Kader 2015/2016
18.03.2015 - 11:02 Uhr
05.07.2015 - 00:46 Uhr
Zitat von GeoScH
Sieht man alleine an der Aussage, die Neuzugänge waren alle schwach.. schau dir einfach noch mal die ersten 7 Spiele an.. und dann die restlichen danach, will dann noch mal deine Meinung hören..
Sieht man alleine an der Aussage, die Neuzugänge waren alle schwach.. schau dir einfach noch mal die ersten 7 Spiele an.. und dann die restlichen danach, will dann noch mal deine Meinung hören..
Das ist doch irgendwie Schwachsinn (sorry die Ausdrucksweise).
Jetzt hier nach der Katastrophensaison wieder damit anzufangen ob jetz die 7 Moniz Spiele oder die was weiß ich wie viele von Ahlen Spiele schlechter oder besser warn.
Das nimmt sich alles nicht so wahnsinnig viel.
Ich kann mich aber an die ersten 7 Spiele noch halbwegs erinnern, und sonderlich viel berauschendes war da nicht dabei. Das Ding in Heidenheim war okay, das wars dann aber eigentlich auch schon.
Gerade die beiden Spiele mit den auf dem ersten Blick besten/überraschendsten Ergebnissen (also Pauli und Ingolstadt) warn überraschenderweise neben Leipzig die beiden schwächsten.
Ich war am Millerntor, und dass wir da gewonnen haben glich einem Wunder. Und das obwohl Pauli mit ner Rumpfelf gespielt hat.
Ingolstadt dürfte statistisch gesehn eins unserer 5 schwächsten Spiele in der AA gewesen sein. Was schon was heißen muss.
Ich weiß die Zahlen nicht auswendig und bin grad zu faul um nachzuschaun. Aber 0:7 Ecken warns sicher, Ingolstadt hatte 60%+X Ballbesitz und ein Torschussverhältnis dass es komplett absurd war 1:1 und nicht 0:4 zu spielen.
Also dass es wie du ja gerne betonst nur 2 Niederlagen in den ersten 7 Spielen warn (3 warns in Wirklichkeit.. Sandausen gabs auch noch
) ist jetzt kein Argument wenn man sich die Spiele nochmal vor Augen führt. Unter von Ahlen warn wir btw in den Rückspielen gegen Lautern und Leipzig jeweils die bessere Mannschaft und (deutlich) näher am Sieg als der Gegner. Aber ist alles wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Die Saison war komplett schlecht, Fröhling ist der einzige der 3 Trainer den man da größtenteils von Schuld freisprechen kann und wenns nach mir geht dann seh ich auch lieber Wittek, Vollmann und Wolf als Sanchez, Rodri und Claasen.
Da seh ich mehr Potenzial, da kann ich mich besser mit identifizieren usw
05.07.2015 - 09:09 Uhr
Zitat von sternbald
Mit gesenktem Anspruchsdenken, kann man diesen Weg gerne so beschreiten und mit den jungen Süielern planen. Hab jetzt schon mehr Bock auf die Saison als letztes Jahr, gerade weil man nicht wieder alles neu erfinden möchte/kann. So wäre das nach meinem Geschmack. Fröhling als authentischer Trainer, der nicht groß die Klappe aufreißt und ein junges Team, das v. a. aus Eigengewächsen besteht. Wäre der Wahnsinn, wenn die Rechnung aufginge wie letztes Jahr bei Kaiserslautern. Falls nicht, dann eben wie letzte Saison, nur mit hohem identifikatorischen Wert.
Worum gehts hier? Ich sagte, dass ich diesen Weg, mit Jugendspieler und externen Verstärkungen a la Degenek oder Aosmann, sehr gut mitgehen kann. Saisonziele herunterschrauben, ehrlich arbeiten, klug wirtschaften und dann über einen Trainer, der bei mir Hochachtung genießt, step by step Erfolge einfahren. Darum geht es. Nachkarten bringt jetzt eh nichts mehr.
Mit gesenktem Anspruchsdenken, kann man diesen Weg gerne so beschreiten und mit den jungen Süielern planen. Hab jetzt schon mehr Bock auf die Saison als letztes Jahr, gerade weil man nicht wieder alles neu erfinden möchte/kann. So wäre das nach meinem Geschmack. Fröhling als authentischer Trainer, der nicht groß die Klappe aufreißt und ein junges Team, das v. a. aus Eigengewächsen besteht. Wäre der Wahnsinn, wenn die Rechnung aufginge wie letztes Jahr bei Kaiserslautern. Falls nicht, dann eben wie letzte Saison, nur mit hohem identifikatorischen Wert.
Worum gehts hier? Ich sagte, dass ich diesen Weg, mit Jugendspieler und externen Verstärkungen a la Degenek oder Aosmann, sehr gut mitgehen kann. Saisonziele herunterschrauben, ehrlich arbeiten, klug wirtschaften und dann über einen Trainer, der bei mir Hochachtung genießt, step by step Erfolge einfahren. Darum geht es. Nachkarten bringt jetzt eh nichts mehr.
Ich zitiere mich mal selbst und benenne den Ausgangspunkt dieser hitzigen Schlacht, um zu zeigen, dass die Beibehaltung des Themas nicht Teil der Diskussion war und der Zündstoff eigentlich an Harmlosigkeit nicht zu überbieten war.
Mir ist es ehrlich gesagt egal, was letzte Saison falsch gelaufen ist, ich stelle die Schuldfrage nicht mehr, Poschner nehme ich vorerst komplett aus der Schusslinie und Moniz hab ich längst schon vergessen - so schnelllebig ist das Geschäft, so schlecht mein Gedächtnis. Wen interessiert schon der kalte Kaffee oder das schale Bier vom Vortag, großen Sinn sehe ich eh nicht darain, Endlosdiskussionen mit den immer gleichen Argumenten zu führen, in manchen Punkten sind die Fronten verhärtet und die Glaubensrichtungen dogmatisch erhärtet.
Ich gehöre der Church of Fröhrling an und wäre gerne sein Messdiener. Sein eingeschlagener Weg, seine Gradlinigkeit und seine Authenizität gefallen mir. Was ich von ehemaligen Vereinskollegen von ihm gehört habe, das reicht mir - er ist ein guter Typ, eine ehrliche Haut.
Zum Schluss etwas Allgemeines, entschuldigt den Offtopic: In einem Fußballforum geht es generell nicht darum jemanden zu überzeugen. Hier sind viele Sturköpfe, Halsstarrige, Rechthaberische, Klugscheißer, Trotzköpfe, Neunmalkluge, Naseweise, Maulhelden, Schulmeister (das bin ich), Quadratschädel, Besserwisser, Alleswisser, Federfuchser, Pedanten, Neunmalkluge und sicher auch sture Böcke versammelt, die an ihren Ansichten festhalten. Natürlich ist das gut so und natürlich kann, vielmehr muss das so sein, weil das Befruchtende die Diskussion selbst ist, das Ergebnis der Diskussion ist dabei nebensächlich, die Diskussion und die ständige Reflexion des Themas, darum geht es mir hier.
Was ich Schade finde ist, wenn Unwarheiten sich zu Fakten erhärten, die dann die Grundlage der Diskussion bilden, wenn persönliche Gründe und nicht die Sache Anlass der Diskussion sind, wenn Beleidigungen den Thread füllen, wenn Einzeiler durchdachte Posts pulverisieren, wenn nicht versucht wird den Gegenüber zu verstehen, sondern versucht wird ihn bloßzustellen, wenn man nicht miteinander sondern gegeneinander diskutiert, wenn man versucht sich über das Forum/die Gemeinschaft zu stellen. Natürlich findet sich hier jeder in der einen oder anderen Formulierung wieder, mir geht das jedenfalls so, aber es geht mir ausdrücklich nicht um Schuldzuweisungen.
Leute, wir sind alles Löwenfans, wir fordern Geschlossenheit und Diskussionskultur im Verein, dann lasst uns wenigstens hier im Kleinen zeigen, dass wir Mensch genug sind, um das selbst hinzubekommen!
