• Iran [ايران]
27.08.2012 - 00:56 Uhr
03.02.2014 - 21:45 Uhr
PLDC - Tehran, The Iranian Football Federation has rejected South African media's claim that Carlos Queiroz is going to lead their national team after the World Cup.
IFF's official site has announced that Carlos Queiroz does not have a planned contract with South Africa. This announcement also points out that this rumour is baseless and inaccurate.
Previously, Ali Kaffashian had said that Iran wants to at the very least keep Carlos Queiroz until the end of Asian Cup 2015.
Carlos Queiroz has been frustrated with the lack of planning and funding provided for Team Melli, and some have speculated that he will leave Iran after the World Cup in Brazil.
Regardless of the frustrations and speculations, Queiroz has a very good relationship with his players and staff, and is very highly respected in Iran. He has taken Team Melli to World Cup 2014, and it wouldn't be a surprise if he decides to stay and lead Iran in Asian Cup 2015.
http://www.persianleague.com/the-news/1-latest-news/8689-iff-rejects-south-african-medias-claim.html
Kaffashian meinte eben bei Navad, dass er noch von nichts wüsste und sie ihn auch für nach der WM planen, falls nicht sollte Queiroz es früher bekannt geben, damit sie sich Gedanken um einen Nachfolger machen können.
IFF's official site has announced that Carlos Queiroz does not have a planned contract with South Africa. This announcement also points out that this rumour is baseless and inaccurate.
Previously, Ali Kaffashian had said that Iran wants to at the very least keep Carlos Queiroz until the end of Asian Cup 2015.
Carlos Queiroz has been frustrated with the lack of planning and funding provided for Team Melli, and some have speculated that he will leave Iran after the World Cup in Brazil.
Regardless of the frustrations and speculations, Queiroz has a very good relationship with his players and staff, and is very highly respected in Iran. He has taken Team Melli to World Cup 2014, and it wouldn't be a surprise if he decides to stay and lead Iran in Asian Cup 2015.
http://www.persianleague.com/the-news/1-latest-news/8689-iff-rejects-south-african-medias-claim.html
Kaffashian meinte eben bei Navad, dass er noch von nichts wüsste und sie ihn auch für nach der WM planen, falls nicht sollte Queiroz es früher bekannt geben, damit sie sich Gedanken um einen Nachfolger machen können.
04.02.2014 - 23:11 Uhr
Und was noch auf Navad aufgeklärt wurde, ist die sogenannte Professionalität im iranischen Fußball, für die die Funktionäre ja mittlerweile bekannt sind.
Während ein Trainer mit Erfahrung im Spitzenfußball sich leidenschaftlich für die Interessen und den Erfolg des Nationalteams kümmert, lassen manche Verein, Esteghlal mag hier genannt werden, mit ihren Besserwisser-Funktionären nicht ruhig mit ihrer Kritik.
Ghalenoei attackiert ihn weil angeblich die Vereine, die mit ihren Nationalspielern ja unbedingt in der Champions League spielen müssen, und hetzt auf ihn mit der Aussage (Ich übersetze lieber Wort für Wort) : "Iran hat mit heimischen Trainern bei den Asienspielen (!!) viel besser abgeschnitten als Portugal. Wir haben weitaus mehr Medaillen. Ich bin aus Nazi Abad (ein Armenviertel aus dem Süden Teherans) und wir lassen gegen unsere Gegner nicht locker."
Fathollahzadeh will jetzt Beschwerde bei der FIFA einlegen, weil sich der Verein benachteiligt fühlt, manche Vereine, unter anderem Esteghlal empfinden eine - meines Erachtens eh schon misslungene - AFC Champions League wichtiger als die WM, für deren Qualifikation man sich sehr vieles erarbeiten und einiges hinnehmen musste. Spieler, wie Nekounam, Montazeri und Jabbari (Gott sei Dank nicht noch Teymourian und Omranzadeh) befinden sich jetzt auf der anderen Seite des Persischen Golfes und verdienen dort ihre Hunderter, die Esteghlal nicht auftreiben konnte, weswegen auch das Südafrika Camp einstweilen zu kippen gedroht hatte.
Länder wie Südkorea und Japan bereiten sich mit massiven Vorbereitungskampagnen auf die WM vor, und wir freuen uns auf das erste Vorbereitungsspiel gegen Guinea im März, drei Monate vor unserem ersten Spiel gegen Nigeria. Dabei sollten wir ja eben NICHT als Punktelieferant enden, wovon europäische Medien sowieso schon trotz enormer Vorbereitung (gäbe es doch nur eine) ausgehen bzw. ausgehen werden.
