| Geburtsdatum | 21.07.1974 |
|---|---|
| Alter | 52 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | SV Werder Bremen |
Daniel Thioune [Trainer]
08.02.2022 - 13:07 Uhr
01.10.2025 - 09:33 Uhr
Jesses…. was geht denn hier gerade ab?
Sich hier gegenseitig zu zerfleischen und anzufeinden bringt uns doch auch nicht weiter!
Jeder hat seine Meinung… und das ist auch in Ordnung. Und vielleicht sieht jeder die Situation auch etwas anders bzw. bewertet sie anders.
Wir stehen vor vielen Tatsachen und jeder zieht SEINE Schlüsse daraus.
Nennen wir mal einige Tatsachen:
1. DT hat bei uns einen der besten Punkteschnitte pro Spiel.
2. DT hat Fortuna in seiner bisherigen Zeit im oberen Drittel gehalten, es sogar in die Relegation geschafft.
3. Die Relegation ging unglücklich aus -es sei dahin gestellt, ob Coaching-Fehler oder der Fußballgott es nicht wollte- und DT hat es geschafft, die Mannschaft mental stark und stabil zu halten, viele wären oder sind schon nach solchen Erlebnissen abgeschmiert.
4. Seit Übernahme durch DT -ok… vorher auch schon- ist kein klares Spielsystem zu erkennen.
5. Die planlose Spielweise fliegt uns momentan ziemlich um die Ohren.
Ich für meinen Teil ziehe daraus eben die Schlüsse, die ich in meinem Post -mit dem ich diesen Thread ja wieder ins Leben rief *weg duck* 😆- schon geschildert habe.
Nochmal… ich mag DT, finde ihn mega sympathisch, aber das alleine bringt keinen Erfolg.
In meinen Augen redet er die Gegner stark und erklärt, man müsse sich nach ihnen richten. Im Umkehrschluss redet er aber dadurch die eigene Mannschaft schwach, auch wenn er das nicht so sagt und auch bestimmt nicht so meint. Respekt vor dem Gegner ist richtig, aber der Gegner sollte sich nach der eigenen Mannschaft richten und nicht umgekehrt, auch wenn das mit Sicherheit nicht immer der Fall sein wird und kann. Aber dann muss man im Spiel reagieren und ein weiteres System parat haben, um den Gegner unter Druck zu setzen. Und genau das alles fehlt mir bei DT, unsere Mannen rennen mittlerweile wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen über das Grün, und das ist für mich kein Spielsystem, auch wenn sie mit mehr Glück als Verstand das ein oder andere Spiel mal gewinnen.
Von DT hört man Woche für Woche dieselben Floskeln, vor und nach einem Spiel.
Und schauen wir mal zurück, beim HSV war es nicht anders oder besser, da hat man halt das Ganze relativ schnell bemerkt und die Schlüsse daraus gezogen.
Und somit denke ich, dass ein Wechsel auf der sehr bedeutenden Trainerposition doch so langsam Not tut, auch wenn ich eigentlich ein Verfechter der Kontinuität bin.
Also bleibt bitte sachlich, denkt euch von mir aus „so ein Dünnschiss“ oder anderes, aber geht euch nicht an die Gurgel. 😉
Sich hier gegenseitig zu zerfleischen und anzufeinden bringt uns doch auch nicht weiter!
Jeder hat seine Meinung… und das ist auch in Ordnung. Und vielleicht sieht jeder die Situation auch etwas anders bzw. bewertet sie anders.
Wir stehen vor vielen Tatsachen und jeder zieht SEINE Schlüsse daraus.
Nennen wir mal einige Tatsachen:
1. DT hat bei uns einen der besten Punkteschnitte pro Spiel.
2. DT hat Fortuna in seiner bisherigen Zeit im oberen Drittel gehalten, es sogar in die Relegation geschafft.
3. Die Relegation ging unglücklich aus -es sei dahin gestellt, ob Coaching-Fehler oder der Fußballgott es nicht wollte- und DT hat es geschafft, die Mannschaft mental stark und stabil zu halten, viele wären oder sind schon nach solchen Erlebnissen abgeschmiert.
4. Seit Übernahme durch DT -ok… vorher auch schon- ist kein klares Spielsystem zu erkennen.
5. Die planlose Spielweise fliegt uns momentan ziemlich um die Ohren.
Ich für meinen Teil ziehe daraus eben die Schlüsse, die ich in meinem Post -mit dem ich diesen Thread ja wieder ins Leben rief *weg duck* 😆- schon geschildert habe.
Nochmal… ich mag DT, finde ihn mega sympathisch, aber das alleine bringt keinen Erfolg.
In meinen Augen redet er die Gegner stark und erklärt, man müsse sich nach ihnen richten. Im Umkehrschluss redet er aber dadurch die eigene Mannschaft schwach, auch wenn er das nicht so sagt und auch bestimmt nicht so meint. Respekt vor dem Gegner ist richtig, aber der Gegner sollte sich nach der eigenen Mannschaft richten und nicht umgekehrt, auch wenn das mit Sicherheit nicht immer der Fall sein wird und kann. Aber dann muss man im Spiel reagieren und ein weiteres System parat haben, um den Gegner unter Druck zu setzen. Und genau das alles fehlt mir bei DT, unsere Mannen rennen mittlerweile wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen über das Grün, und das ist für mich kein Spielsystem, auch wenn sie mit mehr Glück als Verstand das ein oder andere Spiel mal gewinnen.
Von DT hört man Woche für Woche dieselben Floskeln, vor und nach einem Spiel.
Und schauen wir mal zurück, beim HSV war es nicht anders oder besser, da hat man halt das Ganze relativ schnell bemerkt und die Schlüsse daraus gezogen.
Und somit denke ich, dass ein Wechsel auf der sehr bedeutenden Trainerposition doch so langsam Not tut, auch wenn ich eigentlich ein Verfechter der Kontinuität bin.
Also bleibt bitte sachlich, denkt euch von mir aus „so ein Dünnschiss“ oder anderes, aber geht euch nicht an die Gurgel. 😉
01.10.2025 - 12:07 Uhr
Ich sehen mich auch nach "Veränderung" und einem attraktiveren Spiel.
Aber ich denke es wird bei uns so ausgehen wie in Gladbach: Man folgt den Vereinfachern und Sündenbocksuchern, feuert den Trainer und stellt dann fest, daß
A - es der Trainer alleine wohl doch nicht gewesen ist
B - es nicht nur besser, sondern auch schlechter werden kann
Man kann aus einem Mittelfeldplatz nicht nur TOP3, sondern auch Abstiegskampf machen.. gar kein Problem.
Aber ich denke es wird bei uns so ausgehen wie in Gladbach: Man folgt den Vereinfachern und Sündenbocksuchern, feuert den Trainer und stellt dann fest, daß
A - es der Trainer alleine wohl doch nicht gewesen ist
B - es nicht nur besser, sondern auch schlechter werden kann
Man kann aus einem Mittelfeldplatz nicht nur TOP3, sondern auch Abstiegskampf machen.. gar kein Problem.
01.10.2025 - 12:50 Uhr
Zitat von wittel05
Ich sehen mich auch nach "Veränderung" und einem attraktiveren Spiel.
Aber ich denke es wird bei uns so ausgehen wie in Gladbach: Man folgt den Vereinfachern und Sündenbocksuchern, feuert den Trainer und stellt dann fest, daß
A - es der Trainer alleine wohl doch nicht gewesen ist
B - es nicht nur besser, sondern auch schlechter werden kann
Man kann aus einem Mittelfeldplatz nicht nur TOP3, sondern auch Abstiegskampf machen.. gar kein Problem.
Ich sehen mich auch nach "Veränderung" und einem attraktiveren Spiel.
Aber ich denke es wird bei uns so ausgehen wie in Gladbach: Man folgt den Vereinfachern und Sündenbocksuchern, feuert den Trainer und stellt dann fest, daß
A - es der Trainer alleine wohl doch nicht gewesen ist
B - es nicht nur besser, sondern auch schlechter werden kann
Man kann aus einem Mittelfeldplatz nicht nur TOP3, sondern auch Abstiegskampf machen.. gar kein Problem.
Man kann richtig heraus lesen wie beleidigt du darüber bist, dass dein "Whataboutism" im vorangegangenen Text nicht so "positiv" angekommen ist.
Mönchengladbach ist ein gutes Beispiel. Allerdings anders als du hier argumentierst. Die Einkaufspolitik von Virkus war ähnlich ambitionslos wie der Spielstil unseres Übungsleiters. Und auch BMG hätte wahrscheinlich gut daran getan Seoane früher auszutauschen.
Ähnlich wie du wollen die meisten hier beim Fußball unterhalten werden. Das findet unter Thioune nur noch selten statt. Letzte Saison war es schon schwierig, diese Saison feiern wir die Mannschaft dafür, dass sie Kampf und EInsatz in einem "do or die Spiel" für den Trainer gezeigt hat. Spielerisch ist es einfach nichts und dafür wurde der Kader nicht zusammengestellt.
Klaus Allofs hat bei seiner Übernahme das Ziel Aufstieg ausgerufen. Dementsprechend stellt er Jahr für Jahr einen ambitionierten Kader zusammen. Ob der Kader auch immer so gut ist wie man denkt, darüber lässt sich sicherlich streiten, aber die Art und Weise wie es angegangen wird sagt mir, dass man ambitioniert an die Saison heran geht.