Beste Grüße
Sternbald
06.07.2015 - 17:59 Uhr
Ich möchte an dieser Stelle gerne noch einmal ein paar Gedanken von mir zur Kaderplanung und einer dahinterstehenden Philosophie, eines Konzeptes oder einer Strategie (wie auch immer man es nennen mag) ausführen. Vor allem die Sache um Aias Aosman, das breit gefächerte Spielerprofil der gesuchten Neuzugänge und die Diskussionen hier im Forum haben mich auf einige grundsätzliche Gedanken gebracht und in einen Prozess gestoßen, bei dem ich einige meiner „radikalen“ Positionen überdenken und etwas revidieren musste.
Es scheinen sich im Forum irgendwie zwei „Fronten“ zu bilden, was ich hochinteressant finde. Die einen präferieren im Gerüchtethread eher die erfahrenen Lösungen, im Optimalfall bereits Bundesligaerprobt, auf jeden Fall sollte er aber bereits gestandenes Zweitliganiveau nachgewiesen haben und teilweise wäre man auch bereit bei der Ablöse etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Beispielhaft kann ich hier die Gerüchte um Hennings, Mauersberger oder Mujdza nennen. Die andere Fraktion, zu der ich mich zähle (mag sein, dass ich auch komplett alleine diese Fraktion bilde
), wiederholt nahezu mantraartig die Worte „Perspektive“, „jung“, „entwicklungsfähig“ und „Wiederverkaufswert“.
Hinter diesen Diskussionen anhand einzelner Spieler steckt für mich allerdings etwas größeres. Es geht um dieses sagenumwobene „Konzept“, das plötzlich jeder Verein unbedingt haben muss und haben will, denn ohne dieses scheint es nicht mehr zu gehen im heutigen Fußball. Ich finde durchaus, dass man sich darüber Gedanken machen sollte. Nur läuft in diesem Zusammenhang etwas in die komplett falsche Richtung bei uns, denn anstatt bei seinen Transfers anhand fester Richtlinien zu agieren, wechselt man bei uns vor nahezu jeder anstehenden Spielzeit die Strategie. Spontan fallen mir Hinterbergers internationale Ausrichtung (Tomasov, Makos, Blanco, Wojtkowiak) sowie die Rückkehr zu deutschen Spielern mit Perspektive (Hertner, Stark, Ludwig). Bei Poschner hieß es vergangene Saison, man wolle seine hervorragenden Kontakte nach Spanien nutzen, was auch so geschah. Selbstverständlich gab es in jeder Transferperiode auch Ausnahmen bei den Neuzugängen, Stoppelkamp beispielsweise kam mit Tomasov, Makos, etc, während Osako im Winter der folgenden Saison verpflichtet wurde.
Über Erfolg und nicht-Erfolg der verschiedenen Vorgehensweisen lässt sich an dieser Stelle vortrefflich streiten, nur eines wird für mich klar, richtig lange und konstant hielt man an keinem seiner großen Pläne fest, wir erleben es aktuell ja gerade zum x-ten Male live mit. Ob dieses Konzept auf dem Transfermarkt tatsächlich nach einiger Zeit Früchte trägt oder nicht vermag ich nicht zu beurteilen, aber für mich geht es bei diesem Thema um etwas größeres. Für mich zeichnen die Transfers, die eine Mannschaft tätigt das Team aus. Sie charakterisieren in gewisser Weise den Verein selbst und für mich persönlich ein Stück weit auch seine Identität. Selbstverständlich spielen die finanziellen Mittel hierbei eine große Rolle, nichtsdestotrotz gibt es auch bei begrenzten Ressourcen immer einen Handlungsspielraum und verschiedene Optionen.
Dies als Hintergrund der Gedanken, die mich seit einigen Tagen rund um den TSV beschäftigen, möchte ich erneut ein Plädoyer für die Worte „Perspektive“, „jung“, „entwicklungsfähig“ und „Wiederverkaufswert“ halten. Stand heute sind wir der Dino der zweiten Bundesliga, eher Ab- denn Aufstiegskandidat, im vergangenen Jahr denkbar knapp dem Abstieg entronnen und unser tausendstes Konzept wurde während Saison feierlich und krachend zu Grabe getragen. Es steht erneut ein Richtungsentscheid in unserem Verein an, wie will man sich in Zukunft selbst verstehen? Als potentieller Bundesligist der durch eigene Unfähigkeit seit Jahren keinen Fuß mehr in die Tür zur ersten Liga bekommt? Mir scheint, als sei diese Annahme auch heute noch in weiten Teilen unserer Fans verbreitet (korrigiert mich, sollte ich mir das einreden). Ich persönlich komme aber zu einer anderen Einschätzung. Für mich sind wir Verein auf Identitätssuche, finanziell abhängig von einem Investor und sportlich „gefangen“ im Stadion des Lokalrivalen. Für mich persönlich könnte man sich ein Stück weit Identität durch dieses ominöse Wort Konzept und damit auch auf dem Transfermarkt (so verrückt dies klingen mag) zurückholen.
Der Grund weshalb ich mich seit Wochen so vehement für junge Perspektivspieler ausspreche ist wahrscheinlich, wenn ich ehrlich bin, weniger ein sportlicher, denn ein persönlicher. Mir wäre dieser Weg einfach extrem sympathisch, ich könnte mich damit identifizieren und würde ihn auch in Zeiten sportlichen Misserfolges mittragen und verteidigen. Zu sehen wie viele unserer Jungspunde wachsen und selbst in einer Seuchensaison wie der letzten die Kohlen schlussendlich doch aus dem Feuer holen war eine der geilsten Erfahrungen für mich in der jüngeren Vereinsvergangenheit. Ich verstehe das Argument durchaus, man solle dieses junge Team jetzt mit erfahrenen Stützen weiter stabilisieren, aber ich würde mir aus vielen Gründen eben einen anderen Weg wünschen.
Erstens gibt es für mich, als Beispiel, kaum Anhaltspunkte dass uns ein Transfer von Mujdza auf der Rechtsverteidigerposition in der kommenden Saison sportlich weiter bringen würde, als beispielsweise der gehandelte Rankovic. Ich habe vielleicht zu viele etablierte und leistungsstarke Spieler bei uns scheitern sehen, um dies noch als großen Faktor zu bewerten. Versteht mich nicht falsch, selbstverständlich sollte man die aktuelle sportliche Qualität zwingend mit in Betracht ziehen, aber es zum absoluten K.O.-Kriterium zu erheben, halte ich für falsch. Ein Volz, ein Ludwig, ein Rösler und wie sie alle hießen waren vor ihren Wechseln zu uns ebenfalls recht stark unterwegs und wurden bei uns aus diversen Gründen leider nie zu den erhofften Leistungsträgern.
Der zweite Grund der für mich dagegen spricht ist schlichtweg der finanzielle Aspekt. Selbst wenn man diese genannte Kategorie an Spielern (wie Mujdza oder Hennings) bekommen könnte, so schlagen doch in einigen Fällen Ablösesumme und garantiert das Gehalt zu buche. Freilich unterschreiben auch talentierte Jungsspieler nicht für ein Butterbrot, der Tradition und dem Münchner Bier bei den Löwen, allerdings bieten sie die Gelegenheit sie einige Jahre später zu gutem finanziellen Konditionen weiterzuverkaufen. Vorausgesetzt, sie schlagen ein, aber dieses Problem und dieses Risiko lässt sich bei keinem Transfer ausschließen, man könnte versuchen es so gut es geht zu minimieren, allerdings lässt sich denke ich bei uns keine Regel in den letzten Jahren erkennen, welche Spieler eingeschlagen haben und welche nicht.
Naja und schon wären wir beim dritten Grund, die von mir angesprochene Identifikation. Ich sage es mal frei heraus, ein Wechsel von Hennings für geschätzte 1,6 Millionen Euro repräsentiert für mich persönlich eben jene Großmanssucht, von der ich unseren Verein gerne losgelöst sehen würde. Für mich stehen solche Transfers für die (für mich) irrwitzige Annahme, es handele sich bei den Löwen um einen verkappten Erstligisten, der von mysteriösen Mächten und Zwängen von seinem Aufstieg bis zu den höchsten Weihen Europas ferngehalten wird.
Verzeiht mir die beißende Polemik, aber sie verleiht meinen Gefühlen, die ich angesichts solcher Gerüchte entwickle eben am besten Ausdruck. Nun war die Diskussion um Hennings eine spezielle hinsichtlich der Ablösesumme und der Symbolkraft die dieser Transfer mit sich gebracht hätte, stünde er doch für das Erzwingen des schnellen sportlichen Erfolges und das Ausblenden der sportlichen Realitäten.
