Leistungsdaten:
Keine Daten
Alles Gute, Stefan Kuntz!
21.05.2024 - 16:34 Uhr
22.05.2024 - 06:42 Uhr
Zitat von henry78
Wie muss sich eigentlich Baumgart jetzt fühlen, der von Boldt geholt wurde und bis vor ein paar Tagen noch gesagt hat, dass beide gemeinsam die anstehenden Aufgaben angehen? Für ihn ist das jetzt eine ziemlich einschneidende Veränderung. Hat er unter diesen Umständen überhaupt nocht Lust, weiterzumachen? Die Person, die ihn eingestellt hat und mutmasslich unbedingt wollte, ist jetzt weg. Dadurch ist doch, auch für ihn, jetzt alles schlagartig anders. Er ist nicht der Mann von Stefan Kuntz.
Wie muss sich eigentlich Baumgart jetzt fühlen, der von Boldt geholt wurde und bis vor ein paar Tagen noch gesagt hat, dass beide gemeinsam die anstehenden Aufgaben angehen? Für ihn ist das jetzt eine ziemlich einschneidende Veränderung. Hat er unter diesen Umständen überhaupt nocht Lust, weiterzumachen? Die Person, die ihn eingestellt hat und mutmasslich unbedingt wollte, ist jetzt weg. Dadurch ist doch, auch für ihn, jetzt alles schlagartig anders. Er ist nicht der Mann von Stefan Kuntz.
Ja, da ist was dran. Aber wir wissen auch nicht, was hinter den Kulissen schon besprochen wurde. Und Baumi ist sicherlich Profi genug um zu wissen, wie schnell sich Dinge, insbesondere auch im Trainergeschäft, ändern können.
22.05.2024 - 06:46 Uhr
Zitat von henry78
Wie muss sich eigentlich Baumgart jetzt fühlen, der von Boldt geholt wurde und bis vor ein paar Tagen noch gesagt hat, dass beide gemeinsam die anstehenden Aufgaben angehen? Für ihn ist das jetzt eine ziemlich einschneidende Veränderung. Hat er unter diesen Umständen überhaupt nocht Lust, weiterzumachen? Die Person, die ihn eingestellt hat und mutmasslich unbedingt wollte, ist jetzt weg. Dadurch ist doch, auch für ihn, jetzt alles schlagartig anders. Er ist nicht der Mann von Stefan Kuntz.
Wie muss sich eigentlich Baumgart jetzt fühlen, der von Boldt geholt wurde und bis vor ein paar Tagen noch gesagt hat, dass beide gemeinsam die anstehenden Aufgaben angehen? Für ihn ist das jetzt eine ziemlich einschneidende Veränderung. Hat er unter diesen Umständen überhaupt nocht Lust, weiterzumachen? Die Person, die ihn eingestellt hat und mutmasslich unbedingt wollte, ist jetzt weg. Dadurch ist doch, auch für ihn, jetzt alles schlagartig anders. Er ist nicht der Mann von Stefan Kuntz.
Du kannst ja mal auf Instagram gucken, wem er noch folgt. Spaß beiseite. Klar ist das für Baumgart keine gute Situation, aber er würde sich ja nun quasi selbst torpedieren, wenn er jetzt hinschmeißen würde, nur weil sich die Personalkonstellation verändert hat. Nach monatelangen HSV-Bekenntnissen und nostalgischen Fanstories aus seiner Kindheit käme das ja einer Bankrotterklärung gleich, wenn er beim ersten Sturm umfiele.
Die Frage, die sich mir stellt, ist viel mehr, ob Baumgart noch gewollt ist. Nicht, ob er noch will.
22.05.2024 - 07:36 Uhr
Zitat von Diggedi
Du kannst ja mal auf Instagram gucken, wem er noch folgt. Spaß beiseite. Klar ist das für Baumgart keine gute Situation, aber er würde sich ja nun quasi selbst torpedieren, wenn er jetzt hinschmeißen würde, nur weil sich die Personalkonstellation verändert hat. Nach monatelangen HSV-Bekenntnissen und nostalgischen Fanstories aus seiner Kindheit käme das ja einer Bankrotterklärung gleich, wenn er beim ersten Sturm umfiele.
Die Frage, die sich mir stellt, ist viel mehr, ob Baumgart noch gewollt ist. Nicht, ob er noch will.