Wenn manche nur etwas mitdenken würden, würde so vieles besser klappen.
Während ein Trainer mit Erfahrung im Spitzenfußball sich leidenschaftlich für die Interessen und den Erfolg des Nationalteams kümmert, lassen manche Verein, Esteghlal mag hier genannt werden, mit ihren Besserwisser-Funktionären nicht ruhig mit ihrer Kritik.
Ghalenoei attackiert ihn weil angeblich die Vereine, die mit ihren Nationalspielern ja unbedingt in der Champions League spielen müssen, und hetzt auf ihn mit der Aussage (Ich übersetze lieber Wort für Wort) : "Iran hat mit heimischen Trainern bei den Asienspielen (!!) viel besser abgeschnitten als Portugal. Wir haben weitaus mehr Medaillen. Ich bin aus Nazi Abad (ein Armenviertel aus dem Süden Teherans) und wir lassen gegen unsere Gegner nicht locker."
Fathollahzadeh will jetzt Beschwerde bei der FIFA einlegen, weil sich der Verein benachteiligt fühlt, manche Vereine, unter anderem Esteghlal empfinden eine - meines Erachtens eh schon misslungene - AFC Champions League wichtiger als die WM, für deren Qualifikation man sich sehr vieles erarbeiten und einiges hinnehmen musste. Spieler, wie Nekounam, Montazeri und Jabbari (Gott sei Dank nicht noch Teymourian und Omranzadeh) befinden sich jetzt auf der anderen Seite des Persischen Golfes und verdienen dort ihre Hunderter, die Esteghlal nicht auftreiben konnte, weswegen auch das Südafrika Camp einstweilen zu kippen gedroht hatte.
Länder wie Südkorea und Japan bereiten sich mit massiven Vorbereitungskampagnen auf die WM vor, und wir freuen uns auf das erste Vorbereitungsspiel gegen Guinea im März, drei Monate vor unserem ersten Spiel gegen Nigeria. Dabei sollten wir ja eben NICHT als Punktelieferant enden, wovon europäische Medien sowieso schon trotz enormer Vorbereitung (gäbe es doch nur eine) ausgehen bzw. ausgehen werden.
Wenn manche nur etwas mitdenken würden, würde so vieles besser klappen.
06.02.2014 - 23:44 Uhr
Zitat von perspolis4ever:
Und was noch auf Navad aufgeklärt wurde, ist die sogenannte Professionalität im iranischen Fußball, für die die Funktionäre ja mittlerweile bekannt sind.
Während ein Trainer mit Erfahrung im Spitzenfußball sich leidenschaftlich für die Interessen und den Erfolg des Nationalteams kümmert, lassen manche Verein, Esteghlal mag hier genannt werden, mit ihren Besserwisser-Funktionären nicht ruhig mit ihrer Kritik.
Ghalenoei attackiert ihn weil angeblich die Vereine, die mit ihren Nationalspielern ja unbedingt in der Champions League spielen müssen, und hetzt auf ihn mit der Aussage (Ich übersetze lieber Wort für Wort) : "Iran hat mit heimischen Trainern bei den Asienspielen (!!) viel besser abgeschnitten als Portugal. Wir haben weitaus mehr Medaillen. Ich bin aus Nazi Abad (ein Armenviertel aus dem Süden Teherans) und wir lassen gegen unsere Gegner nicht locker."
Fathollahzadeh will jetzt Beschwerde bei der FIFA einlegen, weil sich der Verein benachteiligt fühlt, manche Vereine, unter anderem Esteghlal empfinden eine - meines Erachtens eh schon misslungene - AFC Champions League wichtiger als die WM, für deren Qualifikation man sich sehr vieles erarbeiten und einiges hinnehmen musste. Spieler, wie Nekounam, Montazeri und Jabbari (Gott sei Dank nicht noch Teymourian und Omranzadeh) befinden sich jetzt auf der anderen Seite des Persischen Golfes und verdienen dort ihre Hunderter, die Esteghlal nicht auftreiben konnte, weswegen auch das Südafrika Camp einstweilen zu kippen gedroht hatte.
Länder wie Südkorea und Japan bereiten sich mit massiven Vorbereitungskampagnen auf die WM vor, und wir freuen uns auf das erste Vorbereitungsspiel gegen Guinea im März, drei Monate vor unserem ersten Spiel gegen Nigeria. Dabei sollten wir ja eben NICHT als Punktelieferant enden, wovon europäische Medien sowieso schon trotz enormer Vorbereitung (gäbe es doch nur eine) ausgehen bzw. ausgehen werden.