War ich zu Beginn dieses Gedankenganges vor einigen Tagen noch konsequent der Meinung, man solle auf jeder Position, bei jedem Transfers die Perspektive und den Wiederverkaufswert zur ersten Prämisse erheben, so hat sich diese Haltung inzwischen etwas abgeschwächt und auch diese Gründe möchte ich an dieser Stelle kurz erläutern. Es kann in einigen Fällen auch Sinn ergeben, einem Perspektivspieler auf seiner Position einen erfahrenen Mann zur Seite zu stellen, der auf lange Sicht den Platz nicht blockiert, der übergangsweise eine Planstelle füllt und von dem das Talent im Idealfall lernen und herangeführt werden kann. Mit solch einer Argumentation bei einem Transfer hätte ich kein Problem, vorausgesetzt die finanziellen Dimensionen eines solchen Neuzuganges bewegen sich in einem dann abzusteckenden Rahmen.
Eine weitere Dimension eröffnete mir die Geschichte von Rubin Okotie aus der vergangenen Saison. Er kam im Alter von 27, also weder Perspektivspieler noch erfahrende Lösung. Seine Geschichte bei uns glich in der Hinrunde schon einem kleineren Märchen und ist man vom Potential des Kandidaten vollends überzeugt, dann kann ich mir solche Transfers auch zukünftig durchaus vorstellen. Nichtsdestotrotz überwiegen bei solchen Aktionen für mich die Risiken, weniger vielleicht finanzieller als sportlicher Art, denn planbar sind solche Geschichten für mich tatsächlich weniger als wenn man sich einen talentierten Jungspieler extern oder von den Amateuren hochzieht, was ich allerdings nicht belegen kann.
In gewisser Weise, so dachte ich mir, habe ich jetzt das von mir selbst erdachte Konzept komplett aufgeweicht, denn mit der Argumentation der vorangegangenen Absätze kann nahezu jeder Transfer erklärt und begründet werden. Trotzdem lassen sich für mich aber dennoch gewisse Leitlinien erkennen, mit denen ich mich anfreunden, ja identifizieren (ich nenne das Wort noch einmal) könnte. Ich will keine finanziellen Husarenritte sehen, nicht einmal für ein noch so talentiertes Talent. Alles was über einer Millionen Euro an Ablöse liegt, lässt bei mir sämtliche Alarmglocken schrillen. Dies sollte für mich das Leitmotiv Nummer eins sein, da es für mich ein Ausdruck unserer sportlichen Situation ist. Ich kann dem leider nicht recht viel mehr hinzufügen. Ich will es einfach nicht, es fühlt sich für mich nicht richtig an und ich kann diesen Weg sehr viel schlechter mitgehen, als den, den ich hier versuche zumindest etwas zu skizzieren.
Leitmotiv Nummer zwei und damit das erste positive Kriterium wäre für mich die Perspektive, also Alter, Talent, Entwicklungsfähigkeit. Dies gilt es bei jedem Spieler auszuloten und ich würde mich grundsätzlich dafür aussprechen, den Weg mit überwiegend jungen Spieler zu gehen. Man mag es Ausbildungsverein nennen und als wenig zukunftsträchtig bezeichnen, wenn man das Hauptaugenmerk konsequent und ausschließlich auf den sportlichen Erfolg legt. Ich wäre zu einer geringeren Erwartungshaltung sofort und jederzeit bereit und bin auch davon überzeugt, dass sich dieser Weg nach einigen Jahren ebenso bewähren könnte. Wer weiß, ob nicht für unser Team dann auch mal ein „shot“ drin wäre, eine Spielzeit in der sehr viel, sehr richtig läuft und wir uns vorne festsetzen. (extreme Zukunftsmusik, extrem spekulativ, aber ich wehre mich auch gegen das Argument, dass dieser Weg zwangsweise sportlich unterlegen ist) Natürlich müsste man vor jeder Saison höchstwahrscheinlich die talentiertesten und in gewisser Weise „fertigen“ Spieler an Bundesligavereine oder ambitionierte Zweitligisten abgeben, aber hey, wir kassieren im Idealfall eine stolze Ablösesumme und versuchen die nächsten zu etablieren. Das ist nun mal das Schicksal, das wir ja selbst schon seit Jahren miterleben (einige werden sagen) müssen, oder (was ich durchaus aus Überzeugung sage) dürfen!
Als Leitmotiv Nummer drei könnte man dann die Notwendigkeit, den Need nennen. Eben jene Möglichkeit der Übergangslösung, die man in diesem dritten Schritt mit in die Betrachtung mit reinnehmen kann. Angenommen ich habe einen talentierten Mann in der Innenverteidigung, der allerdings noch zwei oder drei Jahre brauchen könnte und mit dem ich nicht unbedingt als potentiellen Stammspieler in die Runde gehen möchte. Hier kann man dann das Alter des Neuzuganges tatsächlich zu großen Teilen ausblenden und sich auf eine finanziell und sportliche solide Lösung konzentrieren. Nichtsdestotrotz wäre mir auch dann in vielen Fällen wahrscheinlich ein Neuzugang, der sich an den ersten beiden Leitmotiven orientiert lieber. Erstens ist die Wahrscheinlichkeit eines „Flops“ wie gesagt in beiden Fällen gegeben und ich könnte diesbezüglich keine Prognose anstellen. Sprich, für mich kann es genauso gut sein, dass die „talentierte Übergangslösung“ einschlägt, was gleich mehrere Vorteile bietet. Erstens hat man dann bereits für den Fall vorgesorgt, sollte sich das eigentlich geplante Talent entgegen der eigenen Erwartungen doch nicht wie gedacht entwickeln. Zweitens kann man in Einzelfällen sogar beide Spieler behalten und hat den Kader damit auch in der Breite abgedeckt. Und drittens bietet sich erneut die Perspektive einen finanziellen Erlös für einen der beiden Spieler zu erzielen. Okay, ich gebe es zu, diese Gedanken sind in großen Teilen wahrscheinlich naiv und können getrost als „Jugendwahn“ bezeichnet werden. Trotzdem wollte ich diesen Absatz nicht stehen lassen ohne darauf einzugehen.
Ich könnte diese Liste jetzt noch endlos weiterführen und auch auf den Sonderfall des „Profils Okotie“ eingehen, aber da mein Beitrag bereits jetzt wieder zu lang ist und meine grundsätzlichen Gedanken, so hoffe ich, klar wurden, beende ich meine Ausführungen an dieser Stelle. Ich wollte ursprünglich diese Gedanken auf die tatsächliche Kaderplanung für die kommende Saison übertragen, aber das wird dann ausfallen oder zu gegebener Zeit geschehen. Vielen Dank schon mal fürs lesen.
Es scheinen sich im Forum irgendwie zwei „Fronten“ zu bilden, was ich hochinteressant finde. Die einen präferieren im Gerüchtethread eher die erfahrenen Lösungen, im Optimalfall bereits Bundesligaerprobt, auf jeden Fall sollte er aber bereits gestandenes Zweitliganiveau nachgewiesen haben und teilweise wäre man auch bereit bei der Ablöse etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Beispielhaft kann ich hier die Gerüchte um Hennings, Mauersberger oder Mujdza nennen. Die andere Fraktion, zu der ich mich zähle (mag sein, dass ich auch komplett alleine diese Fraktion bilde
), wiederholt nahezu mantraartig die Worte „Perspektive“, „jung“, „entwicklungsfähig“ und „Wiederverkaufswert“. Hinter diesen Diskussionen anhand einzelner Spieler steckt für mich allerdings etwas größeres. Es geht um dieses sagenumwobene „Konzept“, das plötzlich jeder Verein unbedingt haben muss und haben will, denn ohne dieses scheint es nicht mehr zu gehen im heutigen Fußball. Ich finde durchaus, dass man sich darüber Gedanken machen sollte. Nur läuft in diesem Zusammenhang etwas in die komplett falsche Richtung bei uns, denn anstatt bei seinen Transfers anhand fester Richtlinien zu agieren, wechselt man bei uns vor nahezu jeder anstehenden Spielzeit die Strategie. Spontan fallen mir Hinterbergers internationale Ausrichtung (Tomasov, Makos, Blanco, Wojtkowiak) sowie die Rückkehr zu deutschen Spielern mit Perspektive (Hertner, Stark, Ludwig). Bei Poschner hieß es vergangene Saison, man wolle seine hervorragenden Kontakte nach Spanien nutzen, was auch so geschah. Selbstverständlich gab es in jeder Transferperiode auch Ausnahmen bei den Neuzugängen, Stoppelkamp beispielsweise kam mit Tomasov, Makos, etc, während Osako im Winter der folgenden Saison verpflichtet wurde.
