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André Breitenreiter
Geburtsdatum 02.10.1973
Alter 52
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos

André Breitenreiter [beurlaubt]

20.03.2017 - 10:40 Uhr
André Breitenreiter [beurlaubt] |#151
30.08.2017 - 14:46 Uhr
Zitat von pudelnudel

Die Frage ist: muss man wirklich Offensivfußball spielen, um sich langfristig erfolgreich zu entwickeln? Muss man "guten, konstruktiven und spielerisch guten Fußball" spielen, um erfolgreich zu sein?


Es hängt davon ab, wie man den Begriff Erfolg definiert. Erfolg wird häufig an ein Ergebnis, sprich Tabellenplatz, gemessen. Wenn aktuell das Ziel Tabellenplatz 15 oder besser lautet, dann kann man mit dieser Spielweise, wie wir sie gerade pflegen, durchaus erfolgreich sein. Dazu Bedarf es keinem "Offensivfussball." Wenn man aber höhere Ziele anvisiert, dann sollte man zwangsläufig taktisch/spielerisch häufiger ins letzte Drittel gelangen um sich möglichst viele Abschlüsse zu erarbeiten, welche die Chance auf ein Tor erhöht. Insbesondere gegen Mannschaften die so agieren wie wir zur Zeit. Das kommende Jahr, bzw. vermutlich schon die Rückrunde wird nochmals viel schwieriger als der Saisonbeginn, weil sich einige Mannschaften an die Spielweise anpassen werden.

Ich halte es, aber immer sinnvoll und förderlich etwas mit dem Ball anzufangen (zu wissen), denn auch wir werden durch die Saison die ein oder gar andere Situation erleben, in der wir in Rückstand geraten. Wird interessant zu sehen, wie es dann laufen wird. Grundsätzlich hat man eine sehr aufbaustarke IV und MF (insbesondere mit Schwegler), mit der man dann auch so etwas machen kann (wie z.B. ansatzweise gegen Schalke).

https://mobile.twitter.com/CuriosidadesEUR/status/895405651547082752

Man kann froh darüber sein, dass man mit Jonathas einen neuen Zielspieler in der Mannschaft hat, der den arg limitierten Füllkrug ersetzen wird. Ihlas Bebou kann ich nicht richtig einschätzen, auch wenn sich das hier gar nicht mal so verkehrt liest:

https://www.whoscored.com/Players/132021/Show/Ihlas-Bebou

vs.

https://www.whoscored.com/Players/93671/Show/Felix-Klaus

Kurz-mittelfristig sollte auch hier die Chance sehr hoch sein, dass Bebou Klaus aus der Startformation verdrängt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jelnik am 30.08.2017 um 14:49 Uhr bearbeitet
André Breitenreiter [beurlaubt] |#152
30.08.2017 - 14:48 Uhr
Zitat von Footballive22

Zitat von pudelnudel

Die Frage ist: muss man wirklich Offensivfußball spielen, um sich langfristig erfolgreich zu entwickeln? Muss man "guten, konstruktiven und spielerisch guten Fußball" spielen, um erfolgreich zu sein?

Otto Rehagel ist mit Griechenland (!) Europameister geworden mit wirklich reinem destruktiven Fußball (das war noch deutlicher als jetzt H96 bei Breitenreiter). Juventus Turin hält damit seit Jahren die Fahne für die Serie A in der Championsleague hoch, um nur mal 2 Beispiele zu nennen. Im Grunde ist der ganze italienische Fußball darauf aufgebaut (4 Weltmeistertitel).

Solange überhaupt ein taktisches System zu erkennen ist und man damit sogar für H96 Verhältnisse erfolgreich ist, ist mir egal ob es Breitenreiter-Zerstörer-Fußball oder Barca-Tiki-Taka sein soll. Und auch mit Defensiv-Fußball kann man sich bis zur Perfektion langfristig weiterentwickeln.