Wenn manche nur etwas mitdenken würden, würde so vieles besser klappen.
ein weiterer negativer aspekt ist auch, dass durch die beschwerden von quieroz viele andere international erfahrene trainer es eher meiden werden den iran zu trainieren. das bedenkt der verband auch nicht mittlerweile würde es mich nicht wundern wenn quieroz spontan sich zum rücktritt entscheidet.
Und was noch auf Navad aufgeklärt wurde, ist die sogenannte Professionalität im iranischen Fußball, für die die Funktionäre ja mittlerweile bekannt sind.
Während ein Trainer mit Erfahrung im Spitzenfußball sich leidenschaftlich für die Interessen und den Erfolg des Nationalteams kümmert, lassen manche Verein, Esteghlal mag hier genannt werden, mit ihren Besserwisser-Funktionären nicht ruhig mit ihrer Kritik.
Ghalenoei attackiert ihn weil angeblich die Vereine, die mit ihren Nationalspielern ja unbedingt in der Champions League spielen müssen, und hetzt auf ihn mit der Aussage (Ich übersetze lieber Wort für Wort) : "Iran hat mit heimischen Trainern bei den Asienspielen (!!) viel besser abgeschnitten als Portugal. Wir haben weitaus mehr Medaillen. Ich bin aus Nazi Abad (ein Armenviertel aus dem Süden Teherans) und wir lassen gegen unsere Gegner nicht locker."
Fathollahzadeh will jetzt Beschwerde bei der FIFA einlegen, weil sich der Verein benachteiligt fühlt, manche Vereine, unter anderem Esteghlal empfinden eine - meines Erachtens eh schon misslungene - AFC Champions League wichtiger als die WM, für deren Qualifikation man sich sehr vieles erarbeiten und einiges hinnehmen musste. Spieler, wie Nekounam, Montazeri und Jabbari (Gott sei Dank nicht noch Teymourian und Omranzadeh) befinden sich jetzt auf der anderen Seite des Persischen Golfes und verdienen dort ihre Hunderter, die Esteghlal nicht auftreiben konnte, weswegen auch das Südafrika Camp einstweilen zu kippen gedroht hatte.
Länder wie Südkorea und Japan bereiten sich mit massiven Vorbereitungskampagnen auf die WM vor, und wir freuen uns auf das erste Vorbereitungsspiel gegen Guinea im März, drei Monate vor unserem ersten Spiel gegen Nigeria. Dabei sollten wir ja eben NICHT als Punktelieferant enden, wovon europäische Medien sowieso schon trotz enormer Vorbereitung (gäbe es doch nur eine) ausgehen bzw. ausgehen werden.
Wenn manche nur etwas mitdenken würden, würde so vieles besser klappen.
ein weiterer negativer aspekt ist auch, dass durch die beschwerden von quieroz viele andere international erfahrene trainer es eher meiden werden den iran zu trainieren. das bedenkt der verband auch nicht mittlerweile würde es mich nicht wundern wenn quieroz spontan sich zum rücktritt entscheidet.
07.02.2014 - 23:40 Uhr
Queiroz: "Mit Stolz und Würde"
Carlos Queiroz hat sich bereits einen Platz in der Ruhmeshalle des portugiesischen Fussballs gesichert. Nachdem er die zukünftige "goldene Generation" bei den FIFA U-20-Weltmeisterschaften 1989 und 1991 jeweils zum Sieg führen konnte, avanciert er nun zum ersten Portugiesen, der bei zwei FIFA Fussball-Weltmeisterschaften™ als Trainer dabei ist.
Bei der WM 2010 in Südafrika endete der Traum Portugals im Achtelfinale, wo man gegen den Nachbarn aus Spanien unterlag. Jetzt steht Queiroz allerdings vor einer ganz neuen Herausforderung. Er will Iran zum ersten Mal in die K.o.-Runde des weltgrößten Fussball-Ereignisses führen und die Menschen im Land stolz machen.
Queiroz erklärte sich zu einem Interview mit FIFA.com bereit, in dessen Verlauf wir ihm Fotos von prägenden Stationen seiner Karriere kommentieren ließen.
Die Siege bei den U-20-Weltmeisterschaften 1989 und 1991
War Ihnen vor Beginn dieser Turniere bereits bewusst, wie hochklassig diese portugiesischen Nachwuchsspieler waren?
