Trainerkarussell!
30.04.2013 - 13:52 Uhr
25.08.2013 - 00:07 Uhr
Zitat von _n_i_l_s_9_7_:
Zitat von Pigotto:
Zitat von Ruhrpotter:
Das ist deine Meinung von ihm. Das müssen deshalb nicht alle anderen so sehen, weshalb er nach einem gescheiterten Keller unmöglich zu verkaufen ist. Tut mir Leid, aber das wird nicht passieren.
Das ist die Meinung der Jugendfußballbranche und nicht meine exklusive.
Elgert wird OFFIZIELL als der beste Jugendtrainer Deutschlands angesehen und das nicht zu unrecht!
Wir haben Keller aber erst vor gut einem halben Jahr hochgeholt - aus unserer Jugend.
Ich denke die nächste Trainerentscheidung muss sitzen, sonst wird es auch für Heldt eng mMn.
Sollte ein neuer Trainer kommen, dann wird es ein erfahrener Trainer, der schon Erfahrungen im Profi Fußball hat, und kein Jugendtrainer, der noch kein Profi Team betreut hat.
Ich denke man sucht wenn überhaupt nach Trainern wie Rangnick oder Tuchel.
Diese müssten dann aber auch zu haben sein ;)
Wenn diese ist nicht sind und ein Keller irgendwann nicht mehr zu tragen wäre würde ich es auf jedenfall sinnvoller halten einen Elgert hoch zu ziehen als irgend eine Verlegenheitslösung wie Effenberg oder Schaf zu nehmen. Auf diese weiße begannen ja auch ein Streich oder ein Tuchel ihre BuLi Karriere und zumindest von Streich weiß ich dass er auch damals schon einen tollen Ruf hatte (sehe auch die ein oder andere Parallele zu Elgert)
Aber alles noch Zukunftsmusik, nur besser als ein Effe oder die anderen hier gehandelten wäre er allemal
Zitat von Pigotto:
Zitat von Ruhrpotter:
Das ist deine Meinung von ihm. Das müssen deshalb nicht alle anderen so sehen, weshalb er nach einem gescheiterten Keller unmöglich zu verkaufen ist. Tut mir Leid, aber das wird nicht passieren.
Das ist die Meinung der Jugendfußballbranche und nicht meine exklusive.
Elgert wird OFFIZIELL als der beste Jugendtrainer Deutschlands angesehen und das nicht zu unrecht!
Wir haben Keller aber erst vor gut einem halben Jahr hochgeholt - aus unserer Jugend.
Ich denke die nächste Trainerentscheidung muss sitzen, sonst wird es auch für Heldt eng mMn.
Sollte ein neuer Trainer kommen, dann wird es ein erfahrener Trainer, der schon Erfahrungen im Profi Fußball hat, und kein Jugendtrainer, der noch kein Profi Team betreut hat.
Ich denke man sucht wenn überhaupt nach Trainern wie Rangnick oder Tuchel.
Diese müssten dann aber auch zu haben sein ;)
Wenn diese ist nicht sind und ein Keller irgendwann nicht mehr zu tragen wäre würde ich es auf jedenfall sinnvoller halten einen Elgert hoch zu ziehen als irgend eine Verlegenheitslösung wie Effenberg oder Schaf zu nehmen. Auf diese weiße begannen ja auch ein Streich oder ein Tuchel ihre BuLi Karriere und zumindest von Streich weiß ich dass er auch damals schon einen tollen Ruf hatte (sehe auch die ein oder andere Parallele zu Elgert)
Aber alles noch Zukunftsmusik, nur besser als ein Effe oder die anderen hier gehandelten wäre er allemal
25.08.2013 - 12:21 Uhr
Zitat von McCafe:
die Alternative intern wäre Markus Gisdol gewesen, aber Heldt hat seinen Schwaben Kumpel Keller durchgeboxt das ist doch die Wahrheit.
Wäre Babbel nicht kurz vorher so unglimpflich bei Hoffenheim rausgeschmissen worden, hätte er schon da ihn geholt.
Fr mich ist klar das Keller´s Zukunft und Heldt´s Zukunft eng miteinander verbunden sind.
Achso ja, was hat Heldt denn bitte in die richtigen Richtung geleitet und welche gute Entscheidungen hat er denn getroffen?
