziellen "Spielräume" die "Bremse" wäre.
30.08.2026 - 10:59 Uhr
Ich denke Reese hat sich die allgemeine Ablehnung selbst zuzuschreiben.
Sicher war der Wechsel ein normaler Vorgang im Profigeschäft, aber jemand, der sich
selbst permanent produziert und überhöht, dem weht der Wind halt ein bissl heftiger
um die Nase.
Seine Inszenierung bei der Vertrgsverlängerung etc etc und seine andauernden Bekenntnisse
zu Stadt und Verein, das hätte man auch eine Spur kleiner halten können.
Was vielen Fans halt sauer aufgestossen ist, und das nicht nur in der Hertha-Bubble, waren halt
auch seine Aussagen bzgl der Werte des VFL Wolfsburg.
Ich für mich finde es etwas unsensibel, wenn ein Werksklub Millionen rausballert, um vermeintlichen
Erfolg zu kaufen, während der Hauptgeldgeber eine grosse Kündigungswelle reitet und Reese sich dann hinstellt und von "Werten" fabuliert.
Ich sehe in Reese einen Spieler, der uns Freude gemacht hat, aber bei Weitem nicht das gezeigt und geleistet hat, was er "verkaufen" will.
Sicher war der Wechsel ein normaler Vorgang im Profigeschäft, aber jemand, der sich
selbst permanent produziert und überhöht, dem weht der Wind halt ein bissl heftiger
um die Nase.
Seine Inszenierung bei der Vertrgsverlängerung etc etc und seine andauernden Bekenntnisse
zu Stadt und Verein, das hätte man auch eine Spur kleiner halten können.
Was vielen Fans halt sauer aufgestossen ist, und das nicht nur in der Hertha-Bubble, waren halt
auch seine Aussagen bzgl der Werte des VFL Wolfsburg.
Ich für mich finde es etwas unsensibel, wenn ein Werksklub Millionen rausballert, um vermeintlichen
Erfolg zu kaufen, während der Hauptgeldgeber eine grosse Kündigungswelle reitet und Reese sich dann hinstellt und von "Werten" fabuliert.
Ich sehe in Reese einen Spieler, der uns Freude gemacht hat, aber bei Weitem nicht das gezeigt und geleistet hat, was er "verkaufen" will.
30.08.2026 - 11:41 Uhr
Alles verständlich. Man muss aber neben der Hertha-Sicht (Insolvenz abwenden), Reese-Sicht (Chance auf 1. Liga), auch die Sicht des Werksclubs sehen.
Die ballern da 8 Millionen für jemanden raus, der knappe 30 ist und noch nie 1. Liga Tauglichkeit nachgewiesen hat. Der aber ein immensen Social Media Interesse mitbringt. Mit Sicherheit war das Teil des Deals, dass er pseudo Greenwashing macht für den Konzern.
Ob wir es gutfinden oder nicht. Und ihm tuts nicht weh. N paar sätze hier und da und fertig.
Im prinzip ist das immer noch ne win-win-win Situation für alle beteiligten. Vielleicht nicht für den romantischen fan. Aber wer in der heutigen zeit noch mit der rosaroten Brille ins Stadion geht, ist selbst Schuld.
Die ballern da 8 Millionen für jemanden raus, der knappe 30 ist und noch nie 1. Liga Tauglichkeit nachgewiesen hat. Der aber ein immensen Social Media Interesse mitbringt. Mit Sicherheit war das Teil des Deals, dass er pseudo Greenwashing macht für den Konzern.
Ob wir es gutfinden oder nicht. Und ihm tuts nicht weh. N paar sätze hier und da und fertig.
Im prinzip ist das immer noch ne win-win-win Situation für alle beteiligten. Vielleicht nicht für den romantischen fan. Aber wer in der heutigen zeit noch mit der rosaroten Brille ins Stadion geht, ist selbst Schuld.