Auf dem Platz sieht das dann irgendwie aber alles nicht so ambitioniert aus. Von einem eher defensiven Ansatz ist man inzwischen dazu übergegangen den Bus zu parken. Dies ist weder ansehnlich noch entspricht es den stärken des Kaders. Zusätzlich glaube ich auch nicht, dass man mit diesem destruktiven SPielstil wird Spieler wie, Rasmussen, Hettwer, Sotiris etc. entwickeln können.
Wenn der super sympathische Thioune bleibt, wird sich wahrscheinlich wenig ändern. Am Ende wird sicherlich ein einstelliger Tabellenplatz dabei rauskommen. Dann aber sollte Allofs gehen, denn Thioune ist nicht der Trainer für seine ambitionierten Ziele (bzw. Kader).
01.10.2025 - 13:46 Uhr
@Ferris_Bueller : Also was mich wirklich aufregt ist der zum Teil respektlose und auch wenig reflektierte Umgang mit unseren sportlichen Verantwortlichen. Als Anhänger des Vereins sollten sie grundsätzlich als "welche von uns" angesehen werden, die sich bemühen den Verein nach vorne zu bringen. Das wird nicht immer gut und manchmal auch nicht ausreichend sein und vielleicht auch ein Grund Veränderungen anzustreben, aber dann in einem solchen Forum anonym Beleidigungen, Gift und Galle auszustoßen und das auch noch mit der lächerlichen Anmaßung das viel besser beurteilen können - das ist eine Mischung aus Respekt-/Niveaulosigkeit und Anmaßung die einen sprachlos macht. Es bleibt dann halt der Eindruck eines "schlechten" Forums, wo weitgehend Ahnungslose ihre emotionale Unausgeglichenheit abreagieren.
Das ist alles relativ unabhängig davon, ob Daniel Thioune nun Trainer bleibt oder bleiben sollte.
Das ist alles relativ unabhängig davon, ob Daniel Thioune nun Trainer bleibt oder bleiben sollte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wittel05 am 01.10.2025 um 13:47 Uhr bearbeitet
01.10.2025 - 15:13 Uhr
Zitat von wittel05
@Ferris_Bueller : Also was mich wirklich aufregt ist der zum Teil respektlose und auch wenig reflektierte Umgang mit unseren sportlichen Verantwortlichen. Als Anhänger des Vereins sollten sie grundsätzlich als "welche von uns" angesehen werden, die sich bemühen den Verein nach vorne zu bringen. Das wird nicht immer gut und manchmal auch nicht ausreichend sein und vielleicht auch ein Grund Veränderungen anzustreben, aber dann in einem solchen Forum anonym Beleidigungen, Gift und Galle auszustoßen und das auch noch mit der lächerlichen Anmaßung das viel besser beurteilen können - das ist eine Mischung aus Respekt-/Niveaulosigkeit und Anmaßung die einen sprachlos macht. Es bleibt dann halt der Eindruck eines "schlechten" Forums, wo weitgehend Ahnungslose ihre emotionale Unausgeglichenheit abreagieren.
Das ist alles relativ unabhängig davon, ob Daniel Thioune nun Trainer bleibt oder bleiben sollte.
@Ferris_Bueller : Also was mich wirklich aufregt ist der zum Teil respektlose und auch wenig reflektierte Umgang mit unseren sportlichen Verantwortlichen. Als Anhänger des Vereins sollten sie grundsätzlich als "welche von uns" angesehen werden, die sich bemühen den Verein nach vorne zu bringen. Das wird nicht immer gut und manchmal auch nicht ausreichend sein und vielleicht auch ein Grund Veränderungen anzustreben, aber dann in einem solchen Forum anonym Beleidigungen, Gift und Galle auszustoßen und das auch noch mit der lächerlichen Anmaßung das viel besser beurteilen können - das ist eine Mischung aus Respekt-/Niveaulosigkeit und Anmaßung die einen sprachlos macht. Es bleibt dann halt der Eindruck eines "schlechten" Forums, wo weitgehend Ahnungslose ihre emotionale Unausgeglichenheit abreagieren.
Das ist alles relativ unabhängig davon, ob Daniel Thioune nun Trainer bleibt oder bleiben sollte.
Putzig, @wittel05 , dass dasjenige was du anprangerst 1:1 von dir ausgeübt wird. Eben nur in elaboriertem Code und nicht in Alltagssprache.
Macht es das besser? Imho definitiv nicht. Ich halte es sogar für viel perfider, versuchst du doch, dich hier als Opfer zu positionieren, obschon du eher Täter bist.
Ich persönlich finde es unerträglich, wenn hier aus der Anonymität (die du ja witziger Weise selbst hervorhebst, wenngleich in einem deiner Agenda folgenden Kontext) heraus Unterstellungen wie "emotionale Unausgeglichenheit", "lächerliche Anmaßung" und "Respekt-/Niveaulosigkeit" auf andere projiziert werden anstatt sich Mal an die eigene Nase zu fassen.
Ich für meinen Teil werde dich und deine Posts hier ab sofort komplett ignorieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von F95_Willich am 01.10.2025 um 15:14 Uhr bearbeitet
01.10.2025 - 17:23 Uhr
Zitat von wittel05
Es ist nachvollziehbar sich das Leben einfach zu machen und alle Probleme zu personalisieren. Wir spielen schlecht - schmeißen wir den Trainer raus. Nicht ohne ihn vorher übelst zu beschimpfen. Wenn das nicht reicht den Vorstand und den neuen Trainer hinterher. Das ist eine sehr teure und für reiche Vereine auch eine wirksame Strategie. Man muß sie sich auch leisten können, zumal jede neue Aufstellung wieder neue Investitionen nach sich zieht. Allofs hatte halt irgendwann beschlossen, dass er das nicht mitmacht und auf Kontinuität setzt. Er hat einen Trainer der über 4 Spielzeiten im Schnitt 60 Punkte pro Saison in der Liga holt, warum nicht mit ihm langfristig planen? Blöd dass diese kontinuierliche Entwicklung nach oben mit der Relegation abgebrochen ist. Allofs hat immer gesagt er läßt sich nicht treiben, sondern will immer fragen: Was liegt woran? Was liegt am Trainer, an Kaderplanung, an Strukturen.. Konkurrenzsituation, Glück? Wer glaubt, dass Probleme immer nur genau eine Ursache haben ist schon arg weltfremd.
Mir geht es auch so, dass man nach der letzten und der gegenwärtigen Spielzeit die defensiv-langweilige Spielweise der Fortuna leid ist und sich mehr Spiel, Spaß und eigentlich von allem irgendwie mehr wünscht. Erfolg natürlich sowieso. Letzte Saison hat man wenigstens gepunktet und die Erfolgs.. äh Ergebnisfans zufriedengestellt.
Jetzt steht man aber da mit einem Trainer, der eigentlich nachgewiesen hat, dass er in unserem Umfeld gut performen kann, einer Mannschaft die zu ihm hält, die laut Oberdorf an seine Spielidee glaubt (welche das auch immer ist), einem Spielplan, der einem in einer Umbruchphase in den ersten 6 Spieltagen eine formstarke Mannschaft nach der anderen vor die Nase setzt und mit einer veritablen Krisensituation.
Man möchte es anders haben. Es ist aber wie in anderen Lebensbereichen auch: Der eine Heilsbringer, der auf einen Schlag alle Probleme zu lösen verspricht ist am Ende doch meistens ein Scharlatan. Der neue Trainer wird halt auch Zeit und Vertrauen brauchen, um Dinge zu verändern. Beides rare Güter bei uns zur Zeit.
Was auch auffällt: Mit Bochum, Magdeburg, Hertha, Kiel, Nürnberg und uns sind es 6 (!) von 9 führenden Mannschaften in der Kaderwert-Tabelle, die wirklich schlecht in die Saison gestartet sind.
Viele haben gesagt, dass die Leistungsdichte nach oben, vor allem aber auch nach unten diese Saison wieder zugenommen hat.
Vielleicht sollte man die Zähne zusammenbeißen und sich mehr über eine Liga mit 18 nahezu gleichstarken Mannschaften freuen. Wenn der Trainer wirklich unser größtes Problem ist, dann ist die Kehrtwende unter Umständen doch näher als man glaubt.
Es ist nachvollziehbar sich das Leben einfach zu machen und alle Probleme zu personalisieren. Wir spielen schlecht - schmeißen wir den Trainer raus. Nicht ohne ihn vorher übelst zu beschimpfen. Wenn das nicht reicht den Vorstand und den neuen Trainer hinterher. Das ist eine sehr teure und für reiche Vereine auch eine wirksame Strategie. Man muß sie sich auch leisten können, zumal jede neue Aufstellung wieder neue Investitionen nach sich zieht. Allofs hatte halt irgendwann beschlossen, dass er das nicht mitmacht und auf Kontinuität setzt. Er hat einen Trainer der über 4 Spielzeiten im Schnitt 60 Punkte pro Saison in der Liga holt, warum nicht mit ihm langfristig planen? Blöd dass diese kontinuierliche Entwicklung nach oben mit der Relegation abgebrochen ist. Allofs hat immer gesagt er läßt sich nicht treiben, sondern will immer fragen: Was liegt woran? Was liegt am Trainer, an Kaderplanung, an Strukturen.. Konkurrenzsituation, Glück? Wer glaubt, dass Probleme immer nur genau eine Ursache haben ist schon arg weltfremd.
