| Geburtsdatum | 17.03.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Bosnien-Herzegowina |
| Größe | 1,92m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | FC Schalke 04 |
Edin Dzeko [10]
21.01.2026 - 19:04 Uhr
18.03.2026 - 09:09 Uhr
Zitat von Frolico
Entscheidend ist nur eines und zwar dass man die rote Karte geben kann und somit war es auch keine Fehlentscheidung. Dass ganz Schalke die Geschichte nun zum Skandal aufgeblasen hat, ist in meinen Augen pure Comedy. Da werden die abenteuerlichsten Erklärungsversuche aus der Schublade geholt und es scheint wohl Majestätsbeleidigung zu sein, wenn man einem Schalker eine rote Karte gibt.
Die rote Karte war vertretbar. Sehen alle außerhalb Schalke so. Hört mal mit der Jammerei auf.
Entscheidend ist nur eines und zwar dass man die rote Karte geben kann und somit war es auch keine Fehlentscheidung. Dass ganz Schalke die Geschichte nun zum Skandal aufgeblasen hat, ist in meinen Augen pure Comedy. Da werden die abenteuerlichsten Erklärungsversuche aus der Schublade geholt und es scheint wohl Majestätsbeleidigung zu sein, wenn man einem Schalker eine rote Karte gibt.
Die rote Karte war vertretbar. Sehen alle außerhalb Schalke so. Hört mal mit der Jammerei auf.
Toller Strohmann. Niemand spricht von einem Skandal, sondern von einer überharten Entscheidung die ärgerlicherweise nicht auf Linie mit anderen Entscheidungen zu vergleichbaren aber härteren Fouls ist.
18.03.2026 - 09:27 Uhr
Wenn sich User extra einen neuen Account erstellen müssen, weil ihre Meinung so schwachsinning ist, muss man auf die Posts eigentlich nicht weiter eingehen.
18.03.2026 - 10:53 Uhr
Zitat von bluesoul
Nee sorry mein Lieber, aber so funktionieren Regeln einfach nicht. Wir müssen damit leben dass es Fehlentscheidungen gibt. Wir machen das System aber kein Stück gerechter wenn wir im Nachhinein die Regeln außer Kraft setzen und anders biegen. Es war eine (zu) harte Entscheidung und die Auslegung der Regel sicherlich nicht im Sinne der Regel und wofür sie gemacht ist. Aber es gibt eben Ermessensspielräume bei solchen Regeln die nicht klar schwarz/weiß sind. Das Sportgericht wählt ja dann als Reaktion das geringste Strafmaß. Ich wünsche mir auch dass der Einspruch Erfolg hat und fände es "moralisch fair" aber ich weiß nicht auf welcher Grundlage man das begründen soll.
Zitat von prollister
Was hat das mit Verschwörung zu tun? Die Rote Karte war völlig überzogen und wenn die Mindestsperrzeit nicht zum Vergehen passt, dann sollte sie eben reduziert werden. Die Frage sollte nicht sein "was hat der Schiri eingetragen und was steht in den Regeln", sondern "was ist angemessen" und da sind 2 Spiele komplett überzogen. Selbst ein Spiel ist schon überzogen, weil die 40 Minuten ohne Dzeko schon Strafe genug waren. Das ist ein Spiel was du ohne die Rote Karte mit 3:0 oder 4:0 nach Hause schaukelst. Wir haben Hannover komplett dominiert und selbst in Unterzahl kaum Chancen zugelassen.
Diese ewige "Ja aber das steht da so". Ja und? Wofür haben wir ein Sportgericht, wenn Ermessen ohnehin keine Rolle spielt. Kompletter Wahnsinn.
Gleiche Thematik. Man _KANN_ für Rot argumentieren. Ja in der Theorie. Im Kontext des Spiels, aber nicht und das wird einfach komplett missachtet. Sowohl in den Diskussionen hier, als bei der Bewertung durch das Sportgericht.
Zitat von Bueraner_Jung
Was wurde den draufgelegt? Es ist die normale Mindestsperrzeit.
Ich sehe in diesem ganzen Spiel gegen H96 nirgends diesen riesigen Skandal, der gerade überall durch die Schalker Kommentarspalten huscht.
Klar, jeder ist gefrustet, weil wir Dzeko dringend brauchen. Gerade wo nun das Spiel der Spiele ansteht. Trotzdem kann man auf dem Teppich bleiben.
Ich störe mich massiv an diesem Verschwörungsmythos um unseren S04. Seit der Meisterschaft der Herzen, haben sich einige Fans in eine gewisse Paranoia gegenüber DFL/DFB begeben und denken tatsächlich, die wollen mit aller Macht verhindern, dass S04 Erfolg hat.
Für mich der falsche Weg für einen großen Verein wie unseren S04. Man sollte versuchen eine "jetzt erst recht" Stimmung zu schaffen und es allen zu zeigen. Wobei ich da bei Muslic schon Hoffnung habe, dass er dies genau kanalisieren kann.
Zitat von prollister
Naja nur weil die Regel während dem Spiel hart ausgelegt wurde, muss man ja nicht noch beim Strafmaß einen drauflegen. Wo kommen wir da hin?
Zitat von Sebow
Also die 2 Spiele Sperre überrascht nicht und ist doch genau nach Regelwerk. Er hätte dafür nicht vom Platz fliegen müssen. Wenn es aber so gewertet wird, dann gibts da keinen Spielraum beim Strafmaß.