Zitat von henry78
Wie muss sich eigentlich Baumgart jetzt fühlen, der von Boldt geholt wurde und bis vor ein paar Tagen noch gesagt hat, dass beide gemeinsam die anstehenden Aufgaben angehen? Für ihn ist das jetzt eine ziemlich einschneidende Veränderung. Hat er unter diesen Umständen überhaupt nocht Lust, weiterzumachen? Die Person, die ihn eingestellt hat und mutmasslich unbedingt wollte, ist jetzt weg. Dadurch ist doch, auch für ihn, jetzt alles schlagartig anders. Er ist nicht der Mann von Stefan Kuntz.
Wie muss sich eigentlich Baumgart jetzt fühlen, der von Boldt geholt wurde und bis vor ein paar Tagen noch gesagt hat, dass beide gemeinsam die anstehenden Aufgaben angehen? Für ihn ist das jetzt eine ziemlich einschneidende Veränderung. Hat er unter diesen Umständen überhaupt nocht Lust, weiterzumachen? Die Person, die ihn eingestellt hat und mutmasslich unbedingt wollte, ist jetzt weg. Dadurch ist doch, auch für ihn, jetzt alles schlagartig anders. Er ist nicht der Mann von Stefan Kuntz.
Du kannst ja mal auf Instagram gucken, wem er noch folgt. Spaß beiseite. Klar ist das für Baumgart keine gute Situation, aber er würde sich ja nun quasi selbst torpedieren, wenn er jetzt hinschmeißen würde, nur weil sich die Personalkonstellation verändert hat. Nach monatelangen HSV-Bekenntnissen und nostalgischen Fanstories aus seiner Kindheit käme das ja einer Bankrotterklärung gleich, wenn er beim ersten Sturm umfiele.
Die Frage, die sich mir stellt, ist viel mehr, ob Baumgart noch gewollt ist. Nicht, ob er noch will.
So ist es. Zudem muss er als bekennender HSV-Fan doch eigentlich froh sein, dass Boldt weg ist. Schliesslich hat es dieser in 5 Jahren nicht geschafft, Baumgarts HSV in die 1.Liga zu bringen.
22.05.2024 - 08:29 Uhr
Erstmal herzlich willkommen und schön, dass wieder ein frischer Wind durch den Volkspark weht.
Ich bin froh, dass sich etwas tiefgreifendes verändern wird.
Wohin die Reise geht, ist mir heute erstmal nicht wichtig. Der Verein ist relativ stabil und wird auch mit einem lediglich einstelligem Tabellenplatz nicht sofort umkippen.
Nach Jahren des Scheiterns am Wiederaufstieg will das auszugebende Saisonziel gut überlegt werden. Da neues Personal einzieht und wir ins siebte Jahr 2.Liga gehen, wäre es an der Zeit den "sofortigen Wiederaufstieg" NICHT als Ziel auszugeben sondern mit einem guten vorderen Tabellenplatz zu rechnen. Platz 1 bis 6 muss man allerdings als HSV schon angehen, weniger wäre schwer zu verkaufen. Aber der direkte Aufstieg, wie in den letzten Jahren, wäre anhand unseres Werdergangs ein zu großes Risiko als Ziel.
Dann gilt es wohl die Cheftrainerpersonalie zu überdenken. Geht man mit Baumgarts ins Rennen oder wählt man auch hier den Neuanfang. Beides könnte ich mir vorstellen. Wenn es bei Baumgart bleibt, dann sollte jedoch klar sein, dass das Ziel Wiederaufstieg bedeuten müsste. Bei einem neuen Trainer könnte man ein Team formen, welches oben mitspielt. Eine Rolle rückwärts beim Ziel wäre mit Baumgart allerdings schwierig.
Durch die jahrelange U-Tätigkeiten erhoffe ich mir natürlich endlich mal einen konsequenteren Weg des Jugendeinbaus und der entsprechenden -förderung. Dafür nehme ich dann eben auch gern 1 bis 2 weitere Jahre Liga 2 in Kauf. Das wurde in den letzten Jahren auch dermaßen inkonsequent angegangen, dass man leidglich von Alibi sprechen muss, obwohl es größer verkauft wurde.
Der HSV ist kein Big Player mehr, also muss er sich erneut neu definieren.
Und ich sehe nicht wirklich, wie einige andere, dass uns dies in den letzten Jahren gelungen ist.
Wir haben uns nach wie vor als Big Player wahrgenommen, am Ende jedoch dennoch nicht unsere Rolle erfüllt.
Mutig, jung und selbstbewusst
Das sollte für den Vorstand, den Trainer und das Team gelten.
Dann wird man alle erreichen können, auch ohne Platz 3 oder 4.