30.08.2026 - 11:54 Uhr
Ich glaube man sollte es auf sich beruhen lassen in Sachen Reese. In Wolfsburg ist die Chance auf den Aufstieg deutlich größer als bei uns und der Verein hat unsere Ablösevorstellung erfüllt. Reese hat sich natürlich immer entsprechend inszeniert, aber man muss auch sehen, dass die Romantik in so einem Moment beiseite geschoben wird bzw. werden muss. Ich hoffe im Olympiastadion kriegt er kein gellendes Pfeifkonzert ab, aber ich rechne schon fast damit. Die Freunde aus Karlsruhe haben ihn ja nicht ausgepfiffen weil er mal ein halbes Jahr dort gespielt hat
Wenn er uns in den direkten Duellen "abschießt" ärgert es mich in dem Moment natürlich, aber nicht mehr oder weniger als bei einem "fremden" Spieler. Man kannte die Situation von Hertha und die persönliche Situation von Reese, der unbedingt nochmal Bundesliga spielen möchte. In Wolfsburg hat er eine sehr große Chance im kommenden Jahr Bundesliga zu spielen. Dieses Jahr kann er nochmal nutzen, um die 2. Liga kurz und klein zu schießen und sich in die Herzen der Wolfsburger Fans zu spielen.
Wenn er uns in den direkten Duellen "abschießt" ärgert es mich in dem Moment natürlich, aber nicht mehr oder weniger als bei einem "fremden" Spieler. Man kannte die Situation von Hertha und die persönliche Situation von Reese, der unbedingt nochmal Bundesliga spielen möchte. In Wolfsburg hat er eine sehr große Chance im kommenden Jahr Bundesliga zu spielen. Dieses Jahr kann er nochmal nutzen, um die 2. Liga kurz und klein zu schießen und sich in die Herzen der Wolfsburger Fans zu spielen.
30.08.2026 - 11:57 Uhr
Alle sollten das Thema mal abhaken. Auch Reese selbst. Der Social Media Profi sollte doch wissen, was seine Worte bewirken. Meint er, das trägt zur Beruhigung und zum vergessen bei? Wie immer ein paar Worte zu viel.
Ja, man kann an die Vernunft des Menschen glauben. Genauso realistisch ist es, dass die Leute plötzlich durch Gutes zu reden keine AfD mehr wählen werden.
Ja, man kann an die Vernunft des Menschen glauben. Genauso realistisch ist es, dass die Leute plötzlich durch Gutes zu reden keine AfD mehr wählen werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von exsample am 30.08.2026 um 11:59 Uhr bearbeitet
30.08.2026 - 11:58 Uhr
Zitat von backstreets29
Ich denke Reese hat sich die allgemeine Ablehnung selbst zuzuschreiben.
Sicher war der Wechsel ein normaler Vorgang im Profigeschäft, aber jemand, der sich
selbst permanent produziert und überhöht, dem weht der Wind halt ein bissl heftiger
um die Nase.
Seine Inszenierung bei der Vertrgsverlängerung etc etc und seine andauernden Bekenntnisse
zu Stadt und Verein, das hätte man auch eine Spur kleiner halten können.
Was vielen Fans halt sauer aufgestossen ist, und das nicht nur in der Hertha-Bubble, waren halt
auch seine Aussagen bzgl der Werte des VFL Wolfsburg.
Ich für mich finde es etwas unsensibel, wenn ein Werksklub Millionen rausballert, um vermeintlichen
Erfolg zu kaufen, während der Hauptgeldgeber eine grosse Kündigungswelle reitet und Reese sich dann hinstellt und von "Werten" fabuliert.
Ich sehe in Reese einen Spieler, der uns Freude gemacht hat, aber bei Weitem nicht das gezeigt und geleistet hat, was er "verkaufen" will.
Ich denke Reese hat sich die allgemeine Ablehnung selbst zuzuschreiben.
Sicher war der Wechsel ein normaler Vorgang im Profigeschäft, aber jemand, der sich
selbst permanent produziert und überhöht, dem weht der Wind halt ein bissl heftiger
um die Nase.
Seine Inszenierung bei der Vertrgsverlängerung etc etc und seine andauernden Bekenntnisse
zu Stadt und Verein, das hätte man auch eine Spur kleiner halten können.
Was vielen Fans halt sauer aufgestossen ist, und das nicht nur in der Hertha-Bubble, waren halt
auch seine Aussagen bzgl der Werte des VFL Wolfsburg.