Das musst du mir mal erklären, ich sehe da nichts
Ah ja...die Alternative wäre also Gisdol gewesen. Kann man natürlich so stehen lassen.
Was wir alle jedoch nicht wissen ist der Punkt, welche Rolle Gisdol spielte, als es zum Bruch mit Stevens kam. Ich denke, auch Du wirst es nicht wissen. Wenn doch, dann erfreue mich mit Insiderwissen. Ich vermute mal, ich weiß es allerdings auch nicht, dass es Gründe gegeben hat, Gisdol ebenfalls zu entlassen. Ob sie wirklich so profan sind, wie Du schreibst, wage ich allerdings zu bezweifeln, denn...
...der Satz, dass Heldt Gisdol geschaßt hat, nur um seinen "Kumpel" Keller durchzuboxen, ist eine These die man natürlich aufstellen kann, die sich aber durch nichts belegen lässt.
Anders gefragt, was wäre gewesen, wenn es mit Gisdol ebenfalls nicht funktioniert hätte. Würdest Du dann ebenfalls darauf pochen, dass Heldt seinen Hut nehmen müsste?
Die Frage stellt sich allerdings nicht, da es mit Keller in der Rückrunde funktioniert hat. Allen persönlichen Animositäten zum Trotz, haben wir die Quali für die CL geschafft und waren Rückrunden-Dritter. Das sind nun mal die Fakten. Und da spielt es auch keine übergeordnete Rolle, dass man mit einem solchen Kader von der individuellen Stärke her mindestens grundsätzlich immer 3ter werden muss.
Und ob er Babbel seinerzeit wirklich geholt hätte, ist ebenfalls nur eine These, die sich durch nichts bewahrheiten lässt. Es ist zumindest kein Fakt.
Und Du verlangst jetzt nicht wirklich von mir, dass ich Dir alle einzelnen guten Entscheidungen Horst Heldts hier aufzählen soll. Das ist nicht Dein Ernst. Bezüglich der Trainerentscheidungen, lese meinen Post von gestern Abend. Den habe ich so gegen 21.10 Uhr geschrieben. Das werde ich jetzt nicht noch mal wiederholen.
Und bezüglich der Kaderplanung schreibe eine Kritik im Horst Heldt Thread, dann werde ich ganz bestimmt drauf reagieren, sollte sie mir bahnbrechend ins Auge fallen.
die Alternative intern wäre Markus Gisdol gewesen, aber Heldt hat seinen Schwaben Kumpel Keller durchgeboxt das ist doch die Wahrheit.
Wäre Babbel nicht kurz vorher so unglimpflich bei Hoffenheim rausgeschmissen worden, hätte er schon da ihn geholt.
Fr mich ist klar das Keller´s Zukunft und Heldt´s Zukunft eng miteinander verbunden sind.
Achso ja, was hat Heldt denn bitte in die richtigen Richtung geleitet und welche gute Entscheidungen hat er denn getroffen?
Das musst du mir mal erklären, ich sehe da nichts
Ah ja...die Alternative wäre also Gisdol gewesen. Kann man natürlich so stehen lassen.
Was wir alle jedoch nicht wissen ist der Punkt, welche Rolle Gisdol spielte, als es zum Bruch mit Stevens kam. Ich denke, auch Du wirst es nicht wissen. Wenn doch, dann erfreue mich mit Insiderwissen. Ich vermute mal, ich weiß es allerdings auch nicht, dass es Gründe gegeben hat, Gisdol ebenfalls zu entlassen. Ob sie wirklich so profan sind, wie Du schreibst, wage ich allerdings zu bezweifeln, denn...
...der Satz, dass Heldt Gisdol geschaßt hat, nur um seinen "Kumpel" Keller durchzuboxen, ist eine These die man natürlich aufstellen kann, die sich aber durch nichts belegen lässt.
Anders gefragt, was wäre gewesen, wenn es mit Gisdol ebenfalls nicht funktioniert hätte. Würdest Du dann ebenfalls darauf pochen, dass Heldt seinen Hut nehmen müsste?
Die Frage stellt sich allerdings nicht, da es mit Keller in der Rückrunde funktioniert hat. Allen persönlichen Animositäten zum Trotz, haben wir die Quali für die CL geschafft und waren Rückrunden-Dritter. Das sind nun mal die Fakten. Und da spielt es auch keine übergeordnete Rolle, dass man mit einem solchen Kader von der individuellen Stärke her mindestens grundsätzlich immer 3ter werden muss.
