Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Zitat von Cup-of-Tea
Ich finde es übrigens beschämend, wenn man Leute abstempelt als Gewalttäter/Pyrozündler die schwarze Jacken an haben. Es gibt genug Leute, die auch schwarze Jacken an haben und nichts machen.
Ich finde es übrigens beschämend, wenn man Leute abstempelt als Gewalttäter/Pyrozündler die schwarze Jacken an haben. Es gibt genug Leute, die auch schwarze Jacken an haben und nichts machen.
Das wäre es selbstverständlich auch. Ich finde jedoch keine entsprechende Aussage hier im Thread. Wie kommst du denn darauf? Das wirkt auf mich irgendwie wie ein hilfloser Versuch, eine Opferrolle einzunehmen. Bitte benenne doch mal die entsprechenden Aussagen oder entferne den Vorwurf andernfalls besser wieder, falls es solche Aussagen hier doch nicht gegeben hat.
Klar ist doch: viele der Täter der gestrigen Ausschreitungen trugen schwarz und zugleich gilt natürlich: nicht viele derer, die schwarz trugen, sind auch Täter gewesen.
Zitat von Cup-of-Tea
https://www.foerderkreis-ostkurve.de/foerderkreis/_wp/2018/10/richtigstellung-zu-den-ereignissen-rund-um-das-bundesligaspiel-borussia-dortmund-gegen-hertha-b-s-c/
https://www.foerderkreis-ostkurve.de/foerderkreis/_wp/2018/10/richtigstellung-zu-den-ereignissen-rund-um-das-bundesligaspiel-borussia-dortmund-gegen-hertha-b-s-c/
Bemerkenswert, dass ein Verein das bekanntermaßen illegale Abbrennen von Feuerwerk in seiner "Richtigstellung" bagatellisiert mit den lapidaren Worten "2. Pyrotechnik wurde kontrolliert abgebrannt und anschließend im Graben vor dem Gästeblock entsorgt."
"Herr Richter, ich habe kontrolliert die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten und als die Polizei mich deswegen stoppen wollte, habe ich mich der Freiheitsberaubung durch dieselbe gewaltsam erwehrt..."
Solche Klitterung der Umstände kann doch nur als Instrument der Selbstberuhigung der Täter zu werten sein. Selbstverständlich ist der Einsatz der Polizei hinsichtlich der räumlichen Umgebung und auch des Ausmaßes kritisch zu sehen, aber jeder, der hier Ursache und Wirkung per se umkehrt, disqualifiziert sich IMHO in der Diskussion von selbst.
Evtl. sollte man sich ja in diesem Verein auch mal die eigene gegebene Satzung ansehen, in der es unter §2 Zweck & Aufgaben doch heißt:
7. Aufklärung jugendlicher Fans von Hertha BSC über Gesetze, Stadionordnungen und die Folgen von Verstößen dagegen sowie Unterstützung und Förderung von in Rahmen von Gesetzen und Stadionordnungen zulässiger kreativer Entfaltung und Freizeitgestaltung, wofür unter anderem das unter Punkt 8 genannte Veranstaltungszentrum genutzt wird.
Da erhöhen Beschönigungen und Verharmlosungen ungesetzlicher Handlungen dann nicht unbedingt die Glaubwürdigkeit der Veröffentlichungen.
Wer ist denn dieser Verein und wie muss man ihn einordnen, wenn man es mit den in der eigenen Satzung beschlossenen Aufgaben so wenig genau nimmt? Das hat dann doch eher deutlich den Anschein einer Feigenblatt-Organisation der Ultra-Gruppierungen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von qnibert am 28.10.2018 um 16:15 Uhr bearbeitet
Es sind keine Ultras Stellungsnahmen, sondern Fanhilfen = Rechtsanwälte etc. Bei der FKO Stellungsnahme, steht drunter: Fanhilfe Hertha BSC, sprich die ist von denen.
Der FKO ist keine Ultragruppierung, sondern ein Dachverband über 1.000 Herthaner.
Ich habe meine Schlussfolgerungen gezogen: Beide Seiten haben massive Fehler gemacht. Leider herrschen bei Polizei als auch bei der Fanseite keine Selbstkritik. Aber das ist ja oft leider immer so.
Ansonsten hilft als Außenstehender für mich: Redet mit den Ultraszenen, also Vereine und Verbände. Das ist nicht auf Hertha bezogen sondern insgesamt. Die Ultrakultur ist die größte Bewegung in Deutschland. Man rechnet in Deutschland mit über 10.000 Ultras + dazu noch das Umfeld, sind wir locker bei 50.000. Pyro wirst du nie aus dem Stadion kriegen. Das Thema wird ja seit Jahren oft diskutiert.
Der FKO ist keine Ultragruppierung, sondern ein Dachverband über 1.000 Herthaner.
Ich habe meine Schlussfolgerungen gezogen: Beide Seiten haben massive Fehler gemacht. Leider herrschen bei Polizei als auch bei der Fanseite keine Selbstkritik. Aber das ist ja oft leider immer so.
Ansonsten hilft als Außenstehender für mich: Redet mit den Ultraszenen, also Vereine und Verbände. Das ist nicht auf Hertha bezogen sondern insgesamt. Die Ultrakultur ist die größte Bewegung in Deutschland. Man rechnet in Deutschland mit über 10.000 Ultras + dazu noch das Umfeld, sind wir locker bei 50.000. Pyro wirst du nie aus dem Stadion kriegen. Das Thema wird ja seit Jahren oft diskutiert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cup-of-Tea am 28.10.2018 um 16:19 Uhr bearbeitet Zitat von Cup-of-Tea
https://www.foerderkreis-ostkurve.de/foerderkreis/_wp/2018/10/richtigstellung-zu-den-ereignissen-rund-um-das-bundesligaspiel-borussia-dortmund-gegen-hertha-b-s-c/
https://www.fanhilfe-dortmund.de/gemeinsame-stellungnahme-der-fanhilfe-dortmund-der-fanhilfe-hertha-b-s-c/
Ich finde es übrigens beschämend, wenn man Leute abstempelt als Gewalttäter/Pyrozündler die schwarze Jacken an haben. Es gibt genug Leute, die auch schwarze Jacken an haben und nichts machen.
https://www.foerderkreis-ostkurve.de/foerderkreis/_wp/2018/10/richtigstellung-zu-den-ereignissen-rund-um-das-bundesligaspiel-borussia-dortmund-gegen-hertha-b-s-c/
https://www.fanhilfe-dortmund.de/gemeinsame-stellungnahme-der-fanhilfe-dortmund-der-fanhilfe-hertha-b-s-c/
Ich finde es übrigens beschämend, wenn man Leute abstempelt als Gewalttäter/Pyrozündler die schwarze Jacken an haben. Es gibt genug Leute, die auch schwarze Jacken an haben und nichts machen.
Schon die erste Erklärung beinhaltet Fehler:
Hinter der Fahne konnte sich versteckt werden. Und sie wurde als Sichtschutz zur Ver- und Entmummung genutzt.
Pyro wird auf eine Ordnungswidrigkeit reduziert. Es herrscht Unverständnis warum die Polizei nicht einfach so nichts tut, obwohl es Beschwerden wegen der Rauchentwicklung und den gesundheitlichen Folgen einiger anderer Gästefans gab.
Was fehlt: Kein Wort zu den Ausschreitungen seitens Hertha- -Edit von PES aufgrund der Wortwahl-. Man selber nimmt wohl auch an, dass diese rein instintinktiv wie niedere Tiere handeln, wenn jeder Trigger solche Folgen hervorrruft und das für sie ein logische Abfolge darstellt, erst Recht bei sowas banalem wie dem Sicherstellen einer Fahne. Nachdenken, gesunder Menschenverstand? Fehlanzeige!