Ich für mich finde es etwas unsensibel, wenn ein Werksklub Millionen rausballert, um vermeintlichen
Erfolg zu kaufen, während der Hauptgeldgeber eine grosse Kündigungswelle reitet und Reese sich dann hinstellt und von "Werten" fabuliert.
Ich sehe in Reese einen Spieler, der uns Freude gemacht hat, aber bei Weitem nicht das gezeigt und geleistet hat, was er "verkaufen" will.
Fabi mag da etwas übertrieben haben mit seiner Affektion Hertha gegenüber (was allerdings auch vom Verein sehr wohlwollend aufgenommen wurde), aber ihm kommunikativ alleine die Schuld an der Situation zu geben, finde ich zu einfach.
Es war doch offensichtlich, dass Hertha ihn los werden will / muss, weil man das Geld braucht. Wenn man sich aber die offizielle Pressemitteilung durchliest - https://www.herthabsc.com/de/nachrichten/2026/06/abschied-fabian-reese-2627
dann findet von Hertha diesbezüglich keine Einordnung statt. Es ist der Spieler (!), der die finanziellen Zwänge von Hertha erwähnt, was eigentlich nicht seine Aufgabe ist. Vermutlich wollte Hertha aufgrund der ohnehin schwierigen Situation es sich nicht auch noch mit den Fans verscherzen aber ein einfaches "Wir haben uns entschieden, Fabian verkaufen zu wollen weil es finanziell nicht anders geht und Wolfsburg hat das beste Angebot gemacht" und es wäre doch alles deutlich entspannter gewesen?
Wenn man sich aber dann die Finanzen anschaut, stellt man fest, dass man ohne den Reese-Abgang vermutlich massivste Probleme gehabt hätte. Da reicht mir ein einfaches "Ja gut, wir müssen den Etat senken" nicht. Der Verein stand finanziell am Abgrund und ohne die die Einnahmen Mitte Juni hätte sich vielleicht auch die Position bei Cuisance und Winkler verschlechtert, wodurch man gezwungen wäre, schneller und für weniger zu verkaufen. Daher hatte der Verkauf von Reese ja nicht nur unmittelbare, sondern auch später mittelbare Auswirkungen auf die finanzielle Konsolidierung.
Finde es daher auch von Hertha etwas schwach, dass man ihn so auflaufen lässt und impliziert, dass man ihn gerne gehalten hätte aber er gehen wollte und es im Nachgang nicht mal eine Einordnung dazu gab, als man gemerkt hat, dass der Spieler massiv angefeindet wird.
Letzendlich habe ich weder mit dem Spieler noch mit Hertha "Mitleid", weil ich ohnehin nicht der Typ Mensch bin, der Spieler glorifiziert und daher emotional damit umgehen kann, wenn jemand wechselt, egal ob zu nem Werksclub oder nicht. Aber mit Ruhm bekleckert haben sich da ehrlicherweise weder Reese noch Hertha.
Und zu der Sache mit den Massenentlassungen bei VW hatte ich vor einiger Zeit hier mal einen Beitrag verfasst, weil das de facto ehrlich gesagt einfach zu groß gemacht wird.
Die Kohle, die VW für den Werksclub ausgibt, ist in Restdeutschland (zu Recht) verpönt, aber in und um Wolfsburg herum bei weitem nicht so kritisch.
Letzendlich ist der VfL Wolfsburg nichts anderes als eine Betriebsausgabe für den Konzern, was sie auch noch steuerlich absetzen können. Und dabei ist das vergleichsweise nicht mal eine besonders hohe Betriebsausgabe. Laut Konzernbericht sind es irgendwas zwischen 80-100 Mio im Jahr, die Gesamtausgaben bei VW für Werbung, Marketing, Vertrieb etc liegen im mittleren Milliardenbereich. Selbst wenn sie gar nichts mehr beim Werksclub investieren würden, wäre das netto eine Ersparnis im Promillebereich. Vergleich das mal mit dem aktuellen Sparprogramm von VW - die wollen bis Ende 2028 60 (!!!) Milliarden Euro einsparen. Die 30-40 Mio Netto, die sie pro Jahr beim Vfl einsparen würden, wären ein feuchter Furz und würden so gut wie keien Arbeitsplätze retten. Im Gegenteil, vermutlich würde das sogar Arbeitsplätze kosten.
