Leistungsdaten:
Keine Daten
Alles Gute, Stefan Kuntz!
21.05.2024 - 16:34 Uhr
14.02.2026 - 21:38 Uhr
Zitat von Magister73
Der Ablauf ist so nicht gewesen.
2 Aufsichtsräte ua der Präsident des HSV ev haben Kuntz mit den Vorwürfen konfrontiert und geäußert das man sich von Ihm trennen möchte.
Und er könne sich zu den Vorwürfen äußern.
Das wurde von Kuntz so geäußert und vom HSV/ Aufsichtsrat auch nicht widersprochen.
Was auch schwierig wäre da dann die Schuldzuweisung Stellungnahmen des Aufsichtsrates erneut falsch gewesen wären Insofern es tatsächlich anders abgelaufen wäre.
Wir würden gerne, dass du dich dazu äußerst. Kannst du dann und dann kommen?"
Der Ablauf ist so nicht gewesen.
2 Aufsichtsräte ua der Präsident des HSV ev haben Kuntz mit den Vorwürfen konfrontiert und geäußert das man sich von Ihm trennen möchte.
Und er könne sich zu den Vorwürfen äußern.
Das wurde von Kuntz so geäußert und vom HSV/ Aufsichtsrat auch nicht widersprochen.
Was auch schwierig wäre da dann die Schuldzuweisung Stellungnahmen des Aufsichtsrates erneut falsch gewesen wären Insofern es tatsächlich anders abgelaufen wäre.
Wir würden gerne, dass du dich dazu äußerst. Kannst du dann und dann kommen?"
Ich kann jetzt nicht rauslesen was da falsch dargestellt sein soll am Ablauf. Er wurde angesproche und solle sich äußern. Klar wurde ihm da gesagt was die Konsequenz ist, wenn er es nicht glaubhaft ausräumen kann. Das muss man aber nicht mal dazu sagen, weil es auf der Hand liegt. Ich kann dir aber nicht wirklich folgen gerade. Am Ende hast du auch vllt ein Zitat falsch eingebunden?
14.02.2026 - 21:45 Uhr
@stban Ich denke letztlich hängt es daran, wie deutlich die gun noch gesmoked hat aus Sicht des AR, deswegen fehlt mir da das Entrüstungspotenzial.
Ich halte es im Bereich des Denkbaren, dass sich die Sachlage aus ihrer Sicht so dargestellt hat, dass schlicht keine Stellungnahme von SK vorstellbar war, die daran bzw. an der resultierenden Entscheidung etwas ändert. Wenn ich Fritzchen mit der Hand im Bonbonglas erwische muss ich ihn auch nicht fragen, ob er es war. Wenn mir Lisa und Petra davon erzählen und ich beiden blind vertraue, muss ich es vielleicht auch nicht tun.
Da ist es dann doch schlicht ehrlich, keine Pseudoanhörung anzuberaumen, vor allem wenn man auf der Anonymität der MA besteht, er also auf konkrete Situationen gar nicht Bezug nehmen kann. Dass sich das für SK shite anfühlt ist klar, ebenso dass man der Ansicht sein kann, dass es sich schlicht so gehören würde.
Aber die Alternative war doch für den AR offensichtlich nicht kein sofortiges Gespräch vs. sofortiges Gespräch mit offenem Ausgang, sondern kein sofortiges Gespräch vs. sofortiges Gespräch mit identischem Ausgang.
Da wir nicht wissen, auf welcher Entscheidungsgrundlage der AR agiert hat, finde ich es schwer, das gewählte Vorgehen für grundfalsch zu halten, auch wenn die Frage auch mir durchaus berechtigt erscheint.
Ansonsten bin ich erstmal wieder raus, zu viel unlesbares Dauerfeuer schon wieder.
Ich halte es im Bereich des Denkbaren, dass sich die Sachlage aus ihrer Sicht so dargestellt hat, dass schlicht keine Stellungnahme von SK vorstellbar war, die daran bzw. an der resultierenden Entscheidung etwas ändert. Wenn ich Fritzchen mit der Hand im Bonbonglas erwische muss ich ihn auch nicht fragen, ob er es war. Wenn mir Lisa und Petra davon erzählen und ich beiden blind vertraue, muss ich es vielleicht auch nicht tun.
Da ist es dann doch schlicht ehrlich, keine Pseudoanhörung anzuberaumen, vor allem wenn man auf der Anonymität der MA besteht, er also auf konkrete Situationen gar nicht Bezug nehmen kann. Dass sich das für SK shite anfühlt ist klar, ebenso dass man der Ansicht sein kann, dass es sich schlicht so gehören würde.
Aber die Alternative war doch für den AR offensichtlich nicht kein sofortiges Gespräch vs. sofortiges Gespräch mit offenem Ausgang, sondern kein sofortiges Gespräch vs. sofortiges Gespräch mit identischem Ausgang.
Da wir nicht wissen, auf welcher Entscheidungsgrundlage der AR agiert hat, finde ich es schwer, das gewählte Vorgehen für grundfalsch zu halten, auch wenn die Frage auch mir durchaus berechtigt erscheint.
Ansonsten bin ich erstmal wieder raus, zu viel unlesbares Dauerfeuer schon wieder.
14.02.2026 - 21:48 Uhr
Zitat von Kirk_HSV
Ich kann jetzt nicht rauslesen was da falsch dargestellt sein soll am Ablauf. Er wurde angesproche und solle sich äußern. Klar wurde ihm da gesagt was die Konsequenz ist, wenn er es nicht glaubhaft ausräumen kann. Das muss man aber nicht mal dazu sagen, weil es auf der Hand liegt. Ich kann dir aber nicht wirklich folgen gerade. Am Ende hast du auch vllt ein Zitat falsch eingebunden?
Zitat von Magister73
Der Ablauf ist so nicht gewesen.
2 Aufsichtsräte ua der Präsident des HSV ev haben Kuntz mit den Vorwürfen konfrontiert und geäußert das man sich von Ihm trennen möchte.
Und er könne sich zu den Vorwürfen äußern.
Das wurde von Kuntz so geäußert und vom HSV/ Aufsichtsrat auch nicht widersprochen.
Was auch schwierig wäre da dann die Schuldzuweisung Stellungnahmen des Aufsichtsrates erneut falsch gewesen wären Insofern es tatsächlich anders abgelaufen wäre.
Wir würden gerne, dass du dich dazu äußerst. Kannst du dann und dann kommen?"
Der Ablauf ist so nicht gewesen.
2 Aufsichtsräte ua der Präsident des HSV ev haben Kuntz mit den Vorwürfen konfrontiert und geäußert das man sich von Ihm trennen möchte.
Und er könne sich zu den Vorwürfen äußern.
Das wurde von Kuntz so geäußert und vom HSV/ Aufsichtsrat auch nicht widersprochen.
Was auch schwierig wäre da dann die Schuldzuweisung Stellungnahmen des Aufsichtsrates erneut falsch gewesen wären Insofern es tatsächlich anders abgelaufen wäre.
Wir würden gerne, dass du dich dazu äußerst. Kannst du dann und dann kommen?"