Mir geht es auch so, dass man nach der letzten und der gegenwärtigen Spielzeit die defensiv-langweilige Spielweise der Fortuna leid ist und sich mehr Spiel, Spaß und eigentlich von allem irgendwie mehr wünscht. Erfolg natürlich sowieso. Letzte Saison hat man wenigstens gepunktet und die Erfolgs.. äh Ergebnisfans zufriedengestellt.
Jetzt steht man aber da mit einem Trainer, der eigentlich nachgewiesen hat, dass er in unserem Umfeld gut performen kann, einer Mannschaft die zu ihm hält, die laut Oberdorf an seine Spielidee glaubt (welche das auch immer ist), einem Spielplan, der einem in einer Umbruchphase in den ersten 6 Spieltagen eine formstarke Mannschaft nach der anderen vor die Nase setzt und mit einer veritablen Krisensituation.
Man möchte es anders haben. Es ist aber wie in anderen Lebensbereichen auch: Der eine Heilsbringer, der auf einen Schlag alle Probleme zu lösen verspricht ist am Ende doch meistens ein Scharlatan. Der neue Trainer wird halt auch Zeit und Vertrauen brauchen, um Dinge zu verändern. Beides rare Güter bei uns zur Zeit.
Was auch auffällt: Mit Bochum, Magdeburg, Hertha, Kiel, Nürnberg und uns sind es 6 (!) von 9 führenden Mannschaften in der Kaderwert-Tabelle, die wirklich schlecht in die Saison gestartet sind.
Viele haben gesagt, dass die Leistungsdichte nach oben, vor allem aber auch nach unten diese Saison wieder zugenommen hat.
Vielleicht sollte man die Zähne zusammenbeißen und sich mehr über eine Liga mit 18 nahezu gleichstarken Mannschaften freuen. Wenn der Trainer wirklich unser größtes Problem ist, dann ist die Kehrtwende unter Umständen doch näher als man glaubt.
Es behauptet doch niemand, dass die schlechten Leistungen der Mannschaft monokausal sind. Und wenn wir jetzt erst seit sechs Spieltagen so spielen würden, würde ich dir auch zustimmen. Allerdings spielen wir jetzt mindestens die zweite Saison ideenlosen und destruktiven Fußball. Für jemanden, der wie ich nicht unbedingt alles am sportlichen Erfolg der Mannschaft festmacht (siehe Aufstiegsdebatte), solltest du ein gesteigertes Interesse daran haben, dass wir wenigstens versuchen ansehnlichen Fußball zu spielen. Kontinuität ist schön und gut, aber kein Selbstzweck. Kein anderer Trainer verspricht sofortigen Hurra-Fußball. Aber bei Daniel Thioune ist es nach so einer langen schwachen Phase sehr unwahrscheinlich, dass er das Ruder herumreißt. Ich wüsste gerne, was er anders machen will, was er nicht schon längst hätte machen können.
Du wirfst den Kommentatoren vor, die wahren Gründe des schlechten Auftretens nicht zu kennen / nicht kennen zu wollen und was führst du als Gründe an?
- dass uns der böse Spielplan Woche für Woche eine formstarke Mannschaft nach der anderen vorsetzt (ich bitte dich)
- die Umbruchphase (jeder kann dir genug Beispiele nennen, von Trainern, die so eine Umbruchphase besser bewältigen)
- die hohe Leistungsdichte (schön und gut, das würde schlechte Ergebnisse entschuldigen, aber nicht die Spielweise der letzten und dieser Saison)
Darüber hinaus übertreibst du meiner Meinung nach mit deiner Reaktion auf vermeintliche Beleidigungen. Dass sich hier der eine oder andere im Ton mal vergreift, ist doch nichts neues, aber insgesamt ist das doch alles im Rahmen. Da kann ich mich bei Uwe Rösler noch an ganz andere Sprüche erinnern. Aber Gift und Galle und übelste Beschimpfungen habe ich hier zu Daniel Thioune nicht gelesen.
Ich bin ehrlich gesagt sehr überrascht, wie stolz Mannschaft und Trainer auf den Sieg in Bochum sind. Ein Sieg, der wirklich nur einen Erfolgsfan befriedigen könnte. Spielerisch war das absolut nichts gegen die formschwächste! Mannschaft der Liga. Ja, es wurde gekämpft, es wurden trotzdem viel zu viele Chancen zugelassen, in der zweiten Hälfte wurde nicht einer der zahlreichen Konter ansehnlich zu Ende gespielt. Machen die Bochumer zwei der vielen Chancen rein, wären sie nicht so unglaublich ungefährlich, würde niemand auch nur ein positives Wort über das Spiel verlieren.
02.10.2025 - 03:45 Uhr
Zitat von Vennhausen
Es behauptet doch niemand, dass die schlechten Leistungen der Mannschaft monokausal sind. Und wenn wir jetzt erst seit sechs Spieltagen so spielen würden, würde ich dir auch zustimmen. Allerdings spielen wir jetzt mindestens die zweite Saison ideenlosen und destruktiven Fußball. Für jemanden, der wie ich nicht unbedingt alles am sportlichen Erfolg der Mannschaft festmacht (siehe Aufstiegsdebatte), solltest du ein gesteigertes Interesse daran haben, dass wir wenigstens versuchen ansehnlichen Fußball zu spielen. Kontinuität ist schön und gut, aber kein Selbstzweck. Kein anderer Trainer verspricht sofortigen Hurra-Fußball. Aber bei Daniel Thioune ist es nach so einer langen schwachen Phase sehr unwahrscheinlich, dass er das Ruder herumreißt. Ich wüsste gerne, was er anders machen will, was er nicht schon längst hätte machen können.
Du wirfst den Kommentatoren vor, die wahren Gründe des schlechten Auftretens nicht zu kennen / nicht kennen zu wollen und was führst du als Gründe an?
- dass uns der böse Spielplan Woche für Woche eine formstarke Mannschaft nach der anderen vorsetzt (ich bitte dich)
- die Umbruchphase (jeder kann dir genug Beispiele nennen, von Trainern, die so eine Umbruchphase besser bewältigen)
- die hohe Leistungsdichte (schön und gut, das würde schlechte Ergebnisse entschuldigen, aber nicht die Spielweise der letzten und dieser Saison)
Darüber hinaus übertreibst du meiner Meinung nach mit deiner Reaktion auf vermeintliche Beleidigungen. Dass sich hier der eine oder andere im Ton mal vergreift, ist doch nichts neues, aber insgesamt ist das doch alles im Rahmen. Da kann ich mich bei Uwe Rösler noch an ganz andere Sprüche erinnern. Aber Gift und Galle und übelste Beschimpfungen habe ich hier zu Daniel Thioune nicht gelesen.
Ich bin ehrlich gesagt sehr überrascht, wie stolz Mannschaft und Trainer auf den Sieg in Bochum sind. Ein Sieg, der wirklich nur einen Erfolgsfan befriedigen könnte. Spielerisch war das absolut nichts gegen die formschwächste! Mannschaft der Liga. Ja, es wurde gekämpft, es wurden trotzdem viel zu viele Chancen zugelassen, in der zweiten Hälfte wurde nicht einer der zahlreichen Konter ansehnlich zu Ende gespielt. Machen die Bochumer zwei der vielen Chancen rein, wären sie nicht so unglaublich ungefährlich, würde niemand auch nur ein positives Wort über das Spiel verlieren.
Zitat von wittel05
Es ist nachvollziehbar sich das Leben einfach zu machen und alle Probleme zu personalisieren. Wir spielen schlecht - schmeißen wir den Trainer raus. Nicht ohne ihn vorher übelst zu beschimpfen. Wenn das nicht reicht den Vorstand und den neuen Trainer hinterher. Das ist eine sehr teure und für reiche Vereine auch eine wirksame Strategie. Man muß sie sich auch leisten können, zumal jede neue Aufstellung wieder neue Investitionen nach sich zieht. Allofs hatte halt irgendwann beschlossen, dass er das nicht mitmacht und auf Kontinuität setzt. Er hat einen Trainer der über 4 Spielzeiten im Schnitt 60 Punkte pro Saison in der Liga holt, warum nicht mit ihm langfristig planen? Blöd dass diese kontinuierliche Entwicklung nach oben mit der Relegation abgebrochen ist. Allofs hat immer gesagt er läßt sich nicht treiben, sondern will immer fragen: Was liegt woran? Was liegt am Trainer, an Kaderplanung, an Strukturen.. Konkurrenzsituation, Glück? Wer glaubt, dass Probleme immer nur genau eine Ursache haben ist schon arg weltfremd.
Mir geht es auch so, dass man nach der letzten und der gegenwärtigen Spielzeit die defensiv-langweilige Spielweise der Fortuna leid ist und sich mehr Spiel, Spaß und eigentlich von allem irgendwie mehr wünscht. Erfolg natürlich sowieso. Letzte Saison hat man wenigstens gepunktet und die Erfolgs.. äh Ergebnisfans zufriedengestellt.
Jetzt steht man aber da mit einem Trainer, der eigentlich nachgewiesen hat, dass er in unserem Umfeld gut performen kann, einer Mannschaft die zu ihm hält, die laut Oberdorf an seine Spielidee glaubt (welche das auch immer ist), einem Spielplan, der einem in einer Umbruchphase in den ersten 6 Spieltagen eine formstarke Mannschaft nach der anderen vor die Nase setzt und mit einer veritablen Krisensituation.
Man möchte es anders haben. Es ist aber wie in anderen Lebensbereichen auch: Der eine Heilsbringer, der auf einen Schlag alle Probleme zu lösen verspricht ist am Ende doch meistens ein Scharlatan. Der neue Trainer wird halt auch Zeit und Vertrauen brauchen, um Dinge zu verändern. Beides rare Güter bei uns zur Zeit.