Denn die Stadt macht mit Hotels, Gastro etc eine nicht unbedeutende Summe durch die ganzen Auswärtsfans, was auch Arbeitsplätze entstehen lässt. Der Werbeeffekt ist halt nicht mal besonders groß für den Konzern wichtig auch wenn es für den Konzern natürlich nett ist wenn Auswärtsfans eine Werksfabrik oder das VW-Museum besuchen oder in irgendein Autohaus schnuppern und vielleicht doch auf einmal Lust auf eine neue Karre von VW haben, sondern auch für die Stadt und die Region. Wer würde denn sonst Wolfsburg groß kennen oder besuchen, wenn nicht deren Werksclub in der Bundesliga spielen würde?
Und da es in Wolfsburg und drum herum nicht viel zu tun gibt, nimmt man auch den Wolfsburgern damit eine Wochenendaktivität weg (ich weiß klingt blöd, ist aber so) und würde auch in der Jugendarbeit "Schaden" anrichten,. Viele Mitarbeiter lassen ihre Kinder in Wolfsburg in der Freizeit Fußball kicken (oder eine andere Sportart, die der Werksclub anbietet) und das würde ja dann auch irgendwie eingekürzt werden. Aber man kann schon sagen, dass die Sport-Aktivitäten vom Vfl Wolfsburg, so erfolglos sie aktuell sind, in Summe positiv für den Konzern als auch für die Stadt sind.
Letzendlich ist der VfL Wolfsburg nichts anderes als eine Betriebsausgabe für den Konzern, was sie auch noch steuerlich absetzen können. Und dabei ist das vergleichsweise nicht mal eine besonders hohe Betriebsausgabe. Laut Konzernbericht sind es irgendwas zwischen 80-100 Mio im Jahr, die Gesamtausgaben bei VW für Werbung, Marketing, Vertrieb etc liegen im mittleren Milliardenbereich. Selbst wenn sie gar nichts mehr beim Werksclub investieren würden, wäre das netto eine Ersparnis im Promillebereich. Vergleich das mal mit dem aktuellen Sparprogramm von VW - die wollen bis Ende 2028 60 (!!!) Milliarden Euro einsparen. Die 30-40 Mio Netto, die sie pro Jahr beim Vfl einsparen würden, wären ein feuchter Furz und würden so gut wie keien Arbeitsplätze retten. Im Gegenteil, vermutlich würde das sogar Arbeitsplätze kosten.
Denn die Stadt macht mit Hotels, Gastro etc eine nicht unbedeutende Summe durch die ganzen Auswärtsfans, was auch Arbeitsplätze entstehen lässt. Der Werbeeffekt ist halt nicht mal besonders groß für den Konzern wichtig auch wenn es für den Konzern natürlich nett ist wenn Auswärtsfans eine Werksfabrik oder das VW-Museum besuchen oder in irgendein Autohaus schnuppern und vielleicht doch auf einmal Lust auf eine neue Karre von VW haben, sondern auch für die Stadt und die Region. Wer würde denn sonst Wolfsburg groß kennen oder besuchen, wenn nicht deren Werksclub in der Bundesliga spielen würde?
Und da es in Wolfsburg und drum herum nicht viel zu tun gibt, nimmt man auch den Wolfsburgern damit eine Wochenendaktivität weg (ich weiß klingt blöd, ist aber so) und würde auch in der Jugendarbeit "Schaden" anrichten,. Viele Mitarbeiter lassen ihre Kinder in Wolfsburg in der Freizeit Fußball kicken (oder eine andere Sportart, die der Werksclub anbietet) und das würde ja dann auch irgendwie eingekürzt werden. Aber man kann schon sagen, dass die Sport-Aktivitäten vom Vfl Wolfsburg, so erfolglos sie aktuell sind, in Summe positiv für den Konzern als auch für die Stadt sind.