Die massive Sachbeschädigung an den Sanitäranlagen und das Werfen mit den Resten ebenjener wird keines Kommentares gewürdigt.
Es bleibt dabei: Illegales handeln, Gewaltanwendung, in Kauf nehmen von Verletzungen auf beiden Seiten. Und ein Tag später NULL Selbstreflexion.
Damit hat sich diese Klientel erstmal sämtliche Mitspracherechte verwirkt. Bitte auswärts personalisierte Karten einführen. Diesem Mob darf man nicht das Gewaltmonopol im Block überlassen.
Und danke -Edit von PES aufgrund der Wortwahl-, dass ihr den Verein wieder mit eurem Verhalten in den Dreck zieht. Man merkt es, ging in den letzten Wochen wieder viel zu sehr um den Verein als um euch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von PES am 28.10.2018 um 19:24 Uhr bearbeitet
Den Anwälten der Fanhilfe kann man ihre, mE schrägen, Aussagen nicht vorwerfen. Es sind zwar hoffentlich wirklich Anwälte und studierte Juristen, in jedem Fall sind sie aber auch "klientenorientiert".
Ihre Aufgabe ist es, dass Beste für ihren Schützling rauszuholen. Ich habe vor Gericht schon die steilsten Versuche von Rechtsanwälten gehört....Könnte ja klappen, ist ihre Aufgabe.
Inwiefern die örtliche Polizei Hinweise auf eine erneute Pyroaktion, unter Einbindung der Zaunfahne, hatte dürfte hier niemand beurteilen können. Dass das Einziehen zur Gefahrenabwehr in diesem Fall zulässig ist, das sollt bekannt sein.
Ich habe auch keine Polizei im Block gesehen. Die Polizei befand sich im Sicherheitsbereich vor dem Block und machte auch keine Anstalten diesen zu betreten. Umgekehrt wechselte der Pöbel jedoch seinen Standort und begab sich zur Polizei um diese zu attackieren.
Eine Stellungnahme der armen Opferfans bzgl. der provozierenden Toiletten und der geschlagenen Ordner würde mich auch mal interessieren.
Es gibt hier den Veranstalter (DFB/DFL), den Hausrechtsinhaber (Heimverein und dementsprechend die Ordner) und die Exekutive (Polizei). Das sind die drei Parteien die hier Vorgaben machen können und das Recht zur Durchsetzung von Regeln und Gesetzen haben (unterschiedliche Wege). Das Gewaltmonopol liegt ausschließlich beim Staat und somit der anwesenden Polizei.
Man wird ewig suchen können und in keinem Gesetzestext die Berücksichtigung von selbst aufgestellten Regeln der Fanvereinigungen finden.
Es ist nicht zulässig Pyrotechnik am Fanblock abzubrennen und erst recht nicht andere damit zu schädigen. Es ist nicht gestattet zulässige polizeiliche Maßnahmen aktiv zu verhindern oder die Polizeikräfte anzugreifen. Weiterhin ist es verboten Ordner zu verprügeln und Sanitäreinrichtungen zu zerstören.
Auf die Schnelle findet man hier also Hausfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung, schweren Landfriedensbruch und Sachbeschädigung. Ausgehend vom schwarzen Teil des Fanblocks.
Und ja, auch ich besitze eine schwarze Jacke. ich kombiniere die aber nicht mit weiteren ausschließlich schwarzen Kleidungsstücken (in der Masse eine Uniform) und angelegter Vermummung. Obendrein sind das die Herrschaften die bei Pink zum Brechreiz neigen und etwas von "nur echt in blau/weiß" faseln.
Wie man da bei der Ursachenforschung bei einer "Teilschuld" landen kann ist mir schleierhaft.
Wenn diese Herrschaften mit dem Verein durch die Weltgeschichte juchteln dann ist das ihr privatvergnügen und sicherlich schön für die Spieler wenn ein paar eigene Fans anwesend sind. Das relativiert aber keine Straftaten und berechtigt zu nichts außer der Betrachtung eines Fußballspiels.
Ebenso lassen sich Choreos und soziale Aktionen nicht mit strafbaren Handlungen aufrechnen.
Wenn ich 5 Omis aus einem brennenden Haus rette, dann darf ich trotzdem nicht meinen doofen Nachbarn verjacken.
Ihre Aufgabe ist es, dass Beste für ihren Schützling rauszuholen. Ich habe vor Gericht schon die steilsten Versuche von Rechtsanwälten gehört....Könnte ja klappen, ist ihre Aufgabe.
Inwiefern die örtliche Polizei Hinweise auf eine erneute Pyroaktion, unter Einbindung der Zaunfahne, hatte dürfte hier niemand beurteilen können. Dass das Einziehen zur Gefahrenabwehr in diesem Fall zulässig ist, das sollt bekannt sein.
Ich habe auch keine Polizei im Block gesehen. Die Polizei befand sich im Sicherheitsbereich vor dem Block und machte auch keine Anstalten diesen zu betreten. Umgekehrt wechselte der Pöbel jedoch seinen Standort und begab sich zur Polizei um diese zu attackieren.
Eine Stellungnahme der armen Opferfans bzgl. der provozierenden Toiletten und der geschlagenen Ordner würde mich auch mal interessieren.
Es gibt hier den Veranstalter (DFB/DFL), den Hausrechtsinhaber (Heimverein und dementsprechend die Ordner) und die Exekutive (Polizei). Das sind die drei Parteien die hier Vorgaben machen können und das Recht zur Durchsetzung von Regeln und Gesetzen haben (unterschiedliche Wege). Das Gewaltmonopol liegt ausschließlich beim Staat und somit der anwesenden Polizei.
Man wird ewig suchen können und in keinem Gesetzestext die Berücksichtigung von selbst aufgestellten Regeln der Fanvereinigungen finden.
Es ist nicht zulässig Pyrotechnik am Fanblock abzubrennen und erst recht nicht andere damit zu schädigen. Es ist nicht gestattet zulässige polizeiliche Maßnahmen aktiv zu verhindern oder die Polizeikräfte anzugreifen. Weiterhin ist es verboten Ordner zu verprügeln und Sanitäreinrichtungen zu zerstören.
Auf die Schnelle findet man hier also Hausfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung, schweren Landfriedensbruch und Sachbeschädigung. Ausgehend vom schwarzen Teil des Fanblocks.
Und ja, auch ich besitze eine schwarze Jacke. ich kombiniere die aber nicht mit weiteren ausschließlich schwarzen Kleidungsstücken (in der Masse eine Uniform) und angelegter Vermummung. Obendrein sind das die Herrschaften die bei Pink zum Brechreiz neigen und etwas von "nur echt in blau/weiß" faseln.
Wie man da bei der Ursachenforschung bei einer "Teilschuld" landen kann ist mir schleierhaft.
Wenn diese Herrschaften mit dem Verein durch die Weltgeschichte juchteln dann ist das ihr privatvergnügen und sicherlich schön für die Spieler wenn ein paar eigene Fans anwesend sind. Das relativiert aber keine Straftaten und berechtigt zu nichts außer der Betrachtung eines Fußballspiels.
Ebenso lassen sich Choreos und soziale Aktionen nicht mit strafbaren Handlungen aufrechnen.
Wenn ich 5 Omis aus einem brennenden Haus rette, dann darf ich trotzdem nicht meinen doofen Nachbarn verjacken.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pilleberlin am 28.10.2018 um 18:10 Uhr bearbeitet Zitat von Nosebear
Schon die erste Erklärung beinhaltet Fehler:
Hinter der Fahne konnte sich versteckt werden. Und sie wurde als Sichtschutz zur Ver- und Entmummung genutzt.