Was auch auffällt: Mit Bochum, Magdeburg, Hertha, Kiel, Nürnberg und uns sind es 6 (!) von 9 führenden Mannschaften in der Kaderwert-Tabelle, die wirklich schlecht in die Saison gestartet sind.
Viele haben gesagt, dass die Leistungsdichte nach oben, vor allem aber auch nach unten diese Saison wieder zugenommen hat.
Vielleicht sollte man die Zähne zusammenbeißen und sich mehr über eine Liga mit 18 nahezu gleichstarken Mannschaften freuen. Wenn der Trainer wirklich unser größtes Problem ist, dann ist die Kehrtwende unter Umständen doch näher als man glaubt.
Es ist nachvollziehbar sich das Leben einfach zu machen und alle Probleme zu personalisieren. Wir spielen schlecht - schmeißen wir den Trainer raus. Nicht ohne ihn vorher übelst zu beschimpfen. Wenn das nicht reicht den Vorstand und den neuen Trainer hinterher. Das ist eine sehr teure und für reiche Vereine auch eine wirksame Strategie. Man muß sie sich auch leisten können, zumal jede neue Aufstellung wieder neue Investitionen nach sich zieht. Allofs hatte halt irgendwann beschlossen, dass er das nicht mitmacht und auf Kontinuität setzt. Er hat einen Trainer der über 4 Spielzeiten im Schnitt 60 Punkte pro Saison in der Liga holt, warum nicht mit ihm langfristig planen? Blöd dass diese kontinuierliche Entwicklung nach oben mit der Relegation abgebrochen ist. Allofs hat immer gesagt er läßt sich nicht treiben, sondern will immer fragen: Was liegt woran? Was liegt am Trainer, an Kaderplanung, an Strukturen.. Konkurrenzsituation, Glück? Wer glaubt, dass Probleme immer nur genau eine Ursache haben ist schon arg weltfremd.
Mir geht es auch so, dass man nach der letzten und der gegenwärtigen Spielzeit die defensiv-langweilige Spielweise der Fortuna leid ist und sich mehr Spiel, Spaß und eigentlich von allem irgendwie mehr wünscht. Erfolg natürlich sowieso. Letzte Saison hat man wenigstens gepunktet und die Erfolgs.. äh Ergebnisfans zufriedengestellt.
Jetzt steht man aber da mit einem Trainer, der eigentlich nachgewiesen hat, dass er in unserem Umfeld gut performen kann, einer Mannschaft die zu ihm hält, die laut Oberdorf an seine Spielidee glaubt (welche das auch immer ist), einem Spielplan, der einem in einer Umbruchphase in den ersten 6 Spieltagen eine formstarke Mannschaft nach der anderen vor die Nase setzt und mit einer veritablen Krisensituation.
Man möchte es anders haben. Es ist aber wie in anderen Lebensbereichen auch: Der eine Heilsbringer, der auf einen Schlag alle Probleme zu lösen verspricht ist am Ende doch meistens ein Scharlatan. Der neue Trainer wird halt auch Zeit und Vertrauen brauchen, um Dinge zu verändern. Beides rare Güter bei uns zur Zeit.
Was auch auffällt: Mit Bochum, Magdeburg, Hertha, Kiel, Nürnberg und uns sind es 6 (!) von 9 führenden Mannschaften in der Kaderwert-Tabelle, die wirklich schlecht in die Saison gestartet sind.
Viele haben gesagt, dass die Leistungsdichte nach oben, vor allem aber auch nach unten diese Saison wieder zugenommen hat.
Vielleicht sollte man die Zähne zusammenbeißen und sich mehr über eine Liga mit 18 nahezu gleichstarken Mannschaften freuen. Wenn der Trainer wirklich unser größtes Problem ist, dann ist die Kehrtwende unter Umständen doch näher als man glaubt.
Es behauptet doch niemand, dass die schlechten Leistungen der Mannschaft monokausal sind. Und wenn wir jetzt erst seit sechs Spieltagen so spielen würden, würde ich dir auch zustimmen. Allerdings spielen wir jetzt mindestens die zweite Saison ideenlosen und destruktiven Fußball. Für jemanden, der wie ich nicht unbedingt alles am sportlichen Erfolg der Mannschaft festmacht (siehe Aufstiegsdebatte), solltest du ein gesteigertes Interesse daran haben, dass wir wenigstens versuchen ansehnlichen Fußball zu spielen. Kontinuität ist schön und gut, aber kein Selbstzweck. Kein anderer Trainer verspricht sofortigen Hurra-Fußball. Aber bei Daniel Thioune ist es nach so einer langen schwachen Phase sehr unwahrscheinlich, dass er das Ruder herumreißt. Ich wüsste gerne, was er anders machen will, was er nicht schon längst hätte machen können.
Du wirfst den Kommentatoren vor, die wahren Gründe des schlechten Auftretens nicht zu kennen / nicht kennen zu wollen und was führst du als Gründe an?
- dass uns der böse Spielplan Woche für Woche eine formstarke Mannschaft nach der anderen vorsetzt (ich bitte dich)
- die Umbruchphase (jeder kann dir genug Beispiele nennen, von Trainern, die so eine Umbruchphase besser bewältigen)
- die hohe Leistungsdichte (schön und gut, das würde schlechte Ergebnisse entschuldigen, aber nicht die Spielweise der letzten und dieser Saison)
Darüber hinaus übertreibst du meiner Meinung nach mit deiner Reaktion auf vermeintliche Beleidigungen. Dass sich hier der eine oder andere im Ton mal vergreift, ist doch nichts neues, aber insgesamt ist das doch alles im Rahmen. Da kann ich mich bei Uwe Rösler noch an ganz andere Sprüche erinnern. Aber Gift und Galle und übelste Beschimpfungen habe ich hier zu Daniel Thioune nicht gelesen.
Ich bin ehrlich gesagt sehr überrascht, wie stolz Mannschaft und Trainer auf den Sieg in Bochum sind. Ein Sieg, der wirklich nur einen Erfolgsfan befriedigen könnte. Spielerisch war das absolut nichts gegen die formschwächste! Mannschaft der Liga. Ja, es wurde gekämpft, es wurden trotzdem viel zu viele Chancen zugelassen, in der zweiten Hälfte wurde nicht einer der zahlreichen Konter ansehnlich zu Ende gespielt. Machen die Bochumer zwei der vielen Chancen rein, wären sie nicht so unglaublich ungefährlich, würde niemand auch nur ein positives Wort über das Spiel verlieren.
Du fängst in deinem Beitrag damit an, daß keiner die Monokausalität behauptet und endest damit, daß nur ein Trainerwechsel Heil und Segen bringt. Am Ende ist es doch so, daß Trainer, Manager, Kaderplaner und der Fußballgott zusammenarbeiten und in in einem engen Wettbewerb ein bestimmtes Spiel und ein Ergebnis dasteht. Daß Thioune wahrscheinlich seit mehr als einem Jahr um seinen Job kämpft, indem er gezwungenermaßen immer defensiver spielt ist offensichtlich. Man könnte vermuten, daß das durchaus etwas mit der Kombi Erwartungen und Kaderqualität zu tun hat. Und die Aussagen von Allofs und den Spielern lassen auch vermuten, dass die Ursache mangelnder Überperformance nicht nur eine Ursache haben. Ich glaube, daß wir eine sportliche Führung haben die es im Rahmen unserer Möglichkeiten gut macht. Es passt nun mal nicht immer alles zusammen und eine gewisses Maß an Solidarität wäre da durchaus angebracht angesichts der Leistungen der letzten Jahre.
Ich sage es nochmal so deutlich: Daß hier Buchhalter, Handwerker und IT-Fachkräfte Allofs und Thioune mangelnde Kompetenz vorwerfen und vereinsschädliches Verhalten unterstellen ist pubertäre Anmaßung.
Alle würden an der Käsetheke die Verkäuferin fragen, welcher Burrata wohl der beste wäre. Aber einem erfahrenen Profitrainer und Sportmanager vor dem eigenen Hintergrund Inkompetenz zu unterstellen ist angemessen? - das ist absurd. Das hat etwas von einer Operettenfanmentalität die ich wirklich schlecht ertragen kann.
Ich würde mir im Rahmen meiner Inkompetenz und Unzufriedenheit auch Markus Anfang als neuen Trainer wünschen - und wäre dann auch enttäuscht, wenn sich nicht plötzlich alles zum Guten wendet und Zeit und Geduld eingefordert werden. Ein Segen für den Verein, dass ich das nicht entscheide.
02.10.2025 - 08:10 Uhr
Zitat von wittel05
Du fängst in deinem Beitrag damit an, daß keiner die Monokausalität behauptet und endest damit, daß nur ein Trainerwechsel Heil und Segen bringt. Am Ende ist es doch so, daß Trainer, Manager, Kaderplaner und der Fußballgott zusammenarbeiten und in in einem engen Wettbewerb ein bestimmtes Spiel und ein Ergebnis dasteht. Daß Thioune wahrscheinlich seit mehr als einem Jahr um seinen Job kämpft, indem er gezwungenermaßen immer defensiver spielt ist offensichtlich. Man könnte vermuten, daß das durchaus etwas mit der Kombi Erwartungen und Kaderqualität zu tun hat. Und die Aussagen von Allofs und den Spielern lassen auch vermuten, dass die Ursache mangelnder Überperformance nicht nur eine Ursache haben. Ich glaube, daß wir eine sportliche Führung haben die es im Rahmen unserer Möglichkeiten gut macht. Es passt nun mal nicht immer alles zusammen und eine gewisses Maß an Solidarität wäre da durchaus angebracht angesichts der Leistungen der letzten Jahre.
