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BVB - Aktie

07.04.2016 - 09:41 Uhr
BVB - Aktie |#1681
22.08.2026 - 16:57 Uhr
Zitat von Mairon
Und wieder folgte nur ablenkendes Blabla, wie seit Jahren und forenübergreifend, weil dir ein Zacken aus der Krone fiele, zuzugeben, dass du in einem Punkt grundlegend falsch lagst.

Restbuchwert gab es keinen, Steuerlast wäre auf Grund roter Zahlen nicht angefallen. 56 MEUR waren weitestgehend ergebniswirksam.

Es bleibt dabei: ohne Gittens' Verkauf, hätte man im zurückliegenden Kalenderjahr erheblich höheren Verlust angehäuft und hätte auch bei Erreichen der sportlichen Ziele deutlich rote Zahlen geschrieben.

Ricken, Cramer und co. haben das erkannt und wollen sich von diesem misslichen Zustand wegbewegen, was grundsätzlich sehr positiv ist - hoffen, wir, dass man mit dieser Form von Strategiewechsel erfolgreich ist.

PS: von mir war es das zu diesem Punkt, weitere Zeit werde ich nicht opfern.


Ohne den Verkauf von Gittens hätte man aber auch einen Silva oder Chuck nicht verpflichtet und ggf. stattdessen einen anderen Spieler verkauft.
Das ist ja total hypothetisch alles und dass wir Spieler verkaufen müssen, um die ein oder anderen Transfer neu zu machen ist ja kein Geheimnis und logisch gerade nachdem in den letzten Jahren auf dem Transfermarkt mit teilweise überteuerten und uninspirierenden Transfers auch nicht sonderlich gut gearbeitet wurde. Und sportlich war das letzte Jahr halt auch nicht wie geplant.
Hier scheint sich aktuell ja auch vieles zu ändern, was willst du mehr?
BVB - Aktie |#1682
23.08.2026 - 14:46 Uhr
Ich bin gestern auf diese Zusammenfassung gestoßen aus einem anderen Forum, die ich auch für die Diskussion hier sehr interessant halte, streift vieles was wir hier auch diskutiert haben: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21273192-anleger-tief-gespalten-stillstand-borussia-dortmund-forum-waechst-streit-bewertung

Andere Aktionäre scheinen da vor allem die Profitabilität als kritisch zu sehen, wie ich es zuvor auch argumentiert hatte. Ist natürlich toll, dass die sportlichen Ziele niedriger geschätzt werden und trotzdem von Profitabilität ausgegangen wird, aber der Ergebniskorridor von 0 bis 10 Millionen ist jetzt auch nicht besonders ambitioniert oder bemerkenswert aus Aktionärssicht (aus sportlicher Sicht sicherlich nachvollziehbar). Schwankende Ertragssituation versus fixe hohe Kaderkostenstruktur wird ebenfalls kritisch gesehen.

Zitat von Diskussion

Anleger sind tief gespalten
Stillstand bei Borussia Dortmund: Im Forum wächst der Streit über die Bewertung
Die Borussia Dortmund-Aktie kam in dieser Woche kaum vom Fleck. In der Community treffen Hoffnungen auf Verjüngter, kostensensibler Kader als Basis für Trendwende auf Sorgen vor Hohe Abhängigkeit von Champions-League-Erlösen. Neue Impulse könnten schon bald für Bewegung sorgen.

Die Aktie von Borussia Dortmund stand in dieser Woche ungewöhnlich stark im Fokus der Börsencommunity. Trotz einer nur minimalen Wochenperformance von plus 0,3 Prozent und einer engen Handelsspanne zwischen 3,125 und 3,195 Euro sorgten die veröffentlichten Jahreszahlen mit einem zweistelligen Millionenverlust und der angekündigten Dividendenpause für intensive Diskussionen. Im Zentrum stand die Frage, ob der aktuelle Umbau des Kaders und der Führungsstruktur eine nachhaltige Trendwende einleiten kann – oder ob die wirtschaftliche Abhängigkeit von der Champions League die Aktie strukturell belastet.