Mir war schon klar, dass die Lage vielversprechend für uns war. Bis 1990 hatten wir uns im europäischen Jugendfussball bereits einen Namen gemacht und konnten Vergleiche ziehen, die zeigten, dass die portugiesischen Spieler mit einer enormen spielerischen Qualität gesegnet waren. Aber diese Generation war nicht nur in technischer, taktischer und physischer Hinsicht gut, sondern verfügte auch über mentale Stärke und Intelligenz. All dies hat für einen Teamgeist und eine Identifizierung mit der Nationalmannschaft gesorgt, die bis heute anhält. Durch die Arbeit, die der portugiesische Fussballverband in dieser Zeit geleistet hat, wurde eine Teamkultur für die portugiesische Nationalmannschaft geschaffen, die absolut prägend war. Diese Identität ist noch heute in der A-Nationalmannschaft und den anderen Altersklassen spürbar.
Die Etappe an der Seite von Alex Ferguson bei Manchester United
Das ist eine andere Etappe in meinem Leben. Ich habe die Hälfte der Zeit bei Vereinen und die andere bei Nationalmannschaften verbracht, und dies ist aus unterschiedlichen Gründen das bedeutendste Kapitel meiner Karriere. Zunächst einmal weil Manchester, bei allem Respekt, der beste Klub der Welt ist, mit der besten Atmosphäre und fantastischen Fans. Es war ein absolutes Privileg und eine Ehre, im englischen Fussball und dann noch bei Manchester United arbeiten zu können, meinen Beitrag zu leisten, meine Kenntnisse und mein Engagement einzubringen und an der Seite von Alex Ferguson tätig zu sein. Diese Zeit wird mir immer positiv in Erinnerung bleiben. Der Klub ist fantastisch, ganz zu schweigen von Alex Ferguson. Ich habe viel gelernt, und im Laufe meines sechsjährigen Engagements beim Klub habe ich viele gute Freunde gefunden. Einer davon ist Alex Ferguson.
Welches ist die größte Lektion, die Sie bei Ferguson gelernt haben?
Ich habe mehrere bedeutende Dinge gelernt. Eines davon war der Einfluss, den der Führungsstil auf einer bestimmten Ebene hat. Der erste Vektor ist das Vertrauen, dass der Leader in die von ihm ausgewählten Personen setzt - unter allen Umständen. Wir haben unter dem Nimbus des totalen Vertrauens gearbeitet. Der zweite wichtige Faktor für den Erfolg Manchester Uniteds ist, dass niemand über dem Klub stehen darf und dass jeder eine wichtige Funktion erfüllt, wenn es darum geht, den gemeinsamen Interessen des Klubs und der Fans zu dienen. Beide Faktoren zusammen sind eine ausgesprochen explosive Kombination und entscheidend für den Erfolg von United.
Der portugiesische Auftritt bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ in Südafrika
Für die A-Nationalmannschaft war das ein Drama. Wir hatten das Pech, auf den späteren Weltmeister Spanien zu treffen. Die Spanier befanden sich in absoluter Hochform und waren mental hervorragend eingestellt. Uns mangelte es in diesem Spiel etwas an individueller Inspiration und auch an Glück. Wir waren auf einem kleinen Tiefpunkt, weil mehrere Spieler verletzt und unsere Optionen damit beschränkt waren. Außerdem war die Partie gegen Brasilien [in der Gruppenphase] sehr hart gewesen. Wir haben gegen Spanien unsere Optionen ausgeschöpft und alles gegeben, und dann fiel das Tor. Es hätte auch auf unserer Seite fallen können, aber es fiel für Spanien. Obwohl ich der Ansicht bin, dass Spaniens Sieg gerecht und verdient war, ist Fussball halt immer noch Fussball und mit einem Quäntchen Glück hätten auch wir als Sieger vom Platz gehen können.
Aber Sie waren zufrieden mit der Leistung der Seleção das Quinas?