Ich sage es nochmal so deutlich: Daß hier Buchhalter, Handwerker und IT-Fachkräfte Allofs und Thioune mangelnde Kompetenz vorwerfen und vereinsschädliches Verhalten unterstellen ist pubertäre Anmaßung.
Alle würden an der Käsetheke die Verkäuferin fragen, welcher Burrata wohl der beste wäre. Aber einem erfahrenen Profitrainer und Sportmanager vor dem eigenen Hintergrund Inkompetenz zu unterstellen ist angemessen? - das ist absurd. Das hat etwas von einer Operettenfanmentalität die ich wirklich schlecht ertragen kann.
Ich würde mir im Rahmen meiner Inkompetenz und Unzufriedenheit auch Markus Anfang als neuen Trainer wünschen - und wäre dann auch enttäuscht, wenn sich nicht plötzlich alles zum Guten wendet und Zeit und Geduld eingefordert werden. Ein Segen für den Verein, dass ich das nicht entscheide.
Zitat von Vennhausen
Es behauptet doch niemand, dass die schlechten Leistungen der Mannschaft monokausal sind. Und wenn wir jetzt erst seit sechs Spieltagen so spielen würden, würde ich dir auch zustimmen. Allerdings spielen wir jetzt mindestens die zweite Saison ideenlosen und destruktiven Fußball. Für jemanden, der wie ich nicht unbedingt alles am sportlichen Erfolg der Mannschaft festmacht (siehe Aufstiegsdebatte), solltest du ein gesteigertes Interesse daran haben, dass wir wenigstens versuchen ansehnlichen Fußball zu spielen. Kontinuität ist schön und gut, aber kein Selbstzweck. Kein anderer Trainer verspricht sofortigen Hurra-Fußball. Aber bei Daniel Thioune ist es nach so einer langen schwachen Phase sehr unwahrscheinlich, dass er das Ruder herumreißt. Ich wüsste gerne, was er anders machen will, was er nicht schon längst hätte machen können.
Du wirfst den Kommentatoren vor, die wahren Gründe des schlechten Auftretens nicht zu kennen / nicht kennen zu wollen und was führst du als Gründe an?
- dass uns der böse Spielplan Woche für Woche eine formstarke Mannschaft nach der anderen vorsetzt (ich bitte dich)
- die Umbruchphase (jeder kann dir genug Beispiele nennen, von Trainern, die so eine Umbruchphase besser bewältigen)
- die hohe Leistungsdichte (schön und gut, das würde schlechte Ergebnisse entschuldigen, aber nicht die Spielweise der letzten und dieser Saison)
Darüber hinaus übertreibst du meiner Meinung nach mit deiner Reaktion auf vermeintliche Beleidigungen. Dass sich hier der eine oder andere im Ton mal vergreift, ist doch nichts neues, aber insgesamt ist das doch alles im Rahmen. Da kann ich mich bei Uwe Rösler noch an ganz andere Sprüche erinnern. Aber Gift und Galle und übelste Beschimpfungen habe ich hier zu Daniel Thioune nicht gelesen.
Ich bin ehrlich gesagt sehr überrascht, wie stolz Mannschaft und Trainer auf den Sieg in Bochum sind. Ein Sieg, der wirklich nur einen Erfolgsfan befriedigen könnte. Spielerisch war das absolut nichts gegen die formschwächste! Mannschaft der Liga. Ja, es wurde gekämpft, es wurden trotzdem viel zu viele Chancen zugelassen, in der zweiten Hälfte wurde nicht einer der zahlreichen Konter ansehnlich zu Ende gespielt. Machen die Bochumer zwei der vielen Chancen rein, wären sie nicht so unglaublich ungefährlich, würde niemand auch nur ein positives Wort über das Spiel verlieren.
Zitat von wittel05
Es ist nachvollziehbar sich das Leben einfach zu machen und alle Probleme zu personalisieren. Wir spielen schlecht - schmeißen wir den Trainer raus. Nicht ohne ihn vorher übelst zu beschimpfen. Wenn das nicht reicht den Vorstand und den neuen Trainer hinterher. Das ist eine sehr teure und für reiche Vereine auch eine wirksame Strategie. Man muß sie sich auch leisten können, zumal jede neue Aufstellung wieder neue Investitionen nach sich zieht. Allofs hatte halt irgendwann beschlossen, dass er das nicht mitmacht und auf Kontinuität setzt. Er hat einen Trainer der über 4 Spielzeiten im Schnitt 60 Punkte pro Saison in der Liga holt, warum nicht mit ihm langfristig planen? Blöd dass diese kontinuierliche Entwicklung nach oben mit der Relegation abgebrochen ist. Allofs hat immer gesagt er läßt sich nicht treiben, sondern will immer fragen: Was liegt woran? Was liegt am Trainer, an Kaderplanung, an Strukturen.. Konkurrenzsituation, Glück? Wer glaubt, dass Probleme immer nur genau eine Ursache haben ist schon arg weltfremd.
Mir geht es auch so, dass man nach der letzten und der gegenwärtigen Spielzeit die defensiv-langweilige Spielweise der Fortuna leid ist und sich mehr Spiel, Spaß und eigentlich von allem irgendwie mehr wünscht. Erfolg natürlich sowieso. Letzte Saison hat man wenigstens gepunktet und die Erfolgs.. äh Ergebnisfans zufriedengestellt.
Jetzt steht man aber da mit einem Trainer, der eigentlich nachgewiesen hat, dass er in unserem Umfeld gut performen kann, einer Mannschaft die zu ihm hält, die laut Oberdorf an seine Spielidee glaubt (welche das auch immer ist), einem Spielplan, der einem in einer Umbruchphase in den ersten 6 Spieltagen eine formstarke Mannschaft nach der anderen vor die Nase setzt und mit einer veritablen Krisensituation.
Man möchte es anders haben. Es ist aber wie in anderen Lebensbereichen auch: Der eine Heilsbringer, der auf einen Schlag alle Probleme zu lösen verspricht ist am Ende doch meistens ein Scharlatan. Der neue Trainer wird halt auch Zeit und Vertrauen brauchen, um Dinge zu verändern. Beides rare Güter bei uns zur Zeit.
Was auch auffällt: Mit Bochum, Magdeburg, Hertha, Kiel, Nürnberg und uns sind es 6 (!) von 9 führenden Mannschaften in der Kaderwert-Tabelle, die wirklich schlecht in die Saison gestartet sind.
Viele haben gesagt, dass die Leistungsdichte nach oben, vor allem aber auch nach unten diese Saison wieder zugenommen hat.
Vielleicht sollte man die Zähne zusammenbeißen und sich mehr über eine Liga mit 18 nahezu gleichstarken Mannschaften freuen. Wenn der Trainer wirklich unser größtes Problem ist, dann ist die Kehrtwende unter Umständen doch näher als man glaubt.
Es ist nachvollziehbar sich das Leben einfach zu machen und alle Probleme zu personalisieren. Wir spielen schlecht - schmeißen wir den Trainer raus. Nicht ohne ihn vorher übelst zu beschimpfen. Wenn das nicht reicht den Vorstand und den neuen Trainer hinterher. Das ist eine sehr teure und für reiche Vereine auch eine wirksame Strategie. Man muß sie sich auch leisten können, zumal jede neue Aufstellung wieder neue Investitionen nach sich zieht. Allofs hatte halt irgendwann beschlossen, dass er das nicht mitmacht und auf Kontinuität setzt. Er hat einen Trainer der über 4 Spielzeiten im Schnitt 60 Punkte pro Saison in der Liga holt, warum nicht mit ihm langfristig planen? Blöd dass diese kontinuierliche Entwicklung nach oben mit der Relegation abgebrochen ist. Allofs hat immer gesagt er läßt sich nicht treiben, sondern will immer fragen: Was liegt woran? Was liegt am Trainer, an Kaderplanung, an Strukturen.. Konkurrenzsituation, Glück? Wer glaubt, dass Probleme immer nur genau eine Ursache haben ist schon arg weltfremd.
Mir geht es auch so, dass man nach der letzten und der gegenwärtigen Spielzeit die defensiv-langweilige Spielweise der Fortuna leid ist und sich mehr Spiel, Spaß und eigentlich von allem irgendwie mehr wünscht. Erfolg natürlich sowieso. Letzte Saison hat man wenigstens gepunktet und die Erfolgs.. äh Ergebnisfans zufriedengestellt.
Jetzt steht man aber da mit einem Trainer, der eigentlich nachgewiesen hat, dass er in unserem Umfeld gut performen kann, einer Mannschaft die zu ihm hält, die laut Oberdorf an seine Spielidee glaubt (welche das auch immer ist), einem Spielplan, der einem in einer Umbruchphase in den ersten 6 Spieltagen eine formstarke Mannschaft nach der anderen vor die Nase setzt und mit einer veritablen Krisensituation.
Man möchte es anders haben. Es ist aber wie in anderen Lebensbereichen auch: Der eine Heilsbringer, der auf einen Schlag alle Probleme zu lösen verspricht ist am Ende doch meistens ein Scharlatan. Der neue Trainer wird halt auch Zeit und Vertrauen brauchen, um Dinge zu verändern. Beides rare Güter bei uns zur Zeit.