Rein objektiv trifft er seinen Gegenspieler mit offener Sohle im Brust/Bauchbereich. Auch wenn er wegzieht, ist das erstmal ein Treffer mit offener Sohle. Daher kann ich nachvollziehen, wieso der Schiri da rot gibt. Ich hätte es aber trotzdem nicht gemacht, weil er zurückzieht und ganz klar zum Ball geht anstatt den Spieler foulen zu wollen. Ist für mich auch kein rohes Spiel, weil der Gegenspieler keinerlei Rolle spielt. Er rennt ihm in den Fuß und nur deshalb wird es ein Treffer. Im Kopfbereich bzw. auf höhe des Kopfes würde ich das schon eher verstehen (wie bei Diaz). Eigentlich hätte man im Sinne der Linie hier Gelb und bei Diaz Rot geben müssen. Andersrum ist es komisch.
Also die 2 Spiele Sperre überrascht nicht und ist doch genau nach Regelwerk. Er hätte dafür nicht vom Platz fliegen müssen. Wenn es aber so gewertet wird, dann gibts da keinen Spielraum beim Strafmaß.
Rein objektiv trifft er seinen Gegenspieler mit offener Sohle im Brust/Bauchbereich. Auch wenn er wegzieht, ist das erstmal ein Treffer mit offener Sohle. Daher kann ich nachvollziehen, wieso der Schiri da rot gibt. Ich hätte es aber trotzdem nicht gemacht, weil er zurückzieht und ganz klar zum Ball geht anstatt den Spieler foulen zu wollen. Ist für mich auch kein rohes Spiel, weil der Gegenspieler keinerlei Rolle spielt. Er rennt ihm in den Fuß und nur deshalb wird es ein Treffer. Im Kopfbereich bzw. auf höhe des Kopfes würde ich das schon eher verstehen (wie bei Diaz). Eigentlich hätte man im Sinne der Linie hier Gelb und bei Diaz Rot geben müssen. Andersrum ist es komisch.
Naja nur weil die Regel während dem Spiel hart ausgelegt wurde, muss man ja nicht noch beim Strafmaß einen drauflegen. Wo kommen wir da hin?
Was wurde den draufgelegt? Es ist die normale Mindestsperrzeit.
Ich sehe in diesem ganzen Spiel gegen H96 nirgends diesen riesigen Skandal, der gerade überall durch die Schalker Kommentarspalten huscht.
Klar, jeder ist gefrustet, weil wir Dzeko dringend brauchen. Gerade wo nun das Spiel der Spiele ansteht. Trotzdem kann man auf dem Teppich bleiben.
Ich störe mich massiv an diesem Verschwörungsmythos um unseren S04. Seit der Meisterschaft der Herzen, haben sich einige Fans in eine gewisse Paranoia gegenüber DFL/DFB begeben und denken tatsächlich, die wollen mit aller Macht verhindern, dass S04 Erfolg hat.
Für mich der falsche Weg für einen großen Verein wie unseren S04. Man sollte versuchen eine "jetzt erst recht" Stimmung zu schaffen und es allen zu zeigen. Wobei ich da bei Muslic schon Hoffnung habe, dass er dies genau kanalisieren kann.
Was hat das mit Verschwörung zu tun? Die Rote Karte war völlig überzogen und wenn die Mindestsperrzeit nicht zum Vergehen passt, dann sollte sie eben reduziert werden. Die Frage sollte nicht sein "was hat der Schiri eingetragen und was steht in den Regeln", sondern "was ist angemessen" und da sind 2 Spiele komplett überzogen. Selbst ein Spiel ist schon überzogen, weil die 40 Minuten ohne Dzeko schon Strafe genug waren. Das ist ein Spiel was du ohne die Rote Karte mit 3:0 oder 4:0 nach Hause schaukelst. Wir haben Hannover komplett dominiert und selbst in Unterzahl kaum Chancen zugelassen.
Diese ewige "Ja aber das steht da so". Ja und? Wofür haben wir ein Sportgericht, wenn Ermessen ohnehin keine Rolle spielt. Kompletter Wahnsinn.
Zitat von nicocino
Edit zur Klarstellung: mir ist klar, dass man irgendwie auch für Rot argumentieren kann und dass es eben keine klare Fehlentscheidung ist (auch wenn es die DFB-Schiris da in der Vergangenheit bei deutlich schlimmeren Fouls oft bei Gelb belassen haben). Aber Gelb wäre eben auch vertretbar gewesen und dann finde ich zwei Spiele Sperre durch die Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichter einfach krass zu hart.
Edit zur Klarstellung: mir ist klar, dass man irgendwie auch für Rot argumentieren kann und dass es eben keine klare Fehlentscheidung ist (auch wenn es die DFB-Schiris da in der Vergangenheit bei deutlich schlimmeren Fouls oft bei Gelb belassen haben). Aber Gelb wäre eben auch vertretbar gewesen und dann finde ich zwei Spiele Sperre durch die Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichter einfach krass zu hart.
Gleiche Thematik. Man _KANN_ für Rot argumentieren. Ja in der Theorie. Im Kontext des Spiels, aber nicht und das wird einfach komplett missachtet. Sowohl in den Diskussionen hier, als bei der Bewertung durch das Sportgericht.
