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Adi Hütter
Geburtsdatum 11.02.1970
Alter 56
Nat. Österreich  Österreich
Funktion Trainer
Akt. Verein Eintracht Frankfurt

Adi Hütter [Trainer]

16.05.2018 - 17:38 Uhr
Adi Hütter [Trainer] |#1661
08.11.2020 - 01:34 Uhr
Ich verstehe auch nicht so ganz wieso Hütter Woche für Woche fast die gleiche Elf bringt, ich würde mir wünschen, dass er sich mal wieder etwas traut und den Gegner auch mal überrascht. Das er Younes und Barkok nicht von Beginn auf die AV Positionen gebracht hat macht für mich sinn, dafür sind das nicht die richtigen Spieler. Da komme ich zu meinem eigentlichen Punkt; mit dem derzeitigen Personal (besonders nach dem Ausfall von Kostic) hätte ich mir noch mehr als sonst gewünscht, endlich mal wieder ne 4er Kette spielen zu sehen. Wir haben mit der 3er Kette weder hinten für besonders viel Stabilität gesorgt noch haben wir vorne viel Gefahr ausgestrahlt, dafür hatten wir auf der Bank mit Younes und Barkok Spieler die unter dem System leiden und uns eigentlich sehr gut tun könnten. Zudem hätte man zB mit einem 4-2-3-1 dafür sorgen können, dass nicht immer die beiden einzigen (fitten) Stürmer von Beginn an aufm Platz stehen, sodass man auch hier nochmal besser hätte nachlegen können.
Wie auch immer, Ich hoffe es kommen alle heil aus der nervigen LSP zurück und dann würde ich mir mal folgende Aufstellung wünschen:

Trapp
Touré - Abraham - Hinti- NDicka
Hasebe - Rode
Barkok - Kamada - Kostic
Silva

Optionen:
Silva/Dost
Kamada/Younes
NDicka/Willems
Hasebe/ Ilsanker, Kohr, Sow
Adi Hütter [Trainer] |#1662
08.11.2020 - 09:43 Uhr
Sicher wird hier leider mal wieder aneinander vorbei diskutiert, aber wie Melech schon richtig angemerkt hat, geht es dem Grossteil der User weder darum, seinen Frust übers Spiel auszuleben noch völlig überzogene Erwartungsanhaltungen zu haben (kann da nur für mich sprechen, aber ich erwarte dieses Jahr keine EL).
Ich stelle fest, dass wir hinten sehr konteranfällig sind, weil die IV sehr hoch aufrücken - und dennoch sind wir dadurch vorne keinen Deut ausrechenbarer, wir schlagen wie letzte Hinrunde einfach nur stumpf Flanken in die Mitte. Ich motze hier nicht und male nicht an den Teufel an die Wand, warne aber davor dass man wenn man weiterhin hierbei null Änderungen vornimmt, weiter jedes Spiel Gegentore kassiert und demnächst einige bittere Pleiten gegen andere Kaliber kassieren wird - und dann befindet man sich unter Umständen in der zweiten Tabellenhälfte. Das lässt sich aus meiner Sicht allerdings vermeiden, wenn man dann gezielt an den Schwächen arbeiten würde, Spielern Pausen gibt und dann hin und wieder auch mal nen Gegner taktisch überrascht. Natürlich gibts dann auch keine Erfolgsgarantie, von meiner Seite dann aber auch deutlich weniger Kritik. Die letzten Entscheidungen Hütters sind für mich schlicht nicht nachvollziehbar und nur darum gehts mir; ein taktischer Kniff kann mal aufgehen und mal daneben gehen, gar kein Problem, ich sehe hier halt schon eine Weile keine taktischen Kniffs mehr.

Barkok's Geschwindigkeitswert (34,5, Rekord für unser Team dieses Jahr), zeigt auch was uns vorne abgeht: Überraschungsmoment und Geschwindigkeit. Beides erreichst du aber nicht, wenn der Gegner von vorne rein jedes Mal weiss, wer von Beginn an spielt. Gegen uns musst du dich nur tief reinstellen und die Aussen abdecken und dann passiert wenig bis gar nichts.
Mir ist auch bewusst, dass die Elf von gestern auch bereits sehr gute Leistungen gezeigt hat (insbesondere gegen Hertha und Hoffenheim), aber es ist mir unbegreiflich, wieso seit Spieltag 2 die selbe Elf spielt und das, obwohl wir sehr verschiedene Gegner hatten, die Elf in den letzten Wochen merklich geschwächelt hat und einige Spieler Verschleisserscheinungen zeigen. Da erwarte ich von einem Trainer, dass er taktisch neue Akzente setzt, den Gegner zu überraschen versucht und Spielern nach wiederholt schlechten Leistungen auch mal eine Denkpause gibt, OHNE aber sie wochenlang in die Mottenkiste zu verfrachten (wie bei Kohr oder da Costa geschehen).