30.08.2026 - 13:38 Uhr
Zitat von zizouBSC
Fabi mag da etwas übertrieben haben mit seiner Affektion Hertha gegenüber (was allerdings auch vom Verein sehr wohlwollend aufgenommen wurde), aber ihm kommunikativ alleine die Schuld an der Situation zu geben, finde ich zu einfach.
Es war doch offensichtlich, dass Hertha ihn los werden will / muss, weil man das Geld braucht. Wenn man sich aber die offizielle Pressemitteilung durchliest - https://www.herthabsc.com/de/nachrichten/2026/06/abschied-fabian-reese-2627
dann findet von Hertha diesbezüglich keine Einordnung statt. Es ist der Spieler (!), der die finanziellen Zwänge von Hertha erwähnt, was eigentlich nicht seine Aufgabe ist. Vermutlich wollte Hertha aufgrund der ohnehin schwierigen Situation es sich nicht auch noch mit den Fans verscherzen aber ein einfaches "Wir haben uns entschieden, Fabian verkaufen zu wollen weil es finanziell nicht anders geht und Wolfsburg hat das beste Angebot gemacht" und es wäre doch alles deutlich entspannter gewesen?
Wenn man sich aber dann die Finanzen anschaut, stellt man fest, dass man ohne den Reese-Abgang vermutlich massivste Probleme gehabt hätte. Da reicht mir ein einfaches "Ja gut, wir müssen den Etat senken" nicht. Der Verein stand finanziell am Abgrund und ohne die die Einnahmen Mitte Juni hätte sich vielleicht auch die Position bei Cuisance und Winkler verschlechtert, wodurch man gezwungen wäre, schneller und für weniger zu verkaufen. Daher hatte der Verkauf von Reese ja nicht nur unmittelbare, sondern auch später mittelbare Auswirkungen auf die finanzielle Konsolidierung.
Finde es daher auch von Hertha etwas schwach, dass man ihn so auflaufen lässt und impliziert, dass man ihn gerne gehalten hätte aber er gehen wollte und es im Nachgang nicht mal eine Einordnung dazu gab, als man gemerkt hat, dass der Spieler massiv angefeindet wird.
Letzendlich habe ich weder mit dem Spieler noch mit Hertha "Mitleid", weil ich ohnehin nicht der Typ Mensch bin, der Spieler glorifiziert und daher emotional damit umgehen kann, wenn jemand wechselt, egal ob zu nem Werksclub oder nicht. Aber mit Ruhm bekleckert haben sich da ehrlicherweise weder Reese noch Hertha.
Und zu der Sache mit den Massenentlassungen bei VW hatte ich vor einiger Zeit hier mal einen Beitrag verfasst, weil das de facto ehrlich gesagt einfach zu groß gemacht wird.
Zitat von backstreets29
Ich denke Reese hat sich die allgemeine Ablehnung selbst zuzuschreiben.
Sicher war der Wechsel ein normaler Vorgang im Profigeschäft, aber jemand, der sich
selbst permanent produziert und überhöht, dem weht der Wind halt ein bissl heftiger
um die Nase.
Seine Inszenierung bei der Vertrgsverlängerung etc etc und seine andauernden Bekenntnisse
zu Stadt und Verein, das hätte man auch eine Spur kleiner halten können.
Was vielen Fans halt sauer aufgestossen ist, und das nicht nur in der Hertha-Bubble, waren halt
auch seine Aussagen bzgl der Werte des VFL Wolfsburg.
Ich für mich finde es etwas unsensibel, wenn ein Werksklub Millionen rausballert, um vermeintlichen
Erfolg zu kaufen, während der Hauptgeldgeber eine grosse Kündigungswelle reitet und Reese sich dann hinstellt und von "Werten" fabuliert.
Ich sehe in Reese einen Spieler, der uns Freude gemacht hat, aber bei Weitem nicht das gezeigt und geleistet hat, was er "verkaufen" will.
Ich denke Reese hat sich die allgemeine Ablehnung selbst zuzuschreiben.
Sicher war der Wechsel ein normaler Vorgang im Profigeschäft, aber jemand, der sich
selbst permanent produziert und überhöht, dem weht der Wind halt ein bissl heftiger
um die Nase.
Seine Inszenierung bei der Vertrgsverlängerung etc etc und seine andauernden Bekenntnisse
zu Stadt und Verein, das hätte man auch eine Spur kleiner halten können.