Über Erfolg und nicht-Erfolg der verschiedenen Vorgehensweisen lässt sich an dieser Stelle vortrefflich streiten, nur eines wird für mich klar, richtig lange und konstant hielt man an keinem seiner großen Pläne fest, wir erleben es aktuell ja gerade zum x-ten Male live mit. Ob dieses Konzept auf dem Transfermarkt tatsächlich nach einiger Zeit Früchte trägt oder nicht vermag ich nicht zu beurteilen, aber für mich geht es bei diesem Thema um etwas größeres. Für mich zeichnen die Transfers, die eine Mannschaft tätigt das Team aus. Sie charakterisieren in gewisser Weise den Verein selbst und für mich persönlich ein Stück weit auch seine Identität. Selbstverständlich spielen die finanziellen Mittel hierbei eine große Rolle, nichtsdestotrotz gibt es auch bei begrenzten Ressourcen immer einen Handlungsspielraum und verschiedene Optionen.
Dies als Hintergrund der Gedanken, die mich seit einigen Tagen rund um den TSV beschäftigen, möchte ich erneut ein Plädoyer für die Worte „Perspektive“, „jung“, „entwicklungsfähig“ und „Wiederverkaufswert“ halten. Stand heute sind wir der Dino der zweiten Bundesliga, eher Ab- denn Aufstiegskandidat, im vergangenen Jahr denkbar knapp dem Abstieg entronnen und unser tausendstes Konzept wurde während Saison feierlich und krachend zu Grabe getragen. Es steht erneut ein Richtungsentscheid in unserem Verein an, wie will man sich in Zukunft selbst verstehen? Als potentieller Bundesligist der durch eigene Unfähigkeit seit Jahren keinen Fuß mehr in die Tür zur ersten Liga bekommt? Mir scheint, als sei diese Annahme auch heute noch in weiten Teilen unserer Fans verbreitet (korrigiert mich, sollte ich mir das einreden). Ich persönlich komme aber zu einer anderen Einschätzung. Für mich sind wir Verein auf Identitätssuche, finanziell abhängig von einem Investor und sportlich „gefangen“ im Stadion des Lokalrivalen. Für mich persönlich könnte man sich ein Stück weit Identität durch dieses ominöse Wort Konzept und damit auch auf dem Transfermarkt (so verrückt dies klingen mag) zurückholen.
Der Grund weshalb ich mich seit Wochen so vehement für junge Perspektivspieler ausspreche ist wahrscheinlich, wenn ich ehrlich bin, weniger ein sportlicher, denn ein persönlicher. Mir wäre dieser Weg einfach extrem sympathisch, ich könnte mich damit identifizieren und würde ihn auch in Zeiten sportlichen Misserfolges mittragen und verteidigen. Zu sehen wie viele unserer Jungspunde wachsen und selbst in einer Seuchensaison wie der letzten die Kohlen schlussendlich doch aus dem Feuer holen war eine der geilsten Erfahrungen für mich in der jüngeren Vereinsvergangenheit. Ich verstehe das Argument durchaus, man solle dieses junge Team jetzt mit erfahrenen Stützen weiter stabilisieren, aber ich würde mir aus vielen Gründen eben einen anderen Weg wünschen.
Erstens gibt es für mich, als Beispiel, kaum Anhaltspunkte dass uns ein Transfer von Mujdza auf der Rechtsverteidigerposition in der kommenden Saison sportlich weiter bringen würde, als beispielsweise der gehandelte Rankovic. Ich habe vielleicht zu viele etablierte und leistungsstarke Spieler bei uns scheitern sehen, um dies noch als großen Faktor zu bewerten. Versteht mich nicht falsch, selbstverständlich sollte man die aktuelle sportliche Qualität zwingend mit in Betracht ziehen, aber es zum absoluten K.O.-Kriterium zu erheben, halte ich für falsch. Ein Volz, ein Ludwig, ein Rösler und wie sie alle hießen waren vor ihren Wechseln zu uns ebenfalls recht stark unterwegs und wurden bei uns aus diversen Gründen leider nie zu den erhofften Leistungsträgern.
Der zweite Grund der für mich dagegen spricht ist schlichtweg der finanzielle Aspekt. Selbst wenn man diese genannte Kategorie an Spielern (wie Mujdza oder Hennings) bekommen könnte, so schlagen doch in einigen Fällen Ablösesumme und garantiert das Gehalt zu buche. Freilich unterschreiben auch talentierte Jungsspieler nicht für ein Butterbrot, der Tradition und dem Münchner Bier bei den Löwen, allerdings bieten sie die Gelegenheit sie einige Jahre später zu gutem finanziellen Konditionen weiterzuverkaufen. Vorausgesetzt, sie schlagen ein, aber dieses Problem und dieses Risiko lässt sich bei keinem Transfer ausschließen, man könnte versuchen es so gut es geht zu minimieren, allerdings lässt sich denke ich bei uns keine Regel in den letzten Jahren erkennen, welche Spieler eingeschlagen haben und welche nicht.
Naja und schon wären wir beim dritten Grund, die von mir angesprochene Identifikation. Ich sage es mal frei heraus, ein Wechsel von Hennings für geschätzte 1,6 Millionen Euro repräsentiert für mich persönlich eben jene Großmanssucht, von der ich unseren Verein gerne losgelöst sehen würde. Für mich stehen solche Transfers für die (für mich) irrwitzige Annahme, es handele sich bei den Löwen um einen verkappten Erstligisten, der von mysteriösen Mächten und Zwängen von seinem Aufstieg bis zu den höchsten Weihen Europas ferngehalten wird.
Verzeiht mir die beißende Polemik, aber sie verleiht meinen Gefühlen, die ich angesichts solcher Gerüchte entwickle eben am besten Ausdruck. Nun war die Diskussion um Hennings eine spezielle hinsichtlich der Ablösesumme und der Symbolkraft die dieser Transfer mit sich gebracht hätte, stünde er doch für das Erzwingen des schnellen sportlichen Erfolges und das Ausblenden der sportlichen Realitäten. War ich zu Beginn dieses Gedankenganges vor einigen Tagen noch konsequent der Meinung, man solle auf jeder Position, bei jedem Transfers die Perspektive und den Wiederverkaufswert zur ersten Prämisse erheben, so hat sich diese Haltung inzwischen etwas abgeschwächt und auch diese Gründe möchte ich an dieser Stelle kurz erläutern. Es kann in einigen Fällen auch Sinn ergeben, einem Perspektivspieler auf seiner Position einen erfahrenen Mann zur Seite zu stellen, der auf lange Sicht den Platz nicht blockiert, der übergangsweise eine Planstelle füllt und von dem das Talent im Idealfall lernen und herangeführt werden kann. Mit solch einer Argumentation bei einem Transfer hätte ich kein Problem, vorausgesetzt die finanziellen Dimensionen eines solchen Neuzuganges bewegen sich in einem dann abzusteckenden Rahmen.
Eine weitere Dimension eröffnete mir die Geschichte von Rubin Okotie aus der vergangenen Saison. Er kam im Alter von 27, also weder Perspektivspieler noch erfahrende Lösung. Seine Geschichte bei uns glich in der Hinrunde schon einem kleineren Märchen und ist man vom Potential des Kandidaten vollends überzeugt, dann kann ich mir solche Transfers auch zukünftig durchaus vorstellen. Nichtsdestotrotz überwiegen bei solchen Aktionen für mich die Risiken, weniger vielleicht finanzieller als sportlicher Art, denn planbar sind solche Geschichten für mich tatsächlich weniger als wenn man sich einen talentierten Jungspieler extern oder von den Amateuren hochzieht, was ich allerdings nicht belegen kann.