Zitat von Cup-of-Tea
https://www.foerderkreis-ostkurve.de/foerderkreis/_wp/2018/10/richtigstellung-zu-den-ereignissen-rund-um-das-bundesligaspiel-borussia-dortmund-gegen-hertha-b-s-c/
https://www.fanhilfe-dortmund.de/gemeinsame-stellungnahme-der-fanhilfe-dortmund-der-fanhilfe-hertha-b-s-c/
Ich finde es übrigens beschämend, wenn man Leute abstempelt als Gewalttäter/Pyrozündler die schwarze Jacken an haben. Es gibt genug Leute, die auch schwarze Jacken an haben und nichts machen.
https://www.foerderkreis-ostkurve.de/foerderkreis/_wp/2018/10/richtigstellung-zu-den-ereignissen-rund-um-das-bundesligaspiel-borussia-dortmund-gegen-hertha-b-s-c/
https://www.fanhilfe-dortmund.de/gemeinsame-stellungnahme-der-fanhilfe-dortmund-der-fanhilfe-hertha-b-s-c/
Ich finde es übrigens beschämend, wenn man Leute abstempelt als Gewalttäter/Pyrozündler die schwarze Jacken an haben. Es gibt genug Leute, die auch schwarze Jacken an haben und nichts machen.
Schon die erste Erklärung beinhaltet Fehler:
Hinter der Fahne konnte sich versteckt werden. Und sie wurde als Sichtschutz zur Ver- und Entmummung genutzt.
Nein, in diesem Fall nicht. Die Blockfahne wurde an Stangen hochgehalten und ging somit nicht über die Köpfe der Fans. Die Überwachungskameras filmen ja nicht von der Seite des Spielfeldes aus, sondern meist von oben, Dach etc. Von dort war trotz der Blockfahne freie Sicht auf die Fanmasse.
Zitat von Nosebear
Damit hat sich diese Klientel erstmal sämtliche Mitspracherechte verwirkt. Bitte auswärts personalisierte Karten einführen. Diesem Mob darf man nicht das Gewaltmonopol im Block überlassen.
Damit hat sich diese Klientel erstmal sämtliche Mitspracherechte verwirkt. Bitte auswärts personalisierte Karten einführen. Diesem Mob darf man nicht das Gewaltmonopol im Block überlassen.
Das Mittel personalisierte Karten einzuführen, wurde in Deutschland bereits mehrfach praktiziert, hat sich jedoch als völlig unnütz erwiesen. Die bloße Namensliste an Leuten, die im Block sind, bringt kaum Vorteile. Abgesehen davon, dass im Normamlfall die erste Wirkung erstmal ist, dass sich der Auswärtsblock leert und nur noch wenige dort sind, bis dann irgendwann die Personalisierungsmaßnahme, nachdem über die Vorfälle etwas Gras gewachsen ist, zurückgenommen wird und alles wieder zum Alten zurückkehrt.
Zitat von Flashnike
Ich sehe das ähnlich. Als ein Herthaner aus dem Block springt, um die Fahne aufzuheben und wieder in den Block zubringen, wird er gleich mal von 4 Polizisten verdroschen. Danach eskaliert die Situation.....
Zitat von Flascheleer
Inzwischen habe ich mir Videos zur ersten Konfrontation zwischen Polizei und Ultras angesehen. Tatsächlich muss ich nun bei aller Kritik an den Ultras (und ohne diese komplett zu relativieren) auch der Polizei schwere Vorwürfe machen. Die Eskalation wäre mE unterblieben, wenn hier anders agiert wird. Übrigens hängt die Fahne über einer Werbefläche. Zumindest ist nicht zu erkennen, dass oder wie etwas darunter versteckt sein könnte. Auch die direkte Gewalt geht scheinbar zunächst von der Polizei aus. Das erklärt womöglich auch, weshalb die Dortmundultras sich sofort solidarisieren und Sprechchöre anstimmen.
Mein (Laien-)Fazit: Knallköppe treffen auf überforderte und unklug agierende Polizisten, sodass es zu einer explosiven Kombination kommt und eskaliert. Wenn eine der beiden Seiten besonnener handelt, ist diese Situation zu verhindern. Natürlich liegt die primäre Ursache dennoch zunächst bei den Ultras aber die Polizei trägt zumindest eine gehörige Mitverantwortung, indem sie eskaliert statt deeskaliert.
P.S.: Hier das Video:
https://m.youtube.com/watch?v=JMYhRBQ6crs
Inzwischen habe ich mir Videos zur ersten Konfrontation zwischen Polizei und Ultras angesehen. Tatsächlich muss ich nun bei aller Kritik an den Ultras (und ohne diese komplett zu relativieren) auch der Polizei schwere Vorwürfe machen. Die Eskalation wäre mE unterblieben, wenn hier anders agiert wird. Übrigens hängt die Fahne über einer Werbefläche. Zumindest ist nicht zu erkennen, dass oder wie etwas darunter versteckt sein könnte. Auch die direkte Gewalt geht scheinbar zunächst von der Polizei aus. Das erklärt womöglich auch, weshalb die Dortmundultras sich sofort solidarisieren und Sprechchöre anstimmen.
Mein (Laien-)Fazit: Knallköppe treffen auf überforderte und unklug agierende Polizisten, sodass es zu einer explosiven Kombination kommt und eskaliert. Wenn eine der beiden Seiten besonnener handelt, ist diese Situation zu verhindern. Natürlich liegt die primäre Ursache dennoch zunächst bei den Ultras aber die Polizei trägt zumindest eine gehörige Mitverantwortung, indem sie eskaliert statt deeskaliert.
P.S.: Hier das Video:
https://m.youtube.com/watch?v=JMYhRBQ6crs
Ich sehe das ähnlich. Als ein Herthaner aus dem Block springt, um die Fahne aufzuheben und wieder in den Block zubringen, wird er gleich mal von 4 Polizisten verdroschen. Danach eskaliert die Situation.....
Ich war in meinem Leben weiß Gott oft genug in solchen Situationen. Unübersichtlich beschreibt das Ganze nur sehr begrenzt. Was man sehr gut sehen kann, die Polizeikräfte bewegen sich zunächst recht entspannt durch die Freizone, ignorieren den schwarz gekleideten der noch schnell abhaut, und heben in aller Ruhe das Transparent auf. Dann springen zwei der Gestalten herab, offensichtlich um dies zu unterbinden. Was man in diesen Videos leider nie erkennen kann sind all die kleinen netten Gegenstände die in solchen Momenten fliegen und was man ebenfalls, aufgrund der Enge, nicht erkennen kann ist was die beiden Herrschaften machen.
Nun kann man sich fragen, was erwarten die Beiden zu erreichen? Nach meiner Erfahrung opfert man sich (man ist ja Blessuren gewohnt, und ist sich der nachrückenden Kumpels gewiss, was ja dann auch geschieht.
Aufgrund der entstehenden Eskalation wird man schon nicht festgenommen werden.
Und ja, polizeiliche Maßnahmen werden auch mit unmittelbarem Zwang durchgesetzt. In solchen Situationen ist das dann der Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray.
Für die allseits beliebten Krawallbrüder ist ihr Stadionverhalten eine win/win Situation. Lässt man sie mit ihren Kokelaktionen gewähren sind sie die Starken denen keiner was kann. Wird eingeschritten, dann hat man tolle Bilder und kann versuchen die Schuld wegzuschieben.