•     •     •

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jamal_Irief am 08.11.2020 um 09:46 Uhr bearbeitet
Adi Hütter [Trainer] |#1663
08.11.2020 - 10:02 Uhr
Ich lese von einigen immer wieder das Barkok und Younes nicht die richtigen sind um sie in die Startelf zu bringen, weil sie das verteidigen vernachlässigen würden. Touré und Zuber liefern in der Abwehr seit Wochen katastrophale Leistungen und setzen nach vorne für das Angriffsspiel null Akzente. Da sind mir ehrlich gesagt ein Younes und Barkok in der Startelf lieber, die vielleicht nicht das beste Abwehrverhalten haben, dafür aber im Vergleich zu den anderen beiden in der Lage sind mal ein Abwehrbollwerk (Bielefeld, Köln, Bremen und Stuttgart) mit ihren 1 gegen 1 Situationen aufzubrechen. Bestes Beispiel gestern war Barkok mit seiner super Aktion die zum Silva Tor geführt hat.

Hütter sollte einfach mal seine Sturheit ablegen und damit anfangen Hinteregger und Abraham nicht dauernd bis an den 16er des Gegners laufen zu lassen. Dann kann man nämlich auch einen Younes und Barkok von anfang an bringen ohne Angst zu haben das man hinten dauernd offen steht wie ein Scheunentor. Wir haben seit dem 24. Spieltag der letzten Saison (3:0 Sieg gegen Bremen) nicht mehr zu null gespielt. Ich kann deshalb niemanden aber auch wirklich niemanden ernst nehmen der sagt Barkok und Younes würden nicht genug für die Abwehr machen, während Hütter jedes Spiel 2/3 unserer Dreierkette mit anstürmen lässt und wir jetzt seit 18 Spielen selbst mit eierlosen Aufstellungen voller Defensivspieler Gegentore am Fließband kassiert haben.

Man sieht Hütter will Offensiv spielen. Dann aber auch bitte mit gelernten Offensivspielern und nicht dauernd 2/3 der Abwehrkette tief in des Gegners Hälfte rumturnen lassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 18FFM99 am 08.11.2020 um 10:04 Uhr bearbeitet
Adi Hütter [Trainer] |#1664
08.11.2020 - 11:27 Uhr
Verletzungen ausgenommen setzte Frankfurts Trainer Adi Hütter beim 2:2-Remis beim VfB Stuttgart zum sechsten Mal in Folge auf die gleiche Startformation. Im Anschluss erklärte er seine Beweggründe.
Adi Hütter erklärte nach dem Spiel seine Startaufstellung:

Im Umfeld von Eintracht Frankfurt wurde die Startformation der Hessen im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart schon vor der Partie in den sozialen Medien heftig diskutiert. Im Vergleich zum 1:1 gegen Werder Bremen in der Vorwoche ersetze lediglich Dominik Kohr den verletzten Sebastian Rode. fussball.news fragte hakte im Anschluss bei Trainer Adi Hütter nach, warum dieser erneut auf weitere Änderungen in der Startelf verzichte, Stefan Ilsanker nach schwachen Leistungen das Vertrauen bekam und die zuletzt nach Einwechslung starken Amin Younes und Aymen Barkok auf der Bank Platz nahmen. "Stabilität und Kontinuität", lautete die erste Antwort des Österreichers, auf die Frage, was den Ausschlag für die Entscheidung gegeben hat.