Und ob er Babbel seinerzeit wirklich geholt hätte, ist ebenfalls nur eine These, die sich durch nichts bewahrheiten lässt. Es ist zumindest kein Fakt.
Und Du verlangst jetzt nicht wirklich von mir, dass ich Dir alle einzelnen guten Entscheidungen Horst Heldts hier aufzählen soll. Das ist nicht Dein Ernst. Bezüglich der Trainerentscheidungen, lese meinen Post von gestern Abend. Den habe ich so gegen 21.10 Uhr geschrieben. Das werde ich jetzt nicht noch mal wiederholen.
Und bezüglich der Kaderplanung schreibe eine Kritik im Horst Heldt Thread, dann werde ich ganz bestimmt drauf reagieren, sollte sie mir bahnbrechend ins Auge fallen.
25.08.2013 - 12:35 Uhr
Gisdol finde ich als Typ ganz ekelig. Für mich der mit Abstand unsympathischste Trainer der Liga.
25.08.2013 - 13:40 Uhr
Also ich finde die ganze Trainerdiskussion nach drei Spieltagen voll daneben. Wenn ich mich recht erinnere, haben wir gerade eine Trainerdiskussion hintere uns, die längere als ein halbes Jahr angedauert hat. Am Ende dieser Diskussion hat man sich für JK entschieden. Ob dies dann die absolute Wunschlösung war oder schlichtweg die beste, die man zu diesem Zeitpunkt gesehen hat, ist dabei realtiv egal. Nach drei Spieltagen in der neuen Saison hat sich doch nichts geändert. Es sind doch keine neuen Trainer auf dem Markt, die man vorher nicht auch schon hätte haben können, und warum sollen die, gegen die man sich schon Ende letzter Saison entscheiden hatte, plötzlich geeignet sein? Warum sollen Trainer, die schon letztes Jahr nicht zu uns wollten (Tuchel), das jetzt anders sehen?
Außerdem, wodurch entsteht denn die Gewissheit, dass ein anderer Trainer das Ruder besser herumreißen kann? Der Rückrundenstart war letzte Saison auch nicht so toll, aber JK ist es gelungen, auf den rechten Weg zurück zu finden. Eine Trainerentlassung sollte so etwas wie der letzte Ausweg sein. Die meisten Entlassungen bringen nämlich gar nichts. Wenn es zwischen einem Trainer und der Mannschaft nicht mehr läuft, kann eine Entlassung gerechtfertigt sein. Ebenso, wenn man im Laufe der Saison sieht, dass dem Trainer nichts mehr einfällt, oder man das Gefühl hat, dass er die Mannschaft nicht mehr erreicht. Aber doch nicht nach drei Spieltagen! Mit der Frequenz, mit der wir Trainer wechseln, werden wir NIE richtig erfolgreich werden.
Im Gegensatz zu den meisten hier wage ich die Trainerkompetenz von JK nicht einzuschätzen. Dafür beobachte ich das Training zu selten (nie), und habe auch keinen Trainerschein. Es kann durchaus sein, dass er den Anforderungen nicht gewachsen ist, aber das sollen kompetentere Leute entscheiden. Es ist klar, dass nach dem schlechten Start sich primär diejenigen zu Wort melden, die immer schon gegen JK waren und es ja schon immer gewusst hatten. Wenn ein Spieler neu verpflichtet wird, gibt es auch immer einige, die das nicht toll finden, aber kurze Zeit später wird doch der Spieler als "unser Spieler" gesehen. Wieso ist dann nicht JK auch "unser Trainer", den man unterstützt und nicht nach den ersten drei Spieltagen in die Wüste schicken will?
Der von vielen hochgelobte Tuchel hätte bei uns wahrscheinlich kein Jahr überlebt, wenn er als unbeschriebenes Blatt bei uns statt in Mainz angefangen hätte. Klar kann man sagen, dass ein Verein wie Schalke auf jeden Fall einen erfahrenen Coach braucht ob des schwierigeren Umfeldes und der höheren Ansprüche. Aber wodurch ist sicher gestellt, dass ein Tuchel überhaupt in einem anderen Verein funktioniert bzw. dass er mit Stars und gehobenen Ansprüchen umgehen kann?
