TSG wirbt um Lebensversicherung
Stage ganz offen: „Schauen, ob es etwas gibt, das noch attraktiver sein könnte als Werder“
©IMAGO
Werder Bremens Lebensversicherung Jens Stage wird intensiv von der TSG Hoffenheim umworben und soll sich Berichten zufolge sogar mit den Kraichgauern über einen Vertrag bis 2030 einig sein. Im Rahmen einer Medienrunde bei der dänischen Nationalmannschaft hat der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler offen über seine Zukunft gesprochen und erklärt, dass in diesem Sommer eine Veränderung anstehen könnte.
„Die Wahrheit ist, dass der Plan so aussieht, dass dies ein Transferfenster sein könnte, in dem wir schauen, ob es etwas gibt, das für mich und meine Familie noch attraktiver sein könnte als Werder Bremen. Das heißt aber nicht, dass es auch passieren wird. Es war einfach der Plan und dann werden wir sehen, ob sich etwas ergibt“, erklärte Stage auf Nachfrage. Nachdem die Bremer 2022 in die Bundesliga zurückgekehrt waren, holte der Klub den Dänen für 4 Millionen Euro vom FC Kopenhagen. Seitdem absolvierte er 125 Partien, erzielte 26 Treffer und legte 13 weitere vor. Vor allem in den vergangenen beiden Bundesliga-Spielzeiten wurde er mit je zehn Toren zur Lebensversicherung der Hanseaten.
Hoffenheim muss Grischa Prömel ersetzen, den es nach Ablauf seines Vertrags ablösefrei zum VfB Stuttgart zieht. Dafür kommt Stage infrage, der zum ersten Mal seit Oktober 2024 für die dänische Nationalmannschaft nominiert wurde. Über ein erstes Angebot im einstelligen Millionenbereich zeigten sich die Bremer Verantwortlichen irritiert, denn die Forderungen sollen bei rund 15 Mio. Euro liegen. Sportchef Clemens Fritz betonte bereits mehrfach, dass man den Mittelfeldspieler nicht ziehen lassen wolle. Zudem herrscht an der Weser seit dem Abgang von Mio Backhaus für 12 Mio. Euro plus Boni zum SC Freiburg kein finanzieller Druck. Mit einem Marktwert von 14 Mio. Euro gehört Stage zu den wertvollsten Bremern.
„Meine Zeit in Bremen war fantastisch und ich bin froh, dort zu sein, dort zu wohnen und zum Verein zu gehen. Wir sind offen dafür, zu sehen, ob sich etwas Besseres ergibt“, sagte Stage weiter. Auf die Nachfrage, ob Hoffenheim das für ihn sei, hielt sich der dänische Nationalspieler bedeckt. „Ich weiß nicht, ob ich das beantworten kann.“ Nach einer schwachen Vorsaison mit Platz 15 qualifizierten sich die Kraichgauer in diesem Jahr mit Rang fünf für die Europa League und zeigten einen intensiven Offensivfußball. Dieser würde ideal zu den Fähigkeiten von Stage passen.
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