Hütter erklärte seine Gedanken dazu wie folgt: "Wir haben einfach nicht mehr so viele Spiele. Viele haben die Rotation im Kopf. Aber ich muss ja nicht jedes Bundesligaspiel fünf, sechs Spieler wechseln." Vielmehr wolle er die Möglichkeit nutzen, eine Stammformation einzuspielen: "Ich möchte den Jungs einfach das gewisse Vertrauen geben, dass sie über einen längeren Zeitraum Schwankungen haben können. Irgendwann werden auch die anderen drankommen." Zudem war der Glaube an das Team beim 50-Jährigen vor der Partie vorhanden: "Ausschlag gegeben hat, dass ich daran geglaubt habe, dass die Mannschaft in dieser Besetzung das Spiel gewinnen kann."
Dieser Beitrag wurde zuletzt von eagleFFM am 08.11.2020 um 11:29 Uhr bearbeitet
Adi Hütter [Trainer] |#1665
08.11.2020 - 11:47 Uhr
Für mich wird es interessant wie Hütter nach diesem Spiel verfährt. Taktische Dinge und Trainingseindrücke sind eine Geschichte die wir wenig beurteilen können, aber nach der Auswechslung Da Costas und Kohr mit entsprechender Anmerkung zur Auswechslung und „Verbannung“ liegt eine ähnliche Situation vor. Bei Touré ärgerte mich noch nichtmal das Foul zum Elfmeter, sondern sein Stellungsspiel. Ich weis nicht, ob Barkok defensiv besser ist, aber er liefert deutlich bessere Argumente offensiv.
Mich stört auch ein wenig die Aussage auf Stammformation zu setzen, weil man nicht so viele Spiele hat. Erstens sehe ich durch engen Spielplan trotzdem Bedarf, aber vor allem setzt er das Leistungsprinzip etwas aus. Natürlich muss man nicht nach einem Spiel wechseln (auch wenn das bei Kohr und Da Costa so war), aber es gibt Spieler die jetzt mehrmals nicht auf der Höhe waren und die Unentschieden sind auch nicht unbedingt Erfolgserlebnisse, die gegen Wechsel sprechen.

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Tradition kann man nicht kaufen!
Adi Hütter [Trainer] |#1666
08.11.2020 - 11:52 Uhr
Ich verstehe einfach mal grundsätzlich nicht warum wir immer noch mit der 3er Kette spielen? Wegen welchen Spielern müssen wir das tun? Hasebe ok. Aber ansonsten? Übersehe ich da jmd?

Als wir die Büffelherde noch hatten, konnte ich es noch gut verstehen. Das war das beste System um alle 3 auf den Platz zu bekommen (mit Rebic als so eine Art verkappter Stürmer). 4-3-3 ging nicht weil nur Rebic den Aussenstürmer geben konnte (wie bei der NM), Jovic und Haller waren dafür eher ungeeignet (Gonzo als 4 ST ebenfalls). 4-5-1 ging auch nicht weil dann einer immer auf die Bank muss und du lässt logischerweise nicht ein System spielen wo dann von deinen drei besten Spielern immer nur zwei spielen können.
Dazu sprach noch für die 3er Kette dass Hasebe zu alt geworden ist um den Sechser zu geben und zu schwach im Zweikampf ist als reiner IV. Seine Stärken Spielaufbau und Antizipation kamen mit der 3er Kette am besten zur Geltung.
Adi Hütter [Trainer] |#1667
08.11.2020 - 12:15 Uhr
Zitat von SGE14
Ich verstehe einfach mal grundsätzlich nicht warum wir immer noch mit der 3er Kette spielen? Wegen welchen Spielern müssen wir das tun? Hasebe ok. Aber ansonsten? Übersehe ich da jmd?


Ja, Kostic.
Adi Hütter [Trainer] |#1668
08.11.2020 - 12:52 Uhr
Zitat von Siakari
An dieser Art Diskussionen beteilige ich mich eigentlich nicht aktiv, weil man ohnehin keinen gemeinsamen Nenner findet, welcher eine fruchtbare Diskussion überhaupt erst entstehen lässt. Nein, es ist bei dieser Art Themen stets ein einziges wortreiches "aneinander vorbeireden".

Denn was in diesen Diskussionen fehlt, ist die gemeinsame Basis. Was trennt, eine völlig unterschiedliche Wahrnehmung. Da kann man nichts machen. Hier bei Transfermarkt alles gefühlt schon tausend Mal in hunderten von Threads unterschiedlicher Vereine gelesen und erlebt.
Daher keine Ausführungen im Detail meinerseits zum Thema.

Aber - nur daher dieser Kommentar - meinen Dank an dieser Stelle an eagle1978 dafür, dass er sich darum bemüht das große Ganze zu sehen. Und der seine Meinung augenscheinlich nicht von der persönlichen Stimmung abhängig macht.

Jeder von uns Fans kennt das. Wie stark die eigene Stimmung zwischen himmelhoch euphorisch und abgrundtief frustriert schwanken kann. Und das allein aufgrund der typischen, sprunghaften Launen des Tagesgeschäfts Fußball-Bundesliga.