Verlust, Dividendenstopp und die Rolle der Champions League
Ausgangspunkt der Debatte ist der gemeldete Fehlbetrag von 21,7 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr bei einem Umsatzrückgang auf 460,5 Millionen Euro. Gesichert ist zudem, dass aufgrund des Jahresfehlbetrags keine Dividende ausgeschüttet wird. Mehrere Diskutanten betonen, dass der Verlust am oberen Ende der zuvor kommunizierten Prognosespanne liegt und damit die Ertragskraft des Geschäftsmodells in Frage stelle. Besonders kritisch wird gesehen, dass trotz Platz zwei in der Bundesliga, Teilnahme an der Champions-League-Playoff-Phase, nennenswerten Transfererlösen und Einnahmen aus der Klub-WM ein deutlich negatives Nettoergebnis entstanden ist. In der Community wird daraus die Einschätzung abgeleitet, dass das Ergebnis inzwischen fast vollständig vom Abschneiden in der Königsklasse abhängt.

Wiederkehrend ist die Spekulation, dass bereits das Verpassen des Champions-League-Platzes die wirtschaftliche Lage deutlich verschlechtern würde. Einige Stimmen leiten aus den Zahlen die These ab, dass schon ein Ausscheiden in der Gruppenphase oder Zwischenrunde zu einem klaren Nettoverlust führt, während erst ein Viertelfinaleinzug nachhaltig Gewinne ermöglicht. Diese Einordnung ist eine Interpretation der Forennutzer, verweist aber auf den zentralen Streitpunkt: die hohe Fixkostenbasis im Verhältnis zu den schwankenden Erlösen aus dem internationalen Wettbewerb.

Neue Transferpolitik als Hoffnungsträger
Auf der positiven Seite dominiert die Erwartung, dass die veränderte Transferstrategie mittelfristig für Entlastung sorgen könnte. Mehrfach wird hervorgehoben, dass der Klub verstärkt auf jüngere, entwicklungsfähige Spieler setzt, die deutlich geringere Gehälter beziehen sollen als etablierte Topverdiener. In der Community kursieren Schätzungen, wonach Neuzugänge wie Karetsas, Konstantelias oder Veerman im Bereich von drei bis vier Millionen Euro pro Jahr liegen könnten, während einzelne Altverträge deutlich darüber angesiedelt werden. Diese Angaben sind nicht offiziell bestätigt, zeigen aber, wie stark sich die Diskussion auf die Personalkosten fokussiert.

Als Chance wird gesehen, dass eine konsequente Verjüngung des Kaders die Gehaltsstruktur nach unten verschiebt und damit die Gewinnschwelle senkt. Einige Nutzer verknüpfen dies mit der Erwartung, dass der neue Transferverantwortliche stärker auf die Kostenseite achtet und teure Verpflichtungen durch günstigere, perspektivreiche Spieler ersetzt. Daraus leitet ein Teil der Community die Hoffnung ab, dass bereits bei einem „normalen“ sportlichen Abschneiden – also Champions-League-Qualifikation, Achtelfinale in der Königsklasse und ein solides Abschneiden im DFB-Pokal – wieder Nettogewinne im einstelligen Millionenbereich und perspektivisch eine kleine Dividende möglich sein könnten. Diese Zahlen sind Schätzungen der Forenteilnehmer, spiegeln aber den Kern der optimistischen Argumentation wider.

Unterstützung erhält diese Sicht von chartorientierten Anlegern, die auf eine aus ihrer Sicht intakte Bodenbildung und einen Kurs über der 200-Tage-Linie verweisen. Aus dieser Perspektive wird ein moderater Spielraum nach oben gesehen, sofern sich die sportliche und finanzielle Entwicklung stabilisiert. Gleichzeitig wird das vergleichsweise geringe Börsensegment und die Unabhängigkeit von der allgemeinen Konjunktur als potenzieller Vorteil in einem unsicheren Marktumfeld interpretiert.

Strukturelle Schwächen und Misstrauen gegenüber der Ertragskraft
Dem gegenüber steht eine deutlich skeptische Fraktion, die die Aktie vor allem als „Fanpapier“ ohne verlässliche Renditeperspektive einordnet. Wiederkehrend ist der Vorwurf, dass Aktionäre in der Prioritätenliste des Klubs weit hinten stünden und die Kapitalbasis im Zweifel eher über Kapitalerhöhungen als über nachhaltige Gewinne gestärkt werde. Mehrere Beiträge spekulieren, dass bei anhaltend schwacher Champions-League-Performance oder einem Verpassen der Qualifikation eine Kapitalerhöhung mittelfristig kaum zu vermeiden sei. Auch dies ist eine Einschätzung der Community, zeigt aber das Misstrauen gegenüber der langfristigen Ertragskraft.