Ich bin gespannt auf die morgige PK und hoffe inständig, dass keine Worte nach Schema F fallen, wie "Der HSV gehört in die erste Liga". Der HSV sollte erstmal erkennen und umsetzen, wer oder was er ist und dann schauen, wozu es reicht.
Geredet wurde in den letzten Jahren genug. Jetzt sollten die Taten größer sein, als die Worte und nicht umgekehrt, wie wir es erlebten.
Meine Ziele:
Platz 3 bis 6 - junges Team mit eigenem Nachwuchs - Aufstieg anvisieren mit einem 3-Jahresplan.
Mutige, aber ausgewogene Spielweise - ohne offensives Harakiri oder defensives Mauern.
Viel Erfolg.
Ich bin froh, dass sich etwas tiefgreifendes verändern wird.
Wohin die Reise geht, ist mir heute erstmal nicht wichtig. Der Verein ist relativ stabil und wird auch mit einem lediglich einstelligem Tabellenplatz nicht sofort umkippen.
Nach Jahren des Scheiterns am Wiederaufstieg will das auszugebende Saisonziel gut überlegt werden. Da neues Personal einzieht und wir ins siebte Jahr 2.Liga gehen, wäre es an der Zeit den "sofortigen Wiederaufstieg" NICHT als Ziel auszugeben sondern mit einem guten vorderen Tabellenplatz zu rechnen. Platz 1 bis 6 muss man allerdings als HSV schon angehen, weniger wäre schwer zu verkaufen. Aber der direkte Aufstieg, wie in den letzten Jahren, wäre anhand unseres Werdergangs ein zu großes Risiko als Ziel.
Dann gilt es wohl die Cheftrainerpersonalie zu überdenken. Geht man mit Baumgarts ins Rennen oder wählt man auch hier den Neuanfang. Beides könnte ich mir vorstellen. Wenn es bei Baumgart bleibt, dann sollte jedoch klar sein, dass das Ziel Wiederaufstieg bedeuten müsste. Bei einem neuen Trainer könnte man ein Team formen, welches oben mitspielt. Eine Rolle rückwärts beim Ziel wäre mit Baumgart allerdings schwierig.
Durch die jahrelange U-Tätigkeiten erhoffe ich mir natürlich endlich mal einen konsequenteren Weg des Jugendeinbaus und der entsprechenden -förderung. Dafür nehme ich dann eben auch gern 1 bis 2 weitere Jahre Liga 2 in Kauf. Das wurde in den letzten Jahren auch dermaßen inkonsequent angegangen, dass man leidglich von Alibi sprechen muss, obwohl es größer verkauft wurde.
Der HSV ist kein Big Player mehr, also muss er sich erneut neu definieren.
Und ich sehe nicht wirklich, wie einige andere, dass uns dies in den letzten Jahren gelungen ist.
Wir haben uns nach wie vor als Big Player wahrgenommen, am Ende jedoch dennoch nicht unsere Rolle erfüllt.
Mutig, jung und selbstbewusst
Das sollte für den Vorstand, den Trainer und das Team gelten.
Dann wird man alle erreichen können, auch ohne Platz 3 oder 4.
Ich bin gespannt auf die morgige PK und hoffe inständig, dass keine Worte nach Schema F fallen, wie "Der HSV gehört in die erste Liga". Der HSV sollte erstmal erkennen und umsetzen, wer oder was er ist und dann schauen, wozu es reicht.
Geredet wurde in den letzten Jahren genug. Jetzt sollten die Taten größer sein, als die Worte und nicht umgekehrt, wie wir es erlebten.
Meine Ziele:
Platz 3 bis 6 - junges Team mit eigenem Nachwuchs - Aufstieg anvisieren mit einem 3-Jahresplan.
Mutige, aber ausgewogene Spielweise - ohne offensives Harakiri oder defensives Mauern.
Viel Erfolg.
22.05.2024 - 08:41 Uhr
Ein bißchen erstaunlich ist dann schon, wie verklärt einige die Boldt-Ära nach dem verkündeten Abschied sehen, vergessen schient der Frust, den auch diese user so häufig in den STT abgelassen haben. Dass die sportlich Entwicklung vom zuständigen Aufsichtsrat nach 5 Jahren bewertet wird, ist doch ein normaler Vorgang, ohne dass es i.d.Z. zu einem undifferenzierten Nachtreten kommen muss, da es im Leben nur sehr selten schwarz oder weiß gibt. Insgesamt überwogen, gerade im Kernbereich, die dunkelgrauen Töne. Insofern ist es nur konsequent sich zu trennen, Papenfuß hat da die richtigen Töne gewählt.