Das ist die Tragik und das Bewegende am Fussball. Wir waren überzeugt, unser Möglichstes getan zu haben. Portugal ist erhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb gegangen, auch wenn wir hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind. Einer muss nun einmal die Heimreise antreten, wenn man gegen Spanien, Brasilien oder Deutschland antritt. Das war ein vorweggenommenes Finale. Vicente del Bosque hat mir im Anschluss an die Partie gesagt, dass sein Team von diesem Zeitpunkt an daran geglaubt hat, dass es Weltmeister werden könnte. Es hätte auch umgekehrt sein können. Das war kein glücklicher Augenblick, weder für Portugal noch für mich persönlich. Aber das schmälert den Stolz nicht, mit dem es mich erfüllt, die portugiesische Nationalmannschaft trainiert zu haben. Spanien war ein kleines bisschen besser als wir und die individuellen Eigenschaften unserer Spieler sind nicht so gut zur Geltung gekommen wie die der spanischen Spieler. Und darauf kommt es letztendlich an, wenn die Teams auf Augenhöhe sind: Am Ende erwartet man, dass Cristiano [Ronaldo] die Entscheidung bringt oder dass [Lionel] Messi die Entscheidung bringt. An diesem Tag waren Xavi und [David] Villa entscheidender als unsere Spieler, obwohl sie an ihre Grenzen gegangen sind.
Die Qualifikation Irans für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™
Der entscheidende Moment war das Tor von Reza [Ghoochannejhad] in [der Republik] Korea. Das brachte den Iranern den Gruppensieg und die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Der Weg dorthin war sehr steinig. Die Asien-Qualifikation ist eine äußerst knifflige Angelegenheit, weil sie mit weiten Reisen verbunden ist und es massive Unterschiede hinsichtlich Temperaturen und Luftfeuchtigkeit gibt. Da ist es sehr schwer, Entscheidungen zu treffen. Dieser Treffer von Reza war ein ganz entscheidender Augenblick, in dem wir gespürt haben, dass uns die Qualifikation nicht mehr durch die Lappen gehen würde. Iran musste durch die Hölle gehen, um sich zu qualifizieren. Jetzt werden wir dafür mit dem Himmel belohnt. Wir wollen das Ganze genießen und unser Bestes geben, um den iranischen Fans Freude zu bringen und sie mit Stolz zu erfüllen.
Sie haben immer gesagt, Sie wollten sich nicht nur für die WM qualifizieren, sondern im iranischen Fussball auch neue Talente zutage fördern. Waren Sie in dieser Hinsicht bereits erfolgreich?
Es ist unvorstellbar, eine Weltmeisterschaft zu spielen, wenn man nicht über Qualität und Erfahrung im internationalen Wettbewerb verfügt. Innerhalb von zwei Jahren war es möglich, iranische Spieler zu finden und zu motivieren, die über ganz Europa verstreut waren. Als ich das Amt übernahm, hatten wir gerade einmal einen Spieler, der außerhalb Irans aktiv war. Jetzt sind es sechs oder sieben. Ob das ausreicht? Ich glaube nicht, aber wir stehen schon besser da als zu Beginn. Reza ist ein Beispiel für ein spielerisches Niveau, das wir zu Anfang nicht hatten.
Wie sehen Ihre weiteren Ziele aus?
Zweieinhalb Jahre lang haben wir die Erwartungen und Verpflichtungen geschultert, die mit der WM-Qualifikation einhergehen. Dabei lasteten die Hoffnungen von 78 Millionen Iranern auf uns. Das ist ein enormer Druck, wenn die Spieler den Traum einer ganzen Nation auf ihren Schultern tragen. Plötzlich wiegt das Nationaltrikot Tonnen. Aber wir haben den Traum Wirklichkeit werden lassen. Jetzt beginnt eine neue Etappe. Wir müssen deutlich machen, dass wir nicht als Punktelieferanten nach Brasilien reisen und auch nicht, um Urlaub zu machen. Wir wollen mit Stolz, Würde und Respekt gegen die besten Mannschaften der Welt antreten, alles geben und ein Ziel erreichen. Iran ist noch nie in die zweite Runde eingezogen, und wir wollen alles daran setzen, dass es dieses Mal gelingt. Ich weiß, dass vor der Auslosung 31 Nationalmannschaften Iran gern in ihrer Gruppe haben wollten, weil wir nicht gerade zum Favoritenkreis zählen. Aber unsere Mission ist es nun, dafür zu sorgen, dass der eine oder andere es bereut, so gedacht zu haben.
http://de.fifa.com/worldcup/news/newsid=2275637/index.html?intcmp=newsreader_news_box_3
Carlos Queiroz hat sich bereits einen Platz in der Ruhmeshalle des portugiesischen Fussballs gesichert. Nachdem er die zukünftige "goldene Generation" bei den FIFA U-20-Weltmeisterschaften 1989 und 1991 jeweils zum Sieg führen konnte, avanciert er nun zum ersten Portugiesen, der bei zwei FIFA Fussball-Weltmeisterschaften™ als Trainer dabei ist.