Die Wahrheit liegt allerdings in der Regel nicht in diesen Stimmungen. Und dem entsprechend liegt die Wahrheit in der Regel auch nicht in einigen wenigen Wochen und nicht in einzelnen Ergebnissen oder Leistungen.
Die Wahrheit liegt auf längerer Strecke und wird, wenn überhaupt, stets nur unter Berücksichtung sämtlicher Rahmenbedinungen und Begleitumstände gewonnen.



Ich nehme es so wahr, dass manche enttäuscht sind und deswegen Frust ablassen, andere jedoch versuchen zu erklären, warum es zu diesen enttäuschenden Ergebnissen kommt. Letztere sind in der Überzahl.

Ich bin mittlerweile aber nicht mehr enttäuscht. Mich lassen die letzten Wochen eigentlich kalt und berühren mich fast gar nicht mehr. Viele der Gründe dafür sehen wir schon seit Hütters Amtsantritt.

1) Zu viele Gegentore
2) Zu hohe Konteranfälligkeit
3) Fragwürdige Aufstellungen und Personalentscheidungen
4) die erste Halbzeit wird total verschlafen und in der zweiten reicht es oft dann nur noch zum Unentschieden
5) unser Spiel hat sich seit Saison1. ab den ersten paar Spieltagen nicht nachhaltig verändert/verbessert
6) fehlende Variabilität
7) offensichtlich fehlende Emotionalität auf dem Platz
8) fehlendes Defensivkonzept
9) fehlendes Offensivkonzept
10) fehlende Durchschlagskraft gegen „schlechtere“ Gegner

... ich könnte jetzt noch weitere Sachen aufzählen. Natürlich ist sein Job nicht einfach, natürlich ist er nur ein Mensch, natürlich haben auch die Spieler einen großen Anteil am Spiel.
Wenn man jedoch seit MONATEN die selben Symptome erkennt, auch wenn wir vermeintlich gut spielen und Spiele gewinnen, man jedoch seit MONATEN auch keine Lernfähigkeit erkennt, dann hat man es irgendwann leid und stumpft ab.

Ich erwarte eben solche Ergebnisse, weil Hütter nichts verändert. In erster Linie geht es im Fußball um die Ergebnisse und bei uns darum im oberen Mittelfeld zu landen. Jedoch geht es auch um die Art und Weise wie gespielt wird um vielleicht mehr als das Ziel zu erreichen. Schwächephasen gehören bis auf die Bayern zu jedem Buligist dazu und unter Hütter wurden auch schon 3-4 davon überstanden, jedoch sind sie manchmal auch durch Veränderungen vermeidbar. Diese Veränderungen sind aber auch erkennbar und deswegen warnen Ich und manch Andere hier auch schon von Mechanismen die offensichtlich nicht funktionieren: fehlende Automatismen, Hinti&Abraham im „Sturm“, Konteranfälligkeit, AV die in der Luft hängen und und und
so etwas passiert, es ist aber wichtig, dass zur Prävention oder Schadensbegrenzung an den richtigen Rädchen gedreht wird. Es ist aber offensichtlich oft nicht so, dass Hütter die Rädchen dreht oder drehen will und im Grunde ist es das, was in diesen Threads kritisiert wird.
Adi Hütter [Trainer] |#1669
08.11.2020 - 13:10 Uhr
Zitat von petezed17
Zitat von Siakari

An dieser Art Diskussionen beteilige ich mich eigentlich nicht aktiv, weil man ohnehin keinen gemeinsamen Nenner findet, welcher eine fruchtbare Diskussion überhaupt erst entstehen lässt. Nein, es ist bei dieser Art Themen stets ein einziges wortreiches "aneinander vorbeireden".

Denn was in diesen Diskussionen fehlt, ist die gemeinsame Basis. Was trennt, eine völlig unterschiedliche Wahrnehmung. Da kann man nichts machen. Hier bei Transfermarkt alles gefühlt schon tausend Mal in hunderten von Threads unterschiedlicher Vereine gelesen und erlebt.
Daher keine Ausführungen im Detail meinerseits zum Thema.

Aber - nur daher dieser Kommentar - meinen Dank an dieser Stelle an eagle1978 dafür, dass er sich darum bemüht das große Ganze zu sehen. Und der seine Meinung augenscheinlich nicht von der persönlichen Stimmung abhängig macht.

Jeder von uns Fans kennt das. Wie stark die eigene Stimmung zwischen himmelhoch euphorisch und abgrundtief frustriert schwanken kann. Und das allein aufgrund der typischen, sprunghaften Launen des Tagesgeschäfts Fußball-Bundesliga.