Kuntz hat aufgrund seiner Vita den Vorteil, dass er auf eine Spieler-, Trainer- und Funktionärshistorie zurückgreifen kann, die Boldt, nicht nur aufgrund des Alters, nicht hatte. Dies kann, weil die Probleme eben im Kernbereich Sport lagen und liegen, von Vorteil sein. Ob das im Ergebnis eine positive Entwicklung einleiten wird, vermag wohl niemand einzuschätzen, wollen wir es hoffen. Vielleicht war die nicht vorhandene Erfahrung bei Boldt als Spieler und Trainer, die die falschen Entscheidungen begünstigt haben, ebenso, dass Leverkusen auf Rolfes gesetzt hatte.
Was ich bei Kuntz schätze, ist seine positive Art und Ausstrahlung, die ich von ihm wahrgenommen habe. Boldt war mir in der Kommunikation immer zu angestrengt, zu genervt, häufig von oben herab. Ich denke, die Art von Kuntz zu kommunizieren, könnte ein gewinnender Faktor sein. Allerdings wird auch bei ihm kurzfristig ein erster Lackmus-Test anstehen, wenn es um die Frage geht, ob mit Baumgart und Costa weitergemacht werden soll. In diesem Zusammenhang irritiert mich ein bißchen die Aussage von Papenfuß:
https://www.hsv.de/news/hsv-stellt-jonas-boldt-frei-stefan-kuntz-neuer-vorstand
Mit “aufgebauten Strukturen und Verantwortlichkeiten” kann natürlich alles oder nichts gemeint sein, wir werden sehen. Aber klar ist auch, dass der Aufsichtsrat ins Risiko gegangen ist, es gibt kein Gesetz, dass es (sportlich) besser werden muss. Nach Rudi Völler kann es bekanntermaßen immer einen weiteren Tiefpunkt geben. Ich hoffe, die Entscheidung des Aufsichtsrats für Kuntz basiert bei der Kandidaten- und letztlichen Entscheidungsfindung auf einem professionellen und überzeugenden Auswahlprozess und nicht nach dem Motto “wer bietet den größten gemeinsamen Nenner”.
Die morgige PK wird vermutlich bereits erste Hinweise auf die Ideen von Kuntz geben, bin auf die Ergebnisse seiner Analyse der Entwicklung des HSV, die die Mitglieder des Aufsichtsrats überzeugt haben soll, gespannt, ebenso, welche Konsequenzen er daraus zieht.
Kuntz hat aufgrund seiner Vita den Vorteil, dass er auf eine Spieler-, Trainer- und Funktionärshistorie zurückgreifen kann, die Boldt, nicht nur aufgrund des Alters, nicht hatte. Dies kann, weil die Probleme eben im Kernbereich Sport lagen und liegen, von Vorteil sein. Ob das im Ergebnis eine positive Entwicklung einleiten wird, vermag wohl niemand einzuschätzen, wollen wir es hoffen. Vielleicht war die nicht vorhandene Erfahrung bei Boldt als Spieler und Trainer, die die falschen Entscheidungen begünstigt haben, ebenso, dass Leverkusen auf Rolfes gesetzt hatte.
Was ich bei Kuntz schätze, ist seine positive Art und Ausstrahlung, die ich von ihm wahrgenommen habe. Boldt war mir in der Kommunikation immer zu angestrengt, zu genervt, häufig von oben herab. Ich denke, die Art von Kuntz zu kommunizieren, könnte ein gewinnender Faktor sein. Allerdings wird auch bei ihm kurzfristig ein erster Lackmus-Test anstehen, wenn es um die Frage geht, ob mit Baumgart und Costa weitergemacht werden soll. In diesem Zusammenhang irritiert mich ein bißchen die Aussage von Papenfuß:
Zitat von Michael Papenfuß
Stefan kommt aus dem Fußball, hat Managementerfahrung und wird hier aufgebaute Strukturen und Verantwortlichkeiten finden und soll diese fokussiert weiterentwickeln.