In gewisser Weise, so dachte ich mir, habe ich jetzt das von mir selbst erdachte Konzept komplett aufgeweicht, denn mit der Argumentation der vorangegangenen Absätze kann nahezu jeder Transfer erklärt und begründet werden. Trotzdem lassen sich für mich aber dennoch gewisse Leitlinien erkennen, mit denen ich mich anfreunden, ja identifizieren (ich nenne das Wort noch einmal) könnte. Ich will keine finanziellen Husarenritte sehen, nicht einmal für ein noch so talentiertes Talent. Alles was über einer Millionen Euro an Ablöse liegt, lässt bei mir sämtliche Alarmglocken schrillen. Dies sollte für mich das Leitmotiv Nummer eins sein, da es für mich ein Ausdruck unserer sportlichen Situation ist. Ich kann dem leider nicht recht viel mehr hinzufügen. Ich will es einfach nicht, es fühlt sich für mich nicht richtig an und ich kann diesen Weg sehr viel schlechter mitgehen, als den, den ich hier versuche zumindest etwas zu skizzieren.
Leitmotiv Nummer zwei und damit das erste positive Kriterium wäre für mich die Perspektive, also Alter, Talent, Entwicklungsfähigkeit. Dies gilt es bei jedem Spieler auszuloten und ich würde mich grundsätzlich dafür aussprechen, den Weg mit überwiegend jungen Spieler zu gehen. Man mag es Ausbildungsverein nennen und als wenig zukunftsträchtig bezeichnen, wenn man das Hauptaugenmerk konsequent und ausschließlich auf den sportlichen Erfolg legt. Ich wäre zu einer geringeren Erwartungshaltung sofort und jederzeit bereit und bin auch davon überzeugt, dass sich dieser Weg nach einigen Jahren ebenso bewähren könnte. Wer weiß, ob nicht für unser Team dann auch mal ein „shot“ drin wäre, eine Spielzeit in der sehr viel, sehr richtig läuft und wir uns vorne festsetzen. (extreme Zukunftsmusik, extrem spekulativ, aber ich wehre mich auch gegen das Argument, dass dieser Weg zwangsweise sportlich unterlegen ist) Natürlich müsste man vor jeder Saison höchstwahrscheinlich die talentiertesten und in gewisser Weise „fertigen“ Spieler an Bundesligavereine oder ambitionierte Zweitligisten abgeben, aber hey, wir kassieren im Idealfall eine stolze Ablösesumme und versuchen die nächsten zu etablieren. Das ist nun mal das Schicksal, das wir ja selbst schon seit Jahren miterleben (einige werden sagen) müssen, oder (was ich durchaus aus Überzeugung sage) dürfen!
Als Leitmotiv Nummer drei könnte man dann die Notwendigkeit, den Need nennen. Eben jene Möglichkeit der Übergangslösung, die man in diesem dritten Schritt mit in die Betrachtung mit reinnehmen kann. Angenommen ich habe einen talentierten Mann in der Innenverteidigung, der allerdings noch zwei oder drei Jahre brauchen könnte und mit dem ich nicht unbedingt als potentiellen Stammspieler in die Runde gehen möchte. Hier kann man dann das Alter des Neuzuganges tatsächlich zu großen Teilen ausblenden und sich auf eine finanziell und sportliche solide Lösung konzentrieren. Nichtsdestotrotz wäre mir auch dann in vielen Fällen wahrscheinlich ein Neuzugang, der sich an den ersten beiden Leitmotiven orientiert lieber. Erstens ist die Wahrscheinlichkeit eines „Flops“ wie gesagt in beiden Fällen gegeben und ich könnte diesbezüglich keine Prognose anstellen. Sprich, für mich kann es genauso gut sein, dass die „talentierte Übergangslösung“ einschlägt, was gleich mehrere Vorteile bietet. Erstens hat man dann bereits für den Fall vorgesorgt, sollte sich das eigentlich geplante Talent entgegen der eigenen Erwartungen doch nicht wie gedacht entwickeln. Zweitens kann man in Einzelfällen sogar beide Spieler behalten und hat den Kader damit auch in der Breite abgedeckt. Und drittens bietet sich erneut die Perspektive einen finanziellen Erlös für einen der beiden Spieler zu erzielen. Okay, ich gebe es zu, diese Gedanken sind in großen Teilen wahrscheinlich naiv und können getrost als „Jugendwahn“ bezeichnet werden. Trotzdem wollte ich diesen Absatz nicht stehen lassen ohne darauf einzugehen.
Ich könnte diese Liste jetzt noch endlos weiterführen und auch auf den Sonderfall des „Profils Okotie“ eingehen, aber da mein Beitrag bereits jetzt wieder zu lang ist und meine grundsätzlichen Gedanken, so hoffe ich, klar wurden, beende ich meine Ausführungen an dieser Stelle. Ich wollte ursprünglich diese Gedanken auf die tatsächliche Kaderplanung für die kommende Saison übertragen, aber das wird dann ausfallen oder zu gegebener Zeit geschehen. Vielen Dank schon mal fürs lesen.
06.07.2015 - 21:00 Uhr
Zitat von FUERMEINVIERTL
Jetzt noch Käufer für Rodri und Sanchez in Spanien fixen und dann ist's gut auf der Abgabe-Seite.
"Verschlank Dich fit..."
Jetzt noch Käufer für Rodri und Sanchez in Spanien fixen und dann ist's gut auf der Abgabe-Seite.
"Verschlank Dich fit..."

Ich sehe ja schon kommen, dass man sie mangels Käufer verleiht und dann etwas Ähnliches wie beim Wood herauskommt... Würde mich zumindest bei Rodri nicht wundern. Aber selbst für eine Leihe werden sich in Deutschland kaum Interessenten finden, zumal die Spanier bestimmt nicht schlecht verdienen. Die werden sehr schwer loszukriegen sein, wenn Poschner nicht kräftige Abschreibungen macht.
@Mendieta91
Wie immer sehr durchdachter Artikel von Dir, aber Deine Argumentation ist mir zu einseitig.
Wenn ich mir bei einem Spieler absolut sicher wäre, dass er an entscheidender Stelle der Mannschaft weiterhilft, hätte ich mit einer Millionenablöse kein Problem (wobei ich Hennings jetzt nicht unbedingt dazu zählen will). Wenn Du die kleineren Ablösen, Handgelder etc. zusammenzählst, für die wir in den letzten Jahren Spieler gekauft haben, die uns keinen Schritt weitergebracht haben, ist da am Ende genauso viel Risiko eingegangen und genauso viel Kohle verplempert worden. Nur etwas weniger spektakulär...
Junge Perspektivspieler mit Wiederverkaufswert - klar, wer hat die nicht gerne. Wenn man schwerpunktmäßig auf sie setzt, muss man aber auch klar sagen, dass man sich vom Ziel Aufstieg verabschiedet und wesentlich stärker in die Gefahr gerät, "unten rein" zu rutschen. Das war für uns unter den bekannten finanziellen Zwängen bislang nie eine Strategie und kann es in der Arena auch nie werden. Mit jungen Spielern allein wirst Du in der Regel nicht durchstarten können, und wenn eine Überraschungssaison gelingt, in der Du oben mitspielst, wirst Du im Folgejahr von den Großen leergekauft - siehe Freiburg. Und nach dem Weggang der großen Talente bleiben dir nur die durchschnittlich begabten Spieler zurück, das dann langsam älter werden und ins Stammpersonal übergehen (wie bei uns ein Stahl oder Schindler, jetzt vielleicht auch noch Eicher).