Ich kann jetzt nicht rauslesen was da falsch dargestellt sein soll am Ablauf. Er wurde angesproche und solle sich äußern. Klar wurde ihm da gesagt was die Konsequenz ist, wenn er es nicht glaubhaft ausräumen kann. Das muss man aber nicht mal dazu sagen, weil es auf der Hand liegt. Ich kann dir aber nicht wirklich folgen gerade. Am Ende hast du auch vllt ein Zitat falsch eingebunden?
Der Aufsichtsrat hat sich bereits entschlossen sich von Kuntz zu trennen bevor man mit Ihm überhaupt gesprochen hat. Das hat der Aufsichtsrat ja selbst so angegeben. Zitat sinngemäß.. die Einschätzung des Anwaltsbüro war glaubhaft weswegen eine sofortige Trennung unausweichlich war... Die Behauptung des Aufsichtsrat Kuntz hätte sich ja äußern können lediglich eine Farce wegen Arbeitsrecht zb.
Deswegen auch so schwer nachzuvollziehen warum der Aufsichtsrat und die Verteidiger des Aufsichtsrat hier darauf so rumreiten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Magister73 am 14.02.2026 um 21:52 Uhr bearbeitet
14.02.2026 - 21:56 Uhr
Zitat von stban
Okay, unter dem formalen Aspekt habt Ihr sicher recht, er hätte die Gelegenheit gehabt, sich zu äußern.
Ich versuche es mal so : ich denke,, daß Kuntz offensichtlich eine Gelegenheit zu dem Zeitpunkt meinte, an dem die Aussprache noch einen Einfluß auf die Entscheidung hätte haben können. Dies habe ich gemeint, ist vielleicht nicht deutlich geworden.
Und wenn die Verkündung, daß es zu keiner Vertragsverlängerung kommen wird und statt dessen eine Trennung aufgrund der Vorfälle unausweichlich ist, diesen Zeitpunkt eines ergebnisoffenen Gesprächs nicht mehr zuläßt, sieht er es halt so, daß „ihm keine Gelegenheit gegeben wurde, sich zu äußern“.
Ich hoffe, daß sich niemand einen Zacken aus der Krone bricht, wenn man es unter dem Gesichtspunkt einzuordnen versucht. Ein Gesprächstermin nach der internen AR-Entscheidung macht einfach keinen Sinn, ihn im Nachhinein zu erwähnen.
Und ja, dieses ist lediglich eine Interpretation meinerseits.
Zitat von Mnemosyne
Es geht inhaltlich nicht darum ob SK in der Rechtfertigung eine Änderung der Meinung des AR hätte erzielen können (Es ist möglich aber sehr unwahrscheinlich). Es geht nur darum, dass er behauptet, man hätte ihm keine Gelegenheit gegeben sich zu äußern. Und das ist einfach nicht wahr.
Zitat von stban
Richtig ist, daß die Trennung beschlossen war, bevor Kuntz am 18. Dezember mit den Vorwürfen konfrontiert wurde. Das Angebot an ihn, sich zu den Vorwürfen zu äußern, ist dadurch vergossene Milch und hat höchstens einen kosmetischen Anstrich. ..
Richtig ist, daß die Trennung beschlossen war, bevor Kuntz am 18. Dezember mit den Vorwürfen konfrontiert wurde. Das Angebot an ihn, sich zu den Vorwürfen zu äußern, ist dadurch vergossene Milch und hat höchstens einen kosmetischen Anstrich. ..
Es geht inhaltlich nicht darum ob SK in der Rechtfertigung eine Änderung der Meinung des AR hätte erzielen können (Es ist möglich aber sehr unwahrscheinlich). Es geht nur darum, dass er behauptet, man hätte ihm keine Gelegenheit gegeben sich zu äußern. Und das ist einfach nicht wahr.
Zitat von Moorkamp
"das Angebot an ihn, sich zu den Vorwürfen zu äußern, ist dadurch vergossene Milch und hat höchstens einen kosmetischen Anstrich. .. "
Das kann man so bewerten, hatte ich in #2657 ebenfalls als leicht irritierend dargestellt, ändert aber nichts an der Tatsache, dass SK's Aussage, er hätte keine Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen, eben auch nicht zutreffend ist.
"das Angebot an ihn, sich zu den Vorwürfen zu äußern, ist dadurch vergossene Milch und hat höchstens einen kosmetischen Anstrich. .. "
Das kann man so bewerten, hatte ich in #2657 ebenfalls als leicht irritierend dargestellt, ändert aber nichts an der Tatsache, dass SK's Aussage, er hätte keine Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen, eben auch nicht zutreffend ist.
Okay, unter dem formalen Aspekt habt Ihr sicher recht, er hätte die Gelegenheit gehabt, sich zu äußern.
Ich versuche es mal so : ich denke,, daß Kuntz offensichtlich eine Gelegenheit zu dem Zeitpunkt meinte, an dem die Aussprache noch einen Einfluß auf die Entscheidung hätte haben können. Dies habe ich gemeint, ist vielleicht nicht deutlich geworden.
Und wenn die Verkündung, daß es zu keiner Vertragsverlängerung kommen wird und statt dessen eine Trennung aufgrund der Vorfälle unausweichlich ist, diesen Zeitpunkt eines ergebnisoffenen Gesprächs nicht mehr zuläßt, sieht er es halt so, daß „ihm keine Gelegenheit gegeben wurde, sich zu äußern“.
Ich hoffe, daß sich niemand einen Zacken aus der Krone bricht, wenn man es unter dem Gesichtspunkt einzuordnen versucht. Ein Gesprächstermin nach der internen AR-Entscheidung macht einfach keinen Sinn, ihn im Nachhinein zu erwähnen.
Und ja, dieses ist lediglich eine Interpretation meinerseits.
Das kann ich vollkommen nachvollziehen, dein Standpunkt ist ok für mich. Nach meiner Erfahrung ist es aber (fast immer) so, dass eine Aussprache noch was bewirken kann. Z.B. kann angeboten werden, sich generell vor allen MA für eventuelles Fehlverhalten zu entschuldigen, eine Verhaltenstherapie zu machen und bestimmte Regeln (mindestens eine Armlänge Abstand etc. zu beachten). In so einem Fall kann die Situation noch gerettet werden, wenn es professionell moderiert wird.
SK hat davon leider keinen Gebrauch gemacht, obwohl ja - nach unserem Wissensstand - nichts unentschuldbares vorgefallen ist. Schade drum, ich hätte ihn gern weiter als unseren Repräsentanten gesehen.
14.02.2026 - 22:03 Uhr
Selbst wenn das Gespräch nur aus "arbeitsrechtlichen Gründen" angeboten worden ist, wieso sollte sich irgendein Anwalt auf so eine schlechten Auflösungsvertrag einlassen.
Im Fußballgeschäft sind Abfindungsverhandlungen quasi Alltag, bei Kuntz stand ein Gehalt von ca. 1 Mio.€ pro Jahr im Raum, sein Vertrag sollte sich bei einem Klassenerhalt automatisch verlängern.
Warum hat der Anwalt Kuntz nicht geraten es zu einem Prozess kommen zu lassen? Selbst wenn das Risiko einer Niederlage bestehen sollte, schon ein Teilerfolg wäre mehr gewesen als die Zahlung welche als Abfindung im Raum steht.
Zusätzlich war das Risiko vorhanden, dass der Name Kuntz durch die Vorwürfe sehr leidet und er mit 63 nicht mehr ganz jung ist.