Man kann natürlich auch mit destruktivem Fußball Erfolg haben, du nennst Griechenlands EM - Titel als Beispiel. Das habe ich auch nie bestritten. Eine wirklich langfristige Entwicklung verstehe ich aber nicht darunter und ist meine ich schwer nur mit destruktivem Fußball möglich. Eine langfristige Entwicklung war auch Griechenlands EM - Titel nicht - klar, da hatte man Erfolg, anschließend konnte man aber nicht im Ansatz daran anknüpfen. Es war ein einmaliger Erfolg, nicht mehr. Entwickelt hat sich dadurch wenig bis gar nichts. Anders zum Beispiel in Spanien oder Deutschland, wo, gerade in Deutschland, durch den Ansatz mit Löw, guten Fußball zu spielen und es spielerisch zu lösen, sich etwas entwickelt hat. Natürlich kann man Griechenland und Deutschland/Spanien nicht 1:1 miteinander vergleichen, dafür hat Griechenland allein schon zu wenig Einwohner und Spieler. Ich meine aber, dass man mit destruktivem Fußball schwer eine Mannschaft langfristig entwickeln kann. Oder - wenn eine Mannschaft sich auch spielerisch weiterentwickelt, ist der langfristige Erfolg eher gewährleistet, als wenn nur auf, mag er auch gut umgesetzt sein, destruktiven Fußball gesetzt wird.

Juventus Turin finde ich als Beispiel etwas unpassend, dafür spielen die zu guten Fußball und haben einige gute Kicker (Pjanic, Dybala), die auch technisch sehr stark sind, im Kader. Jedenfalls spielt Juve sicherlich keinen rein destruktiven Fußball. Anders gesagt - sollten wir einmal so spielen wie Juve, sehr gerne. Zwinkernd

Da kommt es dann auch einfach darauf an, was man für eine Vorstellung von Fußball hat. Manchen reicht es, wenn die eigene Mannschaft erfolgreich ist, und mag es nur durch Glück und Gebolze sein. Kann ich auch nachvollziehen und am Ende geht es natürlich um das Ergebnis. Trotzdem habe ich persönlich einen etwas anderen Anspruch - ich sehe einfach gerne guten Fußball. Das muss kein "tiki-taka" in Perfektion sein, man sieht bei Leipzig oder Liverpool sehr gut, dass man auch mit einer anderen Spielweise Erfolg haben kann und guten Fußball spielen kann. Ich schaue auch Fußball wegen den Emotionen, weil ich gerne mit 96 mit fiebere und natürlich will, dass sie erfolgreich sind. Ich schaue aber auch Fußball, in Fußball zu sehen. Und damit meine ich wirklich - Fußball, der gut anzuschauen ist. Man kann mich als "Eventfan" oder sonst etwas bezeichnen, das bin ich aber nicht. Ich habe mir auch jedes Spiel zu Frontzeck - Zeiten angeschaut, war immer für unsere Mannschaft und habe nie zu denen gehört, die sich sogar über eine Niederlage gefreut haben, weil die Chance auf eine Entlassung damit gestiegen ist. Und trotzdem sehe ich lieber guten Fußball und schaue natürlich lieber ein spielerisch feines Spiel als Gebolze. Sehe lieber taktisch interessante Spiele auf hohem Niveau als planloses Rumgekicke mit einem Gewinner, der gewinnt weil er mehr Glück hat.

Aber, vor allem und der Hauptgrund - ich glaube einfach, dass man mit spielerisch gutem Fußball langfristig eher erfolgreich ist. Man sieht es mMn auch ganz gut, dass sich oft eben langfristig die Mannschaften behaupten, die versuchen Fußball zu spielen. Unter anderem deswegen ist Tottenham in England ganz vorne dabei und Southampton steht vor finanziell stärkeren Vereinen.

Ein sehr gutes Beispiel für die Entwicklung einer Mannschaft ist mMn Köln unter Stöger - am Anfang haben die auch vor allem auf die Defensive geachtet, nicht selten 0:0 gespielt und hatten so kurzfristig Erfolg und haben souverän die Klasse gehalten. Gleichzeitig haben sie sich auch langfristig entwickelt und gehören inzwischen zu den spielerisch stärkeren Mannschaften der Liga und haben den Anspruch, Fußball zu spielen und Erfolg zu haben. Das schließt sich nicht aus, sondern ist wie geschrieben oft sogar kongruent zueinander.

So eine Entwicklung würde ich mir bei 96 auch wünschen. Ich persönlich traue sie Breitenreiter aktuell nur schlicht nicht wirklich zu. So sehe ich das Ganze...


Es wird schon noch klar werden das Köln ohne Modest nur die Hälfte wert ist.
Köln hat viel Glück gehabt und zum Teil klar über Ihre Verhältnisse gespielt.
Breitenreiter ist ein sehr guter Trainer und wird uns
dahin führen wo wir schon einmal waren. Nur mit
grösserer Nachhaltigkeit als das unter Schmadke und Slomka der Fall war.
Das sage ich nicht erst seidem wir 2 Spiele gewonnen haben. So wie er die Abwehr übernommen hat, wenn man davon unter Stendel überhaupt sprechen konnte,
zeigt schon was er zu leisten fähig ist.
Aus meiner Sicht sind das Duo Heldt/ Breitenreiter
das beste was 96 passieren konnte. Eine sehr gute Entscheidung von Martin Kind und seinen Mitstreitern.