Was auch auffällt: Mit Bochum, Magdeburg, Hertha, Kiel, Nürnberg und uns sind es 6 (!) von 9 führenden Mannschaften in der Kaderwert-Tabelle, die wirklich schlecht in die Saison gestartet sind.
Viele haben gesagt, dass die Leistungsdichte nach oben, vor allem aber auch nach unten diese Saison wieder zugenommen hat.
Vielleicht sollte man die Zähne zusammenbeißen und sich mehr über eine Liga mit 18 nahezu gleichstarken Mannschaften freuen. Wenn der Trainer wirklich unser größtes Problem ist, dann ist die Kehrtwende unter Umständen doch näher als man glaubt.
Es behauptet doch niemand, dass die schlechten Leistungen der Mannschaft monokausal sind. Und wenn wir jetzt erst seit sechs Spieltagen so spielen würden, würde ich dir auch zustimmen. Allerdings spielen wir jetzt mindestens die zweite Saison ideenlosen und destruktiven Fußball. Für jemanden, der wie ich nicht unbedingt alles am sportlichen Erfolg der Mannschaft festmacht (siehe Aufstiegsdebatte), solltest du ein gesteigertes Interesse daran haben, dass wir wenigstens versuchen ansehnlichen Fußball zu spielen. Kontinuität ist schön und gut, aber kein Selbstzweck. Kein anderer Trainer verspricht sofortigen Hurra-Fußball. Aber bei Daniel Thioune ist es nach so einer langen schwachen Phase sehr unwahrscheinlich, dass er das Ruder herumreißt. Ich wüsste gerne, was er anders machen will, was er nicht schon längst hätte machen können.
Du wirfst den Kommentatoren vor, die wahren Gründe des schlechten Auftretens nicht zu kennen / nicht kennen zu wollen und was führst du als Gründe an?
- dass uns der böse Spielplan Woche für Woche eine formstarke Mannschaft nach der anderen vorsetzt (ich bitte dich)
- die Umbruchphase (jeder kann dir genug Beispiele nennen, von Trainern, die so eine Umbruchphase besser bewältigen)
- die hohe Leistungsdichte (schön und gut, das würde schlechte Ergebnisse entschuldigen, aber nicht die Spielweise der letzten und dieser Saison)
Darüber hinaus übertreibst du meiner Meinung nach mit deiner Reaktion auf vermeintliche Beleidigungen. Dass sich hier der eine oder andere im Ton mal vergreift, ist doch nichts neues, aber insgesamt ist das doch alles im Rahmen. Da kann ich mich bei Uwe Rösler noch an ganz andere Sprüche erinnern. Aber Gift und Galle und übelste Beschimpfungen habe ich hier zu Daniel Thioune nicht gelesen.
Ich bin ehrlich gesagt sehr überrascht, wie stolz Mannschaft und Trainer auf den Sieg in Bochum sind. Ein Sieg, der wirklich nur einen Erfolgsfan befriedigen könnte. Spielerisch war das absolut nichts gegen die formschwächste! Mannschaft der Liga. Ja, es wurde gekämpft, es wurden trotzdem viel zu viele Chancen zugelassen, in der zweiten Hälfte wurde nicht einer der zahlreichen Konter ansehnlich zu Ende gespielt. Machen die Bochumer zwei der vielen Chancen rein, wären sie nicht so unglaublich ungefährlich, würde niemand auch nur ein positives Wort über das Spiel verlieren.
Du fängst in deinem Beitrag damit an, daß keiner die Monokausalität behauptet und endest damit, daß nur ein Trainerwechsel Heil und Segen bringt. Am Ende ist es doch so, daß Trainer, Manager, Kaderplaner und der Fußballgott zusammenarbeiten und in in einem engen Wettbewerb ein bestimmtes Spiel und ein Ergebnis dasteht. Daß Thioune wahrscheinlich seit mehr als einem Jahr um seinen Job kämpft, indem er gezwungenermaßen immer defensiver spielt ist offensichtlich. Man könnte vermuten, daß das durchaus etwas mit der Kombi Erwartungen und Kaderqualität zu tun hat. Und die Aussagen von Allofs und den Spielern lassen auch vermuten, dass die Ursache mangelnder Überperformance nicht nur eine Ursache haben. Ich glaube, daß wir eine sportliche Führung haben die es im Rahmen unserer Möglichkeiten gut macht. Es passt nun mal nicht immer alles zusammen und eine gewisses Maß an Solidarität wäre da durchaus angebracht angesichts der Leistungen der letzten Jahre.
Ich sage es nochmal so deutlich: Daß hier Buchhalter, Handwerker und IT-Fachkräfte Allofs und Thioune mangelnde Kompetenz vorwerfen und vereinsschädliches Verhalten unterstellen ist pubertäre Anmaßung.
Alle würden an der Käsetheke die Verkäuferin fragen, welcher Burrata wohl der beste wäre. Aber einem erfahrenen Profitrainer und Sportmanager vor dem eigenen Hintergrund Inkompetenz zu unterstellen ist angemessen? - das ist absurd. Das hat etwas von einer Operettenfanmentalität die ich wirklich schlecht ertragen kann.
Ich würde mir im Rahmen meiner Inkompetenz und Unzufriedenheit auch Markus Anfang als neuen Trainer wünschen - und wäre dann auch enttäuscht, wenn sich nicht plötzlich alles zum Guten wendet und Zeit und Geduld eingefordert werden. Ein Segen für den Verein, dass ich das nicht entscheide.
Niemand hier will entscheiden. Aber alle wollen mitreden. Meinung ist ja auch nicht mit Wissen gleichzusetzen.
Aber was meinst du eigentlich warum wir hier sind?
Warum bist du hier angemeldet? Um über die exorbitant hohen Marktwerte zu sprechen, welche von Buchhaltern, Handwerkern und IT-Fachkräften erstellt werden? Um die kultige 2. Liga abzufeiern?
Oder um über Fortuna zu diskutieren?
Natürlich schießen hier manche Leute über das Ziel hinaus. Und natürlich ist hier auch - höchstwahrscheinlich - niemand ein Experte. Aber das sind manche "Experten" in vielen Augen auch nicht.
Und wenn ich mich seit über 30 Jahren (ganz sicher auch bei weniger Jahren) mit Burrata beschäftigen würde, dann hätte ich ziemlich sicher auch eine Meinung dazu. Stimmen muss diese aber auch in diesem Fall nicht. Gleiches gilt übrigens bei Bier, Filmen, Mode, Musik, Wein, Zigarren...
02.10.2025 - 08:28 Uhr
Zitat von wittel05
Du fängst in deinem Beitrag damit an, daß keiner die Monokausalität behauptet und endest damit, daß nur ein Trainerwechsel Heil und Segen bringt. Am Ende ist es doch so, daß Trainer, Manager, Kaderplaner und der Fußballgott zusammenarbeiten und in in einem engen Wettbewerb ein bestimmtes Spiel und ein Ergebnis dasteht. Daß Thioune wahrscheinlich seit mehr als einem Jahr um seinen Job kämpft, indem er gezwungenermaßen immer defensiver spielt ist offensichtlich. Man könnte vermuten, daß das durchaus etwas mit der Kombi Erwartungen und Kaderqualität zu tun hat. Und die Aussagen von Allofs und den Spielern lassen auch vermuten, dass die Ursache mangelnder Überperformance nicht nur eine Ursache haben. Ich glaube, daß wir eine sportliche Führung haben die es im Rahmen unserer Möglichkeiten gut macht. Es passt nun mal nicht immer alles zusammen und eine gewisses Maß an Solidarität wäre da durchaus angebracht angesichts der Leistungen der letzten Jahre.
Ich sage es nochmal so deutlich: Daß hier Buchhalter, Handwerker und IT-Fachkräfte Allofs und Thioune mangelnde Kompetenz vorwerfen und vereinsschädliches Verhalten unterstellen ist pubertäre Anmaßung.
Alle würden an der Käsetheke die Verkäuferin fragen, welcher Burrata wohl der beste wäre. Aber einem erfahrenen Profitrainer und Sportmanager vor dem eigenen Hintergrund Inkompetenz zu unterstellen ist angemessen? - das ist absurd. Das hat etwas von einer Operettenfanmentalität die ich wirklich schlecht ertragen kann.
Ich würde mir im Rahmen meiner Inkompetenz und Unzufriedenheit auch Markus Anfang als neuen Trainer wünschen - und wäre dann auch enttäuscht, wenn sich nicht plötzlich alles zum Guten wendet und Zeit und Geduld eingefordert werden. Ein Segen für den Verein, dass ich das nicht entscheide.
Zitat von Vennhausen
Es behauptet doch niemand, dass die schlechten Leistungen der Mannschaft monokausal sind. Und wenn wir jetzt erst seit sechs Spieltagen so spielen würden, würde ich dir auch zustimmen. Allerdings spielen wir jetzt mindestens die zweite Saison ideenlosen und destruktiven Fußball. Für jemanden, der wie ich nicht unbedingt alles am sportlichen Erfolg der Mannschaft festmacht (siehe Aufstiegsdebatte), solltest du ein gesteigertes Interesse daran haben, dass wir wenigstens versuchen ansehnlichen Fußball zu spielen. Kontinuität ist schön und gut, aber kein Selbstzweck. Kein anderer Trainer verspricht sofortigen Hurra-Fußball. Aber bei Daniel Thioune ist es nach so einer langen schwachen Phase sehr unwahrscheinlich, dass er das Ruder herumreißt. Ich wüsste gerne, was er anders machen will, was er nicht schon längst hätte machen können.