Entweder war die Sachlage so klar, dass der Aufhebungsvertrag noch das beste war. Oder der Verein hat Kuntz so eine hohe Abfindung angeboten, dass dieser angenommen hat. Doch dann hätte er auch regulär freigestellt werden können.
Deswegen ist für mich dieser Aufhebungsvertrag so wichtig.
Im Fußballgeschäft sind Abfindungsverhandlungen quasi Alltag, bei Kuntz stand ein Gehalt von ca. 1 Mio.€ pro Jahr im Raum, sein Vertrag sollte sich bei einem Klassenerhalt automatisch verlängern.
Warum hat der Anwalt Kuntz nicht geraten es zu einem Prozess kommen zu lassen? Selbst wenn das Risiko einer Niederlage bestehen sollte, schon ein Teilerfolg wäre mehr gewesen als die Zahlung welche als Abfindung im Raum steht.
Zusätzlich war das Risiko vorhanden, dass der Name Kuntz durch die Vorwürfe sehr leidet und er mit 63 nicht mehr ganz jung ist.
Entweder war die Sachlage so klar, dass der Aufhebungsvertrag noch das beste war. Oder der Verein hat Kuntz so eine hohe Abfindung angeboten, dass dieser angenommen hat. Doch dann hätte er auch regulär freigestellt werden können.
Deswegen ist für mich dieser Aufhebungsvertrag so wichtig.
14.02.2026 - 22:16 Uhr
Zitat von Magister73
Der Aufsichtsrat hat sich bereits entschlossen sich von Kuntz zu trennen bevor man mit Ihm überhaupt gesprochen hat. Das hat der Aufsichtsrat ja selbst so angegeben. Zitat sinngemäß.. die Einschätzung des Anwaltsbüro war glaubhaft weswegen eine sofortige Trennung unausweichlich war... Die Behauptung des Aufsichtsrat Kuntz hätte sich ja äußern können lediglich eine Farce wegen Arbeitsrecht zb.
Deswegen auch so schwer nachzuvollziehen warum der Aufsichtsrat und die Verteidiger des Aufsichtsrat hier darauf so rumreiten.
Zitat von Kirk_HSV
Ich kann jetzt nicht rauslesen was da falsch dargestellt sein soll am Ablauf. Er wurde angesproche und solle sich äußern. Klar wurde ihm da gesagt was die Konsequenz ist, wenn er es nicht glaubhaft ausräumen kann. Das muss man aber nicht mal dazu sagen, weil es auf der Hand liegt. Ich kann dir aber nicht wirklich folgen gerade. Am Ende hast du auch vllt ein Zitat falsch eingebunden?
Zitat von Magister73
Der Ablauf ist so nicht gewesen.
2 Aufsichtsräte ua der Präsident des HSV ev haben Kuntz mit den Vorwürfen konfrontiert und geäußert das man sich von Ihm trennen möchte.
Und er könne sich zu den Vorwürfen äußern.
Das wurde von Kuntz so geäußert und vom HSV/ Aufsichtsrat auch nicht widersprochen.
Was auch schwierig wäre da dann die Schuldzuweisung Stellungnahmen des Aufsichtsrates erneut falsch gewesen wären Insofern es tatsächlich anders abgelaufen wäre.
Wir würden gerne, dass du dich dazu äußerst. Kannst du dann und dann kommen?"
Der Ablauf ist so nicht gewesen.
2 Aufsichtsräte ua der Präsident des HSV ev haben Kuntz mit den Vorwürfen konfrontiert und geäußert das man sich von Ihm trennen möchte.
Und er könne sich zu den Vorwürfen äußern.
Das wurde von Kuntz so geäußert und vom HSV/ Aufsichtsrat auch nicht widersprochen.
Was auch schwierig wäre da dann die Schuldzuweisung Stellungnahmen des Aufsichtsrates erneut falsch gewesen wären Insofern es tatsächlich anders abgelaufen wäre.
Wir würden gerne, dass du dich dazu äußerst. Kannst du dann und dann kommen?"
Ich kann jetzt nicht rauslesen was da falsch dargestellt sein soll am Ablauf. Er wurde angesproche und solle sich äußern. Klar wurde ihm da gesagt was die Konsequenz ist, wenn er es nicht glaubhaft ausräumen kann. Das muss man aber nicht mal dazu sagen, weil es auf der Hand liegt. Ich kann dir aber nicht wirklich folgen gerade. Am Ende hast du auch vllt ein Zitat falsch eingebunden?
Der Aufsichtsrat hat sich bereits entschlossen sich von Kuntz zu trennen bevor man mit Ihm überhaupt gesprochen hat. Das hat der Aufsichtsrat ja selbst so angegeben. Zitat sinngemäß.. die Einschätzung des Anwaltsbüro war glaubhaft weswegen eine sofortige Trennung unausweichlich war... Die Behauptung des Aufsichtsrat Kuntz hätte sich ja äußern können lediglich eine Farce wegen Arbeitsrecht zb.
Deswegen auch so schwer nachzuvollziehen warum der Aufsichtsrat und die Verteidiger des Aufsichtsrat hier darauf so rumreiten.
Mhh also auf mich wirkt es gerade so als würdest du auf etwas rumreiten.
Der Vorgang wie du ihn selber wiedergibst ist schlicht Usus. Aber natürlich hat Kuntz die Möglichkeit zu erhalten sich zu äußern und vllt zieht er ja ein Kaninchen aus dem Hut und kann alles widerlegen. Hat er aber nicht oder konnte er nicht. Sehe nicht was der AR da irgendwie nicht korrekt gemacht haben sollte oder was hier sogar Augenwischerei wäre. Bei dir klingt was für mich fast so als wäre es für dich heuchlerisch vom AR und nur Theaterdonner.
Für mich klingt es viel eher so als hätte hier sehr transparent und offen der AR das Thema frühzeitig an eine Kanzlei abgetreten und die haben sehr saubere HR-Arbeit gemacht.
15.02.2026 - 09:57 Uhr
Zitat von Mnemosyne
Wenn ich es absichtlich falsch verstehen wollte, würde ich doch nicht nachfragen 😊. Ich fand die Formulierung unklar, vielen Dank für die Klarstellung. Was den Beitrag von @Volbeer angeht solltest Du nicht unterschlagen, dass ich mich unmittelbar für die Richtigstellung bedankt habe und meinen Fehler zugab. Es ist also ganz unnötig mich deswegen anzumachen.
Um Deine Frage zu beantworten: So etwas ist immer sehr unangenehm. Ich habe solche Gespräche diverse Male führen müssen, es ist nie leicht. Am Ende schaut man auf die eigene professionelle Einschätzung, vorhandene Belege etc. , niemand der so etwas tun muss, macht es sich leicht.
Ich habe immer lieber eingestellt 😊.
Zitat von totaalvoetbal_1887
Ich weiss, nicht, ob du wie bei @Volbeer meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast oder ob es absichtlich falsch verstehst.
Der Fall Kuntz ist mir in diesem Zusammenhang völlig egal.
Wir hatten hier diverse Erfahrungsberichte, dass bei Aussage gegen Aussage Fällen eine Kündigung ausgesprochen werden musste.
Versuch das mal Jemanden klar zu machen, den du vielleicht gerade entlassen musstest:
"Ich muss dich leider entlassen, weil du xy gemacht haben sollst."