Kritisch gesehen wird zudem, dass die Personalkostenquote trotz leicht gesunkener absoluter Personalkosten gestiegen sein soll, weil der Umsatz zurückging. Daraus leiten einige Nutzer die Forderung ab, dass die Gehaltsstruktur noch konsequenter angepasst werden müsse und weitere hochdotierte Verträge zur Disposition stehen sollten. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass ein sehr junger Kader sportliche Risiken birgt: Fehlende Erfahrung könnte in engen Spielen Punkte kosten und damit die für die Finanzplanung so wichtige Champions-League-Qualifikation gefährden.

Abseits der Fundamentaldaten wird vereinzelt über auffällige Kursmuster spekuliert. Einzelne Nutzer vermuten, dass kleine Orders zum Handelsende den Kurs optisch stabil halten könnten, ohne dass sich die fundamentale Lage verändert. Belege dafür werden im Forum nicht geliefert, es handelt sich um subjektive Marktbeobachtungen.

Für die kommende Woche rückt vor allem die technische Ausgangslage in den Blick. Das Wochenhoch bei 3,195 Euro gilt in der Community als kurzfristiger Widerstand, das Wochentief bei 3,125 Euro als erste Unterstützung. Ein Ausbruch über das Hoch könnte aus Sicht chartorientierter Anleger den Weg in Richtung der nächsten psychologischen Marke ebnen, während ein Rutsch unter die Unterstützung die Diskussion über die Tragfähigkeit der jüngsten Erholung neu anfachen dürfte. Parallel bleibt die sportliche Vorbereitung mit Blick auf den Saisonstart entscheidend: Jede neue Einschätzung zur Wettbewerbsfähigkeit des verjüngten Kaders dürfte sich unmittelbar in den Erwartungen an Erlöse, Ergebnis und damit an die Aktie von Borussia Dortmund übersetzen.
BVB - Aktie |#1683
26.08.2026 - 15:43 Uhr
Zitat von novacane
Ich bin gestern auf diese Zusammenfassung gestoßen aus einem anderen Forum, die ich auch für die Diskussion hier sehr interessant halte, streift vieles was wir hier auch diskutiert haben: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21273192-anleger-tief-gespalten-stillstand-borussia-dortmund-forum-waechst-streit-bewertung


"AI generated Dieser Artikel wurde vollautomatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft."

der Artikel ist aus meiner Sicht völlig nutzlos, egal ob nun positiv oder negativ, weil mit künstlicher Intelligenz erstellt.
diese künstl Intelligenz bezieht sich auf Forumsmeinungen und nicht tiefergehend auf die dargestellten Inhalte der Foristen und Überprüfungen dieser vielen einzelnen Meinungen.
Wenn irgendwelche Foristen überwiegend skeptisch eingestellt sind, dafür aber inhaltl keine wirklichen Argumente haben, sind die Argumente nutzlos, bei positiven Einschätzungen gilt das natürlich ebenso.
BVB - Aktie |#1684
26.08.2026 - 15:59 Uhr
Aufsichtsratmitglied Bernd Geske hat 60.000 BVB Aktien gekauft, das wurde heute vermeldet:
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2026-08/69411400-eqs-dd-borussia-dortmund-gmbh-co-kgaa-bernd-geske-kauf-022.htm

Bernd Geske hat seit 2025 insgesamt 300.000 BVB Aktien gekauft. zum Vergleich: 2024 hat er insgesamt 4000 Stück gekauft:
https://www.wallstreet-online.de/aktien/borussia-dortmund-aktie/insidertrades

die inst Anleger haben 5 Monate in Folge gekauft, seit Jan 2025 insgesamt 1,675 Mio Stück
https://www.gurufocus.com/stock/XTER:BVB/ownership

von den inst Anlegern sind die Käufer der Hauck & Aufhäuser Fonds am auffälligsten, sie halten jetzt über 700.000 Stück, der Fonds steht auf Allzeithoch:
https://www.mbfa.de/unsere-fonds/mb-fund-max-value.html

der e.V. hat im gleichen Zeitraum insgesamt rund eine Mio Aktien gekauft und nach dem letztem Kauf von 500.000 Stück im Oktober 2025 von einer Liquidität bei 6,9 Mio Ende Okt 25 gesprochen (die wären also sehr wahrscheinlich in der Lage weiter zu kaufen)