Wie diese Herrschaften ticken durfte ich zu Genüge erfahren. Ich hatte meine Jahre bei der Hundertschaft und noch viel mehr Jahre in zivilen Operativeinheiten. So manchen Gewalttäter Sport kannte ich aus meiner Jugend (Schule/Nachbarschaft). Bei Einsätzen in ihren einschlägigen Kneipen z.B. kam man dann auch mal ins plaudern. Sie stören sich in Berlin am professionellen Festnahmekonzept und vermissen die damalige Zeit wo es nur "auf die Fresse" gab.
Man stört sich nicht an schmerzhaften Blessuren, man sucht die Konfrontation.
Keine Ahnung ob er es heute noch ist, wir hatten aber z.B. sogar einen Fanbeauftragten der sich zumindest zuvor in der Hoolszene bewegte.
Wie krank muss man sein in eine polizeiliche Maßnahme zu hopsen, im Wissen das wird gleich weh tun?
Und nein, das mit dem nachträglichen Abfischen funktioniert nicht sonderlich gut. Warum werden wohl hinter Fahnen und Transparenten die Klamotten getauscht und Vermummungen angelegt?
Eine Fahne die im Sperrbereich liegt ist im Übrigen für Folgehandlungen keineswegs aus dem Rennen. Wie man ja gut sehen konnte ist ein Reger Betrieb zwischen Block und diesem Bereich problemlos möglich.
Und so ganz nebenbei, solche Einsätze sind weit mehr als nur die 1 Minute Youtube die man später serviert bekommt.
Aber selbst wenn man die Sache mit dem Feindbild Polizei ausblendet und nur das andere Betrachtet....
Wie rechtfertigt man verprügelte Ordner, zerstörte Toiletten und, das liebgewonnene Verhunzen von Bahnwagons (keine Ahnung ob es das dieses Mal auch wieder gab)? Wie kommt man auf den Trichter man dürfe andere Zuschauer einnebeln und Spiele an den Rand des Abbruchs bringen?
Zitat von Flashnike
Mein Feindbild ist sicherlich nicht die Polizei. Bin sogar ganz froh, dass es sie gibt. Eine Freundin von mir war eine längere Zeit im Dienst und dadurch weiß ich, wie hart diese Arbeit - vor allem in Berlin- ist.
Ich habe aus meiner Sicht nur das geschildert, was da im Video geschehen ist. Denn es ging ja hier auch um die Frage von wem die körperliche Gewalt zuerst ausging. Und auch wenn ich mich wahrscheinlich hier bei vielen unbeliebt mache, denke ich, dass das Video deutlich zeigt, dass das die Polizei ist. Die Becherwürfe etc. sind aber natürlich zu verurteilen
Die verprügelten Ordner und die zerstörten Toiletten sind des Weiteren ein Skandal. Ich habe mich, aber wie gesagt, nur auf dieses eine Video bezogen. Die anderen kenne ich nicht.
Zitat von Pilleberlin
Aber selbst wenn man die Sache mit dem Feindbild Polizei ausblendet und nur das andere Betrachtet....
Wie rechtfertigt man verprügelte Ordner, zerstörte Toiletten und, das liebgewonnene Verhunzen von Bahnwagons (keine Ahnung ob es das dieses Mal auch wieder gab)? Wie kommt man auf den Trichter man dürfe andere Zuschauer einnebeln und Spiele an den Rand des Abbruchs bringen?
Aber selbst wenn man die Sache mit dem Feindbild Polizei ausblendet und nur das andere Betrachtet....
Wie rechtfertigt man verprügelte Ordner, zerstörte Toiletten und, das liebgewonnene Verhunzen von Bahnwagons (keine Ahnung ob es das dieses Mal auch wieder gab)? Wie kommt man auf den Trichter man dürfe andere Zuschauer einnebeln und Spiele an den Rand des Abbruchs bringen?
Mein Feindbild ist sicherlich nicht die Polizei. Bin sogar ganz froh, dass es sie gibt. Eine Freundin von mir war eine längere Zeit im Dienst und dadurch weiß ich, wie hart diese Arbeit - vor allem in Berlin- ist.
Ich habe aus meiner Sicht nur das geschildert, was da im Video geschehen ist. Denn es ging ja hier auch um die Frage von wem die körperliche Gewalt zuerst ausging. Und auch wenn ich mich wahrscheinlich hier bei vielen unbeliebt mache, denke ich, dass das Video deutlich zeigt, dass das die Polizei ist. Die Becherwürfe etc. sind aber natürlich zu verurteilen
Die verprügelten Ordner und die zerstörten Toiletten sind des Weiteren ein Skandal. Ich habe mich, aber wie gesagt, nur auf dieses eine Video bezogen. Die anderen kenne ich nicht.
Das mir dem Feindbild war nicht auf dich bezogen sondern auf die relevanten Kurvenbesucher.
Du musst dich im Übrigen vom Gleichheitsgedanken in solchen Situationen entfernen. Während der geneigte Krawallsucher die Wahl hat ob er in die Konfrontation geht, haben die Einsatzkräfte diese nicht.
Ersterer bewegt sich zwischen den verschiedenen Tatbeständen des StGB, letztere wenden es an.
Wenn mich ein Widerständler z.B. wegstoßen will heißt das nicht dass ich zurückschubse, es wird das geeignetste zulässige Zwangsmittel angewendet.
Und wenn du dir das Video nochmal vor Augen führst....Kein Polizist zeigt aggressives Verhalten oder versucht gar in den Block zu gelangen. Niemand sucht den Kontakt zum Zuschauer. Bis zwei geistige Tiefflieger in die Maßnahme hereinspringen.
Und es entscheidet auch nicht jeder einzelne Beamte dass das jetzt doof ist, weil die ja sauer werden.
Eine solche Maßnahme (Hier: Einziehen der Zaunfahne) wird zuvor rechtlich geprüft, angeordnet und dann durchgesetzt.
Ich werfe dir deine Sicht auf die Dinge nicht vor, dachte auch nicht dich persönlich angegangen zu haben. Es ist mir leider nicht wirklich möglich dir das ganze aus der Sicht unter dem Helm zu vermitteln. Dafür müsstest du ihn selbst getragen haben. Die eine Seite entscheidet spontan...."das wär jetzt geil" und legt los.
Auf der anderen Seite ist das ganze weit kompexer....und viel Zeit zur Bewertung der Situation und Umsetzung des Ergebnisses hast du nicht. Und ja, dabei passieren ganz sicher auch Fehler....bei der Sache gestern entdecke ich da keinen. Zumal man nichts über die Erkenntnisse der Polizeiführung weiß, die zu dieser Maßnahme führten.
Wer hier nach drakonischen Strafen oder sonstigen faschistischen Maßnahmen schreit, ist wohl nicht mehr ganz bei Trost. Viele können die Ereignisse nicht rational bewerten und lassen sich so von ihren jeweiligen Emotionen leiten. Auch früher gab es eine gewisse Anzahl an Menschen, die gesagt haben, ja die eine Gruppe von Menschen seien Schuld und müssten bestraft werden. Wo kommen wir denn dahin? Wer gibt wem das Recht sich über andere Menschen zu stellen!?
Und hier kommt kein Polizei-Bashing! Auch ich kenne diverse Polizisten - jedoch sowohl gute als auch welche, die das "Scheingesetz" für ihre Aktivitäten ausnutzen.
Statt auf den Straßen die Kinder vor Vergewaltiger und Dealern an diversen Ecken zu schützen, werden teilweise Unmengen an Personal für Spiele und solche Entscheidungen wie die am vergangenen Samstag abgestellt.
Die Argumente - "Vor der Polizei muss man Respekt haben und sich unterordnen" sind doch wohl nicht ernst gemeint. Wenn es soweit kommt haben wir amerikanische Verhältnisse. Und jeder hier sollte wissen, wie viele Leute unverhältnismäßig dort erschossen werden.