Bei der WM 2010 in Südafrika endete der Traum Portugals im Achtelfinale, wo man gegen den Nachbarn aus Spanien unterlag. Jetzt steht Queiroz allerdings vor einer ganz neuen Herausforderung. Er will Iran zum ersten Mal in die K.o.-Runde des weltgrößten Fussball-Ereignisses führen und die Menschen im Land stolz machen.
Queiroz erklärte sich zu einem Interview mit FIFA.com bereit, in dessen Verlauf wir ihm Fotos von prägenden Stationen seiner Karriere kommentieren ließen.
Die Siege bei den U-20-Weltmeisterschaften 1989 und 1991
War Ihnen vor Beginn dieser Turniere bereits bewusst, wie hochklassig diese portugiesischen Nachwuchsspieler waren?
Mir war schon klar, dass die Lage vielversprechend für uns war. Bis 1990 hatten wir uns im europäischen Jugendfussball bereits einen Namen gemacht und konnten Vergleiche ziehen, die zeigten, dass die portugiesischen Spieler mit einer enormen spielerischen Qualität gesegnet waren. Aber diese Generation war nicht nur in technischer, taktischer und physischer Hinsicht gut, sondern verfügte auch über mentale Stärke und Intelligenz. All dies hat für einen Teamgeist und eine Identifizierung mit der Nationalmannschaft gesorgt, die bis heute anhält. Durch die Arbeit, die der portugiesische Fussballverband in dieser Zeit geleistet hat, wurde eine Teamkultur für die portugiesische Nationalmannschaft geschaffen, die absolut prägend war. Diese Identität ist noch heute in der A-Nationalmannschaft und den anderen Altersklassen spürbar.
Die Etappe an der Seite von Alex Ferguson bei Manchester United
Das ist eine andere Etappe in meinem Leben. Ich habe die Hälfte der Zeit bei Vereinen und die andere bei Nationalmannschaften verbracht, und dies ist aus unterschiedlichen Gründen das bedeutendste Kapitel meiner Karriere. Zunächst einmal weil Manchester, bei allem Respekt, der beste Klub der Welt ist, mit der besten Atmosphäre und fantastischen Fans. Es war ein absolutes Privileg und eine Ehre, im englischen Fussball und dann noch bei Manchester United arbeiten zu können, meinen Beitrag zu leisten, meine Kenntnisse und mein Engagement einzubringen und an der Seite von Alex Ferguson tätig zu sein. Diese Zeit wird mir immer positiv in Erinnerung bleiben. Der Klub ist fantastisch, ganz zu schweigen von Alex Ferguson. Ich habe viel gelernt, und im Laufe meines sechsjährigen Engagements beim Klub habe ich viele gute Freunde gefunden. Einer davon ist Alex Ferguson.
Welches ist die größte Lektion, die Sie bei Ferguson gelernt haben?
Ich habe mehrere bedeutende Dinge gelernt. Eines davon war der Einfluss, den der Führungsstil auf einer bestimmten Ebene hat. Der erste Vektor ist das Vertrauen, dass der Leader in die von ihm ausgewählten Personen setzt - unter allen Umständen. Wir haben unter dem Nimbus des totalen Vertrauens gearbeitet. Der zweite wichtige Faktor für den Erfolg Manchester Uniteds ist, dass niemand über dem Klub stehen darf und dass jeder eine wichtige Funktion erfüllt, wenn es darum geht, den gemeinsamen Interessen des Klubs und der Fans zu dienen. Beide Faktoren zusammen sind eine ausgesprochen explosive Kombination und entscheidend für den Erfolg von United.
Der portugiesische Auftritt bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ in Südafrika
Für die A-Nationalmannschaft war das ein Drama. Wir hatten das Pech, auf den späteren Weltmeister Spanien zu treffen. Die Spanier befanden sich in absoluter Hochform und waren mental hervorragend eingestellt. Uns mangelte es in diesem Spiel etwas an individueller Inspiration und auch an Glück. Wir waren auf einem kleinen Tiefpunkt, weil mehrere Spieler verletzt und unsere Optionen damit beschränkt waren. Außerdem war die Partie gegen Brasilien [in der Gruppenphase] sehr hart gewesen. Wir haben gegen Spanien unsere Optionen ausgeschöpft und alles gegeben, und dann fiel das Tor. Es hätte auch auf unserer Seite fallen können, aber es fiel für Spanien. Obwohl ich der Ansicht bin, dass Spaniens Sieg gerecht und verdient war, ist Fussball halt immer noch Fussball und mit einem Quäntchen Glück hätten auch wir als Sieger vom Platz gehen können.