Stefan kommt aus dem Fußball, hat Managementerfahrung und wird hier aufgebaute Strukturen und Verantwortlichkeiten finden und soll diese fokussiert weiterentwickeln.
https://www.hsv.de/news/hsv-stellt-jonas-boldt-frei-stefan-kuntz-neuer-vorstand
Mit “aufgebauten Strukturen und Verantwortlichkeiten” kann natürlich alles oder nichts gemeint sein, wir werden sehen. Aber klar ist auch, dass der Aufsichtsrat ins Risiko gegangen ist, es gibt kein Gesetz, dass es (sportlich) besser werden muss. Nach Rudi Völler kann es bekanntermaßen immer einen weiteren Tiefpunkt geben. Ich hoffe, die Entscheidung des Aufsichtsrats für Kuntz basiert bei der Kandidaten- und letztlichen Entscheidungsfindung auf einem professionellen und überzeugenden Auswahlprozess und nicht nach dem Motto “wer bietet den größten gemeinsamen Nenner”.
Die morgige PK wird vermutlich bereits erste Hinweise auf die Ideen von Kuntz geben, bin auf die Ergebnisse seiner Analyse der Entwicklung des HSV, die die Mitglieder des Aufsichtsrats überzeugt haben soll, gespannt, ebenso, welche Konsequenzen er daraus zieht.
22.05.2024 - 09:17 Uhr
Herzlich Willkommen beim HSV Stefan.
In meinen Augen eine Personalie, die für den AR immer erklär- und vertretbar bleiben wird. Hier ging es weniger um die große Lösung am Ende, sondern, nachdem man vermutlich einige spektakuläre Vorstellungen ala Rangnick hatte, am Ende nicht mehr mit JB weitermachen zu müssen und sich nicht selber angreifbar zu machen in Form einer streitbaren Personalie wie Horst Heldt.
Jonas Boldts Demission nach fünf Jahren gescheiterter sportlicher Ziele ist absolut nachvollziehbar, im Endeffekt war es dann der Umgang in der Personalie Tim Walter, die auch sein Schicksal besiegelt hat. Ich denke der AR wollte dann nicht einen ähnlichen Fehler begehen und das eigene Schicksal an Boldt binden, denn Boldt einen sechsten Anlauf zu gewähren, wäre sehr streitbar gewesen.
Ich bin froh, dass es nun ein neues Gesicht als Sportvorstand gibt, denn neben Walter war auch Costa eine streitbare Figur mit seinen drei gescheiterten Transferperioden die Problempositionen des HSV zu adressieren. Hier wurde im Fahrstuhlprinzip jemand hochbefördert und ist wohl an seine persönlichen Grenzen gestoßen. Wäre unter Boldts "Buddy-Mentalität" eine Demission von Costa erwartbar gewesen? Wohl kaum. Daher ist es schön mit Kuntz jemanden das ganze unbelastet bewerten zu lassen. Steffen Baumgart scheint ja auch schon die erste Personalie zu sein, die demissioniert wird, und ganz ehrlich, ähnliches erwarte ich in Sachen Costa nach Übergabe der Personalplanung.
Das ist in meinen Augen alles richtig und wichtig, damit man nach so vielen Jahren der Stagnation wieder Dynamik in den Verein bekommt. Ich sehe uns vor einem größeren Umbruch auch im sportlichen Bereich (Kader) und bei der Konkurrenz wird das siebte Zweitligajahr vermutlich nicht das Letzte sein. Daher begrüße ich es, dass viele wichtige Personalien sofort angegangen werden unter Kuntz, und man nicht nach wenigen Spielen der Hinrunde plötzlich feststellt: "ach so kann es auch nicht weitergehen".
Mal schauen was der Sommer so bereithält an Transfers und Transformation. Ich bin nicht euphorisch bzgl. der kommenden Saison, werde aber die ganze Entwicklung und Ausrichtung gespannt verfolgen. Kuntz Vita kennt Traditionsvereine, die zweite Liga, den Nachwuchs und er könnte alles mitbringen, was so ein Umbruch benötigt, ohne das man das Gute, was zweifellos auch in Boldts Amtszeit passiert ist, direkt umwirft.
Die wichtigsten Entscheidungen stehen jetzt an (Trainer, Sportdirektor) und dann weiß man schon mal, was man von Kuntz erwarten darf in den nächsten Monaten.
In meinen Augen eine Personalie, die für den AR immer erklär- und vertretbar bleiben wird. Hier ging es weniger um die große Lösung am Ende, sondern, nachdem man vermutlich einige spektakuläre Vorstellungen ala Rangnick hatte, am Ende nicht mehr mit JB weitermachen zu müssen und sich nicht selber angreifbar zu machen in Form einer streitbaren Personalie wie Horst Heldt.
Jonas Boldts Demission nach fünf Jahren gescheiterter sportlicher Ziele ist absolut nachvollziehbar, im Endeffekt war es dann der Umgang in der Personalie Tim Walter, die auch sein Schicksal besiegelt hat. Ich denke der AR wollte dann nicht einen ähnlichen Fehler begehen und das eigene Schicksal an Boldt binden, denn Boldt einen sechsten Anlauf zu gewähren, wäre sehr streitbar gewesen.