Insgesamt haben inst Anleger, Insider, und e.V. seit 2025 ca drei Mio Aktien gekauft!

die charttechnischen Kaufsignale bestehen weiterhin:
https://www.consorsbank.de/web/Wertpapier/Aktie/Borussia_Dortmund__Bvb_-DE0005493092/Analysen/Chartanalyse

übergeordnet finde ich die saisonalen Kursmuster wichtiger:
https://www.seasonax.com/soccer-stocks-seasonality/

Dies ist keine Anlageempfehlung. Ich halte die BVB Aktie nicht für risikoereicher als andere Nebenwerte, das ist aber nur meine Meinung.
BVB - Aktie |#1685
26.08.2026 - 17:16 Uhr
Carsten Cramer hat in zwei Transaktionen insgesamt 15.840 BVB-Aktien gekauft für 50.867,99 Euro
das wurde heute bei Finanznachrichten veröffentlicht

https://aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/bvb.htm

Watzke war von 2005 bis 2025 20 Jahre im Amt und hat in diesen 20 Jahren insgesamt 11.715 BVB Aktien gekauft.

https://bericht.bvb.de/geschaeftsbericht/2023-2024/aktionaere/die-aktie/aktienbesitz-von-organen.html

Was Watzke von der Börsennotierung hält, hat er oft gesagt, es war despektierlich. Niemand erwartet, daß die Aktie gepusht wird, aber die Kapitalmarktkommunikation war unter Watzke definitiv ausbaufähig, das ist meine Meinung.

Carsten Cramer kauft direkt in seinem erten Amtsjahr 15.840 Aktien. Man sollte das nicht überbewerten, tue ich auch nicht. Aber Carsten Cramer macht direkt einiges sehr anders und das finde ich interessant.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 26.08.2026 um 17:45 Uhr bearbeitet
BVB - Aktie |#1686
26.08.2026 - 18:42 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von novacane

Ich bin gestern auf diese Zusammenfassung gestoßen aus einem anderen Forum, die ich auch für die Diskussion hier sehr interessant halte, streift vieles was wir hier auch diskutiert haben: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21273192-anleger-tief-gespalten-stillstand-borussia-dortmund-forum-waechst-streit-bewertung


"AI generated Dieser Artikel wurde vollautomatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft."

der Artikel ist aus meiner Sicht völlig nutzlos, egal ob nun positiv oder negativ, weil mit künstlicher Intelligenz erstellt.
diese künstl Intelligenz bezieht sich auf Forumsmeinungen und nicht tiefergehend auf die dargestellten Inhalte der Foristen und Überprüfungen dieser vielen einzelnen Meinungen.
Wenn irgendwelche Foristen überwiegend skeptisch eingestellt sind, dafür aber inhaltl keine wirklichen Argumente haben, sind die Argumente nutzlos, bei positiven Einschätzungen gilt das natürlich ebenso.


Die inhaltlichen Argumente stehen drin? Größtes Argument ist, dass ein Anstieg der Profitabilität nicht gegeben ist und anscheinend auch keine Prio darstellt bei der Geschäftsführung, das hast Du übrigens bis dato auch nirgends widerlegen können außer regelmäßig zu posten, dass das Geschäft auf der Umsatzseite weiter wachsen soll (auf der Kostenseite leider aber genauso).
BVB - Aktie |#1687
26.08.2026 - 18:48 Uhr
Zitat von halbgott
Aufsichtsratmitglied Bernd Geske hat 60.000 BVB Aktien gekauft, das wurde heute vermeldet:
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2026-08/69411400-eqs-dd-borussia-dortmund-gmbh-co-kgaa-bernd-geske-kauf-022.htm