Faktisch gesehen ist am Samstag nichts außergewöhnliches passiert. Es wurde gezündet und nur weil eine gewisse Rubrik von Menschen das als nicht regelkonform abstempeln will, bedeutet dies nicht, dass das wirklich Sinn macht.
Vorab will ich sagen, dass ich ein Befürworter von Bengalos bin - jedoch kein Freund von Rauchpulver sei. Letzteres ist höchstwahrscheinlich Grund für Atembeschwerden gewesen. Nur ist das "Zünden" von Pyro keine Straftat im direkten Sinne, wie es hier von vielen fälschlicherweise betitelt wird. Statt für das kontrollierte Zünden Lösungen zu finden, werden wieder die "kleinen" Menschen bevormundet, sodass es zu solchen Problemen kommen kann. Ein Hinweis ala, jetzt wird gezündet, würde diverse Unannehmlichkeiten Unbeteiligter verhindern. Kann jedoch so aufgrund einer nicht vorhandenen Lösung nicht umgesetzt werden. Wenn Pyro grundsätzlich verboten werden soll, darf es kein Silvester und sonstige Showeinlagen, wie bei diversen Finalspielen geben. Beim Thema Drogen - wie der Konsum von Kokain - gilt ja auch ein striktes Verbot - was in dem Fall auch gut ist. Da sagt man ja auch nicht: Da darfst du das und da nicht. Pyrotechnische Mittel erzeugen jedenfalls keine unmittelbare Gefahr, sofern diese sachgemäßig und für alle Beteiligten ersichtlich und bekannt sind.
Fakt ist auch, dass die allgemeine Grundhaltung der Polizei zu diesem Thema zurückhaltend ist und sich auf die Ermittlung nach dem Spiel beschränkt. (So wurde es mehrmals kommuniziert) Das Eingreifen in einem geschlossenem Raum- wie es nun mal ein Stadion ist - ist äußerst problematisch und sollte gravierende Vorfälle als Grund mit sich bringen. Das war dort jedoch nicht der Fall.
Das Klauen bzw. "Sicherstellen von Beweisen" ist an diesem Tag witzlos gewesen und zeigt eine Einsatzleitung der dortigen Polizei, die vollumfänglich auf Eskalation getrimmt war. Und jeder der Ahnung von der Polizei hat weiß, dass solche Vorfälle gewollt sind, da man nicht wirklich alles vorab trainieren kann und somit in der Praxis bessere Erkenntnisse einholen kann. Demnach folgte auf eine Aktion eine Reaktion. Ich weiß nicht, ob hier in diesem Forum Verhältnismäßigkeiten bekannt sind. Jedoch haben Polizisten präparierte Handschuhe und können so mit Schubsen Gefahrenabwehr betreiben. Leider wurde direkt mit Schlagstöcken und Pfefferspray (welches sogar nicht als Kriegsmittel eingesetzt werden DARF!!!) auf Kopfhöhe agiert und somit schwerwiegendere Verletzungen in Kauf genommen. Solche Verletzungen treten nicht ansatzweise bei einer Rauchentwicklung durch Pyro in einem offenen Raum auf.
Meine subjektive Meinung dahingehend ist, dass der Widerstand gegen solche Unverhältnismäßigkeiten gerechtfertigt ist. Ein Helm und ein Abzeichen rechtfertigen keine Brüche gegen eigene Gesetze. Was im gleichen Atemzug NATÜRLICH nicht geht, ist das Zerstören von Sanitäranlagen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass am Samstag zwei Gruppen von Menschen aufeinander getroffen sind, welche beide keine Unschuldslämmer sind. Auch in der Hertha Szene gibt es gemäßigte und nicht wirklich gemäßigte Kräfte. In der Summe haben alle Seiten nicht klug reagiert. Die Polizei hätte ihre Handlungen bzgl. "Beweisstellung" auf nach dem Spiel verlegen sollen und die Fanszene ihre Wut nicht an das Inventar aussetzen sollen. Ich bleibe jedoch dabei, dass das körperliche Entgegentreten (OHNE PYRO) folgerichtig war und ich das auch so machen würde. Ich würde eine solche Situation im Verhältnis setzen. Wenn mein Kind unrechtmäßig von der Polizei behandelt wird, würde ich meine Familie auch verteidigen.
Wahrscheinlich sehnen sich hier aber einige nach einer Zeit, wo sie mit RFID Chips und sonstigen Bevormundungen auf der Couch liegen und sich über alles und jeden beschweren, statt selber mal aktiv zu werden. Geht doch einfach mal in die Kurven und sprecht mit den Leuten, wenn es euch so ärgert was sie an den Tag legen. Lustig ist auch die Tatsache, dass viele eifrig hier am schreiben sind, statt selber mal die Mannschaft unterstützen zu fahren.
Lasst einfach mal alle den Ball flach. In der Welt sind Armeen unterwegs, die Millionen von Menschen auf dem Gewissen haben, doch ihr habt nichts anderes zu tun, als euch über Situationen den Mund wässrig zu reden, bei denen ihr noch nicht mal vor Ort wart, geschweigedenn rational beurteilen möchtet.
Und hier kommt kein Polizei-Bashing! Auch ich kenne diverse Polizisten - jedoch sowohl gute als auch welche, die das "Scheingesetz" für ihre Aktivitäten ausnutzen.
Statt auf den Straßen die Kinder vor Vergewaltiger und Dealern an diversen Ecken zu schützen, werden teilweise Unmengen an Personal für Spiele und solche Entscheidungen wie die am vergangenen Samstag abgestellt.
Die Argumente - "Vor der Polizei muss man Respekt haben und sich unterordnen" sind doch wohl nicht ernst gemeint. Wenn es soweit kommt haben wir amerikanische Verhältnisse. Und jeder hier sollte wissen, wie viele Leute unverhältnismäßig dort erschossen werden.
Faktisch gesehen ist am Samstag nichts außergewöhnliches passiert. Es wurde gezündet und nur weil eine gewisse Rubrik von Menschen das als nicht regelkonform abstempeln will, bedeutet dies nicht, dass das wirklich Sinn macht.
Vorab will ich sagen, dass ich ein Befürworter von Bengalos bin - jedoch kein Freund von Rauchpulver sei. Letzteres ist höchstwahrscheinlich Grund für Atembeschwerden gewesen. Nur ist das "Zünden" von Pyro keine Straftat im direkten Sinne, wie es hier von vielen fälschlicherweise betitelt wird. Statt für das kontrollierte Zünden Lösungen zu finden, werden wieder die "kleinen" Menschen bevormundet, sodass es zu solchen Problemen kommen kann. Ein Hinweis ala, jetzt wird gezündet, würde diverse Unannehmlichkeiten Unbeteiligter verhindern. Kann jedoch so aufgrund einer nicht vorhandenen Lösung nicht umgesetzt werden. Wenn Pyro grundsätzlich verboten werden soll, darf es kein Silvester und sonstige Showeinlagen, wie bei diversen Finalspielen geben. Beim Thema Drogen - wie der Konsum von Kokain - gilt ja auch ein striktes Verbot - was in dem Fall auch gut ist. Da sagt man ja auch nicht: Da darfst du das und da nicht. Pyrotechnische Mittel erzeugen jedenfalls keine unmittelbare Gefahr, sofern diese sachgemäßig und für alle Beteiligten ersichtlich und bekannt sind.
Fakt ist auch, dass die allgemeine Grundhaltung der Polizei zu diesem Thema zurückhaltend ist und sich auf die Ermittlung nach dem Spiel beschränkt. (So wurde es mehrmals kommuniziert) Das Eingreifen in einem geschlossenem Raum- wie es nun mal ein Stadion ist - ist äußerst problematisch und sollte gravierende Vorfälle als Grund mit sich bringen. Das war dort jedoch nicht der Fall.