Du wirfst den Kommentatoren vor, die wahren Gründe des schlechten Auftretens nicht zu kennen / nicht kennen zu wollen und was führst du als Gründe an?
- dass uns der böse Spielplan Woche für Woche eine formstarke Mannschaft nach der anderen vorsetzt (ich bitte dich)
- die Umbruchphase (jeder kann dir genug Beispiele nennen, von Trainern, die so eine Umbruchphase besser bewältigen)
- die hohe Leistungsdichte (schön und gut, das würde schlechte Ergebnisse entschuldigen, aber nicht die Spielweise der letzten und dieser Saison)
Darüber hinaus übertreibst du meiner Meinung nach mit deiner Reaktion auf vermeintliche Beleidigungen. Dass sich hier der eine oder andere im Ton mal vergreift, ist doch nichts neues, aber insgesamt ist das doch alles im Rahmen. Da kann ich mich bei Uwe Rösler noch an ganz andere Sprüche erinnern. Aber Gift und Galle und übelste Beschimpfungen habe ich hier zu Daniel Thioune nicht gelesen.
Ich bin ehrlich gesagt sehr überrascht, wie stolz Mannschaft und Trainer auf den Sieg in Bochum sind. Ein Sieg, der wirklich nur einen Erfolgsfan befriedigen könnte. Spielerisch war das absolut nichts gegen die formschwächste! Mannschaft der Liga. Ja, es wurde gekämpft, es wurden trotzdem viel zu viele Chancen zugelassen, in der zweiten Hälfte wurde nicht einer der zahlreichen Konter ansehnlich zu Ende gespielt. Machen die Bochumer zwei der vielen Chancen rein, wären sie nicht so unglaublich ungefährlich, würde niemand auch nur ein positives Wort über das Spiel verlieren.
Zitat von wittel05
Es ist nachvollziehbar sich das Leben einfach zu machen und alle Probleme zu personalisieren. Wir spielen schlecht - schmeißen wir den Trainer raus. Nicht ohne ihn vorher übelst zu beschimpfen. Wenn das nicht reicht den Vorstand und den neuen Trainer hinterher. Das ist eine sehr teure und für reiche Vereine auch eine wirksame Strategie. Man muß sie sich auch leisten können, zumal jede neue Aufstellung wieder neue Investitionen nach sich zieht. Allofs hatte halt irgendwann beschlossen, dass er das nicht mitmacht und auf Kontinuität setzt. Er hat einen Trainer der über 4 Spielzeiten im Schnitt 60 Punkte pro Saison in der Liga holt, warum nicht mit ihm langfristig planen? Blöd dass diese kontinuierliche Entwicklung nach oben mit der Relegation abgebrochen ist. Allofs hat immer gesagt er läßt sich nicht treiben, sondern will immer fragen: Was liegt woran? Was liegt am Trainer, an Kaderplanung, an Strukturen.. Konkurrenzsituation, Glück? Wer glaubt, dass Probleme immer nur genau eine Ursache haben ist schon arg weltfremd.
Mir geht es auch so, dass man nach der letzten und der gegenwärtigen Spielzeit die defensiv-langweilige Spielweise der Fortuna leid ist und sich mehr Spiel, Spaß und eigentlich von allem irgendwie mehr wünscht. Erfolg natürlich sowieso. Letzte Saison hat man wenigstens gepunktet und die Erfolgs.. äh Ergebnisfans zufriedengestellt.
Jetzt steht man aber da mit einem Trainer, der eigentlich nachgewiesen hat, dass er in unserem Umfeld gut performen kann, einer Mannschaft die zu ihm hält, die laut Oberdorf an seine Spielidee glaubt (welche das auch immer ist), einem Spielplan, der einem in einer Umbruchphase in den ersten 6 Spieltagen eine formstarke Mannschaft nach der anderen vor die Nase setzt und mit einer veritablen Krisensituation.
Man möchte es anders haben. Es ist aber wie in anderen Lebensbereichen auch: Der eine Heilsbringer, der auf einen Schlag alle Probleme zu lösen verspricht ist am Ende doch meistens ein Scharlatan. Der neue Trainer wird halt auch Zeit und Vertrauen brauchen, um Dinge zu verändern. Beides rare Güter bei uns zur Zeit.
Was auch auffällt: Mit Bochum, Magdeburg, Hertha, Kiel, Nürnberg und uns sind es 6 (!) von 9 führenden Mannschaften in der Kaderwert-Tabelle, die wirklich schlecht in die Saison gestartet sind.
Viele haben gesagt, dass die Leistungsdichte nach oben, vor allem aber auch nach unten diese Saison wieder zugenommen hat.
Vielleicht sollte man die Zähne zusammenbeißen und sich mehr über eine Liga mit 18 nahezu gleichstarken Mannschaften freuen. Wenn der Trainer wirklich unser größtes Problem ist, dann ist die Kehrtwende unter Umständen doch näher als man glaubt.
Es ist nachvollziehbar sich das Leben einfach zu machen und alle Probleme zu personalisieren. Wir spielen schlecht - schmeißen wir den Trainer raus. Nicht ohne ihn vorher übelst zu beschimpfen. Wenn das nicht reicht den Vorstand und den neuen Trainer hinterher. Das ist eine sehr teure und für reiche Vereine auch eine wirksame Strategie. Man muß sie sich auch leisten können, zumal jede neue Aufstellung wieder neue Investitionen nach sich zieht. Allofs hatte halt irgendwann beschlossen, dass er das nicht mitmacht und auf Kontinuität setzt. Er hat einen Trainer der über 4 Spielzeiten im Schnitt 60 Punkte pro Saison in der Liga holt, warum nicht mit ihm langfristig planen? Blöd dass diese kontinuierliche Entwicklung nach oben mit der Relegation abgebrochen ist. Allofs hat immer gesagt er läßt sich nicht treiben, sondern will immer fragen: Was liegt woran? Was liegt am Trainer, an Kaderplanung, an Strukturen.. Konkurrenzsituation, Glück? Wer glaubt, dass Probleme immer nur genau eine Ursache haben ist schon arg weltfremd.
Mir geht es auch so, dass man nach der letzten und der gegenwärtigen Spielzeit die defensiv-langweilige Spielweise der Fortuna leid ist und sich mehr Spiel, Spaß und eigentlich von allem irgendwie mehr wünscht. Erfolg natürlich sowieso. Letzte Saison hat man wenigstens gepunktet und die Erfolgs.. äh Ergebnisfans zufriedengestellt.
Jetzt steht man aber da mit einem Trainer, der eigentlich nachgewiesen hat, dass er in unserem Umfeld gut performen kann, einer Mannschaft die zu ihm hält, die laut Oberdorf an seine Spielidee glaubt (welche das auch immer ist), einem Spielplan, der einem in einer Umbruchphase in den ersten 6 Spieltagen eine formstarke Mannschaft nach der anderen vor die Nase setzt und mit einer veritablen Krisensituation.
Man möchte es anders haben. Es ist aber wie in anderen Lebensbereichen auch: Der eine Heilsbringer, der auf einen Schlag alle Probleme zu lösen verspricht ist am Ende doch meistens ein Scharlatan. Der neue Trainer wird halt auch Zeit und Vertrauen brauchen, um Dinge zu verändern. Beides rare Güter bei uns zur Zeit.
Was auch auffällt: Mit Bochum, Magdeburg, Hertha, Kiel, Nürnberg und uns sind es 6 (!) von 9 führenden Mannschaften in der Kaderwert-Tabelle, die wirklich schlecht in die Saison gestartet sind.
Viele haben gesagt, dass die Leistungsdichte nach oben, vor allem aber auch nach unten diese Saison wieder zugenommen hat.
Vielleicht sollte man die Zähne zusammenbeißen und sich mehr über eine Liga mit 18 nahezu gleichstarken Mannschaften freuen. Wenn der Trainer wirklich unser größtes Problem ist, dann ist die Kehrtwende unter Umständen doch näher als man glaubt.
Es behauptet doch niemand, dass die schlechten Leistungen der Mannschaft monokausal sind. Und wenn wir jetzt erst seit sechs Spieltagen so spielen würden, würde ich dir auch zustimmen. Allerdings spielen wir jetzt mindestens die zweite Saison ideenlosen und destruktiven Fußball. Für jemanden, der wie ich nicht unbedingt alles am sportlichen Erfolg der Mannschaft festmacht (siehe Aufstiegsdebatte), solltest du ein gesteigertes Interesse daran haben, dass wir wenigstens versuchen ansehnlichen Fußball zu spielen. Kontinuität ist schön und gut, aber kein Selbstzweck. Kein anderer Trainer verspricht sofortigen Hurra-Fußball. Aber bei Daniel Thioune ist es nach so einer langen schwachen Phase sehr unwahrscheinlich, dass er das Ruder herumreißt. Ich wüsste gerne, was er anders machen will, was er nicht schon längst hätte machen können.
Du wirfst den Kommentatoren vor, die wahren Gründe des schlechten Auftretens nicht zu kennen / nicht kennen zu wollen und was führst du als Gründe an?