Aber selbst in einem jungen Team brauchst Du einige ältere und erfahrene Spieler mit bewährter Qualität. Wie oft haben wir letzte Saison beklagt, dass der "Leitwolf" im ZM fehlt, und das ist ja immer noch so. Bisher und auch jetzt waren diejenigen Perspektivspieler bei uns, die wirklich durchgestartet sind bzw. nach einer Zeit gut verkauft werden konnten, Leute aus der eigenen Jugend, und so wird es auch bleiben. Bis zur U19 kommt man noch an Rohdimanten ran, die man dann vielleicht ein paar Jahre in der Ersten Elf halten kann. Dieser Weg wurde bei uns letzte Saison von Poschner/Moniz als ein Bestandteil der neuen Strategie verkündet und in der Not des Abstiegskampfes intensiviert. Gut so! Die wirklich brillanten Nachwuchsleute aus anderen Vereinen loszueisen, wenn sie schon den Sprung in die Profiligen geschafft haben, klappt für uns nicht. Du kriegst dann nur noch die, die den Sprung in die Ersten Mannschaften nicht gepackt haben, wie Hertner oder Bandowski, oder auch Bedia und Sanchez. In den seltensten Fällen kommen die anschließend noch ganz groß raus. Für uns finanzierbar sind daneben bewährte Zweitligaspieler mit Potential (z. B. Stark), Entdeckungen aus ausländischen Ligen (Osako) oder halt Spieler, die einmal als große Talente galten, aber deren Karriere aus irgendwelchen Gründen einen Knick bekommen hat (Okotie). Wieso sollte man eine dieser Quellen ausschließen? Am Ende würde ich immer sagen: DIe Mischung macht's - und das gute Händchen, die richtige Kadervision und die Erfahrung des SD. An all dem hat es Poschner leider letzte Saison gemangelt.
06.07.2015 - 22:29 Uhr
Ich sehs , wie schon mal geschrieben, ziemlich entspannt ...
So wies aussieht ( und den Eindruck machen die bildet vom heutigen Training auch) haben wir als Basis eine ganz homogene , kleine Truppe..wenige Punktuelle Verstärkungen lassen sich in diese kleine Gemeinschaft 10 mal besser integrieren , als in einen zusammengewürfelten Haufen, der sich nicht nur sprachlich schlecht versteht.
Eicher und Ortegas sind Typen, Neto macht Ihnen Druck
Kovac, Wolf , Vollmann, bandowski , Wittek , neudecker sind sehr talentiert , nicht jeder wird sich perfekt weiter entwickeln , aber auch dazu ist diecwahrscheinlichkeit höher, in einen harmonischen Klima
Schindler, adlung, Kagelmacher, Bülow, vielleicht Rama und okotie haben das Zeug, auch aufgrund des Stahlbads letze Saison mit positiven Ausgang, zu Führungspersönlichkeiten zu reifen
Stahl war immer wichtig für'n Kader und als Typ, wenn er fit ist
Spieler, die ich als sensibel aber , wenn man ihnen vertraut durchaus zuzutrauen ist, das der Knoten platzt , wieso ob und Clausen, profitieren davon auch
Fröhling ist zwar meiner Meinung nach nicht der beste Taktiker, aber eine ehrliche Haut und konsequent und die Spieler scheinen dies zu schätzen , außerdem baut er sich ein Kompetenzteam auf und ich trau ihm locker zu, dass er auch da auf Harmonie achtet ( sein Verhältnis zu Benjamin ist gut , neue kommen hinzu... )
Und jetzt noch irgendwann 2-4 Verstärkungen, die auch charakterlich dazu passen, dann ist ein mittelfeldplstz locker drin und wir haben in einen Jahr eine gewachsene Basis, auf die man weiter aufbauen kann
Ich willst mal mit Ingolstadt vergleichen ... Da hatts als Team gepasst .. Und Spieler wie Hartmann, lex oder hinterseer sindsicher nicht stärker als okotie, Vollmann oder Wolf
So wies aussieht ( und den Eindruck machen die bildet vom heutigen Training auch) haben wir als Basis eine ganz homogene , kleine Truppe..wenige Punktuelle Verstärkungen lassen sich in diese kleine Gemeinschaft 10 mal besser integrieren , als in einen zusammengewürfelten Haufen, der sich nicht nur sprachlich schlecht versteht.
Eicher und Ortegas sind Typen, Neto macht Ihnen Druck
Kovac, Wolf , Vollmann, bandowski , Wittek , neudecker sind sehr talentiert , nicht jeder wird sich perfekt weiter entwickeln , aber auch dazu ist diecwahrscheinlichkeit höher, in einen harmonischen Klima
Schindler, adlung, Kagelmacher, Bülow, vielleicht Rama und okotie haben das Zeug, auch aufgrund des Stahlbads letze Saison mit positiven Ausgang, zu Führungspersönlichkeiten zu reifen
Stahl war immer wichtig für'n Kader und als Typ, wenn er fit ist
Spieler, die ich als sensibel aber , wenn man ihnen vertraut durchaus zuzutrauen ist, das der Knoten platzt , wieso ob und Clausen, profitieren davon auch
Fröhling ist zwar meiner Meinung nach nicht der beste Taktiker, aber eine ehrliche Haut und konsequent und die Spieler scheinen dies zu schätzen , außerdem baut er sich ein Kompetenzteam auf und ich trau ihm locker zu, dass er auch da auf Harmonie achtet ( sein Verhältnis zu Benjamin ist gut , neue kommen hinzu... )
Und jetzt noch irgendwann 2-4 Verstärkungen, die auch charakterlich dazu passen, dann ist ein mittelfeldplstz locker drin und wir haben in einen Jahr eine gewachsene Basis, auf die man weiter aufbauen kann
Ich willst mal mit Ingolstadt vergleichen ... Da hatts als Team gepasst .. Und Spieler wie Hartmann, lex oder hinterseer sindsicher nicht stärker als okotie, Vollmann oder Wolf
Dieser Beitrag wurde zuletzt von oldlion43 am 06.07.2015 um 22:38 Uhr bearbeitet
07.07.2015 - 07:57 Uhr
Zitat von Der Loewe
Aber Tatsache ist auch, dass wir mit diesem jetzigen Kader wieder gegen den Abstieg spielen. Ich möchte nicht noch einmal so leiden wie die letzte Saison. Und so viel Glück hat man nur ein Mal im Leben ...
Unsere "talentierte Truppe" besteht fast nur noch aus Talenten, die gerade mal 1-2 Jahre Regionaliga (=4.Liga) hinter sich haben. Gestandene 2.Liga-Spielerhaben wir nur noch eine Hand voll...
Aber Tatsache ist auch, dass wir mit diesem jetzigen Kader wieder gegen den Abstieg spielen. Ich möchte nicht noch einmal so leiden wie die letzte Saison. Und so viel Glück hat man nur ein Mal im Leben ...
Unsere "talentierte Truppe" besteht fast nur noch aus Talenten, die gerade mal 1-2 Jahre Regionaliga (=4.Liga) hinter sich haben. Gestandene 2.Liga-Spielerhaben wir nur noch eine Hand voll...
Das ist Tatsache?
Tatsache ist vielmehr dass Fröhling mit seinem Kader in seinen (13 plus 2) Spielen einen soliden Mittelplatz belegt hat (9., 5 Siege/3 Unentschieden/5 Niederlagen) und dabei mit 18 Punkten punktgleich mit Lautern war und jeweils gerade einmal 3 Punkte weniger geholt hat als zB. Karlsruhe oder Ingolstadt.
Sein Kader bestand aus 16 Stammspielern, die jeweils mindestens 8 mal einegesetzt wurden:
Adlung, Bandowski, Bülow, Eicher, Hain, Kagelmacher, Okotie, Rama, Schindler, Simon, Stahl, Vallori, Vollmann, Wittek, Weigl, Wolf
Und von diesem Stamm sind bis auf Weigl und den voraussichtlich bis Jahresende verletzten Vallori noch alle da.
Nicht mehr als Stamm bezeichnen kann man Sanchez (5 Einsätze) und Rodri, der zwar auch 8mal eingesetzt wurde, aber dabei nur 365 Minuten gespielt hat, oder besser gesagt auf dem Platz war.
Jeweils nur zu einem Teileinsatz kamen und spielten daher überhaupt keine Rolle: Annan, Bedia, Claasen, Volz, Angha
Wenig gespielt aber trotzdem wichtig für das Team waren:
Kovac, der erst im letzten Ligaspiel sein Debüt gegeben und sich dabei empfohlen hat.
Mulic war verletzt und Ortega hat eine Halbzeit gespielt. Über dessen Einsatz und Identifikation braucht eh nicht diskutiert zu werden. Er hat sich nicht nur gegen Kiel sondern auch schon in Frankfurt eine gelbe Karte auf der Bank abgeholt.
Dass es am Ende so knapp hergegangen ist lag nicht an der Mannschaft, die Fröhling zusammengeschweißt hat, sondern am Chaos, dass vorher abging und letztlich auch an dem Umstand, dass viel mehr Teams im keller plötzlich stark gepunktet haben, als das gewöhnlich in den letzten Jahren der Fall war.