"Nein, ich kann dir nicht sagen, wer das behauptet hat, weil Opfersschutz."
"Ja, ist richtig dumm für dich gelaufen, aber das System ist fair. Dafür steh ich mit meinem Namen .."
Zitat von Mnemosyne
@totaalvoetbal_1887
Ich wollte das jetzt nicht nochmal alles zitieren.
Was meinst Du mit minimiert? Eine sachliche und detaillierte Schilderung des Ablaufs von Seiten des HSV, ist doch keine Minimierung. Der Hinweis auf den Gültigkeitsbereich der Unschuldsvermutung auch nicht.
Also was habe ich minimiert? Bitte konkret, sonst kann ich nicht gut darauf antworten. Oder meinst Du vielleicht verschlicht?
Ob diese woanders gelten sollte, ist eine philosophische Frage, die mit Fug und Recht diskutiert werden kann. Der HSV hat sie jedenfalls angewandt, soweit das in einem Verfahren dieser Art möglich ist.
Das Whistleblower anonym bleiben, ist zu 100 % korrekt. Das ist ein Grundprinzip, wird es verletzt, traut sich nie wieder jemand einen empfundenen Missstand zu melden. Kuntz kann m.E. nur froh darüber sein, sollten die Namen der Frauen rauskommen, wird es für diese zwar vorübergehend schwer, für SK aber sehr schwer, weil dann alle Details in der Presse stehen würden. Es gäbe dann ja keinen Grund zur Zurückhaltung mehr.
Und nein, es gibt nicht immer negative Folgen für den Beschuldigten in einem Compliance Verfahren. Bei einer Er sagt / Sie sagt Situation, ist die Sache oft nicht zu entscheiden. Folge wäre hier, dass von Seiten der Compliance Abteilung auf das Verhalten geachtet wird. Passiert nichts weiter, gibt es auch keine Konsequenzen.
Bei einer Er sagt / mehrere sagen Situation sieht es ganz anders aus. Dazu kommen ja mit Sicherheit auch noch Befragungen von z.B. Huwer, welche Beobachtungen gemacht wurden. So eine Untersuchung ist ja gründlich.
Von welchem Fall sprichst Du, wenn nicht von diesem? Wenn es ums Prinzip geht, dann sei versichert, dass das Prinzip der Anonymität überall zentral ist. Ich habe eine Zeitlang das interne Audit in der größten BU (über 100.000 Mitarbeiter) in einem weltweit operierenden Konzern geleitet. Auf die relevanten WB Nachrichten hatten exakt 3 Leute Zugriff. Anonymität ist das ein und alles, wenn WB publik werden, bricht die gesamte Compliance zusammen.
Und die Vermutung der Unschuld wird immer angewandt. Schlicht weil professionell und neutral ermittelt werden muss, dies ist ja auch eine ethische Frage. Oder zielst Du auf etwas anderes ab?
@totaalvoetbal_1887
Ich wollte das jetzt nicht nochmal alles zitieren.
Was meinst Du mit minimiert? Eine sachliche und detaillierte Schilderung des Ablaufs von Seiten des HSV, ist doch keine Minimierung. Der Hinweis auf den Gültigkeitsbereich der Unschuldsvermutung auch nicht.
Also was habe ich minimiert? Bitte konkret, sonst kann ich nicht gut darauf antworten. Oder meinst Du vielleicht verschlicht?
Ob diese woanders gelten sollte, ist eine philosophische Frage, die mit Fug und Recht diskutiert werden kann. Der HSV hat sie jedenfalls angewandt, soweit das in einem Verfahren dieser Art möglich ist.
Das Whistleblower anonym bleiben, ist zu 100 % korrekt. Das ist ein Grundprinzip, wird es verletzt, traut sich nie wieder jemand einen empfundenen Missstand zu melden. Kuntz kann m.E. nur froh darüber sein, sollten die Namen der Frauen rauskommen, wird es für diese zwar vorübergehend schwer, für SK aber sehr schwer, weil dann alle Details in der Presse stehen würden. Es gäbe dann ja keinen Grund zur Zurückhaltung mehr.
Und nein, es gibt nicht immer negative Folgen für den Beschuldigten in einem Compliance Verfahren. Bei einer Er sagt / Sie sagt Situation, ist die Sache oft nicht zu entscheiden. Folge wäre hier, dass von Seiten der Compliance Abteilung auf das Verhalten geachtet wird. Passiert nichts weiter, gibt es auch keine Konsequenzen.
Bei einer Er sagt / mehrere sagen Situation sieht es ganz anders aus. Dazu kommen ja mit Sicherheit auch noch Befragungen von z.B. Huwer, welche Beobachtungen gemacht wurden. So eine Untersuchung ist ja gründlich.
Von welchem Fall sprichst Du, wenn nicht von diesem? Wenn es ums Prinzip geht, dann sei versichert, dass das Prinzip der Anonymität überall zentral ist. Ich habe eine Zeitlang das interne Audit in der größten BU (über 100.000 Mitarbeiter) in einem weltweit operierenden Konzern geleitet. Auf die relevanten WB Nachrichten hatten exakt 3 Leute Zugriff. Anonymität ist das ein und alles, wenn WB publik werden, bricht die gesamte Compliance zusammen.
Und die Vermutung der Unschuld wird immer angewandt. Schlicht weil professionell und neutral ermittelt werden muss, dies ist ja auch eine ethische Frage. Oder zielst Du auf etwas anderes ab?
Ich weiss, nicht, ob du wie bei @Volbeer meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast oder ob es absichtlich falsch verstehst.
Der Fall Kuntz ist mir in diesem Zusammenhang völlig egal.
Wir hatten hier diverse Erfahrungsberichte, dass bei Aussage gegen Aussage Fällen eine Kündigung ausgesprochen werden musste.
Versuch das mal Jemanden klar zu machen, den du vielleicht gerade entlassen musstest:
"Ich muss dich leider entlassen, weil du xy gemacht haben sollst."
"Nein, ich kann dir nicht sagen, wer das behauptet hat, weil Opfersschutz."
"Ja, ist richtig dumm für dich gelaufen, aber das System ist fair. Dafür steh ich mit meinem Namen .."
Wenn ich es absichtlich falsch verstehen wollte, würde ich doch nicht nachfragen 😊. Ich fand die Formulierung unklar, vielen Dank für die Klarstellung. Was den Beitrag von @Volbeer angeht solltest Du nicht unterschlagen, dass ich mich unmittelbar für die Richtigstellung bedankt habe und meinen Fehler zugab. Es ist also ganz unnötig mich deswegen anzumachen.
Um Deine Frage zu beantworten: So etwas ist immer sehr unangenehm. Ich habe solche Gespräche diverse Male führen müssen, es ist nie leicht. Am Ende schaut man auf die eigene professionelle Einschätzung, vorhandene Belege etc. , niemand der so etwas tun muss, macht es sich leicht.
Ich habe immer lieber eingestellt 😊.
Ich habe dich nur darauf hingewise, dass es nicht das erste mal ist, dass du offensichtlich etwas nicht verstanden hast.
Keine Frage:
Entlassung ist immer unangenehm. Wenn ich jedoch guten Gewissens kommunizieren kann, welshalb eine Entlassung ausgesprochen wird, und Feedback dafür geben kann, inwiefern sich Verhalten ändern sollte, ist es zwar unangenehm, aber aus meiner Sicht völlig legitim.