•     •     •

Vertraue deinem Gefühl
Glaube an deine Kraft
hab Freude an dem was Du tust

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Alt-Linden am 30.08.2017 um 14:53 Uhr bearbeitet
André Breitenreiter [beurlaubt] |#153
30.08.2017 - 14:56 Uhr
Zitat von Footballive22

Man kann natürlich auch mit destruktivem Fußball Erfolg haben, du nennst Griechenlands EM - Titel als Beispiel. Das habe ich auch nie bestritten. Eine wirklich langfristige Entwicklung verstehe ich aber nicht darunter und ist meine ich schwer nur mit destruktivem Fußball möglich. Eine langfristige Entwicklung war auch Griechenlands EM - Titel nicht - klar, da hatte man Erfolg, anschließend konnte man aber nicht im Ansatz daran anknüpfen. Es war ein einmaliger Erfolg, nicht mehr. Entwickelt hat sich dadurch wenig bis gar nichts. Anders zum Beispiel in Spanien oder Deutschland, wo, gerade in Deutschland, durch den Ansatz mit Löw, guten Fußball zu spielen und es spielerisch zu lösen, sich etwas entwickelt hat.


Nun gut vielleicht war Griechenland kein gutes Beispiel, generell sind Nationalmannschaften anderen Voraussetzungen ausgesetzt (Turniermannschaften, starke Abhängigkeit von Ausbildung der Vereine/ Qualität der Spielergenerationen ,..)
Spanien zum Beispiel hatte vor ein paar Jahren quasi die erste wirkliche erfolgreiche Zeit seiner Geschichte, davor haben die keinen einzigen Titel geholt. Es liegt also nahe, dass das quasi nur an der "goldenen Generation" um Xavi, Iniesta und Co. gelegen haben mag. Die aktuellen Ergebnisse Spaniens legen sowas nahe.
Deutschlands Erfolg sehe ich dahingehend so, dass 2004 ein generelles Konzept mit Ausbildung, Kooperation im Jugendfußball und eben ein langfristig taktisches Ziel etabliert wurde. Einen großen Anteil daran hat die hervorragende Jugendarbeit und nicht unbedingt die unmittelbare taktische Ausrichtung.

Zitat von Footballive22

Juventus Turin finde ich als Beispiel etwas unpassend, dafür spielen die zu guten Fußball und haben einige gute Kicker (Pjanic, Dybala), die auch technisch sehr stark sind, im Kader. Jedenfalls spielt Juve sicherlich keinen rein destruktiven Fußball. Anders gesagt - sollten wir einmal so spielen wie Juve, sehr gerne. Zwinkernd


Ich finde Juve ist ein hervorragendes Beispiel. Klar haben die klasse Kicker in ihren Reihen und schiessen auch mal ein paar mehr Tore in ihren Spielen, das ändert aber nichts an ihrem grundlegenden eher defensiven Konzept. Vielleicht kann man sie aktuell als die wohl "beste Defensivmannschaft" in Europa bezeichnen, und dient vielleicht als hervorragendes taktisch langfristiges Vorbild.
Wir haben ja auch gegen Schalke versucht, Chancen herauszuspielen, was jetzt nicht unbedingt so erfolgreich war. Ein Beispiel wäre der eine Füllkrug Pass, der komplett in die Hose ging, aber wohl zu einer 100% geführt hätte.
Vielleicht versucht Breitenreiter ja langfristig "Juve-mäßigen-Fußball" zu etablieren. Das bräuchte dann aber wohl Zeit, die ich ihm gerne geben würde, denn die ersten guten Anzeichen sind ja zu erkennen.

Zitat von Footballive22

Ein sehr gutes Beispiel für die Entwicklung einer Mannschaft ist mMn Köln unter Stöger - am Anfang haben die auch vor allem auf die Defensive geachtet, nicht selten 0:0 gespielt und hatten so kurzfristig Erfolg und haben souverän die Klasse gehalten. Gleichzeitig haben sie sich auch langfristig entwickelt und gehören inzwischen zu den spielerischhließt sich nicht aus, sondern ist wie geschrieben oft sogar kongruent zueinander.