Also frag ich dich, warum diese Truppe automatisch nur gegen den Abstieg spielt, wenn man davon absieht, dass es für jedes Team gegen den Abstieg geht, solange die 40 Punkte nicht beisammen sind - so eng wie es in der Liga seit Jahren schon zugeht.
Ich bin im Gegenteil von dieser Mannschaft überzeugt, die die Bezeichnung "Mannschaft" auch wirklich verdient. Dass die Geschlossenheit der wichtigste Faktor in der 2.Liga überhaupt ist haben wir ja schon an vielen Beispielen erfahren. Und für diese Geschlossenheit ist es wichtig, dass Spieler kommen, die sich in die Truppe einfügen wollen und es auch tun. Daher lieber Zeit lassen, bis man die passenden findet.
Es besteht kein Grund zur Panik. Wir haben eine Truppe, die gleich morgen in die Liga starten könnte. Nicht auf allerhöchstem Niveau, aber so, dass sie sich ordentlich verkaufen könnte.
07.07.2015 - 22:15 Uhr
Zitat von GeoScH
bei den meisten Niederlagen waren wir ohne Führungsspieler, keiner hat die Mannschaft aufgeweckt..
bei den meisten Niederlagen waren wir ohne Führungsspieler, keiner hat die Mannschaft aufgeweckt..
das mag auch daran liegen, dass wir fast bis zum Ende der Saison keine "Mannschaft" hatten. Auch wenn mir das vielleicht in Kürze um die Ohren fliegt: ich bin mir ziemlich sicher, dass sich das in der kommenden Saison anders darstellen wird und vielleicht der eine oder andere Gegner eine böse Überraschung erleben wird.
10.07.2015 - 14:17 Uhr
Wisst ihr was, ich schau mir jetzt seit Tagen das Relegationsspiel gegen Kiel an, schau mir eine Mannschaft an, die schon mausetot war und dann irgendwie die Kurve gekriegt hat, mit Kampf, mit Leidenschaft. Dann sehe ich die Relegationsspiele, ich sehe diese Jungs kämpfen, ich sehe ansehnlichen Fußball, ich sehe ein Team, ein Team, wie ich es seit Jahren nicht mehr in unserem Trikot gesehen habe.
Die äußeren Zwänge und die vergangene Saison haben das etwas zusammengeschmiedet, eine Einheit, eine Konstrukt aus Stahl. Diese Mannschaft wird uns diese Saison überraschen, sie wird die Liga halten, sie wird sich den Ar*ch aufreißen für diesen Verein, für unseren TSV. Da kann Ismaik Geschichten von 1001 Nacht erzählen oder versuchen seine Anteile zu verhökern oder uns absaufen zu lassen. Ich genieße jedes Spiel als wäre es das letzte, ich werde so oft es geht ins Stadion rennen und Münchens große Liebe unterstützen. Diese Truppe hat sich das letzte Spielzeit verdient und sie hat gezeigt, dass es irgendwie geht - vielleicht mal gut, nicht der Favorit zu sein, vielleicht mal gut, nicht die Meisterschaft auszurufen, vielleicht mal gut Demut walten zu lassen.
Ich glaub an Euch Jungs
Sternbald
http://www.tz.de/sport/1860-muenchen/ex-loewe-stevic-verein-sich-selbst-schwer-gemacht-5215152.html
Und wenn alle Stricke reißen: https://www.youtube.com/watch?v=f3fTX-7i_8g
Dank für diese Offtopickaderanalyse kann mir gerne per PN überbracht werden.
Die äußeren Zwänge und die vergangene Saison haben das etwas zusammengeschmiedet, eine Einheit, eine Konstrukt aus Stahl. Diese Mannschaft wird uns diese Saison überraschen, sie wird die Liga halten, sie wird sich den Ar*ch aufreißen für diesen Verein, für unseren TSV. Da kann Ismaik Geschichten von 1001 Nacht erzählen oder versuchen seine Anteile zu verhökern oder uns absaufen zu lassen. Ich genieße jedes Spiel als wäre es das letzte, ich werde so oft es geht ins Stadion rennen und Münchens große Liebe unterstützen. Diese Truppe hat sich das letzte Spielzeit verdient und sie hat gezeigt, dass es irgendwie geht - vielleicht mal gut, nicht der Favorit zu sein, vielleicht mal gut, nicht die Meisterschaft auszurufen, vielleicht mal gut Demut walten zu lassen.
Ich glaub an Euch Jungs
Sternbald
http://www.tz.de/sport/1860-muenchen/ex-loewe-stevic-verein-sich-selbst-schwer-gemacht-5215152.html
Und wenn alle Stricke reißen: https://www.youtube.com/watch?v=f3fTX-7i_8g
Dank für diese Offtopickaderanalyse kann mir gerne per PN überbracht werden.
10.07.2015 - 14:20 Uhr
Ich weiß nicht, ich halte Erfahrung in der 2. Liga für nicht so ausschlaggebend. Darmstadt und Ingolstadt bestanden letztes Jahr auch zum größten Teil aus Spielern mit eher wenig Liga-Erfahrung. Auch Karlsruhe hat nicht so viel mehr Liga-Erfahrung als wir.
Rein individuell sehe ich bei uns genug Qualität, um in der 2. Liga bestehen zu können, auch wenn wir natürlich ein paar Schwachstellen haben:
Tor: Eicher, Ortega
Eicher ist durchaus in der Liga, in der 2. Liga den ein oder anderen Punkt festzuhalten, außerdem ist er für mich auch ohne Erfahrung einer, der sich von nichts einschüchtern lässt und seine Vorderleute pushen kann.
Ortega ist ein mehr als guter Backup, der zudem über mehr Potential verfügt.
Abwehr: Kovac, (Claasen), Schindler, Bülow, Vallori, Degenek, Bandowski, Wittek, (Vallori)
Klar, da fehlts auf zwei Positionen noch an Qualität, nämlich RV und IV. Nur auf Kovac und Degenek/Bülow zu vertrauen, wäre sicher zu riskant (auch wenn Bülow ja über viel Zweitligaerfahrung verfügt
)
Aber mal schauen, was mit Claasen noch wird.
Mittelfeld: Kagelmacher, Adlung, Stahl, Vollmann, Neudecker, Taffertshofer, (Bülow, Degenek), (Rama)
Das passt meiner Meinung nach. Kagelmacher und Adlung sind gesetzt und klar überdurchschnittliche Zweitligaspieler. Daneben hat man entweder den zweitligaerprobten Stahl oder die Talente Neudecker/Vollmann. Auch Rama könnte man in die Mitte ziehen.
Sturm: Okotie, Hain, Wolf, Simon, Rama, Mulic
Okotie muss natürlich seine Form wiederfinden, dann ist er qualitativ Zweitligaspitze, auf den Flügeln haben wir mit Simon, Wolf und Rama genügend Qualität. Mulic entwickelt sich mMn sehr gut, gefällt mir immer besser.
---> Summa summarum sehe ich durchaus Qualität im Kader erhalten, die uns in der 2. Liga bestehen lassen sollte. Natürlich sind nicht alle Positionen ideal besetzt, aber das gilt bei anderen Zweitligisten auch.
Dazu noch ein paar weitere Punkte, wegen denen wir mMn nächste Saison besser dastehen werden als letzte Saison:
1. Es haben sich mittlerweile klare Stützen herausgestellt. Anfang letzter Saison gab es davon keine einzige (Siehe Weigl als Kapitän
). Es ist sowas wie eine klare Struktur im Kader erkennbar.
2. Die Spieler sind von der letzten Saison gewarnt. Niemand wird mehr zu lasch oder zu überheblich an die Sache rangehen, sondern alles dafür tun, dass sich die Saison nicht wiederholt. Letzte Saison hatten wir zu viel Spieler mit unterschiedlichen Interessen, es gab keine gemeinsame Linie, keinen gemeinsamen Antrieb, die gibt es heuer.
3. Thorsten Fröhling. Der passt einfach zu uns und auch zu unserer aktuellen Situation. An ihm können sich die Spieler orientieren.
Eigentlich gehört das ja in den Saisonvorhersage-Thread, aber ich glaube, dass wir eine ganz ordentliche Saison ohne Abstiegsängste spielen werden.