Nee sorry mein Lieber, aber so funktionieren Regeln einfach nicht. Wir müssen damit leben dass es Fehlentscheidungen gibt. Wir machen das System aber kein Stück gerechter wenn wir im Nachhinein die Regeln außer Kraft setzen und anders biegen. Es war eine (zu) harte Entscheidung und die Auslegung der Regel sicherlich nicht im Sinne der Regel und wofür sie gemacht ist. Aber es gibt eben Ermessensspielräume bei solchen Regeln die nicht klar schwarz/weiß sind. Das Sportgericht wählt ja dann als Reaktion das geringste Strafmaß. Ich wünsche mir auch dass der Einspruch Erfolg hat und fände es "moralisch fair" aber ich weiß nicht auf welcher Grundlage man das begründen soll.
Wenn selbst du sagst, dass die Entscheidung „zu hart“ war und nicht im Sinne der Regel, dann ist genau das der Punkt: Wozu gibt es ein Sportgericht, wenn nicht dafür, solche Fälle einzuordnen und zu korrigieren?
Das Argument „Regeln sind Regeln“ greift hier zu kurz. Regeln im Fußball sind bewusst mit Ermessensspielräumen versehen, weil Situationen eben nicht rein schwarz-weiß sind. Genau deshalb wird ja zwischen „kann Rot geben“ und „muss Rot geben“ unterschieden. Und wenn selbst viele sagen, Gelb wäre genauso vertretbar gewesen, dann liegt offensichtlich kein klarer, zwingender Rot-Fall vor.
Und selbst wenn man sagt: okay, der Schiri bewertet das als Platzverweis dann ist ja die nächste Frage, wie man das regeltechnisch einordnet. Für mich ist das eben kein rohes Spiel, sondern maximal unsportliches Verhalten. Er geht zum Ball, zieht zurück, keine aktive Gefährdung im Sinne eines brutalen Einsteigens. Und genau da geben die Regeln ja auch Spielraum her. Dann bist du eben nicht automatisch bei zwei Spielen, sondern kannst auch bei einem bleiben.
In so einem Fall muss das Sportgericht mehr tun, als nur formal die Mindestsperre abzunicken. Es geht nicht darum, Regeln „außer Kraft zu setzen“, sondern sie sinnvoll anzuwenden. Kontext gehört dazu: Bewegungsablauf, Intention, Intensität, tatsächliche Gefährdung. Wenn all das eher gegen ein grobes Foulspiel spricht, dann ist eine pauschale Zwei-Spiele-Sperre eben nicht angemessen, weil Gerechtigkeit eben nicht durch starres Anwenden entsteht, sondern durch Bewertung des Einzelfalls.
Wenn das Sportgericht diese Abwägung nicht ernsthaft vornimmt, reduziert es sich selbst auf eine reine Durchwink-Instanz. Und das kann nicht der Anspruch sein.
18.03.2026 - 11:47 Uhr
Zitat von Frolico
Entscheidend ist nur eines und zwar dass man die rote Karte geben kann und somit war es auch keine Fehlentscheidung. Dass ganz Schalke die Geschichte nun zum Skandal aufgeblasen hat, ist in meinen Augen pure Comedy. Da werden die abenteuerlichsten Erklärungsversuche aus der Schublade geholt und es scheint wohl Majestätsbeleidigung zu sein, wenn man einem Schalker eine rote Karte gibt.
Die rote Karte war vertretbar. Sehen alle außerhalb Schalke so. Hört mal mit der Jammerei auf.
Entscheidend ist nur eines und zwar dass man die rote Karte geben kann und somit war es auch keine Fehlentscheidung. Dass ganz Schalke die Geschichte nun zum Skandal aufgeblasen hat, ist in meinen Augen pure Comedy. Da werden die abenteuerlichsten Erklärungsversuche aus der Schublade geholt und es scheint wohl Majestätsbeleidigung zu sein, wenn man einem Schalker eine rote Karte gibt.
Die rote Karte war vertretbar. Sehen alle außerhalb Schalke so. Hört mal mit der Jammerei auf.
Ich sehe es genauso.
18.03.2026 - 12:07 Uhr
Zitat von prollister
Wenn selbst du sagst, dass die Entscheidung „zu hart“ war und nicht im Sinne der Regel, dann ist genau das der Punkt: Wozu gibt es ein Sportgericht, wenn nicht dafür, solche Fälle einzuordnen und zu korrigieren?
Das Argument „Regeln sind Regeln“ greift hier zu kurz. Regeln im Fußball sind bewusst mit Ermessensspielräumen versehen, weil Situationen eben nicht rein schwarz-weiß sind. Genau deshalb wird ja zwischen „kann Rot geben“ und „muss Rot geben“ unterschieden. Und wenn selbst viele sagen, Gelb wäre genauso vertretbar gewesen, dann liegt offensichtlich kein klarer, zwingender Rot-Fall vor.
Und selbst wenn man sagt: okay, der Schiri bewertet das als Platzverweis dann ist ja die nächste Frage, wie man das regeltechnisch einordnet. Für mich ist das eben kein rohes Spiel, sondern maximal unsportliches Verhalten. Er geht zum Ball, zieht zurück, keine aktive Gefährdung im Sinne eines brutalen Einsteigens. Und genau da geben die Regeln ja auch Spielraum her. Dann bist du eben nicht automatisch bei zwei Spielen, sondern kannst auch bei einem bleiben.