Das Klauen bzw. "Sicherstellen von Beweisen" ist an diesem Tag witzlos gewesen und zeigt eine Einsatzleitung der dortigen Polizei, die vollumfänglich auf Eskalation getrimmt war. Und jeder der Ahnung von der Polizei hat weiß, dass solche Vorfälle gewollt sind, da man nicht wirklich alles vorab trainieren kann und somit in der Praxis bessere Erkenntnisse einholen kann. Demnach folgte auf eine Aktion eine Reaktion. Ich weiß nicht, ob hier in diesem Forum Verhältnismäßigkeiten bekannt sind. Jedoch haben Polizisten präparierte Handschuhe und können so mit Schubsen Gefahrenabwehr betreiben. Leider wurde direkt mit Schlagstöcken und Pfefferspray (welches sogar nicht als Kriegsmittel eingesetzt werden DARF!!!) auf Kopfhöhe agiert und somit schwerwiegendere Verletzungen in Kauf genommen. Solche Verletzungen treten nicht ansatzweise bei einer Rauchentwicklung durch Pyro in einem offenen Raum auf.
Meine subjektive Meinung dahingehend ist, dass der Widerstand gegen solche Unverhältnismäßigkeiten gerechtfertigt ist. Ein Helm und ein Abzeichen rechtfertigen keine Brüche gegen eigene Gesetze. Was im gleichen Atemzug NATÜRLICH nicht geht, ist das Zerstören von Sanitäranlagen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass am Samstag zwei Gruppen von Menschen aufeinander getroffen sind, welche beide keine Unschuldslämmer sind. Auch in der Hertha Szene gibt es gemäßigte und nicht wirklich gemäßigte Kräfte. In der Summe haben alle Seiten nicht klug reagiert. Die Polizei hätte ihre Handlungen bzgl. "Beweisstellung" auf nach dem Spiel verlegen sollen und die Fanszene ihre Wut nicht an das Inventar aussetzen sollen. Ich bleibe jedoch dabei, dass das körperliche Entgegentreten (OHNE PYRO) folgerichtig war und ich das auch so machen würde. Ich würde eine solche Situation im Verhältnis setzen. Wenn mein Kind unrechtmäßig von der Polizei behandelt wird, würde ich meine Familie auch verteidigen.
Wahrscheinlich sehnen sich hier aber einige nach einer Zeit, wo sie mit RFID Chips und sonstigen Bevormundungen auf der Couch liegen und sich über alles und jeden beschweren, statt selber mal aktiv zu werden. Geht doch einfach mal in die Kurven und sprecht mit den Leuten, wenn es euch so ärgert was sie an den Tag legen. Lustig ist auch die Tatsache, dass viele eifrig hier am schreiben sind, statt selber mal die Mannschaft unterstützen zu fahren.
Lasst einfach mal alle den Ball flach. In der Welt sind Armeen unterwegs, die Millionen von Menschen auf dem Gewissen haben, doch ihr habt nichts anderes zu tun, als euch über Situationen den Mund wässrig zu reden, bei denen ihr noch nicht mal vor Ort wart, geschweigedenn rational beurteilen möchtet.
Das ist der angesprochene Link von Pilleberlin.
https://m.bild.de/video/clip/hertha-bsc/hertha-ausschreitungen-58088356.bildMobile.html
Dem Stimme ich zweifellos zu.
Trotzdem manifestiert sich dadurch weiterhin das Bild das alles um diese Organisationen herum, sich ihnen anpassen muss. Es wird in die falsche Richtung argumentiert und artikuliert. Die klare Äußerung muss sein das diese Menschen sich an Regeln, Ordung und Gesetze zu halten haben. Nicht nur der Grundtenor! Anpassungen von Strategien werden warscheinlich zu Genüge diskutiert und ausgearbeitet, @Pilleberlin wird mehr dazu sagen können (denke ich).
Diese Menschen schätzen weder Kompromisse, noch Diplomatie. Es heißt der klügere gibt nach. Ja, solange bis er der Dumme ist. Mit der Polizei späßchen zu treiben und zum Tanz zu bitten ist nicht nur wenig Clever, sondern zeugt von einer Hemmschwelle unterhalb des Nullniveaus. Diese Personen müssen resozialisiert werden. Das wird niemals erreicht werden können, wenn ein Staatsinstrument wie die Polizei, nicht als das autoritäre Organ wahrgenommen wird welches es letztendlich ist. Zugleich sind sie nicht der Feind. Doch in ihrem anarchistischen Dasein brauchen sie Feinde. Der DFB, im eigenen Verein wird sich dann Keuter ausgesucht und nun ist es ein gefundenes Fressen auf das "Fehlverhalten" der Polizisten zu verweisen, um das selbst erschaffene Konstrukt der angeblich so bösen Polizei zu unterstreichen.
Hinter dieser verschobenen Weltwahrnehmung dürfen sich diese Menschen nicht weiter verstecken. Da tut jeder von uns gut daran ihnen dort auch keinen Spielraum zu gewähren, indem Argumente für das Verhalten dieser Personen gesucht werden und eine Mitschuld bei anderen wahrgenommen wird. Auch wenn im nächsten Atemzug relativiert wird und im Prinzip von fast allen die "Hauptschuld" bei den Chaoten identifiziert wird, werden sich solche Menschen bestätigt fühlen, schließlich tragen sie nicht die alleinige Schuld.
In meinen Augen hat die Polizei richtig gehandelt. Das sage ich als Laie.
https://m.bild.de/video/clip/hertha-bsc/hertha-ausschreitungen-58088356.bildMobile.html
Zitat von Flascheleer
Denn auf Seiten der Polizeistrategie kann man im Zweifel immer besser ansetzen, als auf Einsicht der Ultras zu setzen.
Denn auf Seiten der Polizeistrategie kann man im Zweifel immer besser ansetzen, als auf Einsicht der Ultras zu setzen.
Dem Stimme ich zweifellos zu.
Trotzdem manifestiert sich dadurch weiterhin das Bild das alles um diese Organisationen herum, sich ihnen anpassen muss. Es wird in die falsche Richtung argumentiert und artikuliert. Die klare Äußerung muss sein das diese Menschen sich an Regeln, Ordung und Gesetze zu halten haben. Nicht nur der Grundtenor! Anpassungen von Strategien werden warscheinlich zu Genüge diskutiert und ausgearbeitet, @Pilleberlin wird mehr dazu sagen können (denke ich).
Diese Menschen schätzen weder Kompromisse, noch Diplomatie. Es heißt der klügere gibt nach. Ja, solange bis er der Dumme ist. Mit der Polizei späßchen zu treiben und zum Tanz zu bitten ist nicht nur wenig Clever, sondern zeugt von einer Hemmschwelle unterhalb des Nullniveaus. Diese Personen müssen resozialisiert werden. Das wird niemals erreicht werden können, wenn ein Staatsinstrument wie die Polizei, nicht als das autoritäre Organ wahrgenommen wird welches es letztendlich ist. Zugleich sind sie nicht der Feind. Doch in ihrem anarchistischen Dasein brauchen sie Feinde. Der DFB, im eigenen Verein wird sich dann Keuter ausgesucht und nun ist es ein gefundenes Fressen auf das "Fehlverhalten" der Polizisten zu verweisen, um das selbst erschaffene Konstrukt der angeblich so bösen Polizei zu unterstreichen.