Bei Köln sehe ich noch keine langfristig erfolgreiche Entwicklung. Die haben jetzt erst eine wirklich erfolgreiche Saison mit einem Überragendem Einzelspieler gespielt, der jetzt auch nicht mehr im Verein ist.
Ob Sie diesen Erfolg langfristig wiederholen können, mag ich sehr zu bezweifeln.

•     •     •

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André Breitenreiter [beurlaubt] |#154
30.08.2017 - 14:59 Uhr
Köln ist für mich ebenfalls ein schlechtes Beispiel. Natürlich ging es dort 3 Jahre bergauf, aber weiterentwickelt haben sie sich trotzdem nicht. Diese Saison hat Köln für mich Katastrophal überteuert eingekauft und dadurch nicht einmal Qualität erhalten. Dazu ist ihr System ausgelutscht und jeder kennt es ohne sich davon überraschen zu lassen. Dazu kommt der Weggang von Modeste und dem eigentlichen Problem. Mit Modeste gewannen sie auch Spiele ohne zu brillieren, weil er einfach in der Lage war von 2 Chancen eine rein zu machen und wohin das jetzt führt, wenn man solch einen Spieler nicht mehr hat sieht man gerade sehr gut.

Jetzt gilt es aus den Spielern, die man zur Verfügung hat wieder eine homogene Mannschaft auf dem Spielfeld zu bekommen und ggf. die Taktik nach den Spielern zu verändern, ob Stöger das hinbekommt wird man sehen.

•     •     •

In jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man 60 glückliche Sekunden!
PS. Ich sehe Stimmen !
André Breitenreiter [beurlaubt] |#155
30.08.2017 - 15:12 Uhr
Soll ich hier jetzt einen Heulanfall oder einen Lachkrampf kriegen?
Nachdem es zwischenzeitlich durchaus kritisch aussah sind wir mit Breitenreiter letztlich doch noch aufgestiegen. Wir haben die erste Pokalrund überstanden und sind mit 6 Punkten in die Liga gestartet.
Auf dem Transfermarkt hat sich 96 soweit aus dem Fenster gelehnt wie nie zuvor, jetzt zum Schluss der Transferperiode wurde durchaus auch in die Abteilung Angriff und Kreativität investiert.
Und hier klingt es so als sei der erneute Abstieg längst besiegelt, weil Breitenreiter bestenfalls Defensive kann, insgesamt aber sowieso kein Trainer mit Perspektive ist. HH hat völlig versagt. egal welche Spieler er holt, es sind die falschen und viel zu teuer noch dazu!
Leute. locker bleiben! Gebt dem Personal doch erst mal eine Chance!

•     •     •

Ja, ja, ich weis dass mir keiner das Wasser reichen kann, aber bevor ich hier verdurste gebt mir wenigstens ein Bier!
André Breitenreiter [beurlaubt] |#156
30.08.2017 - 15:21 Uhr
Ich muss aber auch sagen, selbst wenn es für die Spieler "doof" ist. Taktisch war es total genial mit der Einwechslung von Karaman und Jonathas. Ich glaube ich erzähle kein Geheimnis, wenn ich behaupte Jonathas ist körperlich sehr präsent. Wenn man ihn gleich bringt steigt die Gefahr, dass er mit "Gelb-Rot" den Platz vorzeitig verlässt, gleichzeitig kommt ein müder Gegner mit ihm kaum noch zurecht, es ist ja nicht jeder Körperkontakt verboten und wollen sie ihn stoppen brauchen sie drastischere Mittel und kassieren eher eine Verwarnung.
Karaman wirkte auch noch wie ein Moniereisen im Betonbau, nach der 96 Führung. So wie er etwas hinten geholfen hat und weniger nach vorne tat, kann man wohl davon ausgehen, dass es so gewollt war. Klaus hat hinten weniger "Lufthohheit", Karaman kann natürlich aber ebenfalls noch einmal einen Ball über Außen nach vorne bringen, beim Konter. So half der Offensivdrang den Schalkern weniger nach der 96 Führung.
Dazu natürlich sein Wechsel zwischen 3-4-3 und 4-3-3 mit Anton, da hat er den Schalkern das Leben recht schwer gemacht.
André Breitenreiter [beurlaubt] |#157
30.08.2017 - 15:33 Uhr
Zitat von chilene