Aber Sie waren zufrieden mit der Leistung der Seleção das Quinas?
Das ist die Tragik und das Bewegende am Fussball. Wir waren überzeugt, unser Möglichstes getan zu haben. Portugal ist erhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb gegangen, auch wenn wir hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind. Einer muss nun einmal die Heimreise antreten, wenn man gegen Spanien, Brasilien oder Deutschland antritt. Das war ein vorweggenommenes Finale. Vicente del Bosque hat mir im Anschluss an die Partie gesagt, dass sein Team von diesem Zeitpunkt an daran geglaubt hat, dass es Weltmeister werden könnte. Es hätte auch umgekehrt sein können. Das war kein glücklicher Augenblick, weder für Portugal noch für mich persönlich. Aber das schmälert den Stolz nicht, mit dem es mich erfüllt, die portugiesische Nationalmannschaft trainiert zu haben. Spanien war ein kleines bisschen besser als wir und die individuellen Eigenschaften unserer Spieler sind nicht so gut zur Geltung gekommen wie die der spanischen Spieler. Und darauf kommt es letztendlich an, wenn die Teams auf Augenhöhe sind: Am Ende erwartet man, dass Cristiano [Ronaldo] die Entscheidung bringt oder dass [Lionel] Messi die Entscheidung bringt. An diesem Tag waren Xavi und [David] Villa entscheidender als unsere Spieler, obwohl sie an ihre Grenzen gegangen sind.
Die Qualifikation Irans für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™
Der entscheidende Moment war das Tor von Reza [Ghoochannejhad] in [der Republik] Korea. Das brachte den Iranern den Gruppensieg und die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Der Weg dorthin war sehr steinig. Die Asien-Qualifikation ist eine äußerst knifflige Angelegenheit, weil sie mit weiten Reisen verbunden ist und es massive Unterschiede hinsichtlich Temperaturen und Luftfeuchtigkeit gibt. Da ist es sehr schwer, Entscheidungen zu treffen. Dieser Treffer von Reza war ein ganz entscheidender Augenblick, in dem wir gespürt haben, dass uns die Qualifikation nicht mehr durch die Lappen gehen würde. Iran musste durch die Hölle gehen, um sich zu qualifizieren. Jetzt werden wir dafür mit dem Himmel belohnt. Wir wollen das Ganze genießen und unser Bestes geben, um den iranischen Fans Freude zu bringen und sie mit Stolz zu erfüllen.
Sie haben immer gesagt, Sie wollten sich nicht nur für die WM qualifizieren, sondern im iranischen Fussball auch neue Talente zutage fördern. Waren Sie in dieser Hinsicht bereits erfolgreich?
Es ist unvorstellbar, eine Weltmeisterschaft zu spielen, wenn man nicht über Qualität und Erfahrung im internationalen Wettbewerb verfügt. Innerhalb von zwei Jahren war es möglich, iranische Spieler zu finden und zu motivieren, die über ganz Europa verstreut waren. Als ich das Amt übernahm, hatten wir gerade einmal einen Spieler, der außerhalb Irans aktiv war. Jetzt sind es sechs oder sieben. Ob das ausreicht? Ich glaube nicht, aber wir stehen schon besser da als zu Beginn. Reza ist ein Beispiel für ein spielerisches Niveau, das wir zu Anfang nicht hatten.
Wie sehen Ihre weiteren Ziele aus?
Zweieinhalb Jahre lang haben wir die Erwartungen und Verpflichtungen geschultert, die mit der WM-Qualifikation einhergehen. Dabei lasteten die Hoffnungen von 78 Millionen Iranern auf uns. Das ist ein enormer Druck, wenn die Spieler den Traum einer ganzen Nation auf ihren Schultern tragen. Plötzlich wiegt das Nationaltrikot Tonnen. Aber wir haben den Traum Wirklichkeit werden lassen. Jetzt beginnt eine neue Etappe. Wir müssen deutlich machen, dass wir nicht als Punktelieferanten nach Brasilien reisen und auch nicht, um Urlaub zu machen. Wir wollen mit Stolz, Würde und Respekt gegen die besten Mannschaften der Welt antreten, alles geben und ein Ziel erreichen. Iran ist noch nie in die zweite Runde eingezogen, und wir wollen alles daran setzen, dass es dieses Mal gelingt. Ich weiß, dass vor der Auslosung 31 Nationalmannschaften Iran gern in ihrer Gruppe haben wollten, weil wir nicht gerade zum Favoritenkreis zählen. Aber unsere Mission ist es nun, dafür zu sorgen, dass der eine oder andere es bereut, so gedacht zu haben.
http://de.fifa.com/worldcup/news/newsid=2275637/index.html?intcmp=newsreader_news_box_3
07.02.2014 - 23:55 Uhr
hoffen wir, dass der iran immerhin ein spiel gewinnt, dass wäre mMn schon sehr gut.