Bernd Geske hat seit 2025 insgesamt 300.000 BVB Aktien gekauft. zum Vergleich: 2024 hat er insgesamt 4000 Stück gekauft:
https://www.wallstreet-online.de/aktien/borussia-dortmund-aktie/insidertrades

die inst Anleger haben 5 Monate in Folge gekauft, seit Jan 2025 insgesamt 1,675 Mio Stück
https://www.gurufocus.com/stock/XTER:BVB/ownership

von den inst Anlegern sind die Käufer der Hauck & Aufhäuser Fonds am auffälligsten, sie halten jetzt über 700.000 Stück, der Fonds steht auf Allzeithoch:
https://www.mbfa.de/unsere-fonds/mb-fund-max-value.html

der e.V. hat im gleichen Zeitraum insgesamt rund eine Mio Aktien gekauft und nach dem letztem Kauf von 500.000 Stück im Oktober 2025 von einer Liquidität bei 6,9 Mio Ende Okt 25 gesprochen (die wären also sehr wahrscheinlich in der Lage weiter zu kaufen)

Insgesamt haben inst Anleger, Insider, und e.V. seit 2025 ca drei Mio Aktien gekauft!

die charttechnischen Kaufsignale bestehen weiterhin:
https://www.consorsbank.de/web/Wertpapier/Aktie/Borussia_Dortmund__Bvb_-DE0005493092/Analysen/Chartanalyse

übergeordnet finde ich die saisonalen Kursmuster wichtiger:
https://www.seasonax.com/soccer-stocks-seasonality/

Dies ist keine Anlageempfehlung. Ich halte die BVB Aktie nicht für risikoereicher als andere Nebenwerte, das ist aber nur meine Meinung.


Blöd nur, dass die Aktie im letzten 1 Jahr um 12% gefallen ist trotz der oben aufgelisteten kursstützenden Maßnahmen, man will sich gar nicht ausmalen wie es ohne ausgesehen hätte ... https://aktie.bvb.de/aktie/aktienkurs

Zu dem geposteten Artikel zum saisonalen Kursmuster habe ich schon mal gefragt, warum hat das eigentlich mit dem Jahr 2019 aufgehört (wir haben 2026)? Wie hat eigentlich der breitere Aktienindex in der Zeit abgeschnitten, wäre es besser gewesen diesen stattdessen zu kaufen statt einem Einzeltitel? Diese Fragen habe ich schon mehrmals gestellt, kam leider keine Antwort.

Und Carsten Cramer kauft für €50 Tsd. Aktien, wow! Da ist er bei seinem Jahresgehalt von zuletzt €1,1 Mio. (€2,4 Mio. falls er als CEO jetzt genauso viel verdient wie Watzke vorher) ja wirklich all-in gegangen ...
BVB - Aktie |#1688
26.08.2026 - 19:16 Uhr
Ich habe mir die letzten Tagen ein paar konzeptionelle Gedanken gemacht. Sowohl zu dem Finanz- als auch dem Aktienthread und ich frage mich inzwischen ob es der Gesamtdiskussion nicht zuträglich wäre Details aus der jüngst gelaufenen Bilanzkonferenz aufzunehmen?

Zum Beispiel die Jahresprognose (0-10 Mio Euro) basierend auf den sportlichen Zielen (CL-Quali/ Platz 1-3, CL 1/8 und DFB-Pokal-Achtelfinale).

Zusätzlich würde aus meiner Sicht eine Liste der drei Einnahmesäulen (Spieltag, TV-Einnahmen und Merch) Sinn machen sowie eine Übersicht der größten laufenden Verträge und Sponsoren (Vodafone, Puma, Rewe, etc.)

Ich selber merke, dass ich diese Dinge immer wieder zusammensuchen muss und der Aufwand würde mit 1x pro Jahr sehr gering sein.