Soll ich hier jetzt einen Heulanfall oder einen Lachkrampf kriegen?
Nachdem es zwischenzeitlich durchaus kritisch aussah sind wir mit Breitenreiter letztlich doch noch aufgestiegen. Wir haben die erste Pokalrund überstanden und sind mit 6 Punkten in die Liga gestartet.
Auf dem Transfermarkt hat sich 96 soweit aus dem Fenster gelehnt wie nie zuvor, jetzt zum Schluss der Transferperiode wurde durchaus auch in die Abteilung Angriff und Kreativität investiert.
Und hier klingt es so als sei der erneute Abstieg längst besiegelt, weil Breitenreiter bestenfalls Defensive kann, insgesamt aber sowieso kein Trainer mit Perspektive ist. HH hat völlig versagt. egal welche Spieler er holt, es sind die falschen und viel zu teuer noch dazu!
Leute. locker bleiben! Gebt dem Personal doch erst mal eine Chance!


Eher solltest du versuchen, Mal nicht die ganze Zeit zu übertreiben und Dinge in den Raum zu stellen, die so nie behauptet wurden.

Niemand hat gesagt, dass der Abstieg längst besiegelt ist. Ich nehme an, dass der Beitrag auf mich bezogen ist. Wo habe ich im Ansatz so etwas behauptet? Ich habe ausdrücklich geschrieben, dass ich glaube, dass wir mit diesem Kader und Breitenreiter die Klasse halten können. Weil er eben gegen den Ball nicht selten sinnvolle Anpassungen je nach Gegner in petto hat. Ich habe nur geschrieben, dass ich ihm eine langfristige Entwicklung, hin zu spielerisch deutlich besseren Fußball, aktuell nicht zutraue - mMn nicht ganz unbegründet, wenn ich mir zum Beispiel seine Schalker Zeit anschaue. Das ist alles. Nur weil ich Breitenreiter nicht in den Himmel lobe sondern langfristig Zweifel hege, erzeugen meine Beiträge jetzt nen "Heulanfall oder Lachkrampf"? Du stellst meine Beiträge als Schwarzmalerei da. Wenn du sie genau gelesen hättest, wüsstest du besser, dass sie es nicht sind.

Aber lieber erst einmal Dinge behaupten, die so nie gesagt wurden. Wenn das das Niveau ist und nur noch dieselben (in diesem Fall ausschließlich positiven Meinungen zu Breitenreiter) Meinungen erlaubt sind und alles andere als Quatsch dargestellt wird, können wir unser Forum eigentlich auch gleich dichtmachen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Footballive22 am 30.08.2017 um 15:34 Uhr bearbeitet
André Breitenreiter [beurlaubt] |#158
30.08.2017 - 16:01 Uhr
Zitat von pudelnudel

Nun gut vielleicht war Griechenland kein gutes Beispiel, generell sind Nationalmannschaften anderen Voraussetzungen ausgesetzt (Turniermannschaften, starke Abhängigkeit von Ausbildung der Vereine/ Qualität der Spielergenerationen ,..)
Spanien zum Beispiel hatte vor ein paar Jahren quasi die erste wirkliche erfolgreiche Zeit seiner Geschichte, davor haben die keinen einzigen Titel geholt. Es liegt also nahe, dass das quasi nur an der "goldenen Generation" um Xavi, Iniesta und Co. gelegen haben mag. Die aktuellen Ergebnisse Spaniens legen sowas nahe.
Deutschlands Erfolg sehe ich dahingehend so, dass 2004 ein generelles Konzept mit Ausbildung, Kooperation im Jugendfußball und eben ein langfristig taktisches Ziel etabliert wurde. Einen großen Anteil daran hat die hervorragende Jugendarbeit und nicht unbedingt die unmittelbare taktische Ausrichtung.


Stimmt, bei Nationalmannschaften ist sowas natürlich insgesamt mit Vorsicht zu genießen.

Spanien sehe ich etwas anders. Natürlich, so eine gute Mannschaft wie damals (2008&2010) hat Spanien aktuell nicht und vielleicht nie wieder. Und trotzdem hat Spanien jetzt fußballerisch einen ganz anderen Stellenwert als vorher - sie gehören jedes Turnier zu den Favoriten und sind eine der Top - Mannschaften. Das war vor den Erfolgen nicht so. Auch spielerisch hat sich etwas entwickelt. So viele gute Fußballer wie Spanien sie hat, haben sowohl was Qualität als auch Quantität betrifft kaum Länder auf der Welt. Mir fällt nicht einmal ein einziges ein, dass ich stärker schätzen würde, was das betrifft, aber das ist eine andere Diskussion. Jedenfalls, Spanien hat immer noch extrem gute Fußballer und mit LaLiga die spielstärkste Liga der Welt. Natürlich wurden vorher auch schon Strukturen geschaffen. Trotzdem glaube ich, dass der Trend zu technisch und spielerisch gutem Fußball, bestärkt durch die Erfolge bei EM und WM, Spanien langfristig sehr gut getan hat.