Rein individuell sehe ich bei uns genug Qualität, um in der 2. Liga bestehen zu können, auch wenn wir natürlich ein paar Schwachstellen haben:
Tor: Eicher, Ortega
Eicher ist durchaus in der Liga, in der 2. Liga den ein oder anderen Punkt festzuhalten, außerdem ist er für mich auch ohne Erfahrung einer, der sich von nichts einschüchtern lässt und seine Vorderleute pushen kann.
Ortega ist ein mehr als guter Backup, der zudem über mehr Potential verfügt.
Abwehr: Kovac, (Claasen), Schindler, Bülow, Vallori, Degenek, Bandowski, Wittek, (Vallori)
Klar, da fehlts auf zwei Positionen noch an Qualität, nämlich RV und IV. Nur auf Kovac und Degenek/Bülow zu vertrauen, wäre sicher zu riskant (auch wenn Bülow ja über viel Zweitligaerfahrung verfügt
) Aber mal schauen, was mit Claasen noch wird.
Mittelfeld: Kagelmacher, Adlung, Stahl, Vollmann, Neudecker, Taffertshofer, (Bülow, Degenek), (Rama)
Das passt meiner Meinung nach. Kagelmacher und Adlung sind gesetzt und klar überdurchschnittliche Zweitligaspieler. Daneben hat man entweder den zweitligaerprobten Stahl oder die Talente Neudecker/Vollmann. Auch Rama könnte man in die Mitte ziehen.
Sturm: Okotie, Hain, Wolf, Simon, Rama, Mulic
Okotie muss natürlich seine Form wiederfinden, dann ist er qualitativ Zweitligaspitze, auf den Flügeln haben wir mit Simon, Wolf und Rama genügend Qualität. Mulic entwickelt sich mMn sehr gut, gefällt mir immer besser.
---> Summa summarum sehe ich durchaus Qualität im Kader erhalten, die uns in der 2. Liga bestehen lassen sollte. Natürlich sind nicht alle Positionen ideal besetzt, aber das gilt bei anderen Zweitligisten auch.
Dazu noch ein paar weitere Punkte, wegen denen wir mMn nächste Saison besser dastehen werden als letzte Saison:
1. Es haben sich mittlerweile klare Stützen herausgestellt. Anfang letzter Saison gab es davon keine einzige (Siehe Weigl als Kapitän
). Es ist sowas wie eine klare Struktur im Kader erkennbar. 2. Die Spieler sind von der letzten Saison gewarnt. Niemand wird mehr zu lasch oder zu überheblich an die Sache rangehen, sondern alles dafür tun, dass sich die Saison nicht wiederholt. Letzte Saison hatten wir zu viel Spieler mit unterschiedlichen Interessen, es gab keine gemeinsame Linie, keinen gemeinsamen Antrieb, die gibt es heuer.
3. Thorsten Fröhling. Der passt einfach zu uns und auch zu unserer aktuellen Situation. An ihm können sich die Spieler orientieren.
Eigentlich gehört das ja in den Saisonvorhersage-Thread, aber ich glaube, dass wir eine ganz ordentliche Saison ohne Abstiegsängste spielen werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von huuuiiii am 10.07.2015 um 14:39 Uhr bearbeitet
16.07.2015 - 02:18 Uhr
Zitat von do1860
Claasen scheint ein ziemlicher Trainingsweltmeister zu sein, der aber Probleme hat, dass dann in Pflichtspielen abzurufen. In der Winterpause war er auch ein Gewinner der Vorbereitung und stand gegen Heidenheim in der Startelf, um dann erneut schwach zu spielen. Ich würde ihm ja wirklich wünschen, dass er diesmal in der zweiten Liga überzeugen kann, aber Skepsis ist natürlich angebracht. Ich kann mir schon vorstellen, dass man bei Mujdza deshalb so zögerlich ist, da wenn Claasen überzeugt, man gar keinen Handlungsbedarf rechts hinten mehr sieht. Nur wäre es halt sehr bitter, wenn Claasen sich als untauglich erweist und Mujdza dann nicht mehr kommen möchte.
Zitat von LeoRugiens
Bei der Analyse von "Gewinnern und Verlierern" des Trainingslagers von Bad Häring kommt BILD zum Urteil: Gewinner sind Claasen, Degenek ("Startelf-Potenzial") sowie der "heimliche Kapitän" und bei allen beliebte "Integrationsbeauftragte" Kagelmacher; Verlierer sind (verletzungsbedingt) Bandowski sowie die (wohl unwiderruflich) aussortierten Sanchez und Rodri.
http://www.bild.de/sport/fussball/1860-muenchen/gewinner-und-verlierer-des-trainingslagers-41803332.bild.html
Über Claasen sagt Fröhling: „Er ist die Entdeckung des Trainingslagers.“ Und BILD kommentiert: "Wenn Claasen so weitermacht, steht er in Heidenheim in der Startelf."
Bei der Analyse von "Gewinnern und Verlierern" des Trainingslagers von Bad Häring kommt BILD zum Urteil: Gewinner sind Claasen, Degenek ("Startelf-Potenzial") sowie der "heimliche Kapitän" und bei allen beliebte "Integrationsbeauftragte" Kagelmacher; Verlierer sind (verletzungsbedingt) Bandowski sowie die (wohl unwiderruflich) aussortierten Sanchez und Rodri.
http://www.bild.de/sport/fussball/1860-muenchen/gewinner-und-verlierer-des-trainingslagers-41803332.bild.html
Über Claasen sagt Fröhling: „Er ist die Entdeckung des Trainingslagers.“ Und BILD kommentiert: "Wenn Claasen so weitermacht, steht er in Heidenheim in der Startelf."
Claasen scheint ein ziemlicher Trainingsweltmeister zu sein, der aber Probleme hat, dass dann in Pflichtspielen abzurufen. In der Winterpause war er auch ein Gewinner der Vorbereitung und stand gegen Heidenheim in der Startelf, um dann erneut schwach zu spielen. Ich würde ihm ja wirklich wünschen, dass er diesmal in der zweiten Liga überzeugen kann, aber Skepsis ist natürlich angebracht. Ich kann mir schon vorstellen, dass man bei Mujdza deshalb so zögerlich ist, da wenn Claasen überzeugt, man gar keinen Handlungsbedarf rechts hinten mehr sieht. Nur wäre es halt sehr bitter, wenn Claasen sich als untauglich erweist und Mujdza dann nicht mehr kommen möchte.
Ich bin bei Claasen immernoch skeptisch wegen seiner geringen Körpergröße (ja ja Lahm und Wittek z.B. sind genauso groß... wir hatten das schon). Ich freu mich riesig für Claasen dass er so wie es ausschaut sich doch in die erste Elf spielen konnte wenn auch nicht als RA... Für mich war Claasen ja gegen Ende der letzten Saison bzw halt nach Kiel einer der ersten Abgänge weil er einfach keinen Fuß in die Tür bekommen hat in der ersten Saison und sind wir ehrlich mit Simon und Wolf (ja in DER Reihenfolge) doch Zwei leute auf RA vor sich hat an denen er halt nicht vorbeigekommen wäre auch diese Saison nicht. Die "Umschulung" auf RV finde ich keine schlechte Idee vom Prinzip her weil er die nötige Offensivstärke mitbringt um Simon oder Wolf auf RA zu hinterlaufen bzw zu unterstützen und heute (naja gestern) gegen Bremen hat man ja das ein oder andere Mal gesehen dass der Junge auch ordentlich Flanken kann... Wenn man jetzt wirklich mit Claasen und Kovac in die Saison startet und sagt man hat keinen Handlungsbedarf mehr da Kagel ja in der allergrößten Not auch noch RV spielen könnte sind die Baustellen für mich eigentlich nurnoch OM und MS (und am liebsten noch einen LA als Backup für Rama weil ich Mulic den LA einfach nicht zutraue... sorry). Den OM hätten wir ja mit Aosman theoretisch gehabt wobei mir der Ivanschitz auch sehr recht wäre... Ich meine der Kollege ist 31 (im Oktober 32) wenn der seinen zweiten Frühling erlebt und mit Rubin so perfekt harmoniert (die könnten sich ja auch in ihrer Landessprache unterhalten
) vielleicht wird er dann nochmal ein Kandidat für die österreichische Nationalmannschaft und EM 2016 und so...
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