In so einem Fall muss das Sportgericht mehr tun, als nur formal die Mindestsperre abzunicken. Es geht nicht darum, Regeln „außer Kraft zu setzen“, sondern sie sinnvoll anzuwenden. Kontext gehört dazu: Bewegungsablauf, Intention, Intensität, tatsächliche Gefährdung. Wenn all das eher gegen ein grobes Foulspiel spricht, dann ist eine pauschale Zwei-Spiele-Sperre eben nicht angemessen, weil Gerechtigkeit eben nicht durch starres Anwenden entsteht, sondern durch Bewertung des Einzelfalls.
Wenn das Sportgericht diese Abwägung nicht ernsthaft vornimmt, reduziert es sich selbst auf eine reine Durchwink-Instanz. Und das kann nicht der Anspruch sein.
Zitat von bluesoul
Nee sorry mein Lieber, aber so funktionieren Regeln einfach nicht. Wir müssen damit leben dass es Fehlentscheidungen gibt. Wir machen das System aber kein Stück gerechter wenn wir im Nachhinein die Regeln außer Kraft setzen und anders biegen. Es war eine (zu) harte Entscheidung und die Auslegung der Regel sicherlich nicht im Sinne der Regel und wofür sie gemacht ist. Aber es gibt eben Ermessensspielräume bei solchen Regeln die nicht klar schwarz/weiß sind. Das Sportgericht wählt ja dann als Reaktion das geringste Strafmaß. Ich wünsche mir auch dass der Einspruch Erfolg hat und fände es "moralisch fair" aber ich weiß nicht auf welcher Grundlage man das begründen soll.
Zitat von prollister
Was hat das mit Verschwörung zu tun? Die Rote Karte war völlig überzogen und wenn die Mindestsperrzeit nicht zum Vergehen passt, dann sollte sie eben reduziert werden. Die Frage sollte nicht sein "was hat der Schiri eingetragen und was steht in den Regeln", sondern "was ist angemessen" und da sind 2 Spiele komplett überzogen. Selbst ein Spiel ist schon überzogen, weil die 40 Minuten ohne Dzeko schon Strafe genug waren. Das ist ein Spiel was du ohne die Rote Karte mit 3:0 oder 4:0 nach Hause schaukelst. Wir haben Hannover komplett dominiert und selbst in Unterzahl kaum Chancen zugelassen.
Diese ewige "Ja aber das steht da so". Ja und? Wofür haben wir ein Sportgericht, wenn Ermessen ohnehin keine Rolle spielt. Kompletter Wahnsinn.
Gleiche Thematik. Man _KANN_ für Rot argumentieren. Ja in der Theorie. Im Kontext des Spiels, aber nicht und das wird einfach komplett missachtet. Sowohl in den Diskussionen hier, als bei der Bewertung durch das Sportgericht.
Zitat von Bueraner_Jung
Was wurde den draufgelegt? Es ist die normale Mindestsperrzeit.
Ich sehe in diesem ganzen Spiel gegen H96 nirgends diesen riesigen Skandal, der gerade überall durch die Schalker Kommentarspalten huscht.
Klar, jeder ist gefrustet, weil wir Dzeko dringend brauchen. Gerade wo nun das Spiel der Spiele ansteht. Trotzdem kann man auf dem Teppich bleiben.
Ich störe mich massiv an diesem Verschwörungsmythos um unseren S04. Seit der Meisterschaft der Herzen, haben sich einige Fans in eine gewisse Paranoia gegenüber DFL/DFB begeben und denken tatsächlich, die wollen mit aller Macht verhindern, dass S04 Erfolg hat.
Für mich der falsche Weg für einen großen Verein wie unseren S04. Man sollte versuchen eine "jetzt erst recht" Stimmung zu schaffen und es allen zu zeigen. Wobei ich da bei Muslic schon Hoffnung habe, dass er dies genau kanalisieren kann.
Zitat von prollister
Naja nur weil die Regel während dem Spiel hart ausgelegt wurde, muss man ja nicht noch beim Strafmaß einen drauflegen. Wo kommen wir da hin?
Zitat von Sebow
Also die 2 Spiele Sperre überrascht nicht und ist doch genau nach Regelwerk. Er hätte dafür nicht vom Platz fliegen müssen. Wenn es aber so gewertet wird, dann gibts da keinen Spielraum beim Strafmaß.
Rein objektiv trifft er seinen Gegenspieler mit offener Sohle im Brust/Bauchbereich. Auch wenn er wegzieht, ist das erstmal ein Treffer mit offener Sohle. Daher kann ich nachvollziehen, wieso der Schiri da rot gibt. Ich hätte es aber trotzdem nicht gemacht, weil er zurückzieht und ganz klar zum Ball geht anstatt den Spieler foulen zu wollen. Ist für mich auch kein rohes Spiel, weil der Gegenspieler keinerlei Rolle spielt. Er rennt ihm in den Fuß und nur deshalb wird es ein Treffer. Im Kopfbereich bzw. auf höhe des Kopfes würde ich das schon eher verstehen (wie bei Diaz). Eigentlich hätte man im Sinne der Linie hier Gelb und bei Diaz Rot geben müssen. Andersrum ist es komisch.