Klar, damals wurde zurecht und auch dringend viel umgekrempelt. Trotzdem war es mMn wichtig, mit Löw einen Trainer zu haben, der Fußball spielen lässt, anders als das Gebolze vieler seiner Vorgänger. Und daran orientieren sich dann auch die Jugendmannschaften - die in Deutschland eine hohe Qualität haben und schon dort versuchen, Fußball zu spielen und die auf eine bestimmte Art und Weise gewinnen wollen.



Zitat von pudelnudel

Ich finde Juve ist ein hervorragendes Beispiel. Klar haben die klasse Kicker in ihren Reihen und schiessen auch mal ein paar mehr Tore in ihren Spielen, das ändert aber nichts an ihrem grundlegenden eher defensiven Konzept. Vielleicht kann man sie aktuell als die wohl "beste Defensivmannschaft" in Europa bezeichnen, und dient vielleicht als hervorragendes taktisch langfristiges Vorbild.
Wir haben ja auch gegen Schalke versucht, Chancen herauszuspielen, was jetzt nicht unbedingt so erfolgreich war. Ein Beispiel wäre der eine Füllkrug Pass, der komplett in die Hose ging, aber wohl zu einer 100% geführt hätte.
Vielleicht versucht Breitenreiter ja langfristig "Juve-mäßigen-Fußball" zu etablieren. Das bräuchte dann aber wohl Zeit, die ich ihm gerne geben würde, denn die ersten guten Anzeichen sind ja zu erkennen.



Ich sehe Juventus klar als nicht nur destruktive Mannschaft - damit würde man ihnen garantiert Unrecht tun. Ich sehe es aber auch so, dass Juve sich natürlich über eine sehr stabile Defensive auszeichnet. Sollten wir von der Art und Weise einmal so spielen, gerne. Wirklich etwas in diese Richtung erkenne ich aber noch nicht. Ist aber natürlich auch schwierig zu vergleichen, weil die Qualität im Kader eine ganz andere Welt ist. Sollte Breitenreiter sie als Vorbild sehen und einmal so spielen, habe ich da nicht so viel dagegen.

Die vielen Schüsse gehen Schalke sind mMn ein wenig mit Vorsicht zu genießen. Da waren auch viele ungefährliche Alibi - Schüsse dabei. Normalerweise ist das ein Spiel, das 0:0 ausgeht, durch einen individuellen Fehler können wir es aber gewinnen.
Wie immer ist natürlich die Spielanalyse von NiemalsAllein zu empfehlen, um nicht zu sagen, eigentlich ein Muss für jeden 96er. Ebenfalls interessant sind mMn die Analyse von Spielverlagerung und vom Schalker Blog Halbfeldflanke. Dort wird das detailliert beschrieben (Stichwort Flügelangriffe).

Du nennst schon den Pass von Füllkrug - eigentlich steht das sinnbildlich dafür, warum ich gegen rein destruktiven Fußball und solche Spielertypen bin. Warum ich lieber einen Karaman in der Startelf sehe als Füllkrug oder Klaus. Füllkrug ist nun einmal technisch schwach, passt aber (genauso wie Klaus und Bakalorz) gut zu Breitenreiter. Eben jene beiden, also Klaus und Bakalorz, haben ebenfalls eine potentielle gefährliche Situation durch einen ungefährlichen und unnötigen Distanzschuss verhindert. In so einer Szene wählt ein Karaman, oder auch ein Fossum, eben häufiger die richtige, wenn auch vielleicht weniger direkte Lösung. Nur Mal als Beispiel, warum ich solche Spielertypen wie Karaman oder auch Schmiedebach den drei genannten bevorzuge, ohne damit auf eine Grundsatzdiskussion hinaus zu wollen.



Zitat von pudelnudel

Bei Köln sehe ich noch keine langfristig erfolgreiche Entwicklung. Die haben jetzt erst eine wirklich erfolgreiche Saison mit einem Überragendem Einzelspieler gespielt, der jetzt auch nicht mehr im Verein ist.
Ob Sie diesen Erfolg langfristig wiederholen können, mag ich sehr zu bezweifeln.