Ganz grundsätzlich sei erwähnt, dass die Aktie (und ihr verlauf) das schlechte Jahresergebnis leider gut abbildet. Schauen wir mal nach vorne und hoffen, dass die Mindestziele erreicht, und der Kurswert im Jahr steigen wird.
BVB - Aktie |#1689
26.08.2026 - 19:26 Uhr
Zitat von novacane
[
Zu dem geposteten Artikel zum saisonalen Kursmuster habe ich schon mal gefragt, warum hat das eigentlich mit dem Jahr 2019 aufgehört (wir haben 2026)? Wie hat eigentlich der breitere Aktienindex in der Zeit abgeschnitten, wäre es besser gewesen diesen stattdessen zu kaufen statt einem Einzeltitel? Diese Fragen habe ich schon mehrmals gestellt, kam leider keine Antwort....


|Datum |Kurs ACC Welt ETF) (was wurde aus investierten (≈€)|10.000 € → heute| Kurs BVB was wurde aus investierten (≈€)|10.000 € → heute|

1 Zeile bedeutet also:
Am 01.03.2019 betrug der Kurs des gewählten Welt ETF 50 Euro und der der BVB Aktie 7,00 Euro.
Wenn man jeweils 10.000 Euro in das Produkt investiert hätte, wären die ETF Anteile heute 25.300 Euro wert und die BVB Aktien 4.610 Euro.
Da also 153 Prozent Gewinn und dort über 50 Prozent Verlust.
Fairerweise sollte man erwähnen dass der ETF thesaurierend ist und die 15-30 Cent (?) Dividende bei der Betrachtung der Aktie fehlen.

Ist aber nur eine Momentaufnahme. Wer zu anderen Daten gekauft und verkauft hätte, hätte jeweils mehr oder weniger Gewinn oder Verlust machen können.

|----------|-------------|----------------|-------------|----------------|
|01.03.2019|50,00 |25.300 € |7,00 |4.610 € |
|01.06.2019|50,00 |25.300 € |6,30 |5.120 € |
|01.09.2019|52,00 |24.330 € |5,60 |5.760 € |
|01.03.2020|54,00 |23.430 € |4,30 |7.500 € |
|01.06.2020|55,00 |23.000 € |3,60 |8.960 € |
|01.09.2020|60,00 |21.080 € |4,30 |7.500 € |
|01.03.2021|68,00 |18.600 € |4,60 |7.010 € |
|01.06.2021|72,00 |17.570 € |5,20 |6.200 € |
|01.09.2021|76,00 |16.640 € |5,00 |6.450 € |
|01.03.2022|74,00 |17.090 € |4,30 |7.500 € |
|01.06.2022|68,00 |18.600 € |4,00 |8.060 € |
|01.09.2022|68,00 |18.600 € |3,75 |8.600 € |
|01.03.2023|74,00 |17.090 € |5,00 |6.450 € |
|01.06.2023|78,00 |16.220 € |4,00 |8.060 € |
|01.09.2023|82,00 |15.430 € |4,20 |7.680 € |
|01.03.2024|88,00 |14.380 € |4,60 |7.010 € |
|01.06.2024|92,00 |13.750 € |4,60 |7.010 € |
|01.09.2024|98,00 |12.910 € |3,65 |8.840 € |
|01.03.2025|100,00 |12.650 € |3,60 |8.960 € |
|01.06.2025|106,00 |11.940 € |3,50 |9.210 € |
|01.09.2025|112,00 |11.300 € |3,65 |8.840 € |
|01.03.2026|116,00 |10.910 € |3,30 |9.770 € |
|01.06.2026|122,00 |10.370 € |3,20 |10.080 € |
BVB - Aktie |#1690
26.08.2026 - 20:11 Uhr
Zitat von novacane

Die inhaltlichen Argumente stehen drin? Größtes Argument ist, dass ein Anstieg der Profitabilität nicht gegeben ist und anscheinend auch keine Prio darstellt bei der Geschäftsführung, das hast Du übrigens bis dato auch nirgends widerlegen können außer regelmäßig zu posten, dass das Geschäft auf der Umsatzseite weiter wachsen soll (auf der Kostenseite leider aber genauso).