Hinter dieser verschobenen Weltwahrnehmung dürfen sich diese Menschen nicht weiter verstecken. Da tut jeder von uns gut daran ihnen dort auch keinen Spielraum zu gewähren, indem Argumente für das Verhalten dieser Personen gesucht werden und eine Mitschuld bei anderen wahrgenommen wird. Auch wenn im nächsten Atemzug relativiert wird und im Prinzip von fast allen die "Hauptschuld" bei den Chaoten identifiziert wird, werden sich solche Menschen bestätigt fühlen, schließlich tragen sie nicht die alleinige Schuld.
In meinen Augen hat die Polizei richtig gehandelt. Das sage ich als Laie.
Zitat von Bln1892er
Wer hier nach drakonischen Strafen oder sonstigen faschistischen Maßnahmen schreit, ist wohl nicht mehr ganz bei Trost. Viele können die Ereignisse nicht rational bewerten und lassen sich so von ihren jeweiligen Emotionen leiten. Auch früher gab es eine gewisse Anzahl an Menschen, die gesagt haben, ja die eine Gruppe von Menschen seien Schuld und müssten bestraft werden. Wo kommen wir denn dahin? Wer gibt wem das Recht sich über andere Menschen zu stellen!?
Und hier kommt kein Polizei-Bashing! Auch ich kenne diverse Polizisten - jedoch sowohl gute als auch welche, die das "Scheingesetz" für ihre Aktivitäten ausnutzen.
Statt auf den Straßen die Kinder vor Vergewaltiger und Dealern an diversen Ecken zu schützen, werden teilweise Unmengen an Personal für Spiele und solche Entscheidungen wie die am vergangenen Samstag abgestellt.
Die Argumente - "Vor der Polizei muss man Respekt haben und sich unterordnen" sind doch wohl nicht ernst gemeint. Wenn es soweit kommt haben wir amerikanische Verhältnisse. Und jeder hier sollte wissen, wie viele Leute unverhältnismäßig dort erschossen werden.
Faktisch gesehen ist am Samstag nichts außergewöhnliches passiert. Es wurde gezündet und nur weil eine gewisse Rubrik von Menschen das als nicht regelkonform abstempeln will, bedeutet dies nicht, dass das wirklich Sinn macht.
Vorab will ich sagen, dass ich ein Befürworter von Bengalos bin - jedoch kein Freund von Rauchpulver sei. Letzteres ist höchstwahrscheinlich Grund für Atembeschwerden gewesen. Nur ist das "Zünden" von Pyro keine Straftat im direkten Sinne, wie es hier von vielen fälschlicherweise betitelt wird. Statt für das kontrollierte Zünden Lösungen zu finden, werden wieder die "kleinen" Menschen bevormundet, sodass es zu solchen Problemen kommen kann. Ein Hinweis ala, jetzt wird gezündet, würde diverse Unannehmlichkeiten Unbeteiligter verhindern. Kann jedoch so aufgrund einer nicht vorhandenen Lösung nicht umgesetzt werden. Wenn Pyro grundsätzlich verboten werden soll, darf es kein Silvester und sonstige Showeinlagen, wie bei diversen Finalspielen geben. Beim Thema Drogen - wie der Konsum von Kokain - gilt ja auch ein striktes Verbot - was in dem Fall auch gut ist. Da sagt man ja auch nicht: Da darfst du das und da nicht. Pyrotechnische Mittel erzeugen jedenfalls keine unmittelbare Gefahr, sofern diese sachgemäßig und für alle Beteiligten ersichtlich und bekannt sind.
Fakt ist auch, dass die allgemeine Grundhaltung der Polizei zu diesem Thema zurückhaltend ist und sich auf die Ermittlung nach dem Spiel beschränkt. (So wurde es mehrmals kommuniziert) Das Eingreifen in einem geschlossenem Raum- wie es nun mal ein Stadion ist - ist äußerst problematisch und sollte gravierende Vorfälle als Grund mit sich bringen. Das war dort jedoch nicht der Fall.
Das Klauen bzw. "Sicherstellen von Beweisen" ist an diesem Tag witzlos gewesen und zeigt eine Einsatzleitung der dortigen Polizei, die vollumfänglich auf Eskalation getrimmt war. Und jeder der Ahnung von der Polizei hat weiß, dass solche Vorfälle gewollt sind, da man nicht wirklich alles vorab trainieren kann und somit in der Praxis bessere Erkenntnisse einholen kann. Demnach folgte auf eine Aktion eine Reaktion. Ich weiß nicht, ob hier in diesem Forum Verhältnismäßigkeiten bekannt sind. Jedoch haben Polizisten präparierte Handschuhe und können so mit Schubsen Gefahrenabwehr betreiben. Leider wurde direkt mit Schlagstöcken und Pfefferspray (welches sogar nicht als Kriegsmittel eingesetzt werden DARF!!!) auf Kopfhöhe agiert und somit schwerwiegendere Verletzungen in Kauf genommen. Solche Verletzungen treten nicht ansatzweise bei einer Rauchentwicklung durch Pyro in einem offenen Raum auf.
Meine subjektive Meinung dahingehend ist, dass der Widerstand gegen solche Unverhältnismäßigkeiten gerechtfertigt ist. Ein Helm und ein Abzeichen rechtfertigen keine Brüche gegen eigene Gesetze. Was im gleichen Atemzug NATÜRLICH nicht geht, ist das Zerstören von Sanitäranlagen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass am Samstag zwei Gruppen von Menschen aufeinander getroffen sind, welche beide keine Unschuldslämmer sind. Auch in der Hertha Szene gibt es gemäßigte und nicht wirklich gemäßigte Kräfte. In der Summe haben alle Seiten nicht klug reagiert. Die Polizei hätte ihre Handlungen bzgl. "Beweisstellung" auf nach dem Spiel verlegen sollen und die Fanszene ihre Wut nicht an das Inventar aussetzen sollen. Ich bleibe jedoch dabei, dass das körperliche Entgegentreten (OHNE PYRO) folgerichtig war und ich das auch so machen würde. Ich würde eine solche Situation im Verhältnis setzen. Wenn mein Kind unrechtmäßig von der Polizei behandelt wird, würde ich meine Familie auch verteidigen.
Wahrscheinlich sehnen sich hier aber einige nach einer Zeit, wo sie mit RFID Chips und sonstigen Bevormundungen auf der Couch liegen und sich über alles und jeden beschweren, statt selber mal aktiv zu werden. Geht doch einfach mal in die Kurven und sprecht mit den Leuten, wenn es euch so ärgert was sie an den Tag legen. Lustig ist auch die Tatsache, dass viele eifrig hier am schreiben sind, statt selber mal die Mannschaft unterstützen zu fahren.
Lasst einfach mal alle den Ball flach. In der Welt sind Armeen unterwegs, die Millionen von Menschen auf dem Gewissen haben, doch ihr habt nichts anderes zu tun, als euch über Situationen den Mund wässrig zu reden, bei denen ihr noch nicht mal vor Ort wart, geschweigedenn rational beurteilen möchtet.
Wer hier nach drakonischen Strafen oder sonstigen faschistischen Maßnahmen schreit, ist wohl nicht mehr ganz bei Trost. Viele können die Ereignisse nicht rational bewerten und lassen sich so von ihren jeweiligen Emotionen leiten. Auch früher gab es eine gewisse Anzahl an Menschen, die gesagt haben, ja die eine Gruppe von Menschen seien Schuld und müssten bestraft werden. Wo kommen wir denn dahin? Wer gibt wem das Recht sich über andere Menschen zu stellen!?
Und hier kommt kein Polizei-Bashing! Auch ich kenne diverse Polizisten - jedoch sowohl gute als auch welche, die das "Scheingesetz" für ihre Aktivitäten ausnutzen.
Statt auf den Straßen die Kinder vor Vergewaltiger und Dealern an diversen Ecken zu schützen, werden teilweise Unmengen an Personal für Spiele und solche Entscheidungen wie die am vergangenen Samstag abgestellt.