Das sehe ich anders. Ich würde Köln auch gar nicht auf eine Saison reduzieren. Die haben 2014/15 als 12. souverän die Klasse gehalten, dann in der zweiten Saison 2015/16 sind sie schon als 9. in der oberen Tabellenhälfte gelandet und letzte Saison als 5. sogar wie erwähnt in die EL gekommen. Sie haben sich mMn konstant und in kleinen Schritten weiterentwickelt. Spielerisch haben sie seit der Aufstiegssaison einen deutlichen Schritt gemacht. Kannst gerne im Kölner Forum nachschauen, die werden es denke ich dir so bestätigen.

Ebenso halte ich es falsch, Kölns Erfolg auf Modeste zu beschränken. In seinem Bereich und in seinen Aufgaben als Zielspieler ist er ein sehr guter Stürmer, keine Frage. Gleichzeitig ist er aber auch nur so gut wie seine Mitspieler, sprich, er lebt von ihren Zuspielen und ist darauf angewiesen. Anders als ein Lewandowski hebt er mMn keine Mannschaft auf ein anderes Niveau, weil er eben in anderen Bereichen (Technik) zu beschränkt ist. Das soll nicht die Qualität von Modeste infrage stellen. Aber zu seinen Toren gehören eben auch die Zuspiele seiner Mitspieler, und dieses Gerüst steht immer noch. Natürlich schmerzt sein Abgang, aber ich glaube nicht, dass Köln deswegen auf einmal deutlich schwächer spielt. Die haben jetzt einmal gegen eine starke Gladbacher Mannschaft und einmal unglücklich gegen Hamburg verloren. Nur deswegen denke ich nicht, dass Köln auf einmal "einbricht". Ich denke zwar nicht, dass sie noch einmal eine so gute Saison spielen wie die Letzte. Trotzdem sind die schon deutlich weiter, als wir es sind. Sollten wir in drei Jahren auf dem Niveau von Köln jetzt sein, würde ich das jederzeit mitnehmen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Footballive22 am 30.08.2017 um 16:06 Uhr bearbeitet
André Breitenreiter [beurlaubt] |#159
30.08.2017 - 16:13 Uhr
Zitat von Footballive22
Zitat von chilene

Soll ich hier jetzt einen Heulanfall oder einen Lachkrampf kriegen?
Nachdem es zwischenzeitlich durchaus kritisch aussah sind wir mit Breitenreiter letztlich doch noch aufgestiegen. Wir haben die erste Pokalrund überstanden und sind mit 6 Punkten in die Liga gestartet.
Auf dem Transfermarkt hat sich 96 soweit aus dem Fenster gelehnt wie nie zuvor, jetzt zum Schluss der Transferperiode wurde durchaus auch in die Abteilung Angriff und Kreativität investiert.
Und hier klingt es so als sei der erneute Abstieg längst besiegelt, weil Breitenreiter bestenfalls Defensive kann, insgesamt aber sowieso kein Trainer mit Perspektive ist. HH hat völlig versagt. egal welche Spieler er holt, es sind die falschen und viel zu teuer noch dazu!
Leute. locker bleiben! Gebt dem Personal doch erst mal eine Chance!


Eher solltest du versuchen, Mal nicht die ganze Zeit zu übertreiben und Dinge in den Raum zu stellen, die so nie behauptet wurden.

Niemand hat gesagt, dass der Abstieg längst besiegelt ist. Ich nehme an, dass der Beitrag auf mich bezogen ist. Wo habe ich im Ansatz so etwas behauptet? Ich habe ausdrücklich geschrieben, dass ich glaube, dass wir mit diesem Kader und Breitenreiter die Klasse halten können. Weil er eben gegen den Ball nicht selten sinnvolle Anpassungen je nach Gegner in petto hat. Ich habe nur geschrieben, dass ich ihm eine langfristige Entwicklung, hin zu spielerisch deutlich besseren Fußball, aktuell nicht zutraue - mMn nicht ganz unbegründet, wenn ich mir zum Beispiel seine Schalker Zeit anschaue. Das ist alles. Nur weil ich Breitenreiter nicht in den Himmel lobe sondern langfristig Zweifel hege, erzeugen meine Beiträge jetzt nen "Heulanfall oder Lachkrampf"? Du stellst meine Beiträge als Schwarzmalerei da. Wenn du sie genau gelesen hättest, wüsstest du besser, dass sie es nicht sind.