In einem KI Artikel, der sich wesentlich auf Forumsbeiträge stützt, ohne diese in irgendeiner Form zu recherchieren, steht ganz generell und grundsätzlich nichts interessantes drin. Weder positiv noch negativ

Wenn in allen BVB Foren mehrheitlich von Foristen geschrieben wird, daß die BVB eine Hochrisikoaktie wäre, die extrem von sportl Erfolgen abhängen würde, die sinken würde müssen, weil sie rote Zahlen schreiben usw usw usw

dann wird der KI Artikel nichts anderes darstellen, das hat aber mit objektiven Wahrheiten rein gar nichts zu tun

Dein ständig vorgetragenes Argument mit der Profitanilität:

rein faktisch ist BVB in Nicht-Coronajahren einer der profitabelsten Fussballvereine in Europa. Das ist aber nicht so toll und ich werde Dir gerne an einfachen Beispielen aufzeigen wieso:

BVB hatte mit dem Doublegewinn 2011/12 einen der größten sportl Erfolge seit vielen Jahren. Der Nettogewinn in Höhe von 26 Mio war der höchste der Bundesligageschichte. Der Aktienkurs reagierte entsetzt.
Warum? Besten Spieler Kagawa verkauft, obwohl der noch Vertrag hatte. Kein Kagawa Verkauf, 10 Mio weniger Nettogewinn wäre besser gewesen. Lewandowski Verlängerung in 11/12 weil man ihm nicht 3 Mio Gehalt damals geboten hätte, sondern direkt das damalige Götze Höchstgehalt 6 Mio würde nochmals weniger Nettogewinn zu Folge gehabt haben. Das wäre so dermaßen phantastisch gewesen. Hammer.

Der Kurs hätte sich bei einer andere Verstetigung der sportl Erfolge viel besser entwickeln können. Irgendwann mal wieder Meister werden, statt einmalig hohe Nettogewinne generieren, bringt viel mehr wirtschaftlichen Erfolg mit Umsatzsteigerungen, neuen Sponsoren undundund

12/13 wurde dieser höchste Nettogewinn aller Zeiten der Bundesligageschichte sogar nochmals verdoppelt und wieder war es eine Katastrophe. Auf die Nachricht, daß Götze verkauft wird, reagierte der Kurs extrem negativ mit intraday -5%
53 Mio Rekordnettogewinn, KGV von 3, Aktienkurs steht tiefer als drei Jahre vorher im Nov 2010

ein Jahr später Lewandowski ablösefrei ziehen lassen. Statt rechtzeitig, bevor die Sache unumgänglich werden musste, ihn mit Geld zu überhäufen, bei 6 Monate harten Verhandlungen wäre das definitiv möglich gewesen, verliert man damit den Kern der totalen Erfolgsmannschaft. Mehr Katastrophe geht kaum. Damit droht BVB das Szenario von sämtlichen Konkurrenten Bayerns der letzten vielen Jahre:
One Hit Wonder. So wie Meister Werder Bremen, Wolfsburg, Stuttgart, Kaiserslautern
Man verkauft nicht seine besten Spieler um Nettogewinn zu erwirtschaften, man verlängert mit ihnen teuerst, um sportl Erfolge zu verstetigen.

Bayern hatte im Durchschnitt ein Zehntel so hohe Nettogewinne, als sie ähnliche Gesamtumsätze Ex-Transfers wie BVB in den Klopp Erfolgsjahren hatten. Sie haben es mit der ultimativ perfekten Strategie geschafft, richtig viel Geld nur in die Verlängerung der Topstars zu stecken, sie notfalls gar ablösefrei ziehen zu lassen, nie aber das oberste Ziel zu verfolgen, sie teuerst zu verkaufen.

Bei ablösefreien Wechse von Lewandwoski sagte Watzke in Stammtisch Manier, nachdem BVB Götze und Lewandowski an Bayern verloren hatte: "Bayern will uns vernichten"
der Konter von Rummenigge hatte gesessen: "Niemand zwingt Dortmund hohe Gewinne zu machen"

Und jetzt? Ist alles sehr schnell völlig anders. Schlotterbeck wurde mit Geld geradezu überhäuft. Er hat eine Ausstiegsklausel, aber keine die für Bayern gültig ist, jahrelang keine. Das ist völlig neu

BVB macht einen einmaligen Verlust, na und? Man hätte im Winter Guirassy verkaufen können, hat stattdessen mit Nmecha superteuer verlängert. Hätte Watzke alles anders gemacht.

Der Aktienkurs? Erzähl mal? Bei Rekordnettogewinnen ist der Kurs gesunken, die Profitabilität war anscheinend nicht das Kernthema. Es ist ein Aspekt, das stimmt., will ich niemals in Abrede stellen. Aber eben nur ein Aspekt von sehr vielen, mehr nicht.
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