Wenn ich aber jemanden Entlassen muss, ohne auch nur annähernd Fehlverhalten nachgewiesen zu haben, wird es für mich sehr problematisch.
Dieses Problem im System, kann man sicherlich minimieren und weglächeln, um sich dann zu wundern, warum sich extremer Unmut in einem Fall wie dem von Kuntz entlädt, oder warum die Unterstützung für einen Kurs wegbricht.
Warum sollte man auch etwas ändern. Es läuft doch blendend.
@MerlinsZeuge @Moorkamp
Sagt gerne Bescheid, wenn es euch wieder schwerfällt, dem Geschriebenen zu folgen. Ehrlichkeit ist für mich immer sehr gern gesehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von totaalvoetbal_1887 am 15.02.2026 um 09:58 Uhr bearbeitet
15.02.2026 - 10:13 Uhr
Zitat von totaalvoetbal_1887
Ich habe dich nur darauf hingewise, dass es nicht das erste mal ist, dass du offensichtlich etwas nicht verstanden hast.
Keine Frage:
Entlassung ist immer unangenehm. Wenn ich jedoch guten Gewissens kommunizieren kann, welshalb eine Entlassung ausgesprochen wird, und Feedback dafür geben kann, inwiefern sich Verhalten ändern sollte, ist es zwar unangenehm, aber aus meiner Sicht völlig legitim.
Wenn ich aber jemanden Entlassen muss, ohne auch nur annähernd Fehlverhalten nachgewiesen zu haben, wird es für mich sehr problematisch.
Dieses Problem im System, kann man sicherlich minimieren und weglächeln, um sich dann zu wundern, warum sich extremer Unmut in einem Fall wie dem von Kuntz entlädt, oder warum die Unterstützung für einen Kurs wegbricht.
Warum sollte man auch etwas ändern. Es läuft doch blendend.
@MerlinsZeuge @Moorkamp
Sagt gerne Bescheid, wenn es euch wieder schwerfällt, dem Geschriebenen zu folgen. Ehrlichkeit ist für mich immer sehr gern gesehen.
Zitat von Mnemosyne
Wenn ich es absichtlich falsch verstehen wollte, würde ich doch nicht nachfragen 😊. Ich fand die Formulierung unklar, vielen Dank für die Klarstellung. Was den Beitrag von @Volbeer angeht solltest Du nicht unterschlagen, dass ich mich unmittelbar für die Richtigstellung bedankt habe und meinen Fehler zugab. Es ist also ganz unnötig mich deswegen anzumachen.
Um Deine Frage zu beantworten: So etwas ist immer sehr unangenehm. Ich habe solche Gespräche diverse Male führen müssen, es ist nie leicht. Am Ende schaut man auf die eigene professionelle Einschätzung, vorhandene Belege etc. , niemand der so etwas tun muss, macht es sich leicht.
Ich habe immer lieber eingestellt 😊.
Zitat von totaalvoetbal_1887
Ich weiss, nicht, ob du wie bei @Volbeer meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast oder ob es absichtlich falsch verstehst.
Der Fall Kuntz ist mir in diesem Zusammenhang völlig egal.
Wir hatten hier diverse Erfahrungsberichte, dass bei Aussage gegen Aussage Fällen eine Kündigung ausgesprochen werden musste.
Versuch das mal Jemanden klar zu machen, den du vielleicht gerade entlassen musstest:
"Ich muss dich leider entlassen, weil du xy gemacht haben sollst."
"Nein, ich kann dir nicht sagen, wer das behauptet hat, weil Opfersschutz."
"Ja, ist richtig dumm für dich gelaufen, aber das System ist fair. Dafür steh ich mit meinem Namen .."
Zitat von Mnemosyne
@totaalvoetbal_1887
Ich wollte das jetzt nicht nochmal alles zitieren.
Was meinst Du mit minimiert? Eine sachliche und detaillierte Schilderung des Ablaufs von Seiten des HSV, ist doch keine Minimierung. Der Hinweis auf den Gültigkeitsbereich der Unschuldsvermutung auch nicht.
Also was habe ich minimiert? Bitte konkret, sonst kann ich nicht gut darauf antworten. Oder meinst Du vielleicht verschlicht?
Ob diese woanders gelten sollte, ist eine philosophische Frage, die mit Fug und Recht diskutiert werden kann. Der HSV hat sie jedenfalls angewandt, soweit das in einem Verfahren dieser Art möglich ist.
Das Whistleblower anonym bleiben, ist zu 100 % korrekt. Das ist ein Grundprinzip, wird es verletzt, traut sich nie wieder jemand einen empfundenen Missstand zu melden. Kuntz kann m.E. nur froh darüber sein, sollten die Namen der Frauen rauskommen, wird es für diese zwar vorübergehend schwer, für SK aber sehr schwer, weil dann alle Details in der Presse stehen würden. Es gäbe dann ja keinen Grund zur Zurückhaltung mehr.
Und nein, es gibt nicht immer negative Folgen für den Beschuldigten in einem Compliance Verfahren. Bei einer Er sagt / Sie sagt Situation, ist die Sache oft nicht zu entscheiden. Folge wäre hier, dass von Seiten der Compliance Abteilung auf das Verhalten geachtet wird. Passiert nichts weiter, gibt es auch keine Konsequenzen.
Bei einer Er sagt / mehrere sagen Situation sieht es ganz anders aus. Dazu kommen ja mit Sicherheit auch noch Befragungen von z.B. Huwer, welche Beobachtungen gemacht wurden. So eine Untersuchung ist ja gründlich.
Von welchem Fall sprichst Du, wenn nicht von diesem? Wenn es ums Prinzip geht, dann sei versichert, dass das Prinzip der Anonymität überall zentral ist. Ich habe eine Zeitlang das interne Audit in der größten BU (über 100.000 Mitarbeiter) in einem weltweit operierenden Konzern geleitet. Auf die relevanten WB Nachrichten hatten exakt 3 Leute Zugriff. Anonymität ist das ein und alles, wenn WB publik werden, bricht die gesamte Compliance zusammen.
Und die Vermutung der Unschuld wird immer angewandt. Schlicht weil professionell und neutral ermittelt werden muss, dies ist ja auch eine ethische Frage. Oder zielst Du auf etwas anderes ab?
@totaalvoetbal_1887
Ich wollte das jetzt nicht nochmal alles zitieren.
Was meinst Du mit minimiert? Eine sachliche und detaillierte Schilderung des Ablaufs von Seiten des HSV, ist doch keine Minimierung. Der Hinweis auf den Gültigkeitsbereich der Unschuldsvermutung auch nicht.
Also was habe ich minimiert? Bitte konkret, sonst kann ich nicht gut darauf antworten. Oder meinst Du vielleicht verschlicht?
Ob diese woanders gelten sollte, ist eine philosophische Frage, die mit Fug und Recht diskutiert werden kann. Der HSV hat sie jedenfalls angewandt, soweit das in einem Verfahren dieser Art möglich ist.
Das Whistleblower anonym bleiben, ist zu 100 % korrekt. Das ist ein Grundprinzip, wird es verletzt, traut sich nie wieder jemand einen empfundenen Missstand zu melden. Kuntz kann m.E. nur froh darüber sein, sollten die Namen der Frauen rauskommen, wird es für diese zwar vorübergehend schwer, für SK aber sehr schwer, weil dann alle Details in der Presse stehen würden. Es gäbe dann ja keinen Grund zur Zurückhaltung mehr.