Das Argument, dass man schnell handeln sollte, bevor die Saison komplett verkorxt ist, kann doch auch nur gelten, wenn das Handeln eine Verbesserung garantiert, und das sehe ich zur Zeit nicht. Ich setze mal ausreichend Vertrauen in unsere Verantwortlichen, zu erkennen, ob der Trainer das Problem ist oder nicht. Komischerweise war er das während der Vorbeitungsphase, die noch gar nicht so lange her ist, ja anscheinend nicht.
Außerdem, wodurch entsteht denn die Gewissheit, dass ein anderer Trainer das Ruder besser herumreißen kann? Der Rückrundenstart war letzte Saison auch nicht so toll, aber JK ist es gelungen, auf den rechten Weg zurück zu finden. Eine Trainerentlassung sollte so etwas wie der letzte Ausweg sein. Die meisten Entlassungen bringen nämlich gar nichts. Wenn es zwischen einem Trainer und der Mannschaft nicht mehr läuft, kann eine Entlassung gerechtfertigt sein. Ebenso, wenn man im Laufe der Saison sieht, dass dem Trainer nichts mehr einfällt, oder man das Gefühl hat, dass er die Mannschaft nicht mehr erreicht. Aber doch nicht nach drei Spieltagen! Mit der Frequenz, mit der wir Trainer wechseln, werden wir NIE richtig erfolgreich werden.
Im Gegensatz zu den meisten hier wage ich die Trainerkompetenz von JK nicht einzuschätzen. Dafür beobachte ich das Training zu selten (nie), und habe auch keinen Trainerschein. Es kann durchaus sein, dass er den Anforderungen nicht gewachsen ist, aber das sollen kompetentere Leute entscheiden. Es ist klar, dass nach dem schlechten Start sich primär diejenigen zu Wort melden, die immer schon gegen JK waren und es ja schon immer gewusst hatten. Wenn ein Spieler neu verpflichtet wird, gibt es auch immer einige, die das nicht toll finden, aber kurze Zeit später wird doch der Spieler als "unser Spieler" gesehen. Wieso ist dann nicht JK auch "unser Trainer", den man unterstützt und nicht nach den ersten drei Spieltagen in die Wüste schicken will?
Der von vielen hochgelobte Tuchel hätte bei uns wahrscheinlich kein Jahr überlebt, wenn er als unbeschriebenes Blatt bei uns statt in Mainz angefangen hätte. Klar kann man sagen, dass ein Verein wie Schalke auf jeden Fall einen erfahrenen Coach braucht ob des schwierigeren Umfeldes und der höheren Ansprüche. Aber wodurch ist sicher gestellt, dass ein Tuchel überhaupt in einem anderen Verein funktioniert bzw. dass er mit Stars und gehobenen Ansprüchen umgehen kann?
Das Argument, dass man schnell handeln sollte, bevor die Saison komplett verkorxt ist, kann doch auch nur gelten, wenn das Handeln eine Verbesserung garantiert, und das sehe ich zur Zeit nicht. Ich setze mal ausreichend Vertrauen in unsere Verantwortlichen, zu erkennen, ob der Trainer das Problem ist oder nicht. Komischerweise war er das während der Vorbeitungsphase, die noch gar nicht so lange her ist, ja anscheinend nicht.
25.08.2013 - 14:04 Uhr
Zitat von Toni1904:
Ist ja nichts neues. Deshalb macht es auch keinen Sinn den Trainer zu wechseln. Sobald ein neuer 2 Spiele verliert, wir doch sein Kopf auch sofort gefordert. :rolleyes
So wie bei Rangnick, der nach seiner Rückkehr 5 Spiele in Folge verloren hat?
Einerseits wird hier ständig darüber gejammert, dass Keller viel weniger Kredit als andere hat und andererseits haben andere angeblich auch keinen nur weil Keller keinen hat. Irgendwas passt da nicht.
Ist ja nichts neues. Deshalb macht es auch keinen Sinn den Trainer zu wechseln. Sobald ein neuer 2 Spiele verliert, wir doch sein Kopf auch sofort gefordert. :rolleyes
So wie bei Rangnick, der nach seiner Rückkehr 5 Spiele in Folge verloren hat?