Die Argumente - "Vor der Polizei muss man Respekt haben und sich unterordnen" sind doch wohl nicht ernst gemeint. Wenn es soweit kommt haben wir amerikanische Verhältnisse. Und jeder hier sollte wissen, wie viele Leute unverhältnismäßig dort erschossen werden.
Faktisch gesehen ist am Samstag nichts außergewöhnliches passiert. Es wurde gezündet und nur weil eine gewisse Rubrik von Menschen das als nicht regelkonform abstempeln will, bedeutet dies nicht, dass das wirklich Sinn macht.
Vorab will ich sagen, dass ich ein Befürworter von Bengalos bin - jedoch kein Freund von Rauchpulver sei. Letzteres ist höchstwahrscheinlich Grund für Atembeschwerden gewesen. Nur ist das "Zünden" von Pyro keine Straftat im direkten Sinne, wie es hier von vielen fälschlicherweise betitelt wird. Statt für das kontrollierte Zünden Lösungen zu finden, werden wieder die "kleinen" Menschen bevormundet, sodass es zu solchen Problemen kommen kann. Ein Hinweis ala, jetzt wird gezündet, würde diverse Unannehmlichkeiten Unbeteiligter verhindern. Kann jedoch so aufgrund einer nicht vorhandenen Lösung nicht umgesetzt werden. Wenn Pyro grundsätzlich verboten werden soll, darf es kein Silvester und sonstige Showeinlagen, wie bei diversen Finalspielen geben. Beim Thema Drogen - wie der Konsum von Kokain - gilt ja auch ein striktes Verbot - was in dem Fall auch gut ist. Da sagt man ja auch nicht: Da darfst du das und da nicht. Pyrotechnische Mittel erzeugen jedenfalls keine unmittelbare Gefahr, sofern diese sachgemäßig und für alle Beteiligten ersichtlich und bekannt sind.
Fakt ist auch, dass die allgemeine Grundhaltung der Polizei zu diesem Thema zurückhaltend ist und sich auf die Ermittlung nach dem Spiel beschränkt. (So wurde es mehrmals kommuniziert) Das Eingreifen in einem geschlossenem Raum- wie es nun mal ein Stadion ist - ist äußerst problematisch und sollte gravierende Vorfälle als Grund mit sich bringen. Das war dort jedoch nicht der Fall.
Das Klauen bzw. "Sicherstellen von Beweisen" ist an diesem Tag witzlos gewesen und zeigt eine Einsatzleitung der dortigen Polizei, die vollumfänglich auf Eskalation getrimmt war. Und jeder der Ahnung von der Polizei hat weiß, dass solche Vorfälle gewollt sind, da man nicht wirklich alles vorab trainieren kann und somit in der Praxis bessere Erkenntnisse einholen kann. Demnach folgte auf eine Aktion eine Reaktion. Ich weiß nicht, ob hier in diesem Forum Verhältnismäßigkeiten bekannt sind. Jedoch haben Polizisten präparierte Handschuhe und können so mit Schubsen Gefahrenabwehr betreiben. Leider wurde direkt mit Schlagstöcken und Pfefferspray (welches sogar nicht als Kriegsmittel eingesetzt werden DARF!!!) auf Kopfhöhe agiert und somit schwerwiegendere Verletzungen in Kauf genommen. Solche Verletzungen treten nicht ansatzweise bei einer Rauchentwicklung durch Pyro in einem offenen Raum auf.
Meine subjektive Meinung dahingehend ist, dass der Widerstand gegen solche Unverhältnismäßigkeiten gerechtfertigt ist. Ein Helm und ein Abzeichen rechtfertigen keine Brüche gegen eigene Gesetze. Was im gleichen Atemzug NATÜRLICH nicht geht, ist das Zerstören von Sanitäranlagen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass am Samstag zwei Gruppen von Menschen aufeinander getroffen sind, welche beide keine Unschuldslämmer sind. Auch in der Hertha Szene gibt es gemäßigte und nicht wirklich gemäßigte Kräfte. In der Summe haben alle Seiten nicht klug reagiert. Die Polizei hätte ihre Handlungen bzgl. "Beweisstellung" auf nach dem Spiel verlegen sollen und die Fanszene ihre Wut nicht an das Inventar aussetzen sollen. Ich bleibe jedoch dabei, dass das körperliche Entgegentreten (OHNE PYRO) folgerichtig war und ich das auch so machen würde. Ich würde eine solche Situation im Verhältnis setzen. Wenn mein Kind unrechtmäßig von der Polizei behandelt wird, würde ich meine Familie auch verteidigen.
Wahrscheinlich sehnen sich hier aber einige nach einer Zeit, wo sie mit RFID Chips und sonstigen Bevormundungen auf der Couch liegen und sich über alles und jeden beschweren, statt selber mal aktiv zu werden. Geht doch einfach mal in die Kurven und sprecht mit den Leuten, wenn es euch so ärgert was sie an den Tag legen. Lustig ist auch die Tatsache, dass viele eifrig hier am schreiben sind, statt selber mal die Mannschaft unterstützen zu fahren.
Lasst einfach mal alle den Ball flach. In der Welt sind Armeen unterwegs, die Millionen von Menschen auf dem Gewissen haben, doch ihr habt nichts anderes zu tun, als euch über Situationen den Mund wässrig zu reden, bei denen ihr noch nicht mal vor Ort wart, geschweigedenn rational beurteilen möchtet.
Wow, was für ein erster Beitrag...erstmal willkommen im Forum.
Damit hast Du den Vorteil des Forums schon erkannt, jeder kann hier seine Meinung frei äußern. Ich fasse Deine kurz zusammen mit ein paar Fragen:
Es gibt Polizisten, die ein "Scheingesetz" für Ihre Aktivitäten ausnutzen....: Bitte...? Welches Scheingesetz? Welche Aktivitäten werden damit gedeckt? Ich dachte, wir hätten eine Legislative, die der Exekutien die Handlungsräume vorgibt?
Vor der Polizei braucht man kein Respekt haben...:warum auch, sind ja keine Menschen....mal was von Anstand und Respekt unter Menschen gehört?
Faktisch ist nichts passiert: Ah ok, nur gegen Verbote verstoßen und Menschen gefährdet und verletzt...Ist das bei Dir faltisch nichts? Ist das Alltag?
Den Absatz zu Pyrotechnik abbrennen oder nicht verstehe ich nicht...was haben "kleine" Menschen damit zu tun?
Der Polizeieinsatz sollte gravierende Gründe mit sich bringen...: Passt ja in Deine Logik, dass faktisch nichts besonderes passiert ist.
Sicherstellen von Beweisen: Kann es sein, dass die Transparente entfernt werden sollten, um die möglichen Straftäter nicht mehr verdecken zu können? Was soll der Banner denn als Besweisstück dienen?
Die Situation ist von der Polizei gewollt, weil es nicht trainiert werden kann.... Die sieht also den Stadioneinsatz als Trainingsübung der BePo?
Die Fanszene hätte die Wut nicht an Toiletten auslassen dürfen!...aber an den Ordnern, Zuschauern und Polizisten,...ok, das geht. So ne Pippiboix kann ja nichts dafür , dass die in der Nähre des Gästeblocks aufgehängt wird, der Zuschauer geht ja das Risiko bewusst ein, oder wie?
Das körperliche Entgegentreten war gerechtfertigt: Also Gewalt ist ok?
Kindbeispiel: Wenn mein Kind einen Bullen mit einem Stock verkloppt kriegt es von mir eine an die Backe um mal bei der Gewaltverherrlichung zu bleiben.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.