Und nein, es gibt nicht immer negative Folgen für den Beschuldigten in einem Compliance Verfahren. Bei einer Er sagt / Sie sagt Situation, ist die Sache oft nicht zu entscheiden. Folge wäre hier, dass von Seiten der Compliance Abteilung auf das Verhalten geachtet wird. Passiert nichts weiter, gibt es auch keine Konsequenzen.
Bei einer Er sagt / mehrere sagen Situation sieht es ganz anders aus. Dazu kommen ja mit Sicherheit auch noch Befragungen von z.B. Huwer, welche Beobachtungen gemacht wurden. So eine Untersuchung ist ja gründlich.
Von welchem Fall sprichst Du, wenn nicht von diesem? Wenn es ums Prinzip geht, dann sei versichert, dass das Prinzip der Anonymität überall zentral ist. Ich habe eine Zeitlang das interne Audit in der größten BU (über 100.000 Mitarbeiter) in einem weltweit operierenden Konzern geleitet. Auf die relevanten WB Nachrichten hatten exakt 3 Leute Zugriff. Anonymität ist das ein und alles, wenn WB publik werden, bricht die gesamte Compliance zusammen.
Und die Vermutung der Unschuld wird immer angewandt. Schlicht weil professionell und neutral ermittelt werden muss, dies ist ja auch eine ethische Frage. Oder zielst Du auf etwas anderes ab?
Ich weiss, nicht, ob du wie bei @Volbeer meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast oder ob es absichtlich falsch verstehst.
Der Fall Kuntz ist mir in diesem Zusammenhang völlig egal.
Wir hatten hier diverse Erfahrungsberichte, dass bei Aussage gegen Aussage Fällen eine Kündigung ausgesprochen werden musste.
Versuch das mal Jemanden klar zu machen, den du vielleicht gerade entlassen musstest:
"Ich muss dich leider entlassen, weil du xy gemacht haben sollst."
"Nein, ich kann dir nicht sagen, wer das behauptet hat, weil Opfersschutz."
"Ja, ist richtig dumm für dich gelaufen, aber das System ist fair. Dafür steh ich mit meinem Namen .."
Wenn ich es absichtlich falsch verstehen wollte, würde ich doch nicht nachfragen 😊. Ich fand die Formulierung unklar, vielen Dank für die Klarstellung. Was den Beitrag von @Volbeer angeht solltest Du nicht unterschlagen, dass ich mich unmittelbar für die Richtigstellung bedankt habe und meinen Fehler zugab. Es ist also ganz unnötig mich deswegen anzumachen.
Um Deine Frage zu beantworten: So etwas ist immer sehr unangenehm. Ich habe solche Gespräche diverse Male führen müssen, es ist nie leicht. Am Ende schaut man auf die eigene professionelle Einschätzung, vorhandene Belege etc. , niemand der so etwas tun muss, macht es sich leicht.
Ich habe immer lieber eingestellt 😊.
Ich habe dich nur darauf hingewise, dass es nicht das erste mal ist, dass du offensichtlich etwas nicht verstanden hast.
Keine Frage:
Entlassung ist immer unangenehm. Wenn ich jedoch guten Gewissens kommunizieren kann, welshalb eine Entlassung ausgesprochen wird, und Feedback dafür geben kann, inwiefern sich Verhalten ändern sollte, ist es zwar unangenehm, aber aus meiner Sicht völlig legitim.
Wenn ich aber jemanden Entlassen muss, ohne auch nur annähernd Fehlverhalten nachgewiesen zu haben, wird es für mich sehr problematisch.
Dieses Problem im System, kann man sicherlich minimieren und weglächeln, um sich dann zu wundern, warum sich extremer Unmut in einem Fall wie dem von Kuntz entlädt, oder warum die Unterstützung für einen Kurs wegbricht.
Warum sollte man auch etwas ändern. Es läuft doch blendend.
@MerlinsZeuge @Moorkamp
Sagt gerne Bescheid, wenn es euch wieder schwerfällt, dem Geschriebenen zu folgen. Ehrlichkeit ist für mich immer sehr gern gesehen.
Tja, da liegst Du eben falsch. Im Falle SK wurde zum einen sehr wohl eine Menge nachgewiesen (das macht man anhand von Zeugenaussagen, Telefon- und Nachrichtenverläufen etc.). Und dann wurde er nicht entlassen, der Vertrag wurde aufgelöst. Im Einvernehmen.
Aber Du willst ja nur stänkern. Wenn ich etwas nicht verstehe frage ich nach und gebe es zu, dies nennt man vernünftige Gesprächsführung und Anstand. Du ballerst dagegen Falschbehauptungen raus, wirst widerlegt, nochmal widerlegt und lenkst mit persönlichen Angriffen und neuen Whatabout und Detailing ab.
Das ist schlechte Diskussionskultur, darum lassen wir es in diesem Punkt am Besten bleiben. Ich habe keine Lust auf unnötige Auseinandersetzungen, insbesondere in einem so klaren Fall.
Schönen Sonntag noch.
15.02.2026 - 10:16 Uhr
Zitat von Mnemosyne
Tja, da liegst Du eben falsch. Im Falle SK wurde zum einen sehr wohl eine Menge nachgewiesen (das macht man anhand von Zeugenaussagen, Telefon- und Nachrichtenverläufen etc.). Und dann wurde er nicht entlassen, der Vertrag wurde aufgelöst. Im Einvernehmen.
Aber Du willst ja nur stänkern. Wenn ich etwas nicht verstehe frage ich nach und gebe es zu, dies nennt man vernünftige Gesprächsführung und Anstand. Du ballerst dagegen Falschbehauptungen raus, wirst widerlegt, nochmal widerlegt und lenkst mit persönlichen Angriffen und neuen Whatabout und Detailing ab.
Das ist schlechte Diskussionskultur, darum lassen wir es in diesem Punkt am Besten bleiben. Ich habe keine Lust auf unnötige Auseinandersetzungen, insbesondere in einem so klaren Fall.
Schönen Sonntag noch.
Zitat von totaalvoetbal_1887
Ich habe dich nur darauf hingewise, dass es nicht das erste mal ist, dass du offensichtlich etwas nicht verstanden hast.
Keine Frage:
Entlassung ist immer unangenehm. Wenn ich jedoch guten Gewissens kommunizieren kann, welshalb eine Entlassung ausgesprochen wird, und Feedback dafür geben kann, inwiefern sich Verhalten ändern sollte, ist es zwar unangenehm, aber aus meiner Sicht völlig legitim.
Wenn ich aber jemanden Entlassen muss, ohne auch nur annähernd Fehlverhalten nachgewiesen zu haben, wird es für mich sehr problematisch.
Dieses Problem im System, kann man sicherlich minimieren und weglächeln, um sich dann zu wundern, warum sich extremer Unmut in einem Fall wie dem von Kuntz entlädt, oder warum die Unterstützung für einen Kurs wegbricht.
Warum sollte man auch etwas ändern. Es läuft doch blendend.
@MerlinsZeuge @Moorkamp
Sagt gerne Bescheid, wenn es euch wieder schwerfällt, dem Geschriebenen zu folgen. Ehrlichkeit ist für mich immer sehr gern gesehen.