10.02.2014 - 15:13 Uhr
Iran wird im Mai, vermutlich vor der Abreise nach Brasilien ein Testspiel gegen Südafrika austragen. Spielort wird das Azadi Stadion sein.
11.02.2014 - 16:45 Uhr
Jahanbakhsh hat endlich die verdiente 1mio grenze geknackt!
Im moment würde ich ihn selbst gegenüber Dejagah bevorzugen. Wobei eine 4-3-3 Formation mit heydari, dejagah und jahanbakhsh auf der rechten seite auch gut wäre.
Im moment würde ich ihn selbst gegenüber Dejagah bevorzugen. Wobei eine 4-3-3 Formation mit heydari, dejagah und jahanbakhsh auf der rechten seite auch gut wäre.
28.02.2014 - 12:14 Uhr
http://www.transfermarkt.de/de/matthaeus-reist-in-den-iran--trainer-job-nicht-ausgeschlossen/news/anzeigen_150885.html
ein alptraum könnte wahr werden der schlechteste trainer aller zeiten würde iranischer nationaltrainer werden.
http://www.persianfootball.com/news/2014/02/23/queiroz-it-would-be-an-honor-to-extend-my-contract-with-iran/
aber vor einiger zeit habe ich die meldung gelesen und ich glaube wenn dann ist die wahrscheinlichkeit höher, dass man mit quieroz verlängert anstatt einen neuen trainer zu verpflichten.
ein alptraum könnte wahr werden der schlechteste trainer aller zeiten würde iranischer nationaltrainer werden.
http://www.persianfootball.com/news/2014/02/23/queiroz-it-would-be-an-honor-to-extend-my-contract-with-iran/
aber vor einiger zeit habe ich die meldung gelesen und ich glaube wenn dann ist die wahrscheinlichkeit höher, dass man mit quieroz verlängert anstatt einen neuen trainer zu verpflichten.
05.03.2014 - 15:41 Uhr
Zitat von kaveh:
http://www.transfermarkt.de/de/matthaeus-reist-in-den-iran--trainer-job-nicht-ausgeschlossen/news/anzeigen_150885.html
ein alptraum könnte wahr werden der schlechteste trainer aller zeiten würde iranischer nationaltrainer werden.
http://www.persianfootball.com/news/2014/02/23/queiroz-it-would-be-an-honor-to-extend-my-contract-with-iran/
aber vor einiger zeit habe ich die meldung gelesen und ich glaube wenn dann ist die wahrscheinlichkeit höher, dass man mit quieroz verlängert anstatt einen neuen trainer zu verpflichten.
Gott sei dank ist der Kelch(der Loddar) an uns vorbei gegangen :D
Mal wieder gewonnen, 3:2 gegen Kuwait...nicht das wir uns plötzlich zum WM-Favoriten mausern :D :D
http://www.transfermarkt.de/de/matthaeus-reist-in-den-iran--trainer-job-nicht-ausgeschlossen/news/anzeigen_150885.html
ein alptraum könnte wahr werden der schlechteste trainer aller zeiten würde iranischer nationaltrainer werden.
http://www.persianfootball.com/news/2014/02/23/queiroz-it-would-be-an-honor-to-extend-my-contract-with-iran/
aber vor einiger zeit habe ich die meldung gelesen und ich glaube wenn dann ist die wahrscheinlichkeit höher, dass man mit quieroz verlängert anstatt einen neuen trainer zu verpflichten.
Gott sei dank ist der Kelch(der Loddar) an uns vorbei gegangen :D
Mal wieder gewonnen, 3:2 gegen Kuwait...nicht das wir uns plötzlich zum WM-Favoriten mausern :D :D
05.03.2014 - 15:53 Uhr
Ist das schlecht, mal von Daniels Doppelpatzer abgesehen, spielt die Mannschaft so daneben, da ist gar nichts, kein Pressing, kein Zusammenspiel, keine Kombination, absolute Kreativlosigkeit, nur Halbchancen aus der zweiten Reihe, wenn sich nicht was stark ändert in zweiten Hälfte geht das 0:3 für Guinea aus.
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