Also die 2 Spiele Sperre überrascht nicht und ist doch genau nach Regelwerk. Er hätte dafür nicht vom Platz fliegen müssen. Wenn es aber so gewertet wird, dann gibts da keinen Spielraum beim Strafmaß.
Rein objektiv trifft er seinen Gegenspieler mit offener Sohle im Brust/Bauchbereich. Auch wenn er wegzieht, ist das erstmal ein Treffer mit offener Sohle. Daher kann ich nachvollziehen, wieso der Schiri da rot gibt. Ich hätte es aber trotzdem nicht gemacht, weil er zurückzieht und ganz klar zum Ball geht anstatt den Spieler foulen zu wollen. Ist für mich auch kein rohes Spiel, weil der Gegenspieler keinerlei Rolle spielt. Er rennt ihm in den Fuß und nur deshalb wird es ein Treffer. Im Kopfbereich bzw. auf höhe des Kopfes würde ich das schon eher verstehen (wie bei Diaz). Eigentlich hätte man im Sinne der Linie hier Gelb und bei Diaz Rot geben müssen. Andersrum ist es komisch.
Naja nur weil die Regel während dem Spiel hart ausgelegt wurde, muss man ja nicht noch beim Strafmaß einen drauflegen. Wo kommen wir da hin?
Was wurde den draufgelegt? Es ist die normale Mindestsperrzeit.
Ich sehe in diesem ganzen Spiel gegen H96 nirgends diesen riesigen Skandal, der gerade überall durch die Schalker Kommentarspalten huscht.
Klar, jeder ist gefrustet, weil wir Dzeko dringend brauchen. Gerade wo nun das Spiel der Spiele ansteht. Trotzdem kann man auf dem Teppich bleiben.
Ich störe mich massiv an diesem Verschwörungsmythos um unseren S04. Seit der Meisterschaft der Herzen, haben sich einige Fans in eine gewisse Paranoia gegenüber DFL/DFB begeben und denken tatsächlich, die wollen mit aller Macht verhindern, dass S04 Erfolg hat.
Für mich der falsche Weg für einen großen Verein wie unseren S04. Man sollte versuchen eine "jetzt erst recht" Stimmung zu schaffen und es allen zu zeigen. Wobei ich da bei Muslic schon Hoffnung habe, dass er dies genau kanalisieren kann.
Was hat das mit Verschwörung zu tun? Die Rote Karte war völlig überzogen und wenn die Mindestsperrzeit nicht zum Vergehen passt, dann sollte sie eben reduziert werden. Die Frage sollte nicht sein "was hat der Schiri eingetragen und was steht in den Regeln", sondern "was ist angemessen" und da sind 2 Spiele komplett überzogen. Selbst ein Spiel ist schon überzogen, weil die 40 Minuten ohne Dzeko schon Strafe genug waren. Das ist ein Spiel was du ohne die Rote Karte mit 3:0 oder 4:0 nach Hause schaukelst. Wir haben Hannover komplett dominiert und selbst in Unterzahl kaum Chancen zugelassen.
Diese ewige "Ja aber das steht da so". Ja und? Wofür haben wir ein Sportgericht, wenn Ermessen ohnehin keine Rolle spielt. Kompletter Wahnsinn.
Zitat von nicocino
Edit zur Klarstellung: mir ist klar, dass man irgendwie auch für Rot argumentieren kann und dass es eben keine klare Fehlentscheidung ist (auch wenn es die DFB-Schiris da in der Vergangenheit bei deutlich schlimmeren Fouls oft bei Gelb belassen haben). Aber Gelb wäre eben auch vertretbar gewesen und dann finde ich zwei Spiele Sperre durch die Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichter einfach krass zu hart.
Edit zur Klarstellung: mir ist klar, dass man irgendwie auch für Rot argumentieren kann und dass es eben keine klare Fehlentscheidung ist (auch wenn es die DFB-Schiris da in der Vergangenheit bei deutlich schlimmeren Fouls oft bei Gelb belassen haben). Aber Gelb wäre eben auch vertretbar gewesen und dann finde ich zwei Spiele Sperre durch die Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichter einfach krass zu hart.
Gleiche Thematik. Man _KANN_ für Rot argumentieren. Ja in der Theorie. Im Kontext des Spiels, aber nicht und das wird einfach komplett missachtet. Sowohl in den Diskussionen hier, als bei der Bewertung durch das Sportgericht.
Nee sorry mein Lieber, aber so funktionieren Regeln einfach nicht. Wir müssen damit leben dass es Fehlentscheidungen gibt. Wir machen das System aber kein Stück gerechter wenn wir im Nachhinein die Regeln außer Kraft setzen und anders biegen. Es war eine (zu) harte Entscheidung und die Auslegung der Regel sicherlich nicht im Sinne der Regel und wofür sie gemacht ist. Aber es gibt eben Ermessensspielräume bei solchen Regeln die nicht klar schwarz/weiß sind. Das Sportgericht wählt ja dann als Reaktion das geringste Strafmaß. Ich wünsche mir auch dass der Einspruch Erfolg hat und fände es "moralisch fair" aber ich weiß nicht auf welcher Grundlage man das begründen soll.
Wenn selbst du sagst, dass die Entscheidung „zu hart“ war und nicht im Sinne der Regel, dann ist genau das der Punkt: Wozu gibt es ein Sportgericht, wenn nicht dafür, solche Fälle einzuordnen und zu korrigieren?