Was vielen Fans halt sauer aufgestossen ist, und das nicht nur in der Hertha-Bubble, waren halt
auch seine Aussagen bzgl der Werte des VFL Wolfsburg.
Ich für mich finde es etwas unsensibel, wenn ein Werksklub Millionen rausballert, um vermeintlichen
Erfolg zu kaufen, während der Hauptgeldgeber eine grosse Kündigungswelle reitet und Reese sich dann hinstellt und von "Werten" fabuliert.
Ich sehe in Reese einen Spieler, der uns Freude gemacht hat, aber bei Weitem nicht das gezeigt und geleistet hat, was er "verkaufen" will.
Fabi mag da etwas übertrieben haben mit seiner Affektion Hertha gegenüber (was allerdings auch vom Verein sehr wohlwollend aufgenommen wurde), aber ihm kommunikativ alleine die Schuld an der Situation zu geben, finde ich zu einfach.
Es war doch offensichtlich, dass Hertha ihn los werden will / muss, weil man das Geld braucht. Wenn man sich aber die offizielle Pressemitteilung durchliest - https://www.herthabsc.com/de/nachrichten/2026/06/abschied-fabian-reese-2627
dann findet von Hertha diesbezüglich keine Einordnung statt. Es ist der Spieler (!), der die finanziellen Zwänge von Hertha erwähnt, was eigentlich nicht seine Aufgabe ist. Vermutlich wollte Hertha aufgrund der ohnehin schwierigen Situation es sich nicht auch noch mit den Fans verscherzen aber ein einfaches "Wir haben uns entschieden, Fabian verkaufen zu wollen weil es finanziell nicht anders geht und Wolfsburg hat das beste Angebot gemacht" und es wäre doch alles deutlich entspannter gewesen?
Wenn man sich aber dann die Finanzen anschaut, stellt man fest, dass man ohne den Reese-Abgang vermutlich massivste Probleme gehabt hätte. Da reicht mir ein einfaches "Ja gut, wir müssen den Etat senken" nicht. Der Verein stand finanziell am Abgrund und ohne die die Einnahmen Mitte Juni hätte sich vielleicht auch die Position bei Cuisance und Winkler verschlechtert, wodurch man gezwungen wäre, schneller und für weniger zu verkaufen. Daher hatte der Verkauf von Reese ja nicht nur unmittelbare, sondern auch später mittelbare Auswirkungen auf die finanzielle Konsolidierung.
Finde es daher auch von Hertha etwas schwach, dass man ihn so auflaufen lässt und impliziert, dass man ihn gerne gehalten hätte aber er gehen wollte und es im Nachgang nicht mal eine Einordnung dazu gab, als man gemerkt hat, dass der Spieler massiv angefeindet wird.
Letzendlich habe ich weder mit dem Spieler noch mit Hertha "Mitleid", weil ich ohnehin nicht der Typ Mensch bin, der Spieler glorifiziert und daher emotional damit umgehen kann, wenn jemand wechselt, egal ob zu nem Werksclub oder nicht. Aber mit Ruhm bekleckert haben sich da ehrlicherweise weder Reese noch Hertha.
Und zu der Sache mit den Massenentlassungen bei VW hatte ich vor einiger Zeit hier mal einen Beitrag verfasst, weil das de facto ehrlich gesagt einfach zu groß gemacht wird.
Eine gute Einordnung!
Hertha hat vor dem Heimspiel gegen Wolfsburg ja die Gelegenheit die Wogen zu glätten und das erwarte ich auch von der Führung einem ehemaligen Leistungsträger gegenüber. Über die Kanäle der sozialen Medien einfach ein paar Tage vor dem Spiel ein Statement zum Ablauf des Transfers abgeben, ankündigen, dass man eine ordentliche Verabschiedung im Oly anstrebt (dürfte noch nicht passiert sein), an die Werte der Hertha erinnern und an die Vernunft der Fangemeinschaft appelieren.
Vor allem wenn unsere sportliche Situation weiterhin nicht allzu schlecht aussieht, kann man die positive Stimmung direkt ausnutzen.
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