Zitat von Mnemosyne
Wenn ich es absichtlich falsch verstehen wollte, würde ich doch nicht nachfragen 😊. Ich fand die Formulierung unklar, vielen Dank für die Klarstellung. Was den Beitrag von @Volbeer angeht solltest Du nicht unterschlagen, dass ich mich unmittelbar für die Richtigstellung bedankt habe und meinen Fehler zugab. Es ist also ganz unnötig mich deswegen anzumachen.
Um Deine Frage zu beantworten: So etwas ist immer sehr unangenehm. Ich habe solche Gespräche diverse Male führen müssen, es ist nie leicht. Am Ende schaut man auf die eigene professionelle Einschätzung, vorhandene Belege etc. , niemand der so etwas tun muss, macht es sich leicht.
Ich habe immer lieber eingestellt 😊.
Zitat von totaalvoetbal_1887
Ich weiss, nicht, ob du wie bei @Volbeer meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast oder ob es absichtlich falsch verstehst.
Der Fall Kuntz ist mir in diesem Zusammenhang völlig egal.
Wir hatten hier diverse Erfahrungsberichte, dass bei Aussage gegen Aussage Fällen eine Kündigung ausgesprochen werden musste.
Versuch das mal Jemanden klar zu machen, den du vielleicht gerade entlassen musstest:
"Ich muss dich leider entlassen, weil du xy gemacht haben sollst."
"Nein, ich kann dir nicht sagen, wer das behauptet hat, weil Opfersschutz."
"Ja, ist richtig dumm für dich gelaufen, aber das System ist fair. Dafür steh ich mit meinem Namen .."
Zitat von Mnemosyne
@totaalvoetbal_1887
Ich wollte das jetzt nicht nochmal alles zitieren.
Was meinst Du mit minimiert? Eine sachliche und detaillierte Schilderung des Ablaufs von Seiten des HSV, ist doch keine Minimierung. Der Hinweis auf den Gültigkeitsbereich der Unschuldsvermutung auch nicht.
Also was habe ich minimiert? Bitte konkret, sonst kann ich nicht gut darauf antworten. Oder meinst Du vielleicht verschlicht?
Ob diese woanders gelten sollte, ist eine philosophische Frage, die mit Fug und Recht diskutiert werden kann. Der HSV hat sie jedenfalls angewandt, soweit das in einem Verfahren dieser Art möglich ist.
Das Whistleblower anonym bleiben, ist zu 100 % korrekt. Das ist ein Grundprinzip, wird es verletzt, traut sich nie wieder jemand einen empfundenen Missstand zu melden. Kuntz kann m.E. nur froh darüber sein, sollten die Namen der Frauen rauskommen, wird es für diese zwar vorübergehend schwer, für SK aber sehr schwer, weil dann alle Details in der Presse stehen würden. Es gäbe dann ja keinen Grund zur Zurückhaltung mehr.
Und nein, es gibt nicht immer negative Folgen für den Beschuldigten in einem Compliance Verfahren. Bei einer Er sagt / Sie sagt Situation, ist die Sache oft nicht zu entscheiden. Folge wäre hier, dass von Seiten der Compliance Abteilung auf das Verhalten geachtet wird. Passiert nichts weiter, gibt es auch keine Konsequenzen.
Bei einer Er sagt / mehrere sagen Situation sieht es ganz anders aus. Dazu kommen ja mit Sicherheit auch noch Befragungen von z.B. Huwer, welche Beobachtungen gemacht wurden. So eine Untersuchung ist ja gründlich.
Von welchem Fall sprichst Du, wenn nicht von diesem? Wenn es ums Prinzip geht, dann sei versichert, dass das Prinzip der Anonymität überall zentral ist. Ich habe eine Zeitlang das interne Audit in der größten BU (über 100.000 Mitarbeiter) in einem weltweit operierenden Konzern geleitet. Auf die relevanten WB Nachrichten hatten exakt 3 Leute Zugriff. Anonymität ist das ein und alles, wenn WB publik werden, bricht die gesamte Compliance zusammen.
Und die Vermutung der Unschuld wird immer angewandt. Schlicht weil professionell und neutral ermittelt werden muss, dies ist ja auch eine ethische Frage. Oder zielst Du auf etwas anderes ab?
@totaalvoetbal_1887
Ich wollte das jetzt nicht nochmal alles zitieren.
Was meinst Du mit minimiert? Eine sachliche und detaillierte Schilderung des Ablaufs von Seiten des HSV, ist doch keine Minimierung. Der Hinweis auf den Gültigkeitsbereich der Unschuldsvermutung auch nicht.
Also was habe ich minimiert? Bitte konkret, sonst kann ich nicht gut darauf antworten. Oder meinst Du vielleicht verschlicht?
Ob diese woanders gelten sollte, ist eine philosophische Frage, die mit Fug und Recht diskutiert werden kann. Der HSV hat sie jedenfalls angewandt, soweit das in einem Verfahren dieser Art möglich ist.
Das Whistleblower anonym bleiben, ist zu 100 % korrekt. Das ist ein Grundprinzip, wird es verletzt, traut sich nie wieder jemand einen empfundenen Missstand zu melden. Kuntz kann m.E. nur froh darüber sein, sollten die Namen der Frauen rauskommen, wird es für diese zwar vorübergehend schwer, für SK aber sehr schwer, weil dann alle Details in der Presse stehen würden. Es gäbe dann ja keinen Grund zur Zurückhaltung mehr.
Und nein, es gibt nicht immer negative Folgen für den Beschuldigten in einem Compliance Verfahren. Bei einer Er sagt / Sie sagt Situation, ist die Sache oft nicht zu entscheiden. Folge wäre hier, dass von Seiten der Compliance Abteilung auf das Verhalten geachtet wird. Passiert nichts weiter, gibt es auch keine Konsequenzen.
Bei einer Er sagt / mehrere sagen Situation sieht es ganz anders aus. Dazu kommen ja mit Sicherheit auch noch Befragungen von z.B. Huwer, welche Beobachtungen gemacht wurden. So eine Untersuchung ist ja gründlich.
Von welchem Fall sprichst Du, wenn nicht von diesem? Wenn es ums Prinzip geht, dann sei versichert, dass das Prinzip der Anonymität überall zentral ist. Ich habe eine Zeitlang das interne Audit in der größten BU (über 100.000 Mitarbeiter) in einem weltweit operierenden Konzern geleitet. Auf die relevanten WB Nachrichten hatten exakt 3 Leute Zugriff. Anonymität ist das ein und alles, wenn WB publik werden, bricht die gesamte Compliance zusammen.
Und die Vermutung der Unschuld wird immer angewandt. Schlicht weil professionell und neutral ermittelt werden muss, dies ist ja auch eine ethische Frage. Oder zielst Du auf etwas anderes ab?
Ich weiss, nicht, ob du wie bei @Volbeer meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast oder ob es absichtlich falsch verstehst.
Der Fall Kuntz ist mir in diesem Zusammenhang völlig egal.
Wir hatten hier diverse Erfahrungsberichte, dass bei Aussage gegen Aussage Fällen eine Kündigung ausgesprochen werden musste.
Versuch das mal Jemanden klar zu machen, den du vielleicht gerade entlassen musstest:
"Ich muss dich leider entlassen, weil du xy gemacht haben sollst."