Das Argument „Regeln sind Regeln“ greift hier zu kurz. Regeln im Fußball sind bewusst mit Ermessensspielräumen versehen, weil Situationen eben nicht rein schwarz-weiß sind. Genau deshalb wird ja zwischen „kann Rot geben“ und „muss Rot geben“ unterschieden. Und wenn selbst viele sagen, Gelb wäre genauso vertretbar gewesen, dann liegt offensichtlich kein klarer, zwingender Rot-Fall vor.
Und selbst wenn man sagt: okay, der Schiri bewertet das als Platzverweis dann ist ja die nächste Frage, wie man das regeltechnisch einordnet. Für mich ist das eben kein rohes Spiel, sondern maximal unsportliches Verhalten. Er geht zum Ball, zieht zurück, keine aktive Gefährdung im Sinne eines brutalen Einsteigens. Und genau da geben die Regeln ja auch Spielraum her. Dann bist du eben nicht automatisch bei zwei Spielen, sondern kannst auch bei einem bleiben.
In so einem Fall muss das Sportgericht mehr tun, als nur formal die Mindestsperre abzunicken. Es geht nicht darum, Regeln „außer Kraft zu setzen“, sondern sie sinnvoll anzuwenden. Kontext gehört dazu: Bewegungsablauf, Intention, Intensität, tatsächliche Gefährdung. Wenn all das eher gegen ein grobes Foulspiel spricht, dann ist eine pauschale Zwei-Spiele-Sperre eben nicht angemessen, weil Gerechtigkeit eben nicht durch starres Anwenden entsteht, sondern durch Bewertung des Einzelfalls.
Wenn das Sportgericht diese Abwägung nicht ernsthaft vornimmt, reduziert es sich selbst auf eine reine Durchwink-Instanz. Und das kann nicht der Anspruch sein.
Die älteren unter uns werden sich erinnern, dass es im Fußball den Grundsatz der Tatsachenentscheidung gibt. Der besagt vereinfacht folgendes:
"Eine Tatsachenentscheidung im Fußball ist eine unanfechtbare Tatsachenfeststellung oder Bewertung durch den Schiedsrichter während eines Spiels (z. B. Foul, Abseits, Tor/kein Tor). Sie ist endgültig, auch wenn Fernsehbilder den Irrtum beweisen. Nur bei einem Regelverstoß (falsche Anwendung der Regeln, nicht falsche Wahrnehmung) ist ein Einspruch theoretisch möglich."
Eine solche hat der Schiedsrichter getroffen und das Sportgericht darf sie nicht aushebeln, da der Schiedsrichter zwar "zu hart" aber trotzdem noch im Rahmen seines Ermessensspielraums bewegt hat.
Der Sachverhalt "rohes Spiel" wäre damit gesetzt und das Sportgericht muss die zugehörige Regel anwenden, darf sie aber nicht neu definieren.
Zu unserem Pech gilt bei rohem Spiel die Untergrenze von zwei Spielen und alles andere ,als dass die jetzt auch bestätigt werden, würde mich doch sehr verwundern.
18.03.2026 - 12:12 Uhr
Zitat von twarg
Der Sachverhalt "rohes Spiel" wäre damit gesetzt und das Sportgericht muss die zugehörige Regel anwenden, darf sie aber nicht neu definieren.
Zu unserem Pech gilt bei rohem Spiel die Untergrenze von zwei Spielen und alles andere ,als dass die jetzt auch bestätigt werden, würde mich doch sehr verwundern.
Der Sachverhalt "rohes Spiel" wäre damit gesetzt und das Sportgericht muss die zugehörige Regel anwenden, darf sie aber nicht neu definieren.
Zu unserem Pech gilt bei rohem Spiel die Untergrenze von zwei Spielen und alles andere ,als dass die jetzt auch bestätigt werden, würde mich doch sehr verwundern.
Und das ist doch die Krux an der Sache: der Feldschiedsrichter entscheidet durch seine rote Karte die Länge der Sperre und das kann meiner Meinung nach in der heutigen Zeit mehr sein. Ist ja nicht so, als wenn sich das Sportgericht, anders als im Kreisliga-Fußball, kein eigenes Bild machen kann.
18.03.2026 - 13:20 Uhr
Zitat von nicocino
Und das ist doch die Krux an der Sache: der Feldschiedsrichter entscheidet durch seine rote Karte die Länge der Sperre und das kann meiner Meinung nach in der heutigen Zeit mehr sein. Ist ja nicht so, als wenn sich das Sportgericht, anders als im Kreisliga-Fußball, kein eigenes Bild machen kann.
Zitat von twarg
Der Sachverhalt "rohes Spiel" wäre damit gesetzt und das Sportgericht muss die zugehörige Regel anwenden, darf sie aber nicht neu definieren.
Zu unserem Pech gilt bei rohem Spiel die Untergrenze von zwei Spielen und alles andere ,als dass die jetzt auch bestätigt werden, würde mich doch sehr verwundern.
Der Sachverhalt "rohes Spiel" wäre damit gesetzt und das Sportgericht muss die zugehörige Regel anwenden, darf sie aber nicht neu definieren.
Zu unserem Pech gilt bei rohem Spiel die Untergrenze von zwei Spielen und alles andere ,als dass die jetzt auch bestätigt werden, würde mich doch sehr verwundern.