Ich bin froh, dass es nun ein neues Gesicht als Sportvorstand gibt, denn neben Walter war auch Costa eine streitbare Figur mit seinen drei gescheiterten Transferperioden die Problempositionen des HSV zu adressieren. Hier wurde im Fahrstuhlprinzip jemand hochbefördert und ist wohl an seine persönlichen Grenzen gestoßen. Wäre unter Boldts "Buddy-Mentalität" eine Demission von Costa erwartbar gewesen? Wohl kaum. Daher ist es schön mit Kuntz jemanden das ganze unbelastet bewerten zu lassen. Steffen Baumgart scheint ja auch schon die erste Personalie zu sein, die demissioniert wird, und ganz ehrlich, ähnliches erwarte ich in Sachen Costa nach Übergabe der Personalplanung.
Das ist in meinen Augen alles richtig und wichtig, damit man nach so vielen Jahren der Stagnation wieder Dynamik in den Verein bekommt. Ich sehe uns vor einem größeren Umbruch auch im sportlichen Bereich (Kader) und bei der Konkurrenz wird das siebte Zweitligajahr vermutlich nicht das Letzte sein. Daher begrüße ich es, dass viele wichtige Personalien sofort angegangen werden unter Kuntz, und man nicht nach wenigen Spielen der Hinrunde plötzlich feststellt: "ach so kann es auch nicht weitergehen".
Mal schauen was der Sommer so bereithält an Transfers und Transformation. Ich bin nicht euphorisch bzgl. der kommenden Saison, werde aber die ganze Entwicklung und Ausrichtung gespannt verfolgen. Kuntz Vita kennt Traditionsvereine, die zweite Liga, den Nachwuchs und er könnte alles mitbringen, was so ein Umbruch benötigt, ohne das man das Gute, was zweifellos auch in Boldts Amtszeit passiert ist, direkt umwirft.
Die wichtigsten Entscheidungen stehen jetzt an (Trainer, Sportdirektor) und dann weiß man schon mal, was man von Kuntz erwarten darf in den nächsten Monaten.
22.05.2024 - 09:22 Uhr
Mal abseits des Namens. Wir haben da gestern jemanden verpflichtet,
- der in der zu besetzenden Funktion seit 8 Jahren nicht mehr tätig war
- dem in dieser Position in seinem letzten Jahr als VV die Entlastung verweigert wurde, nachdem ihm diverse Complianceverstöße zur Last gelegt wurden.
- der in seinen 8 Jahren beim FCK auf 8 Trainer kommt
- der die finanziellen Probleme dieses Vereins nie in den Griff bekommen hat („der FCK ist nur in Liga 1 überlebensfähig“)
- dessen Verein 4 Jahre nach seinem Ausscheiden insolvent war
- der seine eigenen Vertragsgespräche vor Abschluss des Vertrags in der Presse bestätigt.
Da können Außenstehende sich ja wieder einmal auf interessante Monate freuen.
Ich wünsche ihm natürlich trotzdem viel Erfolg, ich erkenne aber gerade nicht das Upgrade.
- der in der zu besetzenden Funktion seit 8 Jahren nicht mehr tätig war
- dem in dieser Position in seinem letzten Jahr als VV die Entlastung verweigert wurde, nachdem ihm diverse Complianceverstöße zur Last gelegt wurden.
- der in seinen 8 Jahren beim FCK auf 8 Trainer kommt
- der die finanziellen Probleme dieses Vereins nie in den Griff bekommen hat („der FCK ist nur in Liga 1 überlebensfähig“)
- dessen Verein 4 Jahre nach seinem Ausscheiden insolvent war
- der seine eigenen Vertragsgespräche vor Abschluss des Vertrags in der Presse bestätigt.
Da können Außenstehende sich ja wieder einmal auf interessante Monate freuen.
Ich wünsche ihm natürlich trotzdem viel Erfolg, ich erkenne aber gerade nicht das Upgrade.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Prollmarkt am 22.05.2024 um 09:24 Uhr bearbeitet
22.05.2024 - 09:40 Uhr
Ich mache jede Wette, dass Costa Runjaic demnächst euer neuer Coach ist und ich glaube, das könnte sehr sehr gut bei euch passen!