Einerseits wird hier ständig darüber gejammert, dass Keller viel weniger Kredit als andere hat und andererseits haben andere angeblich auch keinen nur weil Keller keinen hat. Irgendwas passt da nicht.
26.08.2013 - 11:43 Uhr
Ich bin kein Fan von Keller. Aber nach ein paar Spielen schon wieder alles in Frage zu stellen, kann auch nicht sein. Ich denke ihr gewinnt in Saloniki und werdet euch auch in der Liga wieder fangen. Dann hat sich das Thema erledigt und das übernervöse Umfeld kriegt sich wieder einigermaßen ein.
P.S.: Heldt sollte lieber mal international taugliche Außenverteidiger kaufen.
P.S.: Heldt sollte lieber mal international taugliche Außenverteidiger kaufen.
26.08.2013 - 20:04 Uhr
Welcher Trainer sollte diese Spieler denn besser macher? Auch bei Rangnick oder Mourinho wären Fuchs und Höwedes limitiert und vom Platz geflogen. :rolleyes
28.10.2013 - 13:56 Uhr
Ich habe es schon mehrfach geschrieben, jedoch nenne ich gerne noch einmal meine Favoriten:
1. Ralf Rangnick: Hat bei uns in beiden Amtszeiten gute Arbeit geleistet und hat mit Heldt zusammen einen guten Weg für Schalke eingeschlagen, für mich wäre er die Idealbesetzung als Schalker Trainer, da er das Umfeld kennt und in Sachen Kompetenz kaum ein anderer mithalten kann.
2. Thomas Tuchel: Leistet mit Christian Heidel, den man nicht außen vor lassen sollte, sehr gute Arbeit beim Karnevalsverein. Moderner Fußball, Pressing, eine junge aufregende Truppe - das ist das was Schalke, was wir möchten, und er steht neben Klopp dafür wie kein anderer.
3. Markus Weinzierl - mein Geheimfavorit: Weinzierl hat aus einem belächelten Aufsteiger eine für seine Verhältnisse spielstarke und kampfbetonte Mannschaft geformt. Schon bei Regensburg schaffte man die Erfolge durch spielerische Finesse und Leidenschaft, dazu sind die Augsburger ein verschworener Haufen.
Fazit: Alle 3 Trainer haben in ihrer Vita etwas vorzuweisen und stehen für ein grundlegendes und essenzielles Konzept - das, wonach Schalke seit Rangnicks Krankheit strebt.
1. Ralf Rangnick: Hat bei uns in beiden Amtszeiten gute Arbeit geleistet und hat mit Heldt zusammen einen guten Weg für Schalke eingeschlagen, für mich wäre er die Idealbesetzung als Schalker Trainer, da er das Umfeld kennt und in Sachen Kompetenz kaum ein anderer mithalten kann.
2. Thomas Tuchel: Leistet mit Christian Heidel, den man nicht außen vor lassen sollte, sehr gute Arbeit beim Karnevalsverein. Moderner Fußball, Pressing, eine junge aufregende Truppe - das ist das was Schalke, was wir möchten, und er steht neben Klopp dafür wie kein anderer.
3. Markus Weinzierl - mein Geheimfavorit: Weinzierl hat aus einem belächelten Aufsteiger eine für seine Verhältnisse spielstarke und kampfbetonte Mannschaft geformt. Schon bei Regensburg schaffte man die Erfolge durch spielerische Finesse und Leidenschaft, dazu sind die Augsburger ein verschworener Haufen.
Fazit: Alle 3 Trainer haben in ihrer Vita etwas vorzuweisen und stehen für ein grundlegendes und essenzielles Konzept - das, wonach Schalke seit Rangnicks Krankheit strebt.
28.10.2013 - 14:40 Uhr
Hallo ihr beiden,
Zitat von falkone:
Zitat von Lord_Z:
Dummerweise fürchte ich, dass von oberster Stelle mit Keller das Projekt "junger Trainer" mal wieder als gescheitert gelten wird (...)
Das wäre so bescheuert, dass ich es auch nicht ausschließen würde. Und es ist schon auffällig, dass die Trainer in den letzten 10 Jahren meist gänzlich andere Typen waren als ihre Vorgänger.
*klopf auf Holz* *klopf auf Holz* *klopf auf Holz*, Drei Mal Schwarzer Kater!