Die Wahrheit liegt allerdings in der Regel nicht in diesen Stimmungen. Und dem entsprechend liegt die Wahrheit in der Regel auch nicht in einigen wenigen Wochen und nicht in einzelnen Ergebnissen oder Leistungen.
Die Wahrheit liegt auf längerer Strecke und wird, wenn überhaupt, stets nur unter Berücksichtung sämtlicher Rahmenbedinungen und Begleitumstände gewonnen.



Ich nehme es so wahr, dass manche enttäuscht sind und deswegen Frust ablassen, andere jedoch versuchen zu erklären, warum es zu diesen enttäuschenden Ergebnissen kommt. Letztere sind in der Überzahl.

Ich bin mittlerweile aber nicht mehr enttäuscht. Mich lassen die letzten Wochen eigentlich kalt und berühren mich fast gar nicht mehr. Viele der Gründe dafür sehen wir schon seit Hütters Amtsantritt.

1) Zu viele Gegentore
2) Zu hohe Konteranfälligkeit
3) Fragwürdige Aufstellungen und Personalentscheidungen
4) die erste Halbzeit wird total verschlafen und in der zweiten reicht es oft dann nur noch zum Unentschieden
5) unser Spiel hat sich seit Saison1. ab den ersten paar Spieltagen nicht nachhaltig verändert/verbessert
6) fehlende Variabilität
7) offensichtlich fehlende Emotionalität auf dem Platz
8) fehlendes Defensivkonzept
9) fehlendes Offensivkonzept
10) fehlende Durchschlagskraft gegen „schlechtere“ Gegner

... ich könnte jetzt noch weitere Sachen aufzählen. Natürlich ist sein Job nicht einfach, natürlich ist er nur ein Mensch, natürlich haben auch die Spieler einen großen Anteil am Spiel.
Wenn man jedoch seit MONATEN die selben Symptome erkennt, auch wenn wir vermeintlich gut spielen und Spiele gewinnen, man jedoch seit MONATEN auch keine Lernfähigkeit erkennt, dann hat man es irgendwann leid und stumpft ab.

Ich erwarte eben solche Ergebnisse, weil Hütter nichts verändert. In erster Linie geht es im Fußball um die Ergebnisse und bei uns darum im oberen Mittelfeld zu landen. Jedoch geht es auch um die Art und Weise wie gespielt wird um vielleicht mehr als das Ziel zu erreichen. Schwächephasen gehören bis auf die Bayern zu jedem Buligist dazu und unter Hütter wurden auch schon 3-4 davon überstanden, jedoch sind sie manchmal auch durch Veränderungen vermeidbar. Diese Veränderungen sind aber auch erkennbar und deswegen warnen Ich und manch Andere hier auch schon von Mechanismen die offensichtlich nicht funktionieren: fehlende Automatismen, Hinti&Abraham im „Sturm“, Konteranfälligkeit, AV die in der Luft hängen und und und
so etwas passiert, es ist aber wichtig, dass zur Prävention oder Schadensbegrenzung an den richtigen Rädchen gedreht wird. Es ist aber offensichtlich oft nicht so, dass Hütter die Rädchen dreht oder drehen will und im Grunde ist es das, was in diesen Threads kritisiert wird.


Glaube nicht das eine Mannschaft bei der auch nur die Hälfte der genannten Punkte halbwegs zutreffen, die "Erfolge" hat, die wir seit Hütter's Antritt haben.

•     •     •

Mind.100 Bundesligaspiele (Positionen laut TM):
Hradecky, Stein, Trapp
Berthold, Binz, Hinteregger, Körbel, Ndicka, Neuberger, Pezzey, Tuta
Bein, Götze, Hölzenbein, Kostic, Möller, Nachtweih, Nickel, Rode
Cha, Grabowski, Meier, Yeboah
***
Vielleicht ist das Gras auf der anderen Seite gar nicht grüner.
Vielleicht bist du einfach weit genug entfernt, um die braunen Stellen nicht zu sehen.
Adi Hütter [Trainer] |#1670
08.11.2020 - 13:39 Uhr
Absolut, wenn eine Mannschaft alle diese 10 Punkte vereinen würde, könnte sie niemals diese Erfolge haben wie wir.

Man muss es immer wieder dazu sagen - wir haben eines der letzten 11 Spiele verloren, das war gegen Bayern. Und auch wenn alles nicht soooo gut aussieht auf dem Platz wie wir es alle gerne hätten - so ist das mit Sicherheit auch nicht nur Zufall gewesen.

Und daher muss man klar festhalten, dass wir nach wie vor genug Stärken vereinen.
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