"Nein, ich kann dir nicht sagen, wer das behauptet hat, weil Opfersschutz."
"Ja, ist richtig dumm für dich gelaufen, aber das System ist fair. Dafür steh ich mit meinem Namen .."
Wenn ich es absichtlich falsch verstehen wollte, würde ich doch nicht nachfragen 😊. Ich fand die Formulierung unklar, vielen Dank für die Klarstellung. Was den Beitrag von @Volbeer angeht solltest Du nicht unterschlagen, dass ich mich unmittelbar für die Richtigstellung bedankt habe und meinen Fehler zugab. Es ist also ganz unnötig mich deswegen anzumachen.
Um Deine Frage zu beantworten: So etwas ist immer sehr unangenehm. Ich habe solche Gespräche diverse Male führen müssen, es ist nie leicht. Am Ende schaut man auf die eigene professionelle Einschätzung, vorhandene Belege etc. , niemand der so etwas tun muss, macht es sich leicht.
Ich habe immer lieber eingestellt 😊.
Ich habe dich nur darauf hingewise, dass es nicht das erste mal ist, dass du offensichtlich etwas nicht verstanden hast.
Keine Frage:
Entlassung ist immer unangenehm. Wenn ich jedoch guten Gewissens kommunizieren kann, welshalb eine Entlassung ausgesprochen wird, und Feedback dafür geben kann, inwiefern sich Verhalten ändern sollte, ist es zwar unangenehm, aber aus meiner Sicht völlig legitim.
Wenn ich aber jemanden Entlassen muss, ohne auch nur annähernd Fehlverhalten nachgewiesen zu haben, wird es für mich sehr problematisch.
Dieses Problem im System, kann man sicherlich minimieren und weglächeln, um sich dann zu wundern, warum sich extremer Unmut in einem Fall wie dem von Kuntz entlädt, oder warum die Unterstützung für einen Kurs wegbricht.
Warum sollte man auch etwas ändern. Es läuft doch blendend.
@MerlinsZeuge @Moorkamp
Sagt gerne Bescheid, wenn es euch wieder schwerfällt, dem Geschriebenen zu folgen. Ehrlichkeit ist für mich immer sehr gern gesehen.
Tja, da liegst Du eben falsch. Im Falle SK wurde zum einen sehr wohl eine Menge nachgewiesen (das macht man anhand von Zeugenaussagen, Telefon- und Nachrichtenverläufen etc.). Und dann wurde er nicht entlassen, der Vertrag wurde aufgelöst. Im Einvernehmen.
Aber Du willst ja nur stänkern. Wenn ich etwas nicht verstehe frage ich nach und gebe es zu, dies nennt man vernünftige Gesprächsführung und Anstand. Du ballerst dagegen Falschbehauptungen raus, wirst widerlegt, nochmal widerlegt und lenkst mit persönlichen Angriffen und neuen Whatabout und Detailing ab.
Das ist schlechte Diskussionskultur, darum lassen wir es in diesem Punkt am Besten bleiben. Ich habe keine Lust auf unnötige Auseinandersetzungen, insbesondere in einem so klaren Fall.
Schönen Sonntag noch.
Wieder nicht verstanden:
Ich habe dir ein unabhängiges Szenario aufgezeigt, das nichts mit Kuntz zu tun hatte, aber sehr deutlich macht, warum es auch Fälle gibt, wo eben kein Fehlverhalten nachgewiesen und trotzdem entlassen wird.
Schade, das dich das so emotional mitnimmt.
Dir auch eine schönen Sonntag
15.02.2026 - 11:56 Uhr
Zitat von totaalvoetbal_1887
...
Wieder nicht verstanden:
Ich habe dir ein unabhängiges Szenario aufgezeigt, das nichts mit Kuntz zu tun hatte, aber sehr deutlich macht, warum es auch Fälle gibt, wo eben kein Fehlverhalten nachgewiesen und trotzdem entlassen wird.
Schade, das dich das so emotional mitnimmt.
Dir auch eine schönen Sonntag
...
Wieder nicht verstanden:
Ich habe dir ein unabhängiges Szenario aufgezeigt, das nichts mit Kuntz zu tun hatte, aber sehr deutlich macht, warum es auch Fälle gibt, wo eben kein Fehlverhalten nachgewiesen und trotzdem entlassen wird.
Schade, das dich das so emotional mitnimmt.
Dir auch eine schönen Sonntag
Dann lass bei dem unabhängigen Szenario solche Passagen
Zitat von totaalvoetbal_1887
Dieses Problem im System, kann man sicherlich minimieren und weglächeln, um sich dann zu wundern, warum sich extremer Unmut in einem Fall wie dem von Kuntz entlädt, oder warum die Unterstützung für einen Kurs wegbricht.
Dieses Problem im System, kann man sicherlich minimieren und weglächeln, um sich dann zu wundern, warum sich extremer Unmut in einem Fall wie dem von Kuntz entlädt, oder warum die Unterstützung für einen Kurs wegbricht.
weg.
Unabhängige Szenarien sind hier eigentlich deplatziert. Die Sachlage ist doch im Grundsatz unstrittig. Zumindest habe ich nirgendwo gelesen, dass Kuntz ein Fehlverhalten bestreitet, es wird nur versucht es zu relativieren.
Mal weg von den Nebenkriegsschauplätzen:
Niemand beim HSV hatte eine Interesse daran, den Sportvorstand direkt vor der Transferperiode zu feuern. Niemand beim HSV war daran interessiert, dass die Dreckwäsche mediales Thema in der Rückrunde ist.
Der HSV war gezwungen auf die Vorwürfe zu reagieren, musste eine Situation handhaben, die man nicht haben wollte und Verursacher der Situation war Stefan Kuntz.
Wie der HSV es gehandhabt hat mag man in Details kritisch sehen, aber es gibt sehr gute Gründe, warum man so vorgegangen ist. Insbesondere stellt die Einbringung anonymisierter Aussagen keinen Bruch mit rechtsstaatlichen Prinzipien dar und man muss nur diesen Chat verfolgen, um zu erkennen, dass es richtig und wichtig ist, die Identität der Betroffenen zu schützen. Auch stellt die Anonymisierung überhaupt kein Hindernis dar, um sich gegen unrechtmäßige Anschuldigungen zur Wehr zu setzen, schon mal gar nicht für die hochkompetenten Anwälte von Stefan Kuntz. Und obwohl die Anwälte sehr genau wissen, wie man Aussagen zerpflücken kann, setzt sich Kuntz nicht zur Wehr, widerspricht den Vorwürfen nicht und beauftragt seine Anwälte, einen für ihn möglichst lukrativen Aufhebungsvertrag auszuhandeln. Stattdessen kommt dann später die Story vom im Vereinsheim sozialisierten Kuntz. Kann man so akzeptieren, allerdings wusste auch schon 1990 jeder im Vereinsheim, dass das dort am Sonntag akzeptierte Verhalten am Montag im Büro als inakzeptabel betrachtet wird.
Ich bin dabei, dass Kuntz das Opfer einer Medienkampagne ist. Aber beim HSV war er der Verursacher einer Situation, die den AR zum Handeln gezwungen hat und Kuntz hatte alle(!) Möglichkeiten sich zu verteidigen.
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