Aber lieber erst einmal Dinge behaupten, die so nie gesagt wurden. Wenn das das Niveau ist und nur noch dieselben (in diesem Fall ausschließlich positiven Meinungen zu Breitenreiter) Meinungen erlaubt sind und alles andere als Quatsch dargestellt wird, können wir unser Forum eigentlich auch gleich dichtmachen.


Wenn Du Dich angesprochen fühlst, bitte. Eigentlich hatte ich es doch eher allgemein gehalten wie mir scheint. Natürlich muss man Breitenreiter nicht für den Messias halten, natürlich ist Kritik erlaubt, ich wunder mich nur über die doch recht große Anzahl ziemlich - nun sagen wir mal- pessimistischer Beiträge bevor die Saison überhaupt richtig begonnen hat

•     •     •

Ja, ja, ich weis dass mir keiner das Wasser reichen kann, aber bevor ich hier verdurste gebt mir wenigstens ein Bier!
André Breitenreiter [beurlaubt] |#160
30.08.2017 - 16:42 Uhr
Zitat von chilene
Zitat von Footballive22

Zitat von chilene

Soll ich hier jetzt einen Heulanfall oder einen Lachkrampf kriegen?
Nachdem es zwischenzeitlich durchaus kritisch aussah sind wir mit Breitenreiter letztlich doch noch aufgestiegen. Wir haben die erste Pokalrund überstanden und sind mit 6 Punkten in die Liga gestartet.
Auf dem Transfermarkt hat sich 96 soweit aus dem Fenster gelehnt wie nie zuvor, jetzt zum Schluss der Transferperiode wurde durchaus auch in die Abteilung Angriff und Kreativität investiert.
Und hier klingt es so als sei der erneute Abstieg längst besiegelt, weil Breitenreiter bestenfalls Defensive kann, insgesamt aber sowieso kein Trainer mit Perspektive ist. HH hat völlig versagt. egal welche Spieler er holt, es sind die falschen und viel zu teuer noch dazu!
Leute. locker bleiben! Gebt dem Personal doch erst mal eine Chance!


Eher solltest du versuchen, Mal nicht die ganze Zeit zu übertreiben und Dinge in den Raum zu stellen, die so nie behauptet wurden.

Niemand hat gesagt, dass der Abstieg längst besiegelt ist. Ich nehme an, dass der Beitrag auf mich bezogen ist. Wo habe ich im Ansatz so etwas behauptet? Ich habe ausdrücklich geschrieben, dass ich glaube, dass wir mit diesem Kader und Breitenreiter die Klasse halten können. Weil er eben gegen den Ball nicht selten sinnvolle Anpassungen je nach Gegner in petto hat. Ich habe nur geschrieben, dass ich ihm eine langfristige Entwicklung, hin zu spielerisch deutlich besseren Fußball, aktuell nicht zutraue - mMn nicht ganz unbegründet, wenn ich mir zum Beispiel seine Schalker Zeit anschaue. Das ist alles. Nur weil ich Breitenreiter nicht in den Himmel lobe sondern langfristig Zweifel hege, erzeugen meine Beiträge jetzt nen "Heulanfall oder Lachkrampf"? Du stellst meine Beiträge als Schwarzmalerei da. Wenn du sie genau gelesen hättest, wüsstest du besser, dass sie es nicht sind.

Aber lieber erst einmal Dinge behaupten, die so nie gesagt wurden. Wenn das das Niveau ist und nur noch dieselben (in diesem Fall ausschließlich positiven Meinungen zu Breitenreiter) Meinungen erlaubt sind und alles andere als Quatsch dargestellt wird, können wir unser Forum eigentlich auch gleich dichtmachen.


Wenn Du Dich angesprochen fühlst, bitte. Eigentlich hatte ich es doch eher allgemein gehalten wie mir scheint. Natürlich muss man Breitenreiter nicht für den Messias halten, natürlich ist Kritik erlaubt, ich wunder mich nur über die doch recht große Anzahl ziemlich - nun sagen wir mal- pessimistischer Beiträge bevor die Saison überhaupt richtig begonnen hat


Nun, ich war bei der aktuellen Diskussion eben der Einzige, der sich so positioniert hat und Breitenreiter nicht ganz so gut sieht, was langfristige Entwicklung betrifft. Deswegen hielt ich es mMn für nicht aus der Welt gegriffen zu meinen, dass der Beitrag hauptsächlich an mich adressiert ist.

Normalerweise schätze ich auch deine Beiträge, nur diesen fand ich in der Art und Weise etwas unpassend. Grundsätzlich kann ich deine Meinung verstehen, auch wenn ich es sicherlich nicht genauso so sehe.
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