- dass uns der böse Spielplan Woche für Woche eine formstarke Mannschaft nach der anderen vorsetzt (ich bitte dich)
- die Umbruchphase (jeder kann dir genug Beispiele nennen, von Trainern, die so eine Umbruchphase besser bewältigen)
- die hohe Leistungsdichte (schön und gut, das würde schlechte Ergebnisse entschuldigen, aber nicht die Spielweise der letzten und dieser Saison)
Darüber hinaus übertreibst du meiner Meinung nach mit deiner Reaktion auf vermeintliche Beleidigungen. Dass sich hier der eine oder andere im Ton mal vergreift, ist doch nichts neues, aber insgesamt ist das doch alles im Rahmen. Da kann ich mich bei Uwe Rösler noch an ganz andere Sprüche erinnern. Aber Gift und Galle und übelste Beschimpfungen habe ich hier zu Daniel Thioune nicht gelesen.
Ich bin ehrlich gesagt sehr überrascht, wie stolz Mannschaft und Trainer auf den Sieg in Bochum sind. Ein Sieg, der wirklich nur einen Erfolgsfan befriedigen könnte. Spielerisch war das absolut nichts gegen die formschwächste! Mannschaft der Liga. Ja, es wurde gekämpft, es wurden trotzdem viel zu viele Chancen zugelassen, in der zweiten Hälfte wurde nicht einer der zahlreichen Konter ansehnlich zu Ende gespielt. Machen die Bochumer zwei der vielen Chancen rein, wären sie nicht so unglaublich ungefährlich, würde niemand auch nur ein positives Wort über das Spiel verlieren.
Du fängst in deinem Beitrag damit an, daß keiner die Monokausalität behauptet und endest damit, daß nur ein Trainerwechsel Heil und Segen bringt. Am Ende ist es doch so, daß Trainer, Manager, Kaderplaner und der Fußballgott zusammenarbeiten und in in einem engen Wettbewerb ein bestimmtes Spiel und ein Ergebnis dasteht. Daß Thioune wahrscheinlich seit mehr als einem Jahr um seinen Job kämpft, indem er gezwungenermaßen immer defensiver spielt ist offensichtlich. Man könnte vermuten, daß das durchaus etwas mit der Kombi Erwartungen und Kaderqualität zu tun hat. Und die Aussagen von Allofs und den Spielern lassen auch vermuten, dass die Ursache mangelnder Überperformance nicht nur eine Ursache haben. Ich glaube, daß wir eine sportliche Führung haben die es im Rahmen unserer Möglichkeiten gut macht. Es passt nun mal nicht immer alles zusammen und eine gewisses Maß an Solidarität wäre da durchaus angebracht angesichts der Leistungen der letzten Jahre.
Ich sage es nochmal so deutlich: Daß hier Buchhalter, Handwerker und IT-Fachkräfte Allofs und Thioune mangelnde Kompetenz vorwerfen und vereinsschädliches Verhalten unterstellen ist pubertäre Anmaßung.
Alle würden an der Käsetheke die Verkäuferin fragen, welcher Burrata wohl der beste wäre. Aber einem erfahrenen Profitrainer und Sportmanager vor dem eigenen Hintergrund Inkompetenz zu unterstellen ist angemessen? - das ist absurd. Das hat etwas von einer Operettenfanmentalität die ich wirklich schlecht ertragen kann.
Ich würde mir im Rahmen meiner Inkompetenz und Unzufriedenheit auch Markus Anfang als neuen Trainer wünschen - und wäre dann auch enttäuscht, wenn sich nicht plötzlich alles zum Guten wendet und Zeit und Geduld eingefordert werden. Ein Segen für den Verein, dass ich das nicht entscheide.
Das stimmt wieder überhaupt nicht. Ich beende meinen Beitrag mit einer Kritik an der grotesken Situation von Mannschaft und Trainer auf die schwache Leistung in Bochum, wo man wieder mit mehr Glück als Verstand drei Punkte mitgenommen hat
Und nirgendwo behaupte ich, dass ein Trainerwechsel Heil und Segen bringt. Ich sage sogar explizit, dass ein Trainerwechsel keine Garantie bietet, dass von heute auf morgen alles besser wird. Ich sage nur, dass das der Hebel ist, der noch nicht bewegt wurde und derjenige ist, der die größte Wahrscheinlichkeit birgt, dass sich etwas ändert, weil nach einer so langen Phase ohne erkennbaren Spielplan, ohne funktionierendes Pressing und Umschaltmomente und mit Pressekonferenzen, wo der Trainer von Woche zu Woche der Mannschaft vorwirft ihn nicht zu verstehen, es durchaus Anlass gibt, anzuzweifeln, dass Thioune das Ruder herumreißt. Solidarität hat es ja jetzt schon eine ganze Weile geben. Ich denke wir können stolz sein, dass wir kein Trainerschleudersitz-Verein sind, wie Konkurrenten von uns. Aber wie gesagt, Kontinuität kann kein Selbstzweck sein.
Auf dein Argument zur fehlenden Kompetenz der Kommentatoren in einem Fußballforum gehe ich nicht nochmal ein, dazu ist bereits alles gesagt.
Ich habe aber leider das Gefühl, dass du meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast oder irgendetwas hineinlesen wolltest, das dort nicht stand.
Ich bin gespannt, was wir für ein Spiel gegen Nürnberg sehen. Das zweite formschwache Team hintereinander, das uns der Spielplan gibt. Ich würde hier als Beobachter wirklich den Fokus auf das Spielerische legen und nicht auf das Ergebnis. Wir müssen einfach irgendwann anfangen Fußball zu spielen, den Bus vor dem Tor zu parken, wird DT unabhängig vom Ergebnis nicht von der Kritik befreien. Wenn wir wenigstens versuchen Fußball zu spielen, so wird das von der Fanszene auch goutiert, siehe erster Spieltag gegen Arminia.
02.10.2025 - 08:54 Uhr
Zitat von wittel05
(...)
Ich sage es nochmal so deutlich: Daß hier Buchhalter, Handwerker und IT-Fachkräfte Allofs und Thioune mangelnde Kompetenz vorwerfen und vereinsschädliches Verhalten unterstellen ist pubertäre Anmaßung.
(...).
(...)
Ich sage es nochmal so deutlich: Daß hier Buchhalter, Handwerker und IT-Fachkräfte Allofs und Thioune mangelnde Kompetenz vorwerfen und vereinsschädliches Verhalten unterstellen ist pubertäre Anmaßung.
(...).
Das Einzig pubertäre hier bist du. Es ist sehr vermessen von den - vermeintlichen - Berufen anderer Leute darauf zu schließen, dass sie in der Sache nicht recht haben könnten oder ihnen durch die Blume zu verbieten, Kritik zu üben. Die Argumente, die hier vorgetragen werden, sind (zum Teil) faktisch/statistisch zu belegen und werden ja nicht nur in diesem Forum, sondern auch an anderer Stelle so vorgetragen, wenn es um die Fortuna geht. Es ist völlig unerheblich, welchen Hintergrund eine Person hat. Eine Meinung - zumal eine fundierte - darf jeder haben. Du musst sie nicht teilen, aber sie hinzunehmen und damit umzugehen ist Teil eines vernünftigen menschlichen Miteinanders.
Zudem suchen die meisten hier die Schuld ja auch nicht NUR beim Trainer. Ich lese hier auch viel Kritik an Allofs bei der Kaderzusammenstellung (Thema Verletzte). In der Sache wirst selbst du - der ja offensichtlich die Weisheit besitzt zu beurteilen, wer sich äußern darf und wer nicht - zugeben müssen, dass letztlich DER TRAINER der Verantwortliche für den spielerischen Vortrag ist. Das hat übrigens Klaus Allofs höchstselbst nach dem Spiel gegen Darmstadt so (sinngemäß) auch gesagt. Allofs und Weber können diesem nur das Spielermaterial zur Verfügung stellen, alles andere liegt in der Hand von Daniel Thioune. Ob nun der Kader oder der Trainer zu schlecht sind, das mag eine Diskussion sein, die man führen könnte. Aber ehrlich gesagt sehe ich da persönlich wenig Argumente, die dafür sprechen, die Schuld beim Kader zu suchen. Fehlende Eingespieltheit usw. mögen in den ersten Wochen der Saison ein Faktor gewesen sein. Wir stehen aber bereits kurz vor Spieltag acht. Irgendwann zieht dieses Argument dann aber nicht mehr (sinngemäßes Zitat Florian Kastenmeier nach dem Spiel gegen Preußen Münster).
Man kann sich sicher auf den Standpunkt stellen und sagen, dass die Mannschaft offenbar trotz allem noch weiter hinter Thioune steht und auf seinen Weg vertraut. Dass deswegen die Diskussion um die Persona Thioune illegitim wäre, kann man daraus meiner Meinung nach aber nicht schließen. Eine Diskussion, mit Pros und Contras, muss erstens zu jedem Zeitpunkt erlaubt sein und ist zweitens auch das, wovon ein solches Forum hier lebt. Wenn sich hier " Buchhalter, Handwerker und IT-Fachkräfte" nicht austauschen und ihre Meinung äußern dürften, wofür wäre es sonst da?
Zumal - und das jetzt noch als letzten Punkt - nur ein Id*ot sich die Ansichten und Meinungen eines anderen nicht genau anhören würde, nur weil er vielleicht nicht den fachlichen Hintergrund hat, den man normalerweise erwarten würde. Das wäre überheblich. Jeder hier kann irgendwas deutlich besser als Daniel Thioune, Klaus Allofs oder Christian Weber und hat daher seinen ganz eigenen Blick auf die Dinge. Wer weiß, vielleicht lernen die ja doch noch mal was Neues. Kannst du garantieren, dass es nicht so ist?
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