22.05.2024 - 09:41 Uhr
Ich bin vielleicht nicht ganz fair und ein wenig voreingenommen, da nach Tim Walter mit Jonas Boldt der nächste Verantwortliche durch die HSV-Drehtür geschickt wurde und ich beide dafür verantwortlich mache, dass mir HSV-Fussball auch abseits von Punkten wieder viel Spaß gemacht haben.
Meine erste Reaktion auf die gelesenen Gerüchte über Stefan Kuntz sind eigentlich in den Aussagen die @Marek hier in den letzten 24 Std. seinen Posts niedergeschrieben hat 1 zu 1 getroffen.
Je mehr ich aber lese (insb. der ausführliche Post von @FCKFAN ) desto mehr komme ich zu dem Punkt, dass man auch dieser Personalie Zeit und Chancen geben muss.
Vom Profil her ist da ein Neuer der als Verantwortlicher auf dem Platz, der Trainerbank und dem Funktionärsposten Erfahrung hat.
Dennoch bleibt für mich der Makel, dass er sich in Umfelden in denen er langjährige Kenntnisse hatte (Lautern, Bochum und für mich am gravierendsten der DFB) und dort durchaus Erfolge vorweisen konnte, bei der ersten Externen Position (Türkei) geschasst wurde. Sicherlich mutig und auch für die persönliche Vita ein guter Schritt mal ins Ausland zu gehen, aber bei den Möglichkeiten die er hatte, hat er in meinen Augen zu wenig gemacht. Ein Montella der die letzten Jahre eigentlich der im Zeitverlauf als Trainer immer schlechter wurde, hat aber in kurzer Zeit das Ruder herumreißen können. Die Frage bleibt also zumindest für mich unbeantwortet wieso Kuntz wenn er doch so ein großes Netzwerk hat da nicht "mehr" rausholen konnte?
Der HSV ist eben nicht der DFB wo sich seit Jahren vornehmlich alle lieb haben und die Leistungskultur nur trippelschrittchenweise wieder einkehrt. Auch die mediale Außendarstellung durch die Veröffentlichung der Verhandlungen fand ich deplatziert. Die HH-Medien werden sich sicher freuen - jetzt ist noch alles eitel Sonnenschein und Kuntz der in TV-Auftritten durchaus sympathisch rüberkommt, wird bei stärkerem Gegenwind merken, dass der HSV eine andere Hausnummer ist.
Eine erste wichtige Entscheidung wird die Trainerposition sein. Und ich kann nicht sagen was ich für wahrscheinlicher geschweige denn besser halte.
Baumgart ist geschwächt durch die Entlassung seines Vertrauten Boldts (zumindest aus Baumgarts Aussagen) und der nicht vollends überzeugenden Gesamtleistung seiner bisherigen Amtszeit. Aber er hat auch darauf verwiesen, dass er Zeit benötigt insb. eine Vorbereitung: die hätte er jetzt.
Die Frage ist aber ob Kuntz der ja als Ex-U21-Trainer wahrscheinlich mehr jugendlichen Einfluss in den Kader einbauen möchte, in Baumgart da einen Trainer hat der sich dem nicht eher verweigert?
Die Chance für Kuntz ist jedenfalls jetzt da "seinen" Trainer zu installieren. Aus den Berichten, dass er sich beim FCK meist nur mit Vertrauten abgegeben hat, könnte auch dies ein Indiz dafür sein, dass neben Boldt auch Baumgart finanziell abgefunden wird. Der AR der Boldt gerade entlassen hat, wird ihm da sicherlich freie Hand lassen. Sportlich verständlich, finanziell sind das aber Summen die für den Kader eben nicht mehr eingeplant werden können.
Insgesamt (mal wieder) eine schwere Zeit für mein HSV-Fanherz. Aber man ist ja mittlerweile alles gewohnt, sodass auch diese Personalie nichts an der Liebe und Verbundenheit ändern wird - Leidenschaft halt...
Einen Wunsch hätte ich dennoch: weiter offensiv ausgerichteten Fussball bei dem man auch nach einem 0:2 Rückstand (der im Fussball immer möglich ist auch ohne große eigene Fehler) einen Trainer der eine Mannschaft auf dem Platz so eingestellt hat, dass man ihr zutraut diesen Rückstand noch auszugleichen und sogar drehen zu können.
Meine erste Reaktion auf die gelesenen Gerüchte über Stefan Kuntz sind eigentlich in den Aussagen die @Marek hier in den letzten 24 Std. seinen Posts niedergeschrieben hat 1 zu 1 getroffen.
Je mehr ich aber lese (insb. der ausführliche Post von @FCKFAN ) desto mehr komme ich zu dem Punkt, dass man auch dieser Personalie Zeit und Chancen geben muss.