Und das ist doch die Krux an der Sache: der Feldschiedsrichter entscheidet durch seine rote Karte die Länge der Sperre und das kann meiner Meinung nach in der heutigen Zeit mehr sein. Ist ja nicht so, als wenn sich das Sportgericht, anders als im Kreisliga-Fußball, kein eigenes Bild machen kann.
Aus meiner Sicht gehört das zum Spiel. Man hat sich im Fußball auf Vorgehensweisen geeinigt, und diese im Regelwerk verankert. Wie im allgemeinen Leben ist die Gerichtsbarkeit getrennt von denen, die regeln oder Gesetze verabschieden. Gerichte sind nicht für eine Änderung der Regeln zuständig, können aber durchaus den Regelschaffenden vor Augen führen, dass es sinnvoll ist bestimmte Dinge zu hinterfragen. Das passiert aber sicher nicht in diesem Einzelfall.
Die Crux sehe ich im Fußball zurzeit vor allem darin, dass sich viele VAR nicht verhalten wie das Sportgericht. Viele VAR treffen einfach eine eigene Ermessensentscheidung und greifen dann ein. Eigentlich wäre es die Aufgabe des VAR einfach nur zu überlegen, ob sich der SR im Ermessensspielraum bewegt oder nicht. Tut er das, darf der VAR nicht eingreifen, denn er hebt die Tatsachenentscheidung auf, was nur bei objektiver Fehlentscheidung zulässig ist.
Beispielhaft sieht man das bei folgendem Vergleich:
In unserem Hinspiel gegen Kaiserslautern spricht der Schiedsrichter eine rote Karte wegen rohen Spiels gegen einen Kaiserslauterer aus. Als Entscheidung hart aber im Rahmen des Ermessensspielraum und damit eine Tatsachenentscheiduung. Der VAR respektiert den Ermessensspielraum des SR aber nicht und greift ein. Ergebnis Gelb und keine Sperre statt zwei Spielen Sperre für rohes Spiel.
Jetzt gegen Dzeko ein hartes aber im Rahmen des Ermessensspielraums vertretbares rot. Der VAR respektiert das Ermessen des SR und meldet sich nicht. Also keine Chance auf Gelb sondern zwei Spiele Sperre.
Das wichtigste ist daher aus meiner Sicht als erstes allen VAR klargemacht wird, dass ihr eigenes Ermessen uninteressant ist, und sie sich nur rühren dürfen, wenn der SR seinen eigenen Spielraum verletzt.
18.03.2026 - 13:47 Uhr
Zitat von zorei
Ich sehe es genauso.
Zitat von Frolico
Entscheidend ist nur eines und zwar dass man die rote Karte geben kann und somit war es auch keine Fehlentscheidung. Dass ganz Schalke die Geschichte nun zum Skandal aufgeblasen hat, ist in meinen Augen pure Comedy. Da werden die abenteuerlichsten Erklärungsversuche aus der Schublade geholt und es scheint wohl Majestätsbeleidigung zu sein, wenn man einem Schalker eine rote Karte gibt.
Die rote Karte war vertretbar. Sehen alle außerhalb Schalke so. Hört mal mit der Jammerei auf.
Entscheidend ist nur eines und zwar dass man die rote Karte geben kann und somit war es auch keine Fehlentscheidung. Dass ganz Schalke die Geschichte nun zum Skandal aufgeblasen hat, ist in meinen Augen pure Comedy. Da werden die abenteuerlichsten Erklärungsversuche aus der Schublade geholt und es scheint wohl Majestätsbeleidigung zu sein, wenn man einem Schalker eine rote Karte gibt.
Die rote Karte war vertretbar. Sehen alle außerhalb Schalke so. Hört mal mit der Jammerei auf.
Ich sehe es genauso.
Ganz Schalke redet über einen Skandal? Das ist doch Unsinn!
Es gibt alleine hier im Forum mehrere Schalker, die sagen, dass die rote Karte überzogen war, aber keine eindeutige Fehlentscheidung.
18.03.2026 - 14:19 Uhr
Zitat von twarg
Aus meiner Sicht gehört das zum Spiel. Man hat sich im Fußball auf Vorgehensweisen geeinigt, und diese im Regelwerk verankert. Wie im allgemeinen Leben ist die Gerichtsbarkeit getrennt von denen, die regeln oder Gesetze verabschieden. Gerichte sind nicht für eine Änderung der Regeln zuständig, können aber durchaus den Regelschaffenden vor Augen führen, dass es sinnvoll ist bestimmte Dinge zu hinterfragen. Das passiert aber sicher nicht in diesem Einzelfall.
Die Crux sehe ich im Fußball zurzeit vor allem darin, dass sich viele VAR nicht verhalten wie das Sportgericht. Viele VAR treffen einfach eine eigene Ermessensentscheidung und greifen dann ein. Eigentlich wäre es die Aufgabe des VAR einfach nur zu überlegen, ob sich der SR im Ermessensspielraum bewegt oder nicht. Tut er das, darf der VAR nicht eingreifen, denn er hebt die Tatsachenentscheidung auf, was nur bei objektiver Fehlentscheidung zulässig ist.