Gruß
Nico
Zitat von falkone:
Zitat von Lord_Z:
Dummerweise fürchte ich, dass von oberster Stelle mit Keller das Projekt "junger Trainer" mal wieder als gescheitert gelten wird (...)
Das wäre so bescheuert, dass ich es auch nicht ausschließen würde. Und es ist schon auffällig, dass die Trainer in den letzten 10 Jahren meist gänzlich andere Typen waren als ihre Vorgänger.
*klopf auf Holz* *klopf auf Holz* *klopf auf Holz*, Drei Mal Schwarzer Kater!
Gruß
Nico
28.10.2013 - 16:36 Uhr
Zitat von BolzenAmLimit:
Die Frage ist dann, warum hier niemand vernünftig arbeiten will oder kann. Beim HSV funktioniert es doch gerade auch ganz gut. Zu jedem Trainer findet man Gegenargumente, die auch meistens berechtigt sind.
Was muss geändert werden, dass ein talentierter Trainer mit einer prächtigen Perspektive hier Erfolg haben kann ?
1. Der äußere Druck muss heruntergefahren werden: Presse, Umfeld, Gedöns (was quasi unmöglich ist). Schalke ist nicht Augsburg, ist nicht Mainz. Da lässt sich anders, eben doch unbeschwerter arbeiten.
2. Der Sportdirekter sollte der Kabine fernbleiben (was den entsprechenden Mut fordert, sich mit ihm anzulegen).
3. Die Spieler müssen auf Autoritäten reagieren (was, vermute ich, bei unseren Jungs schwierig ist, und den Mut erfordert, sich mit allen anzulegen: den Spieler, den Verantwortlichen, den Fans ).
Du musst also einen Trainer haben:
- der bis zur Arroganz von sich überzeugt ist (Rangnick und Magath z. B. waren das, Huub halte ich eher für verbohrt, JK für tendentiell phlegmatisch). Ohne Schutzwall macht dich Schalke fertig
- der dennoch sensibel genug ist, um als Psychologe auf die Mannschaft einzuwirken
- der nicht nur persönlich, sondern auch strategisch überzeugend ist (fachliche und menschliche Autorität), also Loddar scheiddert, Effe auch
- dagegen ist mMn das Alter und mittlerweile auch die Fähigkeit zur Außenkommunikation ziemlich wurscht
- schlußendlich: ein Trainer, der kaum Schwächen hat und keine zeigt, sonst gibts hier Saures.
Schwer zu finden, aber nicht unmöglich.
Die Frage ist dann, warum hier niemand vernünftig arbeiten will oder kann. Beim HSV funktioniert es doch gerade auch ganz gut. Zu jedem Trainer findet man Gegenargumente, die auch meistens berechtigt sind.
Was muss geändert werden, dass ein talentierter Trainer mit einer prächtigen Perspektive hier Erfolg haben kann ?
1. Der äußere Druck muss heruntergefahren werden: Presse, Umfeld, Gedöns (was quasi unmöglich ist). Schalke ist nicht Augsburg, ist nicht Mainz. Da lässt sich anders, eben doch unbeschwerter arbeiten.
2. Der Sportdirekter sollte der Kabine fernbleiben (was den entsprechenden Mut fordert, sich mit ihm anzulegen).
3. Die Spieler müssen auf Autoritäten reagieren (was, vermute ich, bei unseren Jungs schwierig ist, und den Mut erfordert, sich mit allen anzulegen: den Spieler, den Verantwortlichen, den Fans ).
Du musst also einen Trainer haben:
- der bis zur Arroganz von sich überzeugt ist (Rangnick und Magath z. B. waren das, Huub halte ich eher für verbohrt, JK für tendentiell phlegmatisch). Ohne Schutzwall macht dich Schalke fertig
- der dennoch sensibel genug ist, um als Psychologe auf die Mannschaft einzuwirken
- der nicht nur persönlich, sondern auch strategisch überzeugend ist (fachliche und menschliche Autorität), also Loddar scheiddert, Effe auch
- dagegen ist mMn das Alter und mittlerweile auch die Fähigkeit zur Außenkommunikation ziemlich wurscht
- schlußendlich: ein Trainer, der kaum Schwächen hat und keine zeigt, sonst gibts hier Saures.
Schwer zu finden, aber nicht unmöglich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MonroeStahr am 28.10.2013 um 16:39 Uhr bearbeitet
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