Vom Profil her ist da ein Neuer der als Verantwortlicher auf dem Platz, der Trainerbank und dem Funktionärsposten Erfahrung hat.
Dennoch bleibt für mich der Makel, dass er sich in Umfelden in denen er langjährige Kenntnisse hatte (Lautern, Bochum und für mich am gravierendsten der DFB) und dort durchaus Erfolge vorweisen konnte, bei der ersten Externen Position (Türkei) geschasst wurde. Sicherlich mutig und auch für die persönliche Vita ein guter Schritt mal ins Ausland zu gehen, aber bei den Möglichkeiten die er hatte, hat er in meinen Augen zu wenig gemacht. Ein Montella der die letzten Jahre eigentlich der im Zeitverlauf als Trainer immer schlechter wurde, hat aber in kurzer Zeit das Ruder herumreißen können. Die Frage bleibt also zumindest für mich unbeantwortet wieso Kuntz wenn er doch so ein großes Netzwerk hat da nicht "mehr" rausholen konnte?
Der HSV ist eben nicht der DFB wo sich seit Jahren vornehmlich alle lieb haben und die Leistungskultur nur trippelschrittchenweise wieder einkehrt. Auch die mediale Außendarstellung durch die Veröffentlichung der Verhandlungen fand ich deplatziert. Die HH-Medien werden sich sicher freuen - jetzt ist noch alles eitel Sonnenschein und Kuntz der in TV-Auftritten durchaus sympathisch rüberkommt, wird bei stärkerem Gegenwind merken, dass der HSV eine andere Hausnummer ist.
Eine erste wichtige Entscheidung wird die Trainerposition sein. Und ich kann nicht sagen was ich für wahrscheinlicher geschweige denn besser halte.
Baumgart ist geschwächt durch die Entlassung seines Vertrauten Boldts (zumindest aus Baumgarts Aussagen) und der nicht vollends überzeugenden Gesamtleistung seiner bisherigen Amtszeit. Aber er hat auch darauf verwiesen, dass er Zeit benötigt insb. eine Vorbereitung: die hätte er jetzt.
Die Frage ist aber ob Kuntz der ja als Ex-U21-Trainer wahrscheinlich mehr jugendlichen Einfluss in den Kader einbauen möchte, in Baumgart da einen Trainer hat der sich dem nicht eher verweigert?
Die Chance für Kuntz ist jedenfalls jetzt da "seinen" Trainer zu installieren. Aus den Berichten, dass er sich beim FCK meist nur mit Vertrauten abgegeben hat, könnte auch dies ein Indiz dafür sein, dass neben Boldt auch Baumgart finanziell abgefunden wird. Der AR der Boldt gerade entlassen hat, wird ihm da sicherlich freie Hand lassen. Sportlich verständlich, finanziell sind das aber Summen die für den Kader eben nicht mehr eingeplant werden können.
Insgesamt (mal wieder) eine schwere Zeit für mein HSV-Fanherz. Aber man ist ja mittlerweile alles gewohnt, sodass auch diese Personalie nichts an der Liebe und Verbundenheit ändern wird - Leidenschaft halt...
Einen Wunsch hätte ich dennoch: weiter offensiv ausgerichteten Fussball bei dem man auch nach einem 0:2 Rückstand (der im Fussball immer möglich ist auch ohne große eigene Fehler) einen Trainer der eine Mannschaft auf dem Platz so eingestellt hat, dass man ihr zutraut diesen Rückstand noch auszugleichen und sogar drehen zu können.
22.05.2024 - 09:47 Uhr
Ein Vorteil könnte sein, daß Kuntz auch ein sehr erfolgreicher Spieler war, der die Mechanismen in einer Fußballmannschaft aus eigener jahrelanger Erfahrung kennt, z.B. was in den Köpfen passiert, wenn es in entscheidenden Phasen nicht so läuft wie es sollte. Somit hat er als Führungsperson im Verein womöglich bessere Voraussetzungen, um Lösungen für das ewige HSV-Mysterium des Vergeigens am Saisonende zu finden, z.B. Spieler zu verpflichten, denen das wahrscheinlich - oder hoffentlich - nicht passiert. Seine Tätigkeit als U21-Nationaltrainer wird dabei auch hilfreich sein. Wenn ich mich richtig erinnere, hat er auch mal als Kommentator bei einem HSV-Spiel etwas ziemlich schlaues über diese Versagensängste gesagt, kann mich aber auch irren.
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