Beispielhaft sieht man das bei folgendem Vergleich:
In unserem Hinspiel gegen Kaiserslautern spricht der Schiedsrichter eine rote Karte wegen rohen Spiels gegen einen Kaiserslauterer aus. Als Entscheidung hart aber im Rahmen des Ermessensspielraum und damit eine Tatsachenentscheiduung. Der VAR respektiert den Ermessensspielraum des SR aber nicht und greift ein. Ergebnis Gelb und keine Sperre statt zwei Spielen Sperre für rohes Spiel.
Jetzt gegen Dzeko ein hartes aber im Rahmen des Ermessensspielraums vertretbares rot. Der VAR respektiert das Ermessen des SR und meldet sich nicht. Also keine Chance auf Gelb sondern zwei Spiele Sperre.
Das wichtigste ist daher aus meiner Sicht als erstes allen VAR klargemacht wird, dass ihr eigenes Ermessen uninteressant ist, und sie sich nur rühren dürfen, wenn der SR seinen eigenen Spielraum verletzt.
Zitat von nicocino
Und das ist doch die Krux an der Sache: der Feldschiedsrichter entscheidet durch seine rote Karte die Länge der Sperre und das kann meiner Meinung nach in der heutigen Zeit mehr sein. Ist ja nicht so, als wenn sich das Sportgericht, anders als im Kreisliga-Fußball, kein eigenes Bild machen kann.
Zitat von twarg
Der Sachverhalt "rohes Spiel" wäre damit gesetzt und das Sportgericht muss die zugehörige Regel anwenden, darf sie aber nicht neu definieren.
Zu unserem Pech gilt bei rohem Spiel die Untergrenze von zwei Spielen und alles andere ,als dass die jetzt auch bestätigt werden, würde mich doch sehr verwundern.
Der Sachverhalt "rohes Spiel" wäre damit gesetzt und das Sportgericht muss die zugehörige Regel anwenden, darf sie aber nicht neu definieren.
Zu unserem Pech gilt bei rohem Spiel die Untergrenze von zwei Spielen und alles andere ,als dass die jetzt auch bestätigt werden, würde mich doch sehr verwundern.
Und das ist doch die Krux an der Sache: der Feldschiedsrichter entscheidet durch seine rote Karte die Länge der Sperre und das kann meiner Meinung nach in der heutigen Zeit mehr sein. Ist ja nicht so, als wenn sich das Sportgericht, anders als im Kreisliga-Fußball, kein eigenes Bild machen kann.
Aus meiner Sicht gehört das zum Spiel. Man hat sich im Fußball auf Vorgehensweisen geeinigt, und diese im Regelwerk verankert. Wie im allgemeinen Leben ist die Gerichtsbarkeit getrennt von denen, die regeln oder Gesetze verabschieden. Gerichte sind nicht für eine Änderung der Regeln zuständig, können aber durchaus den Regelschaffenden vor Augen führen, dass es sinnvoll ist bestimmte Dinge zu hinterfragen. Das passiert aber sicher nicht in diesem Einzelfall.
Die Crux sehe ich im Fußball zurzeit vor allem darin, dass sich viele VAR nicht verhalten wie das Sportgericht. Viele VAR treffen einfach eine eigene Ermessensentscheidung und greifen dann ein. Eigentlich wäre es die Aufgabe des VAR einfach nur zu überlegen, ob sich der SR im Ermessensspielraum bewegt oder nicht. Tut er das, darf der VAR nicht eingreifen, denn er hebt die Tatsachenentscheidung auf, was nur bei objektiver Fehlentscheidung zulässig ist.
Beispielhaft sieht man das bei folgendem Vergleich:
In unserem Hinspiel gegen Kaiserslautern spricht der Schiedsrichter eine rote Karte wegen rohen Spiels gegen einen Kaiserslauterer aus. Als Entscheidung hart aber im Rahmen des Ermessensspielraum und damit eine Tatsachenentscheiduung. Der VAR respektiert den Ermessensspielraum des SR aber nicht und greift ein. Ergebnis Gelb und keine Sperre statt zwei Spielen Sperre für rohes Spiel.
Jetzt gegen Dzeko ein hartes aber im Rahmen des Ermessensspielraums vertretbares rot. Der VAR respektiert das Ermessen des SR und meldet sich nicht. Also keine Chance auf Gelb sondern zwei Spiele Sperre.
Das wichtigste ist daher aus meiner Sicht als erstes allen VAR klargemacht wird, dass ihr eigenes Ermessen uninteressant ist, und sie sich nur rühren dürfen, wenn der SR seinen eigenen Spielraum verletzt.
Das ist ein guter Aspekt. Diese Fehlerquelle wird sich allerdings nicht beheben lassen, solange man Hauptschiedsrichter zwischendrin vor den Monitor in Köln setzt, die es gewohnt sind, selbst die Letztentscheidung zu treffen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Diego04 am 18.03.2026 um 14:19 Uhr bearbeitet
18.03.2026 - 16:11 Uhr
Ist es eigentlich üblich, dass es bei Einspruch eine mündliche Verhandlung gibt oder ist damit schon die erste Hürde genommen, dass zumindest eine gewisse Chance besteht? Wenn Baumann extra nach Frankfurt reist wird sich der Verein ja zumindest etwas mehr als eine theoretische Chance ausrechnen, es sei denn es wird nur für die Medien/Fans zur Show gemacht. Aber